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DE914000C - Dachwehr mit kurzer, ebener Oberklappe - Google Patents

Dachwehr mit kurzer, ebener Oberklappe

Info

Publication number
DE914000C
DE914000C DEV1144D DEV0001144D DE914000C DE 914000 C DE914000 C DE 914000C DE V1144 D DEV1144 D DE V1144D DE V0001144 D DEV0001144 D DE V0001144D DE 914000 C DE914000 C DE 914000C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weir
flap
curvature
short
pivot point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV1144D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Paul Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JM Voith GmbH filed Critical JM Voith GmbH
Priority to DEV1144D priority Critical patent/DE914000C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE914000C publication Critical patent/DE914000C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/48Roof or double shutter gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Dachwehr mit kurzer, ebener Oberklappe Bei einigen der bisher ausgeführten Dachwehre beginnen bei hohem Unterwasserstand beide Wehrklappen wohl am Anfang der Wehrüberströmung sich umzulegen, setzen aber dann .bei weiter zunehmender Überströmung gegen alle Erwartung diese Bewegung nicht mehr fort, sondern bleiben stehen oder richten sich sogar wieder auf.
  • Dieses Verhalten kann nur durch das Überwiegen der Wirkungen des stark angestiegenen Unterwassers auf die Wehrklappen vom Wehrinnern her über die vom überströmenden Wasser von außen auf die Klappen ausgeübten Wirkungen verursacht werden. Das die Klappen aufrichtende Moment des statischen Druckes des Unterwassers vom Wehrinnern aus muß also größer sein als das sie niederlegende Moment des auf die Wehraußenseite ausgeübten Druckes des überströmenden Wassers.
  • Dieser Druck hat nun, wie eingehende Untersuchungen experimenteller und analytischer Art zeigten, an jeder Stelle des Wehrprofils eine andere Größe, weil das Wasser nicht mit gleichmäßiger Geschwindigkeit über das Wehr strömt, und hängt von der an der Klappenoberfläche zu messenden Größe dieser Geschwindigkeit (Sohlengeschwindigkeit) ab.
  • Die erwähnten Untersuchungen ergaben, daß auf dem Weg über das Wehr die Sohlengeschwindigkeit des Wassers und damit auch sein Druck auf die Wehrklappen bei den bekannten Dachwehrformen sich in einer Weise ändert, daß die Resultierende aus den einzelnen Drücken für jede Klappe verhältnismäßig nahe beim Klappendrehpunkt, also mit einem kurzen Hebelarm, angreift und mit diesem kurzen Hebelarm nur ein Moment ausüben kann, das kleiner ist als das aufrichtende Moment des Unterwasserdruckes im Wehrinnern. Das Wehr muß also trotz zunehmender Überströmung stehenbleiben oder sich aufrichten.
  • Die Lage des Angriffspunktes der Resultierenden wurde als von der Profilform der Klappe abhängig erkannt. Diejenige Lage des Angriffspunktes, bei der das Umlegen des Wehres gesichert ist, wird bei Dachwehren mit der häufig angewandten Bauform, kurze, ebene Oberklappe und gekrümmte, mit dem Krümmungsscheitei die Stauhöhe bestimmende Unterklappe, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das jinterklappenprofil eine Krümmungsform erhält, die eine . solche Verteilung der Sohlengeschwindigkeiten bewirkt, daß die Resultierende der Wasserdrücke in großer Entfernung vom Klappendrehpunkt, also mit langem Hebelarm, an der Klappe angreift und ein großes Umlegmoment auf die Klappe ausübt. Der Einfluß einer solchen Krümmung wirkt sich auch noch auf die Oberklappe aus. Diese Krümmungsform des Unterklappenprofils wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ihr Scheitelpunkt bei ganz umgelegtem Wehr, also waagerecht liegender Oberklappe, im Gegensatz zu den bekannten Formen, nahe an den Drehpunkt der Unterklappe gelegt wird, bei dem vielfach ausgeführten Abstand der Drehachsen der beiden Klappen vom etwa ?-,5fachen der Normalstauhöhe etwa um das i,i- bis 0,7fache der Normalstauhöhe von ihm entfernt und gleichzeitig um das 0,05- bis 0,2- bis o,3fache dieser Höhe über der Ebene der waagerecht liegenden Oberklappe. Die Krümmung schließt an den Klappendrehpunkt mit einer Geraden von einer Länge etwa gleich dem o,4fachen der Normalstauhöhe an, die mit der Horizontalen einen Winkel von etwa i4° einschließt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung durch schematische Schnitte durch das ganz aufgerichtete (Abt. i) und das ganz niedergelegte Wehr (Abb.2) dargestellt.
  • Die Oberklappe i stützt sich gegen die gekrümmte Unterklappe 2, die in ganz aufgerichteter Stellung mit ihrem Scheite13 dieNormalstauhöhe4, den Abstand zwischen dem Stauspiegel 5 und der Oberklappensohle 6, bewirkt.
  • Die Drehachsen 7 und 8 der beiden Klappen sind in einem Abstand g vom 2,5fachen der Normalstauhöhe 4 voneinander angeordnet.
  • Die Oberklappe i hat eine Länge io gleich dem i,o- bis i,2fachen der Normalstauhöhe 4. Die erfindungsgemäße Krümmung der Unterklappe 2 wird bestimmt in der Lage der Klappe bei ganz niedergelegtem Wehr, in der die Oberklappe i waagerecht liegt. Hier muß der Scheitel i i der Krümmung, also der höchste Punkt der umgelegten Klappe, eine Entfernung 12 vom Klappendrehpunkt 8 haben, die zwischen dem i,i- bis o,7fachen der Normalstauhöhe 4 liegt und dabei über der horizontal liegenden Oberklappe i das Maß 13 gleich dem o,o5- bis 0,2- bis o,3fachen dieser Stauhöhe 4 aufweist. An den Drehpunkt 8 schließt sich die Krümmung mit einer Geraden 14 von einer Länge vom o,4fachen der Normalstauhöhe4 an. Der Winkel zwischen derGeraden und derHorizontalen beträgt i4°.
  • Die Erfindung gibt die Lehre für die Gestaltung der Klappen eines Dachwehres mit kurzer, ebener Oberklappe und gekrümmter, den Stau bildenden Unterklappe, das auch beim stärksten Überströmtsein und dementsprechenden Ansteigen des Unterwasserspiegels sich nicht ungewollt aufrichtet, weil das überströmende Wasser seine beiden Klappen infolge der durch ihre Form hervorgerufenen Verteilung der Geschwindigkeiten und der Wasserdrücke ständig auf Niederlegen belastet und die Oberklappe am Abheben von der Unterklappe hindert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dachwehr mit kurzer,-ebener Oberklappe und gekrümmter, mit dem Krümmungsscheitel die Stauhöhe bestimmender Unterklappe, gekennzeichnet durch eine Krümmung des Unterklappenprofils (2) mit dem Scheitelpunkt (i i) bei ganz "umgelegtem Wehr nahe am Drehpunkt (8) der Unterklappe (2).
  2. 2. Dachwehr nach Anspruch i und einem das etwa 2,5fache der Normalstauhöhe betragenden Abstand der Drehachsen der beiden Wehrklappen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Länge (io) der Oberklappe (i) vom i,o- bis i,2fachen der Normalstauhöhe (4) das Unterklappenprofil (2) eine Krümmung hat, deren Scheitelpunkt (ii) bei ganz umgelegtem Wehr um die i,i- bis o,7fache Normalstauhöhe (4) vom Klappendrehpunkt (8) entfernt und um die o,o5- bis o,2- bis o,3fache Normalstauhöhe (4) über der waagerecht liegenden Oberklappe (i) liegt und die mit einem etwa die o,4fache Normalstauhöhe langen, geraden Stück (i4), das mit :der Horizontalen einen Winkel (i5) von etwa i4° bildet, an den Klapperndrehpunkt (8) anschließt.
DEV1144D 1943-07-01 1943-07-01 Dachwehr mit kurzer, ebener Oberklappe Expired DE914000C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV1144D DE914000C (de) 1943-07-01 1943-07-01 Dachwehr mit kurzer, ebener Oberklappe

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DEV1144D DE914000C (de) 1943-07-01 1943-07-01 Dachwehr mit kurzer, ebener Oberklappe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE914000C true DE914000C (de) 1954-06-24

Family

ID=7569472

Family Applications (1)

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DEV1144D Expired DE914000C (de) 1943-07-01 1943-07-01 Dachwehr mit kurzer, ebener Oberklappe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE914000C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218962B (de) * 1962-01-12 1966-06-08 Paul Vogel Hydrostatisch bewegbares Dachwehr

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218962B (de) * 1962-01-12 1966-06-08 Paul Vogel Hydrostatisch bewegbares Dachwehr

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