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DE915006C - Elektrischer Kondensator mit rohrfoermigem, mindestens an einem Ende offenem Gehaeuse - Google Patents

Elektrischer Kondensator mit rohrfoermigem, mindestens an einem Ende offenem Gehaeuse

Info

Publication number
DE915006C
DE915006C DER3581D DER0003581D DE915006C DE 915006 C DE915006 C DE 915006C DE R3581 D DER3581 D DE R3581D DE R0003581 D DER0003581 D DE R0003581D DE 915006 C DE915006 C DE 915006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
cap
open
capacitor
assignments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER3581D
Other languages
English (en)
Inventor
Haim Beyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE915006C publication Critical patent/DE915006C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/224Housing; Encapsulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Elektrischer Kondensator mit rohrförmigem, mindestens an einem Ende offenem Gehäuse Die Erfindung betrifft einen elektrischen Kondensator, der sowohl statischer als auch elektrolytischer Art sein kann und dessen Belegungen (Elektroden) durch Distanzelemente, insbesondere imprägnierfähige Abstandshalter in einer oder mehreren untereinander gleichen oder verschiedenen Lagen voneinander getrennt sind. Solche Kondensatoren werden gewöhnlich gerollt oder gewickelt und sodann in Gehäuse aus leitendem oder nichtleitendem Material eingesetzt.
  • Die gute elektrische und mechanische Verbindung der Ableitungen für die Elektroden (Belegungen) bereitet nun Schwierigkeiten, besonders für Kondensatoren kleiner Ausmaße. Die Ableitung wird oft lose oder bricht ab, besonders wenn daran ungehörig stark gezogen wird, und oft wird auch die Stelle der Belegung, an welche die Ableitung angeschlossen ist, hierbei ausgerissen.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die elektrische und mechanische Verbindung der Ableitungen mit den Elektroden eines Kondensators zu verbessern, zu vereinfachen und zu verbilligen. Darüber hinaus stellt sich die Erfindung die Aufgabe, den gewünschten feuchtigkeitsdichten Abschluß des Kondensators zu erzielen. Hiermit wird ein Kondensator geschaffen, der für alle An- Wendungen, besonders aber in Verbindung mit Zündapparaten und in Radioempfängern für Kraftfahrzeuge, geeignet ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich also auf einen elektrischen Kondensator mit rohrförmigem, mindestens an einem Ende offenem Gehäuse, welches den Kondensatorkörper und eine an dessen Stirnende angeordnete, aus Isolierstoff bestehende Kappe enthält, durch welche eine leitende Durchführung, beispielsweise in Form einer Öse, eines Nietes od. dgl., hindurchtritt. Gemäß der Erfindung ist die Kappe über ein Stirnende des Kondensatorkörpers innerhalb des offenen Endes des Gehäuses geschoben und trennt dieses Stirnende vom Gehäuseende. Der Außenraum zwischen dem offenen Gehäuseende und der Kappe und gegebenenfalls auch der Zwischenraum zwischen dem Gehäuseinnern und dem, Kondensatorkörper, welcher von der Kappe frei gelassen ist, ist mit einer Isoliermasse ausgefüllt.
  • In der Fig. i ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es ist angenommen, daß die Belegungen 30, 31 durch eine oder mehrere Lagen 33, 3-1- isolierenden und/oder absorbierenden Werkstoffes. z. B. Papier, voneinander getrennt sind; in der Zeichnung sind zwei solche Trennschichten zwischen je zwei Belegungen angenommen. Die Belegungen 30, 31 entgegengesetzter Polarität springen hier an gegenüberliegenden Seiten des Kondensatorwickels vor. Die vorspringenden Kanten gleichpoliger Belegungen sind dann nach innen gebogen und ergeben die Ableitungen. Eine isolierte Leitung 35 ist mit den umgebogenen Enden 36 der Belegungen 31 beispielsweise durch Löten verbunden. Zu diesem Zweck ist das bloße Ende der Leitung 35 z. B. rechtwinklig abgebogen und hierauf mehrfach spiralig gewickelt, wodurch eine größere Kontakt- und Lötfläche am Drahtende erhalten wird.
  • Es ist angenommen, daß das Gehäuse 41 aus Metall besteht und an einem Stirnende durch einen Boden geschlossen ist, während das andere Ende zwecks Einsetzens des Kondensatorkörpers zunächst offen ist. Über die linke Stirnseite des Kondensatorwickels ist wiederum eine Kappe 38 geschoben, innerhalb der die Verbindung zwischen der Leitung 35 und den umgebogenen Enden 36 der einen Art Belegungen liegt. Die Kappe 38 ist aus Pappe oder anderem Isoliermaterial und besitzt eine mittlere Öffnung, durch welche die Leitung 35 heraustritt. Ein Deckel 4o, zweckmäßig gleichfalls aus Isolierstoff, ist in Abstand von der Stirnseite der Kappe 38 in das Ende des Gehäuses 41 eingesetzt und beispielsweise durch einen Ring 39 in Abstand von der Kappe 38 gehalten. Das linke Stirnende des Gehäuses 41 ist dann über den Deckel 40 gerollt und hält diesen fest in Stellung. Zur Herstellung eines sicheren elektrischen Kontaktes für die andere Art Belegungen 30 ist an deren umgebogenen Ende das Ende eines Streifens 37 angelötet, welch letzterer dann zwischen dem Wickel und dem Kondensatorgehäuse sowie zwischen der Kappe 38 und dem Gehäuse nach vorn geführt ist. Zur Sicher-Stellung des Kontaktes zwischen diesen Ableiterstreifen und dem Metallgehäuse 41 kann ein Tropfen Lotes 42 aufgebracht werden.
  • Der fertige Kondensatorkörper kann mit einer Tragklammer 43 beispielsweise durch Löten verbunden sein. Der Draht 35 kann an seinem äußeren Ende mit einer Anschlußöse versehen sein.
  • Ein so erhaltener Kondensator ist äußerst widerstandsfähig gegen mechanische Erschütterungen und läßt auch rohe Behandlung in weitgehendem Maße zu.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigen die Fig. 2 bis 5. Bei dieser Ausführungsform ist ein Kondensator aus zwei Belegungen io, i i aus Aluminium oder anderer Metallfolie gewickelt. Die Belegungen sind durch eine oder mehrere Lagen 12, 13 isolierenden und/oder absorbierenden Materials, wie z. B. Papier, getrennt. Diese Lagen können entweder mit einer geeigneten isolierenden Masse, z. B. Paraffin oder Wachs, getränkt werden, oder es kann ein Elektrolyt vor und/oder nach dem Wickeln eingeführt werden. Im letzteren Falle eignen sich außer Papier auch Gaze, Zellophan od. dgl. für die Trennschichten, und es ist mindestens eine der Belegungen mit einem dielektrischen Film zu versehen.
  • Im vorliegenden Beispiel ist angenommen, daß es sich um einen elektrolytischen Kondensator handelt und die Belegungen einander gegenüberliegen, während die Trennschichten 12, 13 beiderseitig über die Stirnseiten der Belegungen io, i1 vorspringen. Polfahnen oder Ableitungen 14, 15 sind in bekannter Weise durch Einschneiden und Umbiegen j e einer Kante der Belegungen io, i i gebildet. Die Polfahnen je zweier zusammengehöriger Belegungen sind an entgegengesetzten Stirnseiten des Wickels aus diesem herausgeführt. Ein Gummiband 16 hält den Wickel zusammen.
  • Über die beiden Stirnenden des so gebildeten Wickels sind Kappen 17, 18 aus Pappe oder anderem steifen und zweckmäßig isolierenden Material geschoben. Jede der Kappen trägt außen einen Anschlußdraht 23 bzw. 24. An der Innenseite der Kappe liegt je eine der durch Einschneiden gebildeten Polfahnen 14 bzw. 15 an.
  • Je eine Öse i9, 2o ist durch je eine der Kappen 17, 18 hindurchgezogen. Die Öse i9 tritt durch eine entsprechende Öffnung der Polfahne 14 hindurch und ist umgebördelt, wie dies aus der vergrößerten Darstellung der Fig. 5 zu entnehmen ist, während sie mit ihrem äußeren, umgebördelten Rand das ringförmig gebogene Ende des Drahtes 23 festhält, wie dies aus der vergrößerten Darstellung der Fig. 4 zu entnehmen ist. In gleicher Weise hält und klemmt die Öse 2o innerhalb der Kappe 18 die Polfahne 15 und außerhalb der Kappe das ringförmig gebogene Ende des Drahtes 24.
  • Durch diese Verbindung ist eine äußerst haltbare mechanische und elektrische Verbindung zwischen den Ableitungsdrähten 23, 24 und den streifenförmigen Ableitungen 14, 15 hergestellt. Außerdem halten die Kappen 17, 18 den Kondensatorwickel mechanisch zusammen. Die Ränder der Ösen i9 bzw. 2o sind am äußeren und inneren Rand derartig umgebördelt, daß die Ableitungen und Drähte über eine ausreichende Fläche fest eingeklemmt sind und eine dauerhafte mechanische Verbindung und ein vollständiger elektrischer Kontakt gewährleistet sind. Um die Verbindung der Streifen 14, 15 mit den Ösen zu erleichtern, werden diese Streifen mit ausreichender Länge versehen und zweckmäßig ein-oder mehrfach gefaltet, wie dies aus der Fig. 3 zu erkennen ist.
  • Nach Fertigstellung des mit dem Elektrolyt imprägnierten Wickels in der gezeigten Weise wird er zweckmäßig in ein rohrförmiges Gehäuse 25 etwa aus Isolierstoff eingesetzt, das an beiden Enden über die Stirnenden des Kondensatorwickels vorspringt, worauf eine zweckmäßig isolierende Abschlußmasse, wie Wachs oder Pech, eingegossen und zum Erstarren gebracht wird. Diese Masse fließt auch durch die Öffnungen der Ösen i9, 2o und füllt darum vollständig alle Zwischenräume aus, die etwa zwischen den Kappen 17, 18 und dem imprägnierten Kondensatorkörper sowie diesem letzteren und dem Gehäuse 25 bestehen. Außerdem werden hierdurch die Kappen 17, 18 samt den Kondensatorkörper in Stellung innerhalb des Gehäuses 25 gehalten. Während des Ausgießens mit der Isoliermasse sind sowohl die Polfahnen 14, 15 als auch die Drähte 23, 24 durch die Kappen und Ösen mechanisch in Stellung gehalten, so daß jede Beschädigung des zusammengebauten Wickels während der Fertigstellung des Kondensatorkörpers ausgeschlossen ist.
  • Verzichtet man darauf, eine Abschlußmasse zwischen die Kappen und den Kondensatorwickel einfließen zu lassen, dann kann man natürlich an Stelle von hohlen Ösen auch gewöhnliche Niete verwenden.
  • Werden die Kappen 17, 18 eng und dicht passend über den Kondernsatorkörper geschoben und so ausgeführt, daß sie gerade in das Rohr 25 eingeführt werden können und somit ein enger Spalt zwischen den Seitenrändern der Kappe und der Innenfläche des Gehäuses übrigbleibt, dann wird ein weiterer Vorteil für dass Ausgießen der Stirnenden des Gehäuses erzielt; es wird dann nämlich das Wachs oder die sonstige in der Wärme flüssige Abschlußmasse 26 beim Auftreffen auf die Stirnseiten der Kappen sofort erkalten und dadurch erstarren, und die Masse wird nicht seitlich zwischen den Kappen und dem Gehäuse nach innen fließen. Es werden also lediglich zwei Abschlußstöpse126 an beiden Stirnseiten hergestellt. Die Menge der dazu erforderlichen Masse kann genau vorausbestimmt werden. Dadurch, daß sie nicht zwischen das Gehäuse und den Kondensatorwickel fließt, werden ferner die Schwierigkeiten vermieden, die sonst dadurch entstanden, daß dieser Zwischenraum ungleichmäßig ausgefüllt wurde und darum verschiedene Mengen von Ausgußmasse erforderlich wurden und Luftblasen in der erhärteten Ausgußmasse zurückblieben.
  • Bei der Anwendung von Ösen, durch welche die Ausgußmasse hindurchtritt, wird die Luft von den Stirnseiten des Wickels fortgedrängt und kann zwischen den inneren Kappenenden und dem Wickel sowie den Räumen zwischen den Kappen und dem Gehäuse 25 an beiden Stirnseiten entweichen; zu diesem Zweck wird das Ausgießen damit begonnen, daß man die Masse durch die Ösen einfließen läßt und erst darauffolgend den Teil 26 ausgießt. In gleicher Weise wird verfahren, wenn ein mit einem Zusatzdielektrikum imprägnierter statischer Kondensatorwickel vorliegt und eingebaut werden soll.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Kondensator mit rohrförmigem, mindestens an einem Ende offenem Gehäuse, welches den Kondensatorkörper und eine an dessen Stirnende angeordnete, aus Isolierstoff bestehende Kappe enthält, durch welche eine leitende Durchführung, beispielsweise in Form einer Öse, eines Nietes od. dgl., hindurchtritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (38) über ein Stirnende des Kondensatorkörpers innerhalb des offenen Endes des Gehäuses geschoben ist und dieses Stirnende vom Gehäuseende trennt und daß der Außenraum zwischen dem offenen Gehäuseende und der Kappe und gegebenenfalls auch der Zwischenraum zwischen dem Gehäuseinnern und dem Kondensatorkörper, welcher von der Kappe frei gelassen ist, mit einer Isoliermasse ausgefüllt ist.
  2. 2. . Elektrischer Kondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit gleichpoligen Belegungen verbundene Polfahnen oder Ableitungen mehrfach gebogen und an ihren freien Enden mit einer Durchführung verbunden sind.
  3. 3. Ausführungsform eines elektrischen Kondensators nach Anspruch i oder 2 mit leitendem und an einem Stirnende offenem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweckmäßig aus Isolierstoff bestehende Kappe (38) über das Stirnende des Kondensatorkörpers geschoben ist, welches an der offenen Seite des Gehäuses (41) liegt, und ein Abschlußdeckel (40) in Abstand von der Kappe (3$) durch das umgelegte Ende des Gehäuses (41) derart in Stellung gehalten ist, daß eine Ableitung (37), welche mit einer Art gleichpoliger Belegungen (3o) des Kondensatorkörpers nahe dem Boden des Gehäuses elektrisch verbunden ist, zwischen der Kappe, dem Gehäuse und dem Deckel (40') hindurchgeführt und in dauerndem elektrischem Kontakt mit dem Gehäuse gehalten ist.
DER3581D 1936-06-13 1937-06-11 Elektrischer Kondensator mit rohrfoermigem, mindestens an einem Ende offenem Gehaeuse Expired DE915006C (de)

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US915006XA 1936-06-13 1936-06-13

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ID=22228104

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER3581D Expired DE915006C (de) 1936-06-13 1937-06-11 Elektrischer Kondensator mit rohrfoermigem, mindestens an einem Ende offenem Gehaeuse

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