DE914447C - Raubtierfalle - Google Patents
RaubtierfalleInfo
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- DE914447C DE914447C DER5178A DER0005178A DE914447C DE 914447 C DE914447 C DE 914447C DE R5178 A DER5178 A DE R5178A DE R0005178 A DER0005178 A DE R0005178A DE 914447 C DE914447 C DE 914447C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M23/00—Traps for animals
- A01M23/16—Box traps
Landscapes
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- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Die Raubtierfalle besteht aus einem aus starkem, jedoch, durchsichtigem Glas hergestellten hohlen.
Quader ι in einer solchen Größe, daß Ratten, Iltisse, Marder usw. einschlüpfen können. Die
Länge des Quaders muß dreimal so lang sein, wie ein ausgewachsenes Tier, welches zu fangen, ist,
schätzungsweise 60 bis 80 cm. In dem zweiten Drittel des Quaders befinden sich Drähte 2, welche
schräg von oben nach unten hängen, in der Richtung, in der das Tier in. die Falle eintreten soll. Die
Drähte hängen lose an einem Querdraht 3, so daß sie von dem Tier mit dem Kopf und Rücken beim
Durchschlüpfen nach oben, gehoben, werden, können.
Damit sich die hängenden Längsdrähte nicht verschieben, sind auf dem Querdraht zwischen je
zwei Längsdrähten Perlen aufgereiht. Ist das Tier durch die Drähte hindurchgeschlüpft, fallen die
Längsdrähte wieder zurück. Das Tier kann nicht mehr zurück, weil die Drahte durch die Schräglage
gegen den Boden drücken. Die Drähte müssen so stark sein, daß sie sich nicht verbiegen.
Große Gewalt kann das Tier nicht ausüben, da es auf dem Glas ausrutscht. Das Tier dringt nun weiter
nach innen. An dem Hohlquader ist eine Glas- *5 kugel oder auch ein -weiterer größerer Glasquader 4
angeschlossen!, welcher an. den Außenseiten mit Haken an. dem Durchschlupfquader befestigt wird.
Dieser größere Glaskörper ist an der gegenüberliegenden Seite des Einschlupfes mit einer großen
Anzahl kleiner Öffnungen 5 versehen, damit der Stallgeruch in die Falle eindringt und die Tiere
anlockt. Ist ein Tier in die Falle geraten, so wird ein am Übergang vom Durchschlupfquader 1 in. den
großen Körper 4 angeordneter Schieber 6 aus Blech heruntergeschoben. Der größere Glaskörper 4 mit
den zugeschobenen Schieber wird dann abgenommen und. das Tier kann ertränkt werden, indem der
Glaskörper mit Wasser gefüllt wird. Auch kann das gefangene Tier vergiftet werden. Das Aufstellen der
Falle ist so gedacht, daß es ein stiller Wächter ist. Es wird ein Wanddurchbruch zum Stall angelegt,
möglichst so, daß die Außenseite des Durchbruches dicht über die Erdoberfläche kommt und waagerecht
im den Stall führt. An diesen Durchbruch wird die Falle mit der Lochwandseite gestellt. Soll
die Falle im Stall oder an einem anderen. Ort aufgestellt werden, so wird der Glaskörper 4 mit der
Lochwand 5 abgenommen und ein anderer angeschlossen, welcher keine Lochwand 5 hat. In diesen
geschlossenen Glaskörper müssen dann Köder ausgelegt werden, damit der Geruch nur durch den
Einschlupf dringt und dadurch wiederum das Tier anlockt.
Die Vorteile liegen darin, daß durch das Glas
immer beobachtet werden kann, was für ein Tier in der Falle ist. Hat sich ein nützliches Tier, wie
Igel, Katze u. dgl., gefangen, so kann dieses ungeschädigt wieder in die Freiheit gesetzt werden.
Ist es ein schädliches Tier, so wird es ertränkt oder vergiftet. Bei Anwendung von Giften läßt sich
Glas am besten reinigen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Raubtierfalle, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus durchsichtigem Glas hergestellter hohler quaderförmiger Körper (1) vorgesehen ist, in welchem an einem an der Decke befindlichen Querdraht (3) eine Anzahl Längsdrähte (2) derart schräg nach unten hängend angeordnet ist, daß sie, von der Einschlupföffnung des zu fangenden Tieres gesehen, mit dem Boden des Körpers einen spitzen Winkel bilden, und daß an den Quader (i) ein größerer, ebenfalls aus durchsichtigem Glas hergestellter Hohlkörper 4 angeschlossen ist.
- 2. Falle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Übergang vom Einschlupfquader (1) zu dem größeren Hohlkörper (4) ein Schieber (6) zum Verschließen des Durchganges vorgesehen ist.
- 3. Falle nach Anspruch 1 und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß die dem Durchgang vom Einschlupfquader in den größeren Körper gegenüberliegende Wand des letzteren mit einer Anzahl Öffnungen (5) versehen ist.
- 4. Falle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Querdraht (3) zwischen den einzelnen.Längsdrähten zwecks Abstandhaltung Abstandperlen vorgesehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©9524 6.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER5178A DE914447C (de) | 1951-01-10 | 1951-01-10 | Raubtierfalle |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER5178A DE914447C (de) | 1951-01-10 | 1951-01-10 | Raubtierfalle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE914447C true DE914447C (de) | 1954-07-01 |
Family
ID=7396815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER5178A Expired DE914447C (de) | 1951-01-10 | 1951-01-10 | Raubtierfalle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE914447C (de) |
-
1951
- 1951-01-10 DE DER5178A patent/DE914447C/de not_active Expired
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