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Papierfördervorrichtung, insbesondere für Lochkartenmaschinen
Die Erfindung
bezieht sich auf Papierfördervorrichtungen, insbesondere auf solche, bei denen Karten
oder Formularbögen einzeln von einem in einem Magazin befindlichen Stapel aus einer
bestimmten Stelle zugeführt werden, an der die Karten oder Formularblätter bedruckt
werden können.
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Die Erfindung wird im folgenden beschrieben an Hand der bekannten
Powers-Tabelliermaschine, wie sie seit vielen Jahren auf dem Markt ist und beispielsweise
in der USA.-Patentschrift 1 245 502 aus dem Jahre I9I7 von Powers beschrieben ist.
Es wird jedoch nur so viel von dieser Maschine gezeigt und beschrieben werden, als
erforderlich ist, um dem Fachmann ein klares Verständnis der Wirkungsweise der vorliegenden
Erfindung zu vermitteln. Wenn die Erfindung auch an Hand dieser Lochkartenmaschine
beschrieben wird, so kann sie doch auch bei Maschinen anderer Art angewendet werden
ohne dXaß sie dabei in ihrem Wesen verändert würde.
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Die obenerwähnte Tahelliermaschine besteht im wesentlichen aus drei
Abschnitten, an denen die den Gegenstand der Erfindung hildende Anordnung angebracht
ist, nämlich aus dem Grundteil, dem Mittel- oder Zwischenteil und dem Kopfteil.
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Der Grundteil der Maschine enthält im allgemeinen eine Einrichtung,
um Lochkarten mit den in sie eingelochten Symbolen einzeln einem Abfühlwerk zuzuführen,
durch das die Lochungen der Karte abgetastet werden. Nach erfolgter Abtastung läßt
die Abfühleinrichtang ein Zwichenglied in dem
Übersetzer des Mittelteils
der Maschine hochgehen, wobei ein entsprechender Anschlag in dem Anschlagkorb des
Kopfteils der Maschine eingestellt wird. Der so angehobene Anschlag begrenzt die
Vorwärtsbewegung eines entsprechenden Typensektors, der das Rechen- und Druckwerk
der Maschine steuert.
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Die Erfindung besteht darin, daß Einrichtungen getroffen sind, um
Karten oder Formularblätter, wie sie z. B. für Steuerbelege gebraucht werden, je
für sich einer Druckstellung rund um ein Druckkissen herum zuzuführen, in der die
von einerLochkarte abgefühlten und aufgespeicherten Angaben auf die betreffenden
Karten oder Formularblätter aufgedruckt werden können.
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Der Stapel von Formular- oder Blankoblättern, wie sie im folgenden
bezeichnet werden, liegt mit seiner Kante auf einer einstellbaren Rinne, die mit
einer Abstreiferrolle zusammenarbeitet, auf der al;nehmbar mehrere Gninmistreifen
sitzen, um ein Blankoblatt aufzunehmen und es zwischen die Abstreifer- oder Ahnehmerrolle
und eine andere, mit ihr zusammenarbeitende Rolle zu führen. Das Blatt wird dann
durch die genannten Rollen in eine Lage geführt. in der es mit den betreffenden
Angaben bedruckt werden kann. Nach dem Druckvorgang wird das Blatt durch mehrere
Auswerferrollen in eine Aufnahmetasche ausgeworfen.
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Gemäß der Erfindung sind weitere Einrichtungen getroffen, um selbsttätig
das Arbeiten der Maschine zu verhindern, wenn die Zuführung von Bögen um die Druckwalze
unterbrochen ist, sei es infolge irgendeiner Behinderung oder eines Klemmens oder
weil der letzte Bogen bereits bedruckt worden ist.
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Zu diesem Zweck ist die Maschine mit einer Abfühlschneide ausgerüstet,
die das Vorhandensein oder Fehlen eines Bogens feststellt, bevor der Arbeitskreislauf
der Maschine vollendet ist. Wenn dieser Bogentaster das Fehlen eines Bogens ermittelt,
so bewegt eine an der Abfühlschneide hefestigte Einrichtung über eine Bowdendrahtverbindung
einen Arm, der für das Stillsetzen der Maschine sorgt.
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Ein Ziel der Erfindung besteht darin, dafür zu sorgen, daß immer
nur ein Formular- oder Blankoblatt eines Stapels bei einem fsd1inenarbeitsspiel
der Druckstelle zugeführt wird. Weiter soll eine einfache und bequeme Auswechselmögliebkeit
für al)genutzte Gummistreifen geschaffen werden, die auf der Abstreiferrolle sitzen.
Auch soll die Zuführung einer Karte oder eines Formularblattes während der Druckvorgänge
unterbrochen werden.
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Schließlich soll verhindert werden, daß die Maschine weiter läuft,
nachdem der letzte Formular-oder Blankobogen eines Stapels bedruckt ist und auch
wenn infolge eines Klemmens od. dgl. keine ordnungsgemäße Bogenzufuhr stattfindet.
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\Veitere Erfindungsmerkmale und bauliche Einzelheiten ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen.
In diesen stellt dar Fig. 1 eine Aufsicht, die den Gegenstand der Erfindung an einer
Powers-Tabelliermaschine zeigt.
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Fig. 2 einen Vertikalschnitt, im wesentlichen längs der Linie 2-2
der Fig. I, von der rechten Seite der Maschine aus gesehen, Fig. 3 eine Seitenansicht
der Maschine von links mit demTriebwerk für das Blankobogenförderwerk, Fig. 4 eine
Seitenansicht der Maschine von rechts, die das Triebwerk der betreffenden Einrichtung
zeigt, Fig. 5 einen vergrößerten Teilquerschnitt, im wesentlichen längs der Linie
5-5 der Fig. I mit der Vorrichtung zum Einstellen der Rinne und mit der Abstreiferrolle,
Fig. 6 eine vergrößerte Teilansicht des Förderrades und der zugehörigen Klinken
in der Grundstellung, Fig. 7 eine vergrößerte Teilansicht derselben Teile wie in
Fig. 6, nur in einer Stellung, nachdem die Hauptantriebswelle sich um ISo°l weitergedreht
hat, Fig. 8 eine vergrößerte, auseinandergezogene, schaubildliche Ansicht der Teile
nach Fig. 6, Fig. g eine Vorderteilansicht, zum Teil im Schnitt, der Fehlförderungseinrichtung,
Fig. 10 einen Teilquerschnitt, im wesentlichen längs der Linie IO-IO der Fig. 9,
Fig. 11 eine schematische Darstellung der Lage der Blankobögen bei der Ausgangs-
oder Anhaltestellung der Hauptwelle der Maschine und Fig. I2 eine schematische Darstellung
derselben Teile in einer Lage, die sie einnehmen, nachdem die Hauptwelle sich etwa
um 1800. gedreht hat.
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Es wird Bezug genommen auf die Fig. I, 2 und 4.
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Diese zeigen den Kopfteil der Maschine. Mit einer Grundplatte 20 (Fig.2),
auf der ein Paar aufrechter Rahmenwandungen 21 sitzen, zwischen deren oberem Teil
und daran befestigt ein Querbalken 22 liegt. In diesem Balken oder Träger sind mehrere
Wellen 23 drehbar gelagert, auf denen die bekannten Typensektoren 24 schwenkbar
sitzen. Die Sektoren werden überwacht durch Anschläge in dem bekannten Anschlagkorb
oder -kasten, um die Vorwärtsbewegung der Sektoren zu begrenzen und dadurch die
Druck- und Zählwerkseinrichtungen der Maschine zu steuern. Auf den Sektoren sitzen
Typen 25, die ,gegenüber einem Druckkissen 26 in Druckstellung gebracht werden können.
In dieser Stellung kann die betreffendeType mittels eines entsprechenden Hammers
27 zum Zwedoe des Abdrucks vorgeschnellt werden.
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Das Druckkissen oder die Druckwiderlagerwalze 26 ist in bekannter
Weise auf einem Paar von Haltern 28 angebracht, die je an einem Ende einer Querplatte
30 befestigt sind. Auf der rückwärtigen Fläche der Platte 30 und parallel mit ihr
verlaufend, sitzt ein Paar von Führungsschienen 3I, zwischen denen ein Schieber
32 liegt, der an seinen Enden an den Haltern 33 befestigt ist, die ihrerseits an
den Rahmenwandungen 21 sitzen.
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Wie am besten aus den Fig. I und 2 ersichtlich, ist an der oberen
Fläche des Balkens 22 eine Querplatte 36 befestigt, die als Grund- oder Stützbrett
für ein Paar Seitenplatten 36 und 37 dient, die auf dem Brett mittels Schrauben
38 befestigt sind.
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Zwischen den Platten 36 und 37 ist mittels Schrauben 40 eine rechteckige
Stange 41 mit einem Paar von Ausschnitten 42 (Fig. 5) angebracht. Diese Ausschnitte
dienen zur Aufnahme eines einstellbaren Ri;nnenmessers43, dessen obere Fläche geeignet
ist, einen Stapel von Blankoformularen 44, mit der einen Kante nach oben, zu tragen.
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Der Stapel von Bögen 44 wird nahe seiner oberen Stellung unterstützt
durch eine Querstange 45 (Fig. 2), die zwischen den Rahmenpiatten 36 und 37 angebracht
ist. Einstellbar an der Welle 45 sitzt ein Paar nach vorn ragender Arme 46, die
dazu dienen, den Stapel seitlich zu führen. Die Arme 46 werden an ihren vorderen
Enden gehalten durch eine Querwelle 49, die in den Platten 36 und 37 drehbar gelagert
ist.
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Nahe an dem rechten Ende der Platte 37 sitzt in dieser drehbar eine
Welle 47 (Fig. 4), die nach links ragt und durch eine Öffnung48 (Fig. 2) in die
linke Platte 36 eintritt. Sie ist in der Nähe ihres linken Endes in einem Halter
50 drehbar gelagert (Fig. 3), der an der linken Rahmenwand 21 durch Schrauben 39
befestigt ist.
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Auf der Welle 47 sitzt eine Abstreiferrolle 51 (Fig. I, 2 und 5)
mit einem Stellstift 52, der an dem linken Teil der Rolle befestigt ist und in eine
Kerbe 53 eintreten kann, die in einer Klammer 54 gebildet ist. Die Klammer ist einstellbar
an der Welle 47 befestigt. Fest an dieser Welle und rechts von der Abstreiferrolle
51 sitzt eine andere Klammer 55 (Fig. I), die dazu dient, eine seitliche Verschiebung
der Abstreiferrolle zu verhindern. Wie am besten aus Fig. I und 5 ersichtlich, besitzt
die Rolle 51 drei längliche Vertiefungen 56, in denen je eine abnehmbare Klammer
57 mittels Schrauben 58 angebracht ist. Jede Klammer 57 trägt einen Gummistreifen
60, der an seiner nach außen zu gerichteten Seite eine gewellte Oberfläche 61 besitzt.
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Wenn die Abstreifer- oder Mituehmerrolle 51 durch eine weiter unten
unter dem Titel »Triebwerk« beschriebene Einrichtung gedreht wird, so kann der gewellte
TeilGI des Gummistreifens60 den am weitesten hinten liegenden Bogen vom Stapel 44
abstreifen und ihn abwärts bewegen (Fig. 5). Die Abstreiferrolle ist jedoch einstellbar
auf der Welle 47 gelagert derart, daß der Gummistreifen so eingestellt werden kann,
daß er das Blatt in jedem gewünschten Zeitabschnitt des Maschinenarbeitsspiels fördert.
Das Einstellen der Abstreiferrolle geschieht wie folgt: Die Klammer 54 wird zuerst
an der Welle47 befestigt, so daß ihre Kerbe 53 in der Igewünschten Stellung liegt.
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Dann wird die Abstreiferrolle auf die Welle 47 so aufgebracht, daß
der auf ihr sitzende Stift 52 in die Nut eintritt, wodurch die Rolle in ausgerichtete
Lage gebracht wird. Gegen seitliche Verschiebung wird die Rolle gesichert durch
die Klammer 55.
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Wenn also ein abgenutzter Gummistreifen 60 durch einen neuen zu ersetzen
ist, so braucht nur die Klammer 55 gelöst zu werden, so daß die Abstreiferrolle
von der Klammer 54 frei gemacht werden kann. Auf diese Weise hat man freien Zugang
zu dem Gummistreifen, ohne daß die durch die Klammer 54 aufrechterhaltene Einstellung
geändert zu werden braucht Um sicherzustellen, daß nur ein Bogen von dem Stapel
durch den Gummistreifen 60 abgeführt wird, ist jede Rinne 43 mit einem Einschnitt
62 (Fig. 5) ausgerüstet, in den der Kopf einer Einstellschraube 63 eintreten kann,
deren Schaft in die Vorderwand der Stange 5I eingeschraubt ist. Infolge dieser Bauart
kann durch Drehen der Schraube in einer oder in der anderen Weise eine Führungskante
69 des Messers 43 in den richtigen Abstand zu dem Umfang der Abstreiferrolle 51
gebracht werden, gemäß der Dicke des zu fördernden Blattes. Wenn einmal die richtige
Einstellung zwischen dem Messer und der Rolle hergestellt ist, so kann das Messer
an der Stange 41 festgestellt werden mittels Einstellschrauben , die durch mit Schultern
versehene Langlöcher65 des Messers hindurchgehen.
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Damit das hinterste oder erste Blatt des Stapels nicht auf der oberen
Kante des Rinnenmessers 43 hängenbleibt und dadurch ein Klemmen oder Verstopfen
verursacht, wenn das Blatt, wie im folgenden näher auseinandergesetzt wird, abgeführt
wird, ist folgende Einrichtung getroffen: Wie Fig. I und 2 zeigen, besitzt jede
Rahmenplatte 36 und 37 Ansätze 66, die durch Schlitze 67 in einem Schieber 68 hindurchgehen.
Jeder Schieber trägt einen an ihm befestigten Stift 70, der mit dem gegabelten Ende
7I eines von der Querwelle 49 getragenen Armes 72 zusammenwirkt. Die Arme 72 werden
durch Federn 73 in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung (Fig. 2) geschwenkt. Das
eine Ende jeder Feder sitzt an Stiften 74, die an den Platten befestigt sind, während
das andere Ende an den Stiften 75 der Arme angreift. Das hintere Ende der Schieber
68 ist zu Vorsprüngen 76 umgebogen, an denen die Enden einer Preßplatte 78 sind'.
Die Preßplatte ist mit einem Teil 80 ihrer unteren Kante leicht nach hinten umgebogen,
so daß, wenn die Platte unter dem Einfluß der Federn 73 in Anlage gegen den Bogenstapel
gehalten wird, der Abschnitt 8o der Platte sich gegen den unteren Teil des Stapels
legt, wodurch die unteren Enden der Blätter eine leichte Biegung erfahren, durch
die sichergestellt wird, daß das hinterste Blatt, das also als nächstes abgezogen
wird, nicht die obere Kante der Rinne43 berührt.
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Damit die Preßplatte 78 vom Stapel ferngehalten werden kann, während
dieser eingesetzt oder herausgenommen wird, ist folgende Verriegelungseinrichtung
vorgesehen: Das linke Ende der Welle 49 ragt über den Rahmen hinaus und trägt einen
Arm 81-, der mit einem Handgriff 82 ausgerüstet ist.
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Nahe dem rechten Ende der Welle 49 ist ein Arm 83 (Fig.4) befestigt,
auf dessen freiem Ende ein Stift 84 sitzt, der mit einer Kerbe8s zusammentreten
kann, die in einem Verriegelungshebel 86 gebildet ist. Dieser Hebel ist auf einem
Achsstutzen 87 schwenkbar, der am rechten Rahmenteil 37 sitzt.
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Der Arm 86 hat einen Schwanzabschnitt 88, der gegen einen Stift go
stoßen kann, der an der Platte 37 befestigt ist. Auf diese Weise wird die in ent-
gegengesetztem
Uhrzeigersinn verlaufende Bewegung des Hebels 86 begrenzt.
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Für gewöhnlich befinden sich die Preßplatte 87 und die ihr zugeordnete
Einrichtung in der Stellung nach den Fig. 2 und 4, in der der Kartenstapel eingesetzt
oder aus seiner Förderstellung herausgenommen werden kann. Wenn der Stapel eingesetzt
oder auf das Rinnenmesser 43 gebracht ist, wie es in Fig. 2 mit den strichpunktierten
Linien angedeutet ist, wird der Hebel 86 (Fig. +) entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt,
so daß nunmehr der Arm 8.3 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn unter dem Einfluß
von Federn 74 verschwenkt werden kann, so daß auf diese Weise die Preßplatte gegen
den Stapel und in die in Fig. 5 gezeichnete Lage bewegt wird. Wenn es wünschenswert
ist, die Blätter im Stapel herauszunehmen oder ihre Anordnung zu ändern, so wird
der Arm 8I mittels. des Handgriffs 82 im Uhrzeigersinn verschwenkt (Fig. 2). Dadurch
wird die Preßplatte so weit vom Stapel wegbewegt, bis der Stift 84 des Armes 83
inr die Kerbe 85 des Riegels 86 eintritt.
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Triebwerk Die Antriebsvorrichtung für die den Gegenstand der Erfindung
bildende Einrichtung besteht aus der bekannten, dauernd umlaufenden Querwelle 92
(Fig. 3), die zwischen Lagerböcken 93, von denen einer gezeigt ist, drehbar gelagert
ist. Die Welle führt bei jedem Arbeitskreislauf der Maschine eine Umdrehung aus.
Am linken Ende der Welle 92 ist eine Kreisscheibe 94 befestigt, auf der am Lagerzapfen
95 ein Paar aufwärts ragender Lenker 96 und 97 drehbar befestigt ist. Das obere
Ende des Lenkers 96 ist mittels Zapfen 98 schwenkbar mit einem Arm 100 verbunden,
der lose auf einem Wellewnstutzen 101 sitzt, der seinerseits an dem Lagerbock 50
befestigt ist Das obere Ende des Lenkers 97 ist mittels eines Zapfens 103 (Fig.
6, 7 und 8) gelenkig mit einem Arm 104 verbunden, der schwenkbar auf dem Wellenstutzen
IOI sitzt. Durch den Zapfen 98 ist mit dem Lenker 96 auch eine Klinke 105 verbunden,
die eine Nase 166 trägt.
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Diese Nase kann in ein Paar einander gegenüberliegender Kerben 107A
und Io7B einer Scheibe 107 einfallen. Die Klinke 105 wird mit der Scheibe 107 bzw.
deren Kerben im Eingriff gehalten durch eine Feder 108, deren eines Ende an einem
Stift 110 des Armes 100 und deren anderes Ende an einem Stift III der Klinke 105
angreift. Durch den Zapfen 103 ist mit dem Lenker 97 eine Klinke 112 verbunden,
deren Nase 113 sich in ein Paar einander gegenüberliegender Kerben 114A und 114B
einer Scheibe 114 legen kann. Eine Feder 115 hält die Klinke 112 im Eingriff - mit
den Kerben dieser Scheibe. Zu diesem Zweck ist das eine Ende der Feder mit einem
Stift I02 des Armes 104 und das andere Ende mit einem Stift 116 der Klinke 112 verbunden.
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Wie man am besten aus Fig. 8 erkennt, sitzen die Scheiben 107 und
114 auf dem linken Teil einer Nabe 117 und sind dabei durch eineUnterlegscheibe
1 r8 auseinandergehalten. Auf dem Flansch 121 der Nabe 117 sitzt ein Zahnrad 120.
Bolzen 122 verbinden die Scheiben 107 und 114 sowie die Unterlegscheibe 118 und
das Zahnrad 120 mit dem Flansch 121 der Nahe 117 zu einem einheitlichen Gebilde,
das drehbar auf der Welle 101 sitzt. Die-Scheiben 107 und 114 werden, wie oben beschrieben,
zusammengehalten, und zwar in der Weise, daß ihre Kerben folgende Stellung einnehmen:
Zuerst kommt die Kerbe 107A (Fig. 6) und dann folgen im Uhrzeigersinn die Kerben
114A, 107B und 114B, je um 90° versetzt.
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Wie in den Fig. 3, 6 und 7 dargestellt, ist die geschilderte Bauart
so eingerichtet, daß, wenn die Antriebswelle 92 von der Grundstellung aus anzulaufen
beginnt, die Scheibe 94 die Lenker 96 und 97 nach unten bewegt. Die Bewegung des
Lenkers 96 veranlaßt seinen oberen Drehzapfen 98, mit Hilfe des Armes 100 einen
bogenförmigen Weg um die Welle 101 zu beschreiben, und zwar entgegen dem Uhrzeigersinn.
Dadurch wird die Klinke 105 so lange bewegt, bis ihre Nase 106 die Schulter der
Kerbe 107A in der Scheibe 107 erfaßt. Geht der Lenker 96 weiter herunter, so wird
die Klinke 106 veranlaßt, die ScheibenIo7 und 114 so lange zu drehen, bis die Welle
92 sich um etwa 1700 gedreht hat. In diesem Zeitpunkt befindet sich der Schwenkzapfen
95 in seiner unteren Totpunktlage in bezug auf den Zapfen 98 und die Welle 92. Durch
diese Bewegung sind die Scheiben 107 und 114 etwa um 900 gedreht worden. Fortgesetzte
Drehung der Welle 92 (von 170 auf 180°, wo der Abdruck erfolgt) bringt den Zapfen
98 wieder hoch in die in Fig. 7 gezeigte Lage, ohne daß eine Beeinflussung irgendeiner
Umdrehung der Welle 101 erfolgt.
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Dieser Zeitraum stellt sicher, daß das Druckkissen während des Druckvorganges
ortsfest bleibt.
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Das gleichzeitige Herabgehen des Lenkers 97 veranlaßt den oberen
Zapfen 103 mit Hilfe des Armes 104 zu einer Bogenhewegung um die Welle 101 im Uhrzeigersinn.
Dadurch wird seine zugehörige Klinke 112 über dem Umfang der Scheibe 114 bewegt,
bis die Welle 92 etwa eine Umdrehung von 165° ausgeführt hat. In diesem Zeitpunkt
hat der Drehzapfen seine untere Totpunktlage in bezug auf die Welle 102 und den
Zapfen 103 erreicht. Man erkennt, daß die Bewegungsgröße der Klinke 112 so bemessen
ist, daß ihre Nase 113 in die Kerbe II4B der Scheibe 114 eintritt und diese Bewegung
im Uhrzeigersinn so lange fortsetzt, bis nur noch ein kleiner Zwischenraum zwischen
der Nase und der Schulter der Kerbe 114B verblieben ist. Weitere Drehung der Welle
92 (von I65 bis 180°), wobei der Druckvorgang erfolgt, dreht auch den Zapfen 103
entgegen dem Uhrzeigersinn in die in Fig. 7 gezeichnete Lage, wobei der Zwischenraum
zwischen der Nase 113 und der Schulter der Kerbe 114B kleiner wird. Wird die Umdrehung
der Welle 92 von 180° aus fortgesetzt, so gelangt die Klinke 112 in Berührung mit
der Schulter derKerbe II+ß, und zwar etwa bei 185.0, von wo aus die Scheiben I07
und 114 noch einmal um 900 zurück in die in Fig. 6 gezeichnete Grundstellung gedreht
werden.
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Der ganze Betrag der Umdrehung des Zahnrads 114
beträgt
daher I800 für jeden vollständigen Umlauf der Welle 92.
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Kurz bevor der letzte halbe Arbeitskreislauf der Welle 92 beendet
ist (etwa bei 3450), erreicht der Drehzapfen 95 seine obere Totpunktlage gegenüber
der Welle 92 und dem Zapfen 103. In diesem Augenblick wird der Umlauf der Scheiben
114 und r2I unterbrochen. Die weitere Umdrehung der Welle 92 (von 345 bis 360°)
bewegt die Nase der Klinke 112 im Uhrzeigersinn von der Schulter der Kerbe 114A
aus bis in die in Fig. 6 gezeigte Stellung.
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Die gleichzeitige Bewegung im Uhrzeigersinn des Zapfens 98 bewegt
die Nase der Klinke 105 auf dem Umfang der Scheibe 107 entlang, bis die Welle 92
um etwa 3550 gedreht worden ist. In diesem Zeitpunkt hat der Drehzapfen 95 seine
untere Totpunktlage erreicht in bezug auf den Zapfen 98 und die Welle 92. Diese
Bewegung des Zapfens 98 bringt die Nase der Klinke 105 in die nur wenig entfernt
gelegene Kerbe 107A. Bei der weiteren Umdrehung der Welle 92 (von 355 auf 3600)
wird der Zapfen 98 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt. Infolgedessen vermindert sich
der Zwischenraum zwischen der Nase 106 der Klinke 105 und der Schulter der Kerbe
107A, bis die in Fig. 6 gezeigte Lage erreicht ist.
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Das Druckkissen oder die Gegendruckwalze 26 wird entgegen dem Uhrzeigersinn
(Fig. 3) angetrieben durch ein Zwischenzahnrad I23, das drehbar auf einem Wellenstutzen
124 sitzt, der seinerseits an dem Lagerbock 28 befestigt ist. Das Zahnrad I23 ist
in ständigem Eingriff mit dem Zahnrad I20 und einem Zahnrad 125, das fest auf einer
Welle 126 sitzt, auf der wiederum die Druckkissenwalze angebracht ist.
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Das Zahnrad 120 kämmt mit einem anderen Zahnrad I27, das fest auf
der Querwelle 47 sitzt, die in der Nähe ihres linken Endes drehbar an dem oberen
Teil des Lagerbocks 50 gelagert ist. Die Welle 47 geht durch die Öffnung 48 in der
linken Rahmenplatte 36 hindurch und ist in der Nähe ihres rechten Endes an der rechten
Rahmenplatte 37 drehbar gelagert, wie oben beschrieben wurde. An dem rechten Ende
der Welle 47 ist ein Zahnrad 128 (Fig. 4) befestigt, das mit einem anderen Zahnrad
130 kämmt. Dieses sitzt seinerseits fest auf dem rechten Ende einer Querwelle 131.
Diese Welle wird nahe ihrem rechten Ende getragen durch einen herabragenden Arm
132, der drehbar auf einem Stutzen I33 sitzt, der an der rechten Rahmenplatte 37
befestigt ist. Die Platten 36 und 37 sind jeweils mit runden Öffnungen I34 und I35
versehen, durch die die Welle 131 hindurchgeht und in denen sie einen gewissen Spielraum
zur Ausführung einer Bogenbewegung hat. An der linken Rahmenplatte 36 (Fig.3) sitzt
ein Stutzen I36, auf dem drehbar ein herabragender Arm 137 ruht, dessen unteres
Ende zur Unterstützung des linken Endes der Welle 131 dient.
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Auf dem Stutzen 138 (Fig. 4), der fest an der rechten Platte 37 befestigt
ist, sitzt schwenkbar ein herabragender Arm 140, dessen unterer Teil dazu dient,
eine Welle 141 zu tragen, auf der ein Zahnrad 142 befestigt ist. Dieses wird mit
dem Zahnrad I30 im Eingriff gehalten mittels einer Feder 143, deren eines Ende an
einem Stift 144 der Platte 37 und deren anderes Ende an einem Stift 145 des Armes
140 angreift. Ebenfalls drehbar auf dem Stutzen 138 sitzt ein Zwischenzahnrad I26,
das in dauerndem Eingriff mit dem Zahnrad I42 steht. Die Welle 141 ragt nach dem
linken Ende der Maschine zu und geht durch die betreffenden Öffnungen I47 und 148
der Rahmenteile 36 und 37. An ihrem linken Ende ruht die Welle drehbar in einem
herabragenden Arm 150, der seinerseits auf einem Stutzen 151 schwenkbar gelagert
ist, der fest an der Rahmenplatte 36 sitzt. Der Arm I50 wird in Uhrzeigerrichtung
(Fig.3) durch eine Feder 152 verschwenkt, deren eines Ende an einem Stift 153 der
linken Platte 36 und deren anderes Ende an einem Stift I54 des Armes 150 angreift.
Im Eingriff mit dem Zwischenzahnrad I46 (Fig. 4) ist ein anderes Zahnrad I55, das
auf einer Welle I56 sitzt.
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Diese Welle ist drehbar gelagert in einem nach vorn ragenden Arm I57,
der seinerseits schwenkbar auf dem Stutzen 138 sitzt. Aus einem Stück mit dem Zahnrad
I55 besteht ein größeres Zahnrad I58. Den Arm I57 sucht in Uhrzeigerrichtung (Fig.4)
eine Feder 160 zu verschwenken, deren eines Ende an einem Stift 161 der Rahmenplatte
37 und deren anderes Ende an einem Stift 162 des Armes I57 angreift, so daß das
Zahnrad I58 im Eingriff mit einem anderen Zahnrad 163 gehalten wird. Die Welle I56
ragt nach dem linken Teil der Maschine und geht durch jeweils runde Öffnungen 164
und I65 in den Platten 37 und 36 hindurch. Die Welle ist an ihrem linken Ende drehbar
an einem nach vorn ragenden Arm 166 gelagert, der schwenkbar auf dem Stutzen 151
sitzt. Den Arm I66 sucht im Uhrzeigersinn (Fig.3) eine Feder 167 zu verschwenken,
deren eines Ende an einem Stift I68 der Platte 36 und deren anderes Ende an einem
Stift 170 des Armes I68 angreift.
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Das Zahnrad I63 sitzt fest auf dem rechten Ende einer Welle I7I,
die in den Platten 36 und 37 drehbar ruht.
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Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß die Zahnräder 128, 142 und
158 (Fig. 4) entgegen dem Uhrzeigersinn umlaufen, während die Zahnräder 130, I46
und I63 sich im Uhrzeigersinn drehen.
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Formularförderung In Fig. II ist ein Blankoformular schematisch gezeigt,
und zwar in drei verschiedenen Stellung gen X, B und C. In der Stellung =4 befindet
sich das Blatt in der Lage, in der es noch nicht vom Stapel durch die Abstreiferrolle
51 abgezogen ist. In der Stellung B sieht man das Blatt, nachdem die Maschine einen
vollständigen Arbeitskreislauf vollendet hat. Die Stellung C nimmt das Blatt ein,
nachdem die Maschine noch den folgenden Arbeitskreislauf durchgeführt hat.
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In Fig. 12 sieht man das Blatt in drei verschiedenen Stellungen D,
E und F. Die Stellung D nimmt es ein, wenn die Hauptwelle 92 sich um etwa
1700
gedreht hat. In der Stellung ist das Blatt, wenn die Welle 92 eine weitere vollständige
Umdrehung gegenüber der Stellung D ausgeführt hat.
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In der Stellung F ist das Blatt, wenn die Welle 92 von der E-Stellung
aus nochmals eine ganze Umdrehung gemacht hat. Die Blätter gelangen in die obigen
Stellungen A B, C, D, E und F in folgender Weise: Wie früher beschrieben, beginnt
die Welle +7 im Uhrzeigersinn umzulaufen, kurz nachdem die entgegen dem Uhrzeigersinn
verlaufende Drehung der Welle 92 (etwa nach 200) begonnen hat (Fig. 3).
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Dadurch wird die Abstreiferrolle 51 in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung
(Fig. 2, II und I2) gedreht, so daß der gewellte Abschnitt 61 des Gummistreifens
60 (Fig. 5) die untere Fläche des hintersten Blattes des Stapels berührt und das
Blatt nach unten zieht. Diese Abwärtsbewegung wird so lange fortgesetzt, bis der
unterste Abschnitt des Blattes zwischen der Abstreiferrolle 51 und einer Gegendruckförderrolle
172, die auf der Welle I3I sitzt, ergriffen ist. Die Rollen 51 und I72 fahren fort,
das Blatt nach unten zu schieben, bis die Welle 92 sich um etwa 1700 gedreht hat.
In diesem Zeitpunkt laufen die Rollen 51 und 172 wie oben beschrieben, leer. Das
eben geförderte Blatt befindet sich nun in der Stellung D nach Fig. 12. Zwischen
den Rahmeuplatten 36 und 37 und an diesen mittels Schrauben 173 (Fig. 4) befestigt
ist eine Querstange 174 (Fig. 2), an der ein U-förmiges Ablenkblech 175 sitzt mit
Vorder- und Hinterwänden I76 hzw. 177. Einstellbar an der Querplatte 35 sitzt bei
I78 ein Ablenkbügel 180, an dessen Vorderseite ein Ablenkblech 181 befestigt ist.
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Kurz nachdem die Welle 92 ihren Umlauf von der Stellung I80° aus
(etwa bei 1850) fortgesetzthat, beginnen die Rollen oder Walzen 51 und 172 das Blatt
von derD-Stellung aus (Fig. I2) nach abwärts zu schieben in die B-Stellung (Fig.
II). Das Blatt wird dabei durch die Ablenkbleche I77 und 181 gefiihrt. Dieser Vorgang
spielt sich ab, bis die Welle 92 ihren Arbeitskreislauf vollendet hat. Während dieses
Zeitraums wird das Blatt ergriffen von der Druckkissenwalze 26 nd den üblichen Druckkissenförderdruckwalzen
182. Das Blatt ist dabei in die Stellung B (Fig. II) gefördert worden. Bald nach
dem Beginn eines folgenden Arbeitskreislaufs der Welle 92 wird das Blatt durch dieDruckkissenwalze
26 und die Rollen t82 weitergeführt bis gerade an den Punkt 180° (etwa 170°) des
Umlaufs der Welle 92. In diesem Zeipunkt ist das Blatt in die E-Stellung gebracht
worden, wo es für kurze Zeit gehalten wird auf Grund des Spiels oder toten Ganges
zwischen den Klinken 105 und 112 und den Kerben in den Scheiben 107 und 114. Während
dieses kurzzeitigen Haltens beim Fördervorgang wird ein Druckvorgang durchgeführt.
Bei der weiteren Umdrehung der Welle 92 von der ISoS-Stellung aus wird das Blatt
weiter in eine Stellung gebracht, in der es durch die Rolle 172 und mehrere Auswerferrollen
182 ergriffen wird, die auf der Welle 141 sitzen. Das Blatt wird in der Lage, in
der es ergriffen wird, abgelenkt durch das Leitblech 176. Am Ende dieses zweiten
Arbeitsspiels der Maschine befindet sich das Blatt in der Stellung C (Fig. II).
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An der Unterseite der rechteckigen Stange 41 (Fig. 2) befindet sich
eine andere Leitplatte 184, die dazu dient, die austretenden Blätter abzulenken,
so daß deren Kante ergriffen werden kann zwischen mehreren Andruckrollen I55, die
fest auf der Welle 156 sitzen, und mehreren ortsfesten Rollen 186, die fest auf
der Welle 171 sitzen. Das Blatt befindet sich in der Stellung F (Fig. I2), wenn
die Welle 92 etwa 1800 des dritten Arbeitsspiels zurückgelegt hat. Die Rollen I815
und I86 werfen das Blatt auf eine Aufnahmevorrichtung. Diese besteht aus einem Paar
von Bügeln I87 (Fig. 2), die mittels Schrauben 188 an einer vorderen Rahmenwand
190 befestigt sind. Diese Wand ist ihrerseits fest an der Grundplatte 20 des Maschinenkopfes
angebracht.
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Auf den Trägerbügeln 187 ist ein Paar U-förmiger Streifen 191 angebracht,
die quer zur Maschine verlaufen. Außerdem ist ein anderes Paar U-förmiger Streifen
I92 vorhanden, die rechtwinklig zu den Streifen 191 verlaufen.
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Fehlförderungseinrichtung Das Messer oder die Schneide der Zuführungsrinne
ist so einstellbar, daß seine rückwärtige Kante 69 in einem Mindestabstand dem Umfang
der Abstreiferwalze 51 gegenüberliegt, so daß jedesmal nur ein Blatt zugeführt werden
kann. Daraus ergibt sich, daß, wenn die untere Kante des Blattes eine unregelmäßige
Linie beschreibt, Teile davon auf der oberen Fläche der Rinne 43 aufliegen.
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Wenn nun der Gummistreifen 60 der Walze 51 das Blatt abzuziehen sucht,
so würde ein Klemmen oder Zusammenschieben eintreten, was zu einer Beschä-Biegung
der Maschine führen könnte. Auch der fortgesetzte Umlauf der Walze führt zu einer
Beschädigung anderer Blätter, wenn der Gummistreifen den Stapel einmal bei jedem
Arbeitskreislauf der Maschine erfaßt.
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Wenn überdies die Anzahl abzufühlender Lochkarten größer ist als
dieAnzahl von Blankoblättern im Stapel, so würden, wenn keine Vorrichtungen zum
Anhalten der Maschine getroffen wären, die übrigbleibenden Lochkarten abgefühlt
werden, die ihnen entnommenen Angaben aber nicht auf ein Blatt abgedruckt werden;
die Lochkarten würden also in Unordnung kommen.
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Infolgedessen ist die folgende Einrichtung getroffen. um die Maschine
anzuhalten, sobald eine Karte an der Einführungsrinne klemmt oder nachdem das letzte
Blankoblatt von der Abdrucklinie abgeführt ist.
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Schwenkbar auf dem Stutzen 136 (Fig. 3, 9 und o) und nahe an dem
Arm I37 ist ein herabrageuder Arm 195 (Fig. g und IO) angebracht, auf dem eine drehbar
gelagerte Umlaufrolle 196 sitzt, die mit einem auf der Welle 47 befestigten Nocken
I97 zusammenarbeiten kann. Den Arm 195 sucht entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 10)
eine Feder I98 zu schwenken, die mit ihrem einen Ende an einem Stift 200 der Platte
36 und mit dem anderen Ende