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DE903616C - Induktor zum Erwaermen metallischer Werkstuecke - Google Patents

Induktor zum Erwaermen metallischer Werkstuecke

Info

Publication number
DE903616C
DE903616C DED1081D DED0001081D DE903616C DE 903616 C DE903616 C DE 903616C DE D1081 D DED1081 D DE D1081D DE D0001081 D DED0001081 D DE D0001081D DE 903616 C DE903616 C DE 903616C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
inductor
workpiece
metallic workpieces
yokes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED1081D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Closset
Hermann Kuhlbars
Dr-Ing Gerhard Seulen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZUM EDELSTAHLWERKE AG DEUTSCHE
Original Assignee
ZUM EDELSTAHLWERKE AG DEUTSCHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZUM EDELSTAHLWERKE AG DEUTSCHE filed Critical ZUM EDELSTAHLWERKE AG DEUTSCHE
Priority to DED1081D priority Critical patent/DE903616C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903616C publication Critical patent/DE903616C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements
    • H05B6/365Coil arrangements using supplementary conductive or ferromagnetic pieces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Es isst bekannt, metallische Werkstücke auf elektroinduktivem Wege entweder durchgehend oder nur an der Oberfläche zu erwärmen und auch =gleichmäßige Erwärmungen auf bestimmten Strecken Bier Werkstücke herbeizuführen. Als Induktoren werden sowohl solche benutizt, die die Werkstücke spulenartig umfassen oder sich als Leiterschleifen über der Oberfläche der Werkstücke schließen. Um die Heizcharakteristik der benutzten Induktoren zu beeinflussen, ist es ferner bekannt, -diese mit Magnetjochen, zu be- setzen. Sowohl bei dien spulenförm:igen Induktoren als auch bei dien Induktoren in Form von Heizleiterschleifen sind solche Magnetjoche stetes dort angebracht worden, wo es sich darum handelte, die Heizwirkung zu verstärken, und zwar entweder über die gesamte Ausdehnung des betreffenden Induktors oder nur auf bestimmten Abschnitten. Im letztgenannten Falle wird beispielsweise, nm eine ungleichmäßige Erwärmung hervorzurufen, so vorbganbaen, daß die Heizleeiterabschnitte, @(Tie im Werkstück eine besonders hohe Heizwirkung hervorrufen sollen, mit Magnetjochen besetzt werden, während die übrigen Abschnitte, bei denen die Heizwirkung nicht so stark sein soll, von solchen Jochen frei bleiben, 1Tberraschenid#arweise hat sieh neun gezeigt, daß bei Induktoren, deren Heizleiter die Werkstückoberfläche spulenartig umfassen und diabei aus ,einer Einzelwindung oder aus mehreren parallel geschalteten Windungen bestehen, eine, weitere Möglichkeit der Einflußnahme durch die an sich bekannten Magnetjoche besteht. Werden bei solchen Induktoren auf Abschnitten id@@r Heizleiter hieagnetjoche aufgesetzt, so wird gegenüber diesen Abschnitten im Werkstück eine geringere Heizwirkung hervorgerufen als gegenüber denjenigen, die von den Magnetjochen frei bleiben. Diese Erscheinung ist offenbar diarauf zurückzuführen, daß die Heizleiterabschnitte oder Einzelwindungen der parallel geschalteten Windungen durch die aufgesetzten Magnetjoche einen höheren. Schein-widerstand erhalten, was bisher nicht beachtet worden ist, möglicherweise deshalb, weil diese, Erscheinung nur zur Auswirkung gelangt bei spulenförmig das Werkstück umfassenden die aus einer Einzelwindung oder mehreren parallel geschalteten Windungen bestehen. Ein Induktor gemäß -der Erindüng mit einem die Heizwirkuing vermindernden Magnetjoch versehen gestattet in ähnlicher Weise, wie bei den mit Magnetjochen besetzten Induktoren bisher üblich, die Steuerung der Heizcharakteristik im Werkstück, wobei jedoch gerade den bisherigen Maßnahmen entgegengesetzt vorgegangen werden muß.
  • Die Erfindung wird. an Hand zweier scheinatisr'her Daristellungen erläutert, in denen der Induktor und däs umgelegte Magnetjoch :geschnitten sind.
  • Der einwindlige, spulenförmige Induktor i umfaßt in der Abb. i das Werkstück 2. Im Bereich 3 ist der Induktor i mit :einem ringförmigen Magnetjoch 4. besetzt. Im Bereich 3 des Induktors wird durch,dieses Magnetjoch q. die Stromdichte wesentlich herabgesetzt, und infolgedessen wird in dem Bereich des Werkstückes 2, das sich in Nachbarschaft dieses Abschnittes, edles Induktors befindet, eine geringere Heizwirkung hervorgerufen als gegenüber den Abschnitten 5 des Ineduktors, die init einem Magnetjoch nicht besetzt sind.
  • In Abb. 2 besteht der Indluktor aus vier parallel geschalteten Einzelhenzwind'ungen io, die das Werkstück 2 spulenartig umfassen. Unter den Heizwindungen ioa wird eine gleichmäßige Temperaturerhöbung in dem Werkstück z hervorgerufen. Wenn jedoch auf der Einzelwindung iob ein Magnetjoch ii aufgesetzt wird, so ist die Heizwirkung dieser Einzelwindung iob geringer als die Heizwirkung der Windungen ioa. Die gleiche Wirkung würde selbstverständlich auch dann eintreten, wenn das Magnetjoch auf irgendeiner anderen Einzelwindung angebracht wäre und somit auf anderen Abschnitteen, der Gesamtheizleiter einwirken würde. Es ist daher mäglich, mit Hilfe aufgesetzter Magnetjoche -dieeTemperaturwirkung imWerkstück zu steuern, wobei aber die Wirkung bei den Induktoren gemäß der Erfindung, die aus .einer Einzelwindung oder aus mehreren parallel geschalteten Windüngen das Werkstück spulenartig umgeben, genau umgekehrt verläuft wie bei Indiüktoren, bei ,denen .die Ein@zelwi ediungen in Reihe geschaltet sind oder bei Induktoren, die die Form von, Heizl,eiterschleifen annehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Induktor zum Erwärmen metallischer WerkstÜcke unter Verwendung das Werkstück spulenea;rtiig umfassendler Heizleiter, bestehend aus einer Einzehvindung oder aus mehreren parallel. geschalteten Windungen mit aufgeset%-ten Magnetjochen, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetjoche auf dien Abschnitten der Heizledter taufgesetzt sind, die Jan Werkstück, geringere Heizwirkung nerv rrufen sollen.
DED1081D 1944-05-03 1944-05-03 Induktor zum Erwaermen metallischer Werkstuecke Expired DE903616C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED1081D DE903616C (de) 1944-05-03 1944-05-03 Induktor zum Erwaermen metallischer Werkstuecke

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DED1081D DE903616C (de) 1944-05-03 1944-05-03 Induktor zum Erwaermen metallischer Werkstuecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903616C true DE903616C (de) 1954-02-08

Family

ID=7029077

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DED1081D Expired DE903616C (de) 1944-05-03 1944-05-03 Induktor zum Erwaermen metallischer Werkstuecke

Country Status (1)

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DE (1) DE903616C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1690547B2 (de) * 1968-01-19 1971-04-22 Aeg Elotherm Gmbh Vorrichtung zum einstellen der wirksamen laenge eines induk tors zum erwaermen metallischer werkstuecke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1690547B2 (de) * 1968-01-19 1971-04-22 Aeg Elotherm Gmbh Vorrichtung zum einstellen der wirksamen laenge eines induk tors zum erwaermen metallischer werkstuecke

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