DE903636C - UEbertragungseinrichtung fuer Warenausgabeautomaten - Google Patents
UEbertragungseinrichtung fuer WarenausgabeautomatenInfo
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F5/00—Coin-actuated mechanisms; Interlocks
- G07F5/10—Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated electrically by the coin, e.g. by a single coin
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Description
- Übertragungseinrichtung für Warenausgabeautomaten Die Erfindung betrifft eine Übertragungseinrichtung für Warenawsgabeautomaten von Waren, die in Form eines Bandics oder eines Stapels auf Vorrat gehalten wendLn; wie beispielsweise von Briefmarken, Fahrkarten oder Postkarten. Sie besteht aus einer Kupplun@gsvorric'htung mit einer auf einer Steuerwelk befestigten Steuerscheibe und einer Klinke, welche an einer frei auf der Steuerwelle drehbaren Kupplungsscheibe angebracht ist und unter Wirkung einer Feder in Binsen Einschnitt der Hauptsteuerscheibe eingreifen kann, wobei die Klinke @so lange außer Eingriff mit dem besagten Einschnitt gehalten, wird, alis kein Geldstück den Münzkanal durchlaufen hat, und mit dem Einschnitt in Einsgriff kommt, sobald ein Geldstück den Münzkanal durchlaufen. hat.
- Die Zeichnung veranschaulie'ht beispielsweise eine Aus fiihrungsdorm des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. i ist eine schematische, schauibildliche Ansicht der Gesamtheit der ÜbertragungseinrichtUng.
- Die Fig. 2 und 3 stellen zwei besondere Lagen eines Teiles,dIer Einrichtung dar.
- In dier Zeichnung sind dediiglidh die für das Verständhis der Erfindung unerläßlichem Teile veranschaulicht. Die gleichen Teile tragen in allen drei Figuren die gleichen Bezugsnummern.
- Eiire Steuerwelle i ist! auf ihrer einen Seite mit einer von der Außenseite dies Verteilers zugäng -lichen Hanidlkujrbel 2 und auf der arideren Seite mit einer Hauptsteuerscheibe 3 versehern, die einen Einschnitt q. saufweist. Die Handkurbel ist in der Zeichnung als fest auf .der Steuerwelle sitzend dargestellt. Se@lbstverständllich kann :sie aber auch durch jedes geeignete Verbindungsmittel mit, der Welle verbunden sein, z. B. durch einen Getriebezug; eine Reibungskupplung oder ein Malteserkreuz, ohne daß die Erfindung hiervon berührt wird.
- Eine der Haupüsteuerscheihe 3 ,gegenüberliegende IZ-uppl1u-ngs@scheibe 5 sitzt frei drehbar auf der Steuerwelle i. Sie isst .mit einem Zahnrad 6 fest verbunden, welches unter Vermittlung des Rades 7 die Verbindung mit dem Glied für den Vorschub der au,szugebendien oder zu verteilenden Gegenstände bewirkt. Dieses Glied ist in, #&-m veranschaulichten Beispiel die Trommel 8, welche das Briefmarken- oder Fährkartenband 9 vorschiebt oder vorzieht.
- Die Kupplungsscheibe 5 unterliegt der Wirkung einer Rastereinrichtung, die ,aus. einem bei ii schwenkbaren: Hebel io besteht, 6-er durch eine Feder i2 gespannt wird. Hierdürch wird die am Ende dies Hebelas sitzende Rolle 13 am Umfang der Scheibe 5 in Anlage gehalten. Die Scheibe besitzt einem, Einschnitt 14, in dessen Grund sich die Ro.tle 13 bei Ruhestellung der Vorschubeinrichtung ein,-rastet.
- Die Kupplungsscheibe 5 trägt eiirre bei 115 drehbare Klinke 16, welche eine Feder 17 zur Anlage an die Hauptsteuerscheibe 3 zu bringen sucht.-- In ,der oben bestimmten Ruhestellung der Vorschubeinrichtung w ird ,diese Klinke durch ein Anschlagglied 18 im Abs tanrd von der Steuerscheibe 3' gehalten, und zwar dadurch, daß der am Ende der Klinke eitzende Finger r9 sich auf den Anschlag 18 legt. Dieser Anschlag besteht indem dargestellten Beispiel aus einem nockenartigen Körper von halbkreisförmigem Quenschnitt, der mit einem Steuerhebe.l 2o fest verbunden ist. Dieser Steuerhebel ist bei 2 1 drehbar gelagert. und; am einen,seiner Enden mit einem Stift 2-2 versehen, der irr das Inniere des Münzkanalies. 23 eingreift` Eine Feder 24 ,suchst den Steuerhebel 20 in die in der Fig. i mit vollen Linien veranschaulicht-- Stellung zu heben..
- Die Wirkungsweise der Übertragungseinrichtung ist folgende: Solange kein Geldstück den Münzkanal 23 durchlaufen hat, nimmt der Steuerhebel 2o unter der Wirkung der Feder 24 die oben beschriebene obere Lage ein; die Klinke 16 wird: ,dabei infolge Anlage ihres Fingers i9 an den nockena:rtigen Anschlag 18 im Abstand von der Hauptsteuerscheibe 3 gehalten. Jede Beweigun!g dlieser letzteren bleibt ohne Wirkung auf die Kupplunigsscheibe 5, und man kann, die Handku.rl@el 2 in beliebigem Sinne drehen, ohne ein Vorrücken des Briefmarkenbandes 9 zustande zu bringen.
- Der Hindurchgang eines Geldstückes 25 durch dien Kanal 23 mach Prüfung der Echtheit in einem zeichnerisch nicht veransch,auilichten Münzwähler ruft ein Niedergehendes Steuer!hebelis 2o in die in der Fig. i strichpunktiert angedeutete Stellung 2o' hervor. Gleichzeitig mit ,&r Schwenkung des I3ebelis 2o dreht sich auch der nockenförmige Ansatz 18 und nimmt die in, der Fig. 2 veranschaulichte Lage ein. Dabei hält er nicht mehr den Finger i9 der Klinke. 16 zurück, ,die &mzu.folge unter Wirkum, der Feder 17 nac;h. ilintem ae7n-o-k,-n wirrt "n,(1 sich an die SteulersCheibe 3 anlegen f kann. Es - genügt, daraufhin die Handikurbel 2 im Sinne dies eingezeichneten Pfeiles 26 zu drehen, um bei In: eingrifflcommen des Einisehnittes 4 der Hauptsteuerscheibe 3 und d'es Vorsprunges 27 der Klinke 16 die Kuppliungsecheibe 5 in der gleichen Richtung mitzunehmen. und die Drehbewegung bis zur Trommel 8 hin zu übertragen, s@o daß das B,riefmarikenband 9 vorrückt.
- Unmittelbar nasch dem Durchgang des Geldstückes 25 durch den Kanal 23 sucht der Steuerhebel 2o unter der 'Wirkung der Felder 24 wieder seine obere Stellung einzunehmen. Sollte er aus irgendeinem Grunde der Feder 24 nicht folgen und vorübergehend in seiner unteren Lage 2o' verharren, so könnte er dort noch nicht dauernd bleiben, denn in dieser Lage. befindet sich sein dem Stilft 22 gegenüberliegendes Ende 28 in der Bahn, eines auf der Klinke 16 sitzenden Zapfens 29. Während der Drehung der Scheibe 5 würde .dieser Zapfen beim Auftreffen auf die Schrägfläche des Steuerhebels 2o den letzteren zwingen, seine normüle Ruhelage wieder einzunehmen.
- Kurz vor Beendigung eines. vollen Umlaufes der Kupplungsscheibe 5 in dem Augenblick, in, welchem der Antfaug des Einschnittes, 14 der Rolle 13 gegenübertritt, nehmen -die HaupitteiIe der Übertragungseinrichtung die in der Fig. 3 veraan:schaulichte Stellung ein. Der Zapfen 29 der Klinke 16 kommt dann mit einer entkuppelnd wirkenden Schrägfläche 30 in. Berührung, die dhxrch das -abgezogene Ende eines Stückes 31 ,gebildet wird,. Letiztgenanntesi Stück stützt sich einerseits auf der Steuerwelle i und, andererseits .auf einer zu .dieser Steuerwelle parallellen Stange 32 ab.
- Gegen Ende dier Umlaufbewegung der Hauptsteuerscheibe 3 läuft der Zapfen 29 :an der Entkupplungsschrägfäche 30 entlang, und die Klinke 16 entfernt sich immer mehr von der Steuerscheibe 3, bis der Vorsprung 27 vollkommen. außer Eingriff mit dem Einschnitt 4 ,gelangt ist. In diesem Augenblick hört ;die Mitnahme ,der Kupplungsscheibe 5 seitens der Steuerwelle i ,sauf; jedoch muß die Kupplungsscheibe noch ihre Umlaufbewegung zu einem ganzen Umlauf vervollständigen und in die Ausgangslage zurückkommen, was durch die Rolle 13 bewirkt wird, .die sich in :den, Grund des Einschnittes J4 einrastet. Kurz bevor die Scheibe 5 ihre Rtihesthllung erreicht hat, verläßt der Zapfen 29 die Entl#vuppdungsschrägfläche 3o und der Finger i9 fällt wieder auf den nooken.artilgen Anschlag zurück, der dlie in der Fig. i veransthaul'ichte Anschlagstellung wieder eingenommen hat.
- Nach einer vollständigen Umdrehung der Handkurbel 2 ist die übertraigungseinrichtung von neuem entkuppelt und; zu, einer neuen Bewegiungsübertragung bereit, wenn in, dein Kanal, 23 eine ,neue Münze eingeführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Übertragungseinrichtung für Warenausgiabeautomat, gekenn@zeiehnetdurch eine Klin kenkupplung mit einer auf einer Steuerwelle befestigten),Hauptsteuersdheibe undeiner Klinke, ,die an einer auf .der Steuerwelle frei direhbaren Kupplungsscheibe angebracht ist und! unter der Wirkung einer Feder mit einem Einischnätt in der Hauptsteuerscheibe zum Eingriff kommen kann, wobei die Klinke so lange außer Eingriff mit dem Einschnitt dler Hauptsteuerscheibe gehalten wird, als kein Geldstück den Münzkanail durchlaufen hat., und mit ,dien Einschnitt in der Hauptsteue,rschcibe zum Eingriff kommt, sobald ein Geldstück den Münizkanal durchlaufen hat. a. Übertragungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da;ß die Kupplu.ngsscheibe eine Ruhestellung hat, in welcher sie durch eine federnde Rastervorrichtung gehalten wird, solange die Steuerwelpe die Kupplungsscheibe unter Vermittlung der Hauptsteuerschei,be und .der Klinke nicht hat mitnehmen können und in. welche sie nach einer vollständigen Umdrehung .der Steuerwelle zwangismäßig zurückgeführt wird, wenn ein Eingriff der Klinke in diie H,auptsteuerschei!be stattgefunden hat. 3. Übertragungseinrichtung nach .den Ansprüchen i und' a; .dlaidurrih gekennzeichnet, daß die fedlernde Rastervorrichtung für die Kupplungsscheibe aus einem eine Rolile tragenden Hebel besteht, der unter der Wirkung einer Feder mit seiner Rälle am Umfang der Kupplungsscheibe zur Anliage kommt, wobei die Kupplungsscheibe einen Einschnitt aufweist, in welchen sich @d;ie Rolile einrastet und damit die Ruhestelllung,de.r Scheiibe bestimmt. q.. Übertragungseinrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d'aß die an der Kupplungsischeibe vorgesehene Klinke einen Finger aufweist, in des,sen Bewegungsbereich sich ein auf einem Steuerhebel befestigter Anschlag befindet, und diaß der Steuerhebel in das I.npere dies Münzkanales eingreift, so daß der Klinkenfinger bei Ruhestellung der Kupplungs;sdheibe so lange auf dem Anschlag .ruht, :als kein Geldstück den Münzkanal dlurchlaufen hat undd.ie Klinke sich außer Eingriff mit der Hauptsteuenscheibe befindet. 5. Übertragungseinrichtung nach den Ansprüchen i bis d., ddiaurch gekennzeichnet, daß ,d!ie Klinke der Kupplungsscheibe einen, Zapfen trägt, auf dessen Bewegungsbahn sich eine am Steuerhebel angebrachte Schrägfläche befindet., wenn dieser durch en H.i,ndurchtritt eines Geldistückes. :durch den Münzkanal aus seiner Ru'belage gebracht Ist, wobei dieser Zapfen während der Drehung der Kupp,lungsscheibe dien Steuerhebel zwingt, seine Ruhesitel'lung wieder einzunehmen. 6. Übertragungseinrichtung mach Ansprüchen i bis 5, 4adurchgekennzeichnet, d aß der Klinkenzapfen kurz vor Vollendung einer- Umdrehung d ler Kupplungsscheibe, von der Ausgangsstellung aus gerechnet, auf eine entkuppelnd wirkende Sdhräüfiäche trifft, welche die Klinke außer Eingriff mit .dem Einschnitt der Hauptsteuerscheibe zwingt. 7. Übertragungseinrichtung mach den Ansprüchen i biss 6, dadurch @gekennzeichnet, daß die entkuppelnd wirkende Schrägfläche durch das abgebogene Ende eines Teiles gebildet wird, der sich einerseits auf der Steuerwelle und andererseits auf einer zu dieser Welile parallelen Stange abstützt. B. Übertragungseinrichtung .mach Anspruch i, ,dia.!durch. gekennzeichnet, -daß die Steuerwelle mit einer von dbr Außenseite edles Warenausgabeautomaten zugänglichen Handkurbel verbanden ist und daß die Kupplungsscheibe mit. dem Vorschubglied für die zu verteilenden Gegenstände in Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
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Family
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|---|---|---|---|
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1942
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