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DE903408C - Verfahren zum gleichzeitigen Gesenkschmieden von zwei Scherenhaelften - Google Patents

Verfahren zum gleichzeitigen Gesenkschmieden von zwei Scherenhaelften

Info

Publication number
DE903408C
DE903408C DEK10875A DEK0010875A DE903408C DE 903408 C DE903408 C DE 903408C DE K10875 A DEK10875 A DE K10875A DE K0010875 A DEK0010875 A DE K0010875A DE 903408 C DE903408 C DE 903408C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scissor halves
drop forging
scissors
scissor
simultaneous drop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK10875A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Krusius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK10875A priority Critical patent/DE903408C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903408C publication Critical patent/DE903408C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K11/00Making cutlery wares; Making garden tools or the like
    • B21K11/06Making cutlery wares; Making garden tools or the like scissors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Das Schmieden von Scheren erfolgt in der Regel in der Weise, @daß jede Scherenhälfte einzeln. im Gesenk geschmiedet wird. Es: ist ferner bekannt, gleichzeitig zwei Scherenhälften in einem Gesenk zu schlagen, wobei die Scherenblätte;r ungefähr parallel nebeneinanderliegen. Bei diesem Verfahren, das zeitweise in großem Umfang benutzt wurde, ergibt sich häufig die Schwierigkeit, .daß die einander gegenüberliegenden Schneiden der Scheren ungleichmäßig werden. Dies Verfahren ist daher trotz seines: Vorteils eines geringen Verbrauchs an Material und Energien von, vielen Herstellern wieder aufgegeben worden.
  • Die Erfindung bezweckt ein Verfahren zum Schimieden von Scheren, bei dem der Verbrauch an Material und Energie wesentlich: vermindert wird, aber die Gleichmäßigkeit -der geschmiedeten Scheren, insbesondere ihrer Schneiden, nicht beeinträchtigt wird.
  • Gemäß .der Erfindung werden die Scherenhälften in einer Richtung hintereinanderliegend mit ei.nanderdicht benachbarten Augengeschmiedet.
  • Da :die Augen und das Gewerbe das meiste Material benötigen, kann@ man als Ausgangsmaterial Spaltstücke benutzen, die leicht reihenweise aus Flachs tahlgeschnitten werden können.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise ,in Fig. i ein Spaltstück .als Ausgangsmaterial für das Verfahren gemäß ider Erfindung, Fig. 2 ein im Gesenk aus einem Spaltstück nach Fig. i erzeugtes Schmiedestück mit zwei Scherenhälften. Aus einem Flachstahl, wie Eig. i .in Draufsicht zeigt, werden Rohlinge i für zwei Scherenhälften ausgeschnitten. Der Rohling hat .die Form eines leicht geschwungenen: S und, besitzt überall, gemessen in der Längsrichtung ,des. Flachstahls, die gleiche Breite. Derartige Rohlinge können reihenweise aus dem Flachstahl geschnitten, werden, wie dies,die gestrichelten Linien zeigen. Das, Spaltstück hat je nach Form und Größe der Schere eine Länge von !beispielsweise Zoo oder 5oo mm, eine größte Breite von i5 bzw. 35 mm und eine Dicke von 6 bis io mm.
  • Das daraus geformte Schmiedestück (Fig.2) zeigt die beiden dicht nebeneinanderliegenden Augen 2 und 3, die einander entgegengesetzt gerichteten Scherenblätter q. unid 5 und den umgebenden Grat 6, der nur eine verhältnismäßig geringe Materialmenge *darstellt. Anden Schneiden 7, 8 besteht kein Hindernis für .das Material, auszuweichen, so,daß diie Aushildung der Schneidern stets gleichmäßig und wunschgemäß erfolgt.
  • Die Erfindung ist auf alle Scherenformen anwenÜbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum gleichzeitigen Gesenkschmieden von zwei Scherenhälften., :dadurch gekennzeichnet, ,daß die Scherenhälften in einer Richtung hintereinanderliegend mit einander dicht benachbarten. Augen geschmiedet werden.
DEK10875A 1951-08-04 1951-08-04 Verfahren zum gleichzeitigen Gesenkschmieden von zwei Scherenhaelften Expired DE903408C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK10875A DE903408C (de) 1951-08-04 1951-08-04 Verfahren zum gleichzeitigen Gesenkschmieden von zwei Scherenhaelften

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DEK10875A DE903408C (de) 1951-08-04 1951-08-04 Verfahren zum gleichzeitigen Gesenkschmieden von zwei Scherenhaelften

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903408C true DE903408C (de) 1954-02-04

Family

ID=7213077

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK10875A Expired DE903408C (de) 1951-08-04 1951-08-04 Verfahren zum gleichzeitigen Gesenkschmieden von zwei Scherenhaelften

Country Status (1)

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