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DE914447C - Raubtierfalle - Google Patents

Raubtierfalle

Info

Publication number
DE914447C
DE914447C DER5178A DER0005178A DE914447C DE 914447 C DE914447 C DE 914447C DE R5178 A DER5178 A DE R5178A DE R0005178 A DER0005178 A DE R0005178A DE 914447 C DE914447 C DE 914447C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trap
animal
cuboid
larger
predator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER5178A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Reuschel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WOLFGANG REUSCHEL
Original Assignee
WOLFGANG REUSCHEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WOLFGANG REUSCHEL filed Critical WOLFGANG REUSCHEL
Priority to DER5178A priority Critical patent/DE914447C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE914447C publication Critical patent/DE914447C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/16Box traps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Raubtierfalle besteht aus einem aus starkem, jedoch, durchsichtigem Glas hergestellten hohlen. Quader ι in einer solchen Größe, daß Ratten, Iltisse, Marder usw. einschlüpfen können. Die Länge des Quaders muß dreimal so lang sein, wie ein ausgewachsenes Tier, welches zu fangen, ist, schätzungsweise 60 bis 80 cm. In dem zweiten Drittel des Quaders befinden sich Drähte 2, welche schräg von oben nach unten hängen, in der Richtung, in der das Tier in. die Falle eintreten soll. Die Drähte hängen lose an einem Querdraht 3, so daß sie von dem Tier mit dem Kopf und Rücken beim Durchschlüpfen nach oben, gehoben, werden, können. Damit sich die hängenden Längsdrähte nicht verschieben, sind auf dem Querdraht zwischen je zwei Längsdrähten Perlen aufgereiht. Ist das Tier durch die Drähte hindurchgeschlüpft, fallen die Längsdrähte wieder zurück. Das Tier kann nicht mehr zurück, weil die Drahte durch die Schräglage gegen den Boden drücken. Die Drähte müssen so stark sein, daß sie sich nicht verbiegen.
Große Gewalt kann das Tier nicht ausüben, da es auf dem Glas ausrutscht. Das Tier dringt nun weiter nach innen. An dem Hohlquader ist eine Glas- *5 kugel oder auch ein -weiterer größerer Glasquader 4 angeschlossen!, welcher an. den Außenseiten mit Haken an. dem Durchschlupfquader befestigt wird. Dieser größere Glaskörper ist an der gegenüberliegenden Seite des Einschlupfes mit einer großen Anzahl kleiner Öffnungen 5 versehen, damit der Stallgeruch in die Falle eindringt und die Tiere anlockt. Ist ein Tier in die Falle geraten, so wird ein am Übergang vom Durchschlupfquader 1 in. den großen Körper 4 angeordneter Schieber 6 aus Blech heruntergeschoben. Der größere Glaskörper 4 mit den zugeschobenen Schieber wird dann abgenommen und. das Tier kann ertränkt werden, indem der Glaskörper mit Wasser gefüllt wird. Auch kann das gefangene Tier vergiftet werden. Das Aufstellen der Falle ist so gedacht, daß es ein stiller Wächter ist. Es wird ein Wanddurchbruch zum Stall angelegt, möglichst so, daß die Außenseite des Durchbruches dicht über die Erdoberfläche kommt und waagerecht im den Stall führt. An diesen Durchbruch wird die Falle mit der Lochwandseite gestellt. Soll die Falle im Stall oder an einem anderen. Ort aufgestellt werden, so wird der Glaskörper 4 mit der Lochwand 5 abgenommen und ein anderer angeschlossen, welcher keine Lochwand 5 hat. In diesen geschlossenen Glaskörper müssen dann Köder ausgelegt werden, damit der Geruch nur durch den Einschlupf dringt und dadurch wiederum das Tier anlockt.
Die Vorteile liegen darin, daß durch das Glas immer beobachtet werden kann, was für ein Tier in der Falle ist. Hat sich ein nützliches Tier, wie Igel, Katze u. dgl., gefangen, so kann dieses ungeschädigt wieder in die Freiheit gesetzt werden. Ist es ein schädliches Tier, so wird es ertränkt oder vergiftet. Bei Anwendung von Giften läßt sich Glas am besten reinigen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Raubtierfalle, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus durchsichtigem Glas hergestellter hohler quaderförmiger Körper (1) vorgesehen ist, in welchem an einem an der Decke befindlichen Querdraht (3) eine Anzahl Längsdrähte (2) derart schräg nach unten hängend angeordnet ist, daß sie, von der Einschlupföffnung des zu fangenden Tieres gesehen, mit dem Boden des Körpers einen spitzen Winkel bilden, und daß an den Quader (i) ein größerer, ebenfalls aus durchsichtigem Glas hergestellter Hohlkörper 4 angeschlossen ist.
  2. 2. Falle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Übergang vom Einschlupfquader (1) zu dem größeren Hohlkörper (4) ein Schieber (6) zum Verschließen des Durchganges vorgesehen ist.
  3. 3. Falle nach Anspruch 1 und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß die dem Durchgang vom Einschlupfquader in den größeren Körper gegenüberliegende Wand des letzteren mit einer Anzahl Öffnungen (5) versehen ist.
  4. 4. Falle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Querdraht (3) zwischen den einzelnen.Längsdrähten zwecks Abstandhaltung Abstandperlen vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©9524 6.54
DER5178A 1951-01-10 1951-01-10 Raubtierfalle Expired DE914447C (de)

Priority Applications (1)

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DER5178A DE914447C (de) 1951-01-10 1951-01-10 Raubtierfalle

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DER5178A DE914447C (de) 1951-01-10 1951-01-10 Raubtierfalle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE914447C true DE914447C (de) 1954-07-01

Family

ID=7396815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER5178A Expired DE914447C (de) 1951-01-10 1951-01-10 Raubtierfalle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE914447C (de)

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