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DE903339C - Papierfoerdervorrichtung, insbesondere fuer Lochkartenmaschinen - Google Patents

Papierfoerdervorrichtung, insbesondere fuer Lochkartenmaschinen

Info

Publication number
DE903339C
DE903339C DEP2476D DEP0002476D DE903339C DE 903339 C DE903339 C DE 903339C DE P2476 D DEP2476 D DE P2476D DE P0002476 D DEP0002476 D DE P0002476D DE 903339 C DE903339 C DE 903339C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
roller
arm
shaft
stack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2476D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl J Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REMINGTON RAND GmbH
Original Assignee
REMINGTON RAND GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by REMINGTON RAND GmbH filed Critical REMINGTON RAND GmbH
Priority to DEP2476D priority Critical patent/DE903339C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903339C publication Critical patent/DE903339C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
    • B65H3/06Rollers or like rotary separators
    • B65H3/063Rollers or like rotary separators separating from the bottom of pile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Papierfördervorrichtung, insbesondere für Lochkartenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Papierfördervorrichtungen, insbesondere auf solche, bei denen Karten oder Formularbögen einzeln von einem in einem Magazin befindlichen Stapel aus einer bestimmten Stelle zugeführt werden, an der die Karten oder Formularblätter bedruckt werden können.
  • Die Erfindung wird im folgenden beschrieben an Hand der bekannten Powers-Tabelliermaschine, wie sie seit vielen Jahren auf dem Markt ist und beispielsweise in der USA.-Patentschrift 1 245 502 aus dem Jahre I9I7 von Powers beschrieben ist. Es wird jedoch nur so viel von dieser Maschine gezeigt und beschrieben werden, als erforderlich ist, um dem Fachmann ein klares Verständnis der Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung zu vermitteln. Wenn die Erfindung auch an Hand dieser Lochkartenmaschine beschrieben wird, so kann sie doch auch bei Maschinen anderer Art angewendet werden ohne dXaß sie dabei in ihrem Wesen verändert würde.
  • Die obenerwähnte Tahelliermaschine besteht im wesentlichen aus drei Abschnitten, an denen die den Gegenstand der Erfindung hildende Anordnung angebracht ist, nämlich aus dem Grundteil, dem Mittel- oder Zwischenteil und dem Kopfteil.
  • Der Grundteil der Maschine enthält im allgemeinen eine Einrichtung, um Lochkarten mit den in sie eingelochten Symbolen einzeln einem Abfühlwerk zuzuführen, durch das die Lochungen der Karte abgetastet werden. Nach erfolgter Abtastung läßt die Abfühleinrichtang ein Zwichenglied in dem Übersetzer des Mittelteils der Maschine hochgehen, wobei ein entsprechender Anschlag in dem Anschlagkorb des Kopfteils der Maschine eingestellt wird. Der so angehobene Anschlag begrenzt die Vorwärtsbewegung eines entsprechenden Typensektors, der das Rechen- und Druckwerk der Maschine steuert.
  • Die Erfindung besteht darin, daß Einrichtungen getroffen sind, um Karten oder Formularblätter, wie sie z. B. für Steuerbelege gebraucht werden, je für sich einer Druckstellung rund um ein Druckkissen herum zuzuführen, in der die von einerLochkarte abgefühlten und aufgespeicherten Angaben auf die betreffenden Karten oder Formularblätter aufgedruckt werden können.
  • Der Stapel von Formular- oder Blankoblättern, wie sie im folgenden bezeichnet werden, liegt mit seiner Kante auf einer einstellbaren Rinne, die mit einer Abstreiferrolle zusammenarbeitet, auf der al;nehmbar mehrere Gninmistreifen sitzen, um ein Blankoblatt aufzunehmen und es zwischen die Abstreifer- oder Ahnehmerrolle und eine andere, mit ihr zusammenarbeitende Rolle zu führen. Das Blatt wird dann durch die genannten Rollen in eine Lage geführt. in der es mit den betreffenden Angaben bedruckt werden kann. Nach dem Druckvorgang wird das Blatt durch mehrere Auswerferrollen in eine Aufnahmetasche ausgeworfen.
  • Gemäß der Erfindung sind weitere Einrichtungen getroffen, um selbsttätig das Arbeiten der Maschine zu verhindern, wenn die Zuführung von Bögen um die Druckwalze unterbrochen ist, sei es infolge irgendeiner Behinderung oder eines Klemmens oder weil der letzte Bogen bereits bedruckt worden ist.
  • Zu diesem Zweck ist die Maschine mit einer Abfühlschneide ausgerüstet, die das Vorhandensein oder Fehlen eines Bogens feststellt, bevor der Arbeitskreislauf der Maschine vollendet ist. Wenn dieser Bogentaster das Fehlen eines Bogens ermittelt, so bewegt eine an der Abfühlschneide hefestigte Einrichtung über eine Bowdendrahtverbindung einen Arm, der für das Stillsetzen der Maschine sorgt.
  • Ein Ziel der Erfindung besteht darin, dafür zu sorgen, daß immer nur ein Formular- oder Blankoblatt eines Stapels bei einem fsd1inenarbeitsspiel der Druckstelle zugeführt wird. Weiter soll eine einfache und bequeme Auswechselmögliebkeit für al)genutzte Gummistreifen geschaffen werden, die auf der Abstreiferrolle sitzen. Auch soll die Zuführung einer Karte oder eines Formularblattes während der Druckvorgänge unterbrochen werden.
  • Schließlich soll verhindert werden, daß die Maschine weiter läuft, nachdem der letzte Formular-oder Blankobogen eines Stapels bedruckt ist und auch wenn infolge eines Klemmens od. dgl. keine ordnungsgemäße Bogenzufuhr stattfindet.
  • \Veitere Erfindungsmerkmale und bauliche Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen. In diesen stellt dar Fig. 1 eine Aufsicht, die den Gegenstand der Erfindung an einer Powers-Tabelliermaschine zeigt.
  • Fig. 2 einen Vertikalschnitt, im wesentlichen längs der Linie 2-2 der Fig. I, von der rechten Seite der Maschine aus gesehen, Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine von links mit demTriebwerk für das Blankobogenförderwerk, Fig. 4 eine Seitenansicht der Maschine von rechts, die das Triebwerk der betreffenden Einrichtung zeigt, Fig. 5 einen vergrößerten Teilquerschnitt, im wesentlichen längs der Linie 5-5 der Fig. I mit der Vorrichtung zum Einstellen der Rinne und mit der Abstreiferrolle, Fig. 6 eine vergrößerte Teilansicht des Förderrades und der zugehörigen Klinken in der Grundstellung, Fig. 7 eine vergrößerte Teilansicht derselben Teile wie in Fig. 6, nur in einer Stellung, nachdem die Hauptantriebswelle sich um ISo°l weitergedreht hat, Fig. 8 eine vergrößerte, auseinandergezogene, schaubildliche Ansicht der Teile nach Fig. 6, Fig. g eine Vorderteilansicht, zum Teil im Schnitt, der Fehlförderungseinrichtung, Fig. 10 einen Teilquerschnitt, im wesentlichen längs der Linie IO-IO der Fig. 9, Fig. 11 eine schematische Darstellung der Lage der Blankobögen bei der Ausgangs- oder Anhaltestellung der Hauptwelle der Maschine und Fig. I2 eine schematische Darstellung derselben Teile in einer Lage, die sie einnehmen, nachdem die Hauptwelle sich etwa um 1800. gedreht hat.
  • Es wird Bezug genommen auf die Fig. I, 2 und 4.
  • Diese zeigen den Kopfteil der Maschine. Mit einer Grundplatte 20 (Fig.2), auf der ein Paar aufrechter Rahmenwandungen 21 sitzen, zwischen deren oberem Teil und daran befestigt ein Querbalken 22 liegt. In diesem Balken oder Träger sind mehrere Wellen 23 drehbar gelagert, auf denen die bekannten Typensektoren 24 schwenkbar sitzen. Die Sektoren werden überwacht durch Anschläge in dem bekannten Anschlagkorb oder -kasten, um die Vorwärtsbewegung der Sektoren zu begrenzen und dadurch die Druck- und Zählwerkseinrichtungen der Maschine zu steuern. Auf den Sektoren sitzen Typen 25, die ,gegenüber einem Druckkissen 26 in Druckstellung gebracht werden können. In dieser Stellung kann die betreffendeType mittels eines entsprechenden Hammers 27 zum Zwedoe des Abdrucks vorgeschnellt werden.
  • Das Druckkissen oder die Druckwiderlagerwalze 26 ist in bekannter Weise auf einem Paar von Haltern 28 angebracht, die je an einem Ende einer Querplatte 30 befestigt sind. Auf der rückwärtigen Fläche der Platte 30 und parallel mit ihr verlaufend, sitzt ein Paar von Führungsschienen 3I, zwischen denen ein Schieber 32 liegt, der an seinen Enden an den Haltern 33 befestigt ist, die ihrerseits an den Rahmenwandungen 21 sitzen.
  • Wie am besten aus den Fig. I und 2 ersichtlich, ist an der oberen Fläche des Balkens 22 eine Querplatte 36 befestigt, die als Grund- oder Stützbrett für ein Paar Seitenplatten 36 und 37 dient, die auf dem Brett mittels Schrauben 38 befestigt sind.
  • Zwischen den Platten 36 und 37 ist mittels Schrauben 40 eine rechteckige Stange 41 mit einem Paar von Ausschnitten 42 (Fig. 5) angebracht. Diese Ausschnitte dienen zur Aufnahme eines einstellbaren Ri;nnenmessers43, dessen obere Fläche geeignet ist, einen Stapel von Blankoformularen 44, mit der einen Kante nach oben, zu tragen.
  • Der Stapel von Bögen 44 wird nahe seiner oberen Stellung unterstützt durch eine Querstange 45 (Fig. 2), die zwischen den Rahmenpiatten 36 und 37 angebracht ist. Einstellbar an der Welle 45 sitzt ein Paar nach vorn ragender Arme 46, die dazu dienen, den Stapel seitlich zu führen. Die Arme 46 werden an ihren vorderen Enden gehalten durch eine Querwelle 49, die in den Platten 36 und 37 drehbar gelagert ist.
  • Nahe an dem rechten Ende der Platte 37 sitzt in dieser drehbar eine Welle 47 (Fig. 4), die nach links ragt und durch eine Öffnung48 (Fig. 2) in die linke Platte 36 eintritt. Sie ist in der Nähe ihres linken Endes in einem Halter 50 drehbar gelagert (Fig. 3), der an der linken Rahmenwand 21 durch Schrauben 39 befestigt ist.
  • Auf der Welle 47 sitzt eine Abstreiferrolle 51 (Fig. I, 2 und 5) mit einem Stellstift 52, der an dem linken Teil der Rolle befestigt ist und in eine Kerbe 53 eintreten kann, die in einer Klammer 54 gebildet ist. Die Klammer ist einstellbar an der Welle 47 befestigt. Fest an dieser Welle und rechts von der Abstreiferrolle 51 sitzt eine andere Klammer 55 (Fig. I), die dazu dient, eine seitliche Verschiebung der Abstreiferrolle zu verhindern. Wie am besten aus Fig. I und 5 ersichtlich, besitzt die Rolle 51 drei längliche Vertiefungen 56, in denen je eine abnehmbare Klammer 57 mittels Schrauben 58 angebracht ist. Jede Klammer 57 trägt einen Gummistreifen 60, der an seiner nach außen zu gerichteten Seite eine gewellte Oberfläche 61 besitzt.
  • Wenn die Abstreifer- oder Mituehmerrolle 51 durch eine weiter unten unter dem Titel »Triebwerk« beschriebene Einrichtung gedreht wird, so kann der gewellte TeilGI des Gummistreifens60 den am weitesten hinten liegenden Bogen vom Stapel 44 abstreifen und ihn abwärts bewegen (Fig. 5). Die Abstreiferrolle ist jedoch einstellbar auf der Welle 47 gelagert derart, daß der Gummistreifen so eingestellt werden kann, daß er das Blatt in jedem gewünschten Zeitabschnitt des Maschinenarbeitsspiels fördert. Das Einstellen der Abstreiferrolle geschieht wie folgt: Die Klammer 54 wird zuerst an der Welle47 befestigt, so daß ihre Kerbe 53 in der Igewünschten Stellung liegt.
  • Dann wird die Abstreiferrolle auf die Welle 47 so aufgebracht, daß der auf ihr sitzende Stift 52 in die Nut eintritt, wodurch die Rolle in ausgerichtete Lage gebracht wird. Gegen seitliche Verschiebung wird die Rolle gesichert durch die Klammer 55.
  • Wenn also ein abgenutzter Gummistreifen 60 durch einen neuen zu ersetzen ist, so braucht nur die Klammer 55 gelöst zu werden, so daß die Abstreiferrolle von der Klammer 54 frei gemacht werden kann. Auf diese Weise hat man freien Zugang zu dem Gummistreifen, ohne daß die durch die Klammer 54 aufrechterhaltene Einstellung geändert zu werden braucht Um sicherzustellen, daß nur ein Bogen von dem Stapel durch den Gummistreifen 60 abgeführt wird, ist jede Rinne 43 mit einem Einschnitt 62 (Fig. 5) ausgerüstet, in den der Kopf einer Einstellschraube 63 eintreten kann, deren Schaft in die Vorderwand der Stange 5I eingeschraubt ist. Infolge dieser Bauart kann durch Drehen der Schraube in einer oder in der anderen Weise eine Führungskante 69 des Messers 43 in den richtigen Abstand zu dem Umfang der Abstreiferrolle 51 gebracht werden, gemäß der Dicke des zu fördernden Blattes. Wenn einmal die richtige Einstellung zwischen dem Messer und der Rolle hergestellt ist, so kann das Messer an der Stange 41 festgestellt werden mittels Einstellschrauben , die durch mit Schultern versehene Langlöcher65 des Messers hindurchgehen.
  • Damit das hinterste oder erste Blatt des Stapels nicht auf der oberen Kante des Rinnenmessers 43 hängenbleibt und dadurch ein Klemmen oder Verstopfen verursacht, wenn das Blatt, wie im folgenden näher auseinandergesetzt wird, abgeführt wird, ist folgende Einrichtung getroffen: Wie Fig. I und 2 zeigen, besitzt jede Rahmenplatte 36 und 37 Ansätze 66, die durch Schlitze 67 in einem Schieber 68 hindurchgehen. Jeder Schieber trägt einen an ihm befestigten Stift 70, der mit dem gegabelten Ende 7I eines von der Querwelle 49 getragenen Armes 72 zusammenwirkt. Die Arme 72 werden durch Federn 73 in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung (Fig. 2) geschwenkt. Das eine Ende jeder Feder sitzt an Stiften 74, die an den Platten befestigt sind, während das andere Ende an den Stiften 75 der Arme angreift. Das hintere Ende der Schieber 68 ist zu Vorsprüngen 76 umgebogen, an denen die Enden einer Preßplatte 78 sind'. Die Preßplatte ist mit einem Teil 80 ihrer unteren Kante leicht nach hinten umgebogen, so daß, wenn die Platte unter dem Einfluß der Federn 73 in Anlage gegen den Bogenstapel gehalten wird, der Abschnitt 8o der Platte sich gegen den unteren Teil des Stapels legt, wodurch die unteren Enden der Blätter eine leichte Biegung erfahren, durch die sichergestellt wird, daß das hinterste Blatt, das also als nächstes abgezogen wird, nicht die obere Kante der Rinne43 berührt.
  • Damit die Preßplatte 78 vom Stapel ferngehalten werden kann, während dieser eingesetzt oder herausgenommen wird, ist folgende Verriegelungseinrichtung vorgesehen: Das linke Ende der Welle 49 ragt über den Rahmen hinaus und trägt einen Arm 81-, der mit einem Handgriff 82 ausgerüstet ist.
  • Nahe dem rechten Ende der Welle 49 ist ein Arm 83 (Fig.4) befestigt, auf dessen freiem Ende ein Stift 84 sitzt, der mit einer Kerbe8s zusammentreten kann, die in einem Verriegelungshebel 86 gebildet ist. Dieser Hebel ist auf einem Achsstutzen 87 schwenkbar, der am rechten Rahmenteil 37 sitzt.
  • Der Arm 86 hat einen Schwanzabschnitt 88, der gegen einen Stift go stoßen kann, der an der Platte 37 befestigt ist. Auf diese Weise wird die in ent- gegengesetztem Uhrzeigersinn verlaufende Bewegung des Hebels 86 begrenzt.
  • Für gewöhnlich befinden sich die Preßplatte 87 und die ihr zugeordnete Einrichtung in der Stellung nach den Fig. 2 und 4, in der der Kartenstapel eingesetzt oder aus seiner Förderstellung herausgenommen werden kann. Wenn der Stapel eingesetzt oder auf das Rinnenmesser 43 gebracht ist, wie es in Fig. 2 mit den strichpunktierten Linien angedeutet ist, wird der Hebel 86 (Fig. +) entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß nunmehr der Arm 8.3 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn unter dem Einfluß von Federn 74 verschwenkt werden kann, so daß auf diese Weise die Preßplatte gegen den Stapel und in die in Fig. 5 gezeichnete Lage bewegt wird. Wenn es wünschenswert ist, die Blätter im Stapel herauszunehmen oder ihre Anordnung zu ändern, so wird der Arm 8I mittels. des Handgriffs 82 im Uhrzeigersinn verschwenkt (Fig. 2). Dadurch wird die Preßplatte so weit vom Stapel wegbewegt, bis der Stift 84 des Armes 83 inr die Kerbe 85 des Riegels 86 eintritt.
  • Triebwerk Die Antriebsvorrichtung für die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung besteht aus der bekannten, dauernd umlaufenden Querwelle 92 (Fig. 3), die zwischen Lagerböcken 93, von denen einer gezeigt ist, drehbar gelagert ist. Die Welle führt bei jedem Arbeitskreislauf der Maschine eine Umdrehung aus. Am linken Ende der Welle 92 ist eine Kreisscheibe 94 befestigt, auf der am Lagerzapfen 95 ein Paar aufwärts ragender Lenker 96 und 97 drehbar befestigt ist. Das obere Ende des Lenkers 96 ist mittels Zapfen 98 schwenkbar mit einem Arm 100 verbunden, der lose auf einem Wellewnstutzen 101 sitzt, der seinerseits an dem Lagerbock 50 befestigt ist Das obere Ende des Lenkers 97 ist mittels eines Zapfens 103 (Fig. 6, 7 und 8) gelenkig mit einem Arm 104 verbunden, der schwenkbar auf dem Wellenstutzen IOI sitzt. Durch den Zapfen 98 ist mit dem Lenker 96 auch eine Klinke 105 verbunden, die eine Nase 166 trägt.
  • Diese Nase kann in ein Paar einander gegenüberliegender Kerben 107A und Io7B einer Scheibe 107 einfallen. Die Klinke 105 wird mit der Scheibe 107 bzw. deren Kerben im Eingriff gehalten durch eine Feder 108, deren eines Ende an einem Stift 110 des Armes 100 und deren anderes Ende an einem Stift III der Klinke 105 angreift. Durch den Zapfen 103 ist mit dem Lenker 97 eine Klinke 112 verbunden, deren Nase 113 sich in ein Paar einander gegenüberliegender Kerben 114A und 114B einer Scheibe 114 legen kann. Eine Feder 115 hält die Klinke 112 im Eingriff - mit den Kerben dieser Scheibe. Zu diesem Zweck ist das eine Ende der Feder mit einem Stift I02 des Armes 104 und das andere Ende mit einem Stift 116 der Klinke 112 verbunden.
  • Wie man am besten aus Fig. 8 erkennt, sitzen die Scheiben 107 und 114 auf dem linken Teil einer Nabe 117 und sind dabei durch eineUnterlegscheibe 1 r8 auseinandergehalten. Auf dem Flansch 121 der Nabe 117 sitzt ein Zahnrad 120. Bolzen 122 verbinden die Scheiben 107 und 114 sowie die Unterlegscheibe 118 und das Zahnrad 120 mit dem Flansch 121 der Nahe 117 zu einem einheitlichen Gebilde, das drehbar auf der Welle 101 sitzt. Die-Scheiben 107 und 114 werden, wie oben beschrieben, zusammengehalten, und zwar in der Weise, daß ihre Kerben folgende Stellung einnehmen: Zuerst kommt die Kerbe 107A (Fig. 6) und dann folgen im Uhrzeigersinn die Kerben 114A, 107B und 114B, je um 90° versetzt.
  • Wie in den Fig. 3, 6 und 7 dargestellt, ist die geschilderte Bauart so eingerichtet, daß, wenn die Antriebswelle 92 von der Grundstellung aus anzulaufen beginnt, die Scheibe 94 die Lenker 96 und 97 nach unten bewegt. Die Bewegung des Lenkers 96 veranlaßt seinen oberen Drehzapfen 98, mit Hilfe des Armes 100 einen bogenförmigen Weg um die Welle 101 zu beschreiben, und zwar entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird die Klinke 105 so lange bewegt, bis ihre Nase 106 die Schulter der Kerbe 107A in der Scheibe 107 erfaßt. Geht der Lenker 96 weiter herunter, so wird die Klinke 106 veranlaßt, die ScheibenIo7 und 114 so lange zu drehen, bis die Welle 92 sich um etwa 1700 gedreht hat. In diesem Zeitpunkt befindet sich der Schwenkzapfen 95 in seiner unteren Totpunktlage in bezug auf den Zapfen 98 und die Welle 92. Durch diese Bewegung sind die Scheiben 107 und 114 etwa um 900 gedreht worden. Fortgesetzte Drehung der Welle 92 (von 170 auf 180°, wo der Abdruck erfolgt) bringt den Zapfen 98 wieder hoch in die in Fig. 7 gezeigte Lage, ohne daß eine Beeinflussung irgendeiner Umdrehung der Welle 101 erfolgt.
  • Dieser Zeitraum stellt sicher, daß das Druckkissen während des Druckvorganges ortsfest bleibt.
  • Das gleichzeitige Herabgehen des Lenkers 97 veranlaßt den oberen Zapfen 103 mit Hilfe des Armes 104 zu einer Bogenhewegung um die Welle 101 im Uhrzeigersinn. Dadurch wird seine zugehörige Klinke 112 über dem Umfang der Scheibe 114 bewegt, bis die Welle 92 etwa eine Umdrehung von 165° ausgeführt hat. In diesem Zeitpunkt hat der Drehzapfen seine untere Totpunktlage in bezug auf die Welle 102 und den Zapfen 103 erreicht. Man erkennt, daß die Bewegungsgröße der Klinke 112 so bemessen ist, daß ihre Nase 113 in die Kerbe II4B der Scheibe 114 eintritt und diese Bewegung im Uhrzeigersinn so lange fortsetzt, bis nur noch ein kleiner Zwischenraum zwischen der Nase und der Schulter der Kerbe 114B verblieben ist. Weitere Drehung der Welle 92 (von I65 bis 180°), wobei der Druckvorgang erfolgt, dreht auch den Zapfen 103 entgegen dem Uhrzeigersinn in die in Fig. 7 gezeichnete Lage, wobei der Zwischenraum zwischen der Nase 113 und der Schulter der Kerbe 114B kleiner wird. Wird die Umdrehung der Welle 92 von 180° aus fortgesetzt, so gelangt die Klinke 112 in Berührung mit der Schulter derKerbe II+ß, und zwar etwa bei 185.0, von wo aus die Scheiben I07 und 114 noch einmal um 900 zurück in die in Fig. 6 gezeichnete Grundstellung gedreht werden.
  • Der ganze Betrag der Umdrehung des Zahnrads 114 beträgt daher I800 für jeden vollständigen Umlauf der Welle 92.
  • Kurz bevor der letzte halbe Arbeitskreislauf der Welle 92 beendet ist (etwa bei 3450), erreicht der Drehzapfen 95 seine obere Totpunktlage gegenüber der Welle 92 und dem Zapfen 103. In diesem Augenblick wird der Umlauf der Scheiben 114 und r2I unterbrochen. Die weitere Umdrehung der Welle 92 (von 345 bis 360°) bewegt die Nase der Klinke 112 im Uhrzeigersinn von der Schulter der Kerbe 114A aus bis in die in Fig. 6 gezeigte Stellung.
  • Die gleichzeitige Bewegung im Uhrzeigersinn des Zapfens 98 bewegt die Nase der Klinke 105 auf dem Umfang der Scheibe 107 entlang, bis die Welle 92 um etwa 3550 gedreht worden ist. In diesem Zeitpunkt hat der Drehzapfen 95 seine untere Totpunktlage erreicht in bezug auf den Zapfen 98 und die Welle 92. Diese Bewegung des Zapfens 98 bringt die Nase der Klinke 105 in die nur wenig entfernt gelegene Kerbe 107A. Bei der weiteren Umdrehung der Welle 92 (von 355 auf 3600) wird der Zapfen 98 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt. Infolgedessen vermindert sich der Zwischenraum zwischen der Nase 106 der Klinke 105 und der Schulter der Kerbe 107A, bis die in Fig. 6 gezeigte Lage erreicht ist.
  • Das Druckkissen oder die Gegendruckwalze 26 wird entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 3) angetrieben durch ein Zwischenzahnrad I23, das drehbar auf einem Wellenstutzen 124 sitzt, der seinerseits an dem Lagerbock 28 befestigt ist. Das Zahnrad I23 ist in ständigem Eingriff mit dem Zahnrad I20 und einem Zahnrad 125, das fest auf einer Welle 126 sitzt, auf der wiederum die Druckkissenwalze angebracht ist.
  • Das Zahnrad 120 kämmt mit einem anderen Zahnrad I27, das fest auf der Querwelle 47 sitzt, die in der Nähe ihres linken Endes drehbar an dem oberen Teil des Lagerbocks 50 gelagert ist. Die Welle 47 geht durch die Öffnung 48 in der linken Rahmenplatte 36 hindurch und ist in der Nähe ihres rechten Endes an der rechten Rahmenplatte 37 drehbar gelagert, wie oben beschrieben wurde. An dem rechten Ende der Welle 47 ist ein Zahnrad 128 (Fig. 4) befestigt, das mit einem anderen Zahnrad 130 kämmt. Dieses sitzt seinerseits fest auf dem rechten Ende einer Querwelle 131. Diese Welle wird nahe ihrem rechten Ende getragen durch einen herabragenden Arm 132, der drehbar auf einem Stutzen I33 sitzt, der an der rechten Rahmenplatte 37 befestigt ist. Die Platten 36 und 37 sind jeweils mit runden Öffnungen I34 und I35 versehen, durch die die Welle 131 hindurchgeht und in denen sie einen gewissen Spielraum zur Ausführung einer Bogenbewegung hat. An der linken Rahmenplatte 36 (Fig.3) sitzt ein Stutzen I36, auf dem drehbar ein herabragender Arm 137 ruht, dessen unteres Ende zur Unterstützung des linken Endes der Welle 131 dient.
  • Auf dem Stutzen 138 (Fig. 4), der fest an der rechten Platte 37 befestigt ist, sitzt schwenkbar ein herabragender Arm 140, dessen unterer Teil dazu dient, eine Welle 141 zu tragen, auf der ein Zahnrad 142 befestigt ist. Dieses wird mit dem Zahnrad I30 im Eingriff gehalten mittels einer Feder 143, deren eines Ende an einem Stift 144 der Platte 37 und deren anderes Ende an einem Stift 145 des Armes 140 angreift. Ebenfalls drehbar auf dem Stutzen 138 sitzt ein Zwischenzahnrad I26, das in dauerndem Eingriff mit dem Zahnrad I42 steht. Die Welle 141 ragt nach dem linken Ende der Maschine zu und geht durch die betreffenden Öffnungen I47 und 148 der Rahmenteile 36 und 37. An ihrem linken Ende ruht die Welle drehbar in einem herabragenden Arm 150, der seinerseits auf einem Stutzen 151 schwenkbar gelagert ist, der fest an der Rahmenplatte 36 sitzt. Der Arm I50 wird in Uhrzeigerrichtung (Fig.3) durch eine Feder 152 verschwenkt, deren eines Ende an einem Stift 153 der linken Platte 36 und deren anderes Ende an einem Stift I54 des Armes 150 angreift. Im Eingriff mit dem Zwischenzahnrad I46 (Fig. 4) ist ein anderes Zahnrad I55, das auf einer Welle I56 sitzt.
  • Diese Welle ist drehbar gelagert in einem nach vorn ragenden Arm I57, der seinerseits schwenkbar auf dem Stutzen 138 sitzt. Aus einem Stück mit dem Zahnrad I55 besteht ein größeres Zahnrad I58. Den Arm I57 sucht in Uhrzeigerrichtung (Fig.4) eine Feder 160 zu verschwenken, deren eines Ende an einem Stift 161 der Rahmenplatte 37 und deren anderes Ende an einem Stift 162 des Armes I57 angreift, so daß das Zahnrad I58 im Eingriff mit einem anderen Zahnrad 163 gehalten wird. Die Welle I56 ragt nach dem linken Teil der Maschine und geht durch jeweils runde Öffnungen 164 und I65 in den Platten 37 und 36 hindurch. Die Welle ist an ihrem linken Ende drehbar an einem nach vorn ragenden Arm 166 gelagert, der schwenkbar auf dem Stutzen 151 sitzt. Den Arm I66 sucht im Uhrzeigersinn (Fig.3) eine Feder 167 zu verschwenken, deren eines Ende an einem Stift I68 der Platte 36 und deren anderes Ende an einem Stift 170 des Armes I68 angreift.
  • Das Zahnrad I63 sitzt fest auf dem rechten Ende einer Welle I7I, die in den Platten 36 und 37 drehbar ruht.
  • Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß die Zahnräder 128, 142 und 158 (Fig. 4) entgegen dem Uhrzeigersinn umlaufen, während die Zahnräder 130, I46 und I63 sich im Uhrzeigersinn drehen.
  • Formularförderung In Fig. II ist ein Blankoformular schematisch gezeigt, und zwar in drei verschiedenen Stellung gen X, B und C. In der Stellung =4 befindet sich das Blatt in der Lage, in der es noch nicht vom Stapel durch die Abstreiferrolle 51 abgezogen ist. In der Stellung B sieht man das Blatt, nachdem die Maschine einen vollständigen Arbeitskreislauf vollendet hat. Die Stellung C nimmt das Blatt ein, nachdem die Maschine noch den folgenden Arbeitskreislauf durchgeführt hat.
  • In Fig. 12 sieht man das Blatt in drei verschiedenen Stellungen D, E und F. Die Stellung D nimmt es ein, wenn die Hauptwelle 92 sich um etwa 1700 gedreht hat. In der Stellung ist das Blatt, wenn die Welle 92 eine weitere vollständige Umdrehung gegenüber der Stellung D ausgeführt hat.
  • In der Stellung F ist das Blatt, wenn die Welle 92 von der E-Stellung aus nochmals eine ganze Umdrehung gemacht hat. Die Blätter gelangen in die obigen Stellungen A B, C, D, E und F in folgender Weise: Wie früher beschrieben, beginnt die Welle +7 im Uhrzeigersinn umzulaufen, kurz nachdem die entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufende Drehung der Welle 92 (etwa nach 200) begonnen hat (Fig. 3).
  • Dadurch wird die Abstreiferrolle 51 in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung (Fig. 2, II und I2) gedreht, so daß der gewellte Abschnitt 61 des Gummistreifens 60 (Fig. 5) die untere Fläche des hintersten Blattes des Stapels berührt und das Blatt nach unten zieht. Diese Abwärtsbewegung wird so lange fortgesetzt, bis der unterste Abschnitt des Blattes zwischen der Abstreiferrolle 51 und einer Gegendruckförderrolle 172, die auf der Welle I3I sitzt, ergriffen ist. Die Rollen 51 und I72 fahren fort, das Blatt nach unten zu schieben, bis die Welle 92 sich um etwa 1700 gedreht hat. In diesem Zeitpunkt laufen die Rollen 51 und 172 wie oben beschrieben, leer. Das eben geförderte Blatt befindet sich nun in der Stellung D nach Fig. 12. Zwischen den Rahmeuplatten 36 und 37 und an diesen mittels Schrauben 173 (Fig. 4) befestigt ist eine Querstange 174 (Fig. 2), an der ein U-förmiges Ablenkblech 175 sitzt mit Vorder- und Hinterwänden I76 hzw. 177. Einstellbar an der Querplatte 35 sitzt bei I78 ein Ablenkbügel 180, an dessen Vorderseite ein Ablenkblech 181 befestigt ist.
  • Kurz nachdem die Welle 92 ihren Umlauf von der Stellung I80° aus (etwa bei 1850) fortgesetzthat, beginnen die Rollen oder Walzen 51 und 172 das Blatt von derD-Stellung aus (Fig. I2) nach abwärts zu schieben in die B-Stellung (Fig. II). Das Blatt wird dabei durch die Ablenkbleche I77 und 181 gefiihrt. Dieser Vorgang spielt sich ab, bis die Welle 92 ihren Arbeitskreislauf vollendet hat. Während dieses Zeitraums wird das Blatt ergriffen von der Druckkissenwalze 26 nd den üblichen Druckkissenförderdruckwalzen 182. Das Blatt ist dabei in die Stellung B (Fig. II) gefördert worden. Bald nach dem Beginn eines folgenden Arbeitskreislaufs der Welle 92 wird das Blatt durch dieDruckkissenwalze 26 und die Rollen t82 weitergeführt bis gerade an den Punkt 180° (etwa 170°) des Umlaufs der Welle 92. In diesem Zeipunkt ist das Blatt in die E-Stellung gebracht worden, wo es für kurze Zeit gehalten wird auf Grund des Spiels oder toten Ganges zwischen den Klinken 105 und 112 und den Kerben in den Scheiben 107 und 114. Während dieses kurzzeitigen Haltens beim Fördervorgang wird ein Druckvorgang durchgeführt. Bei der weiteren Umdrehung der Welle 92 von der ISoS-Stellung aus wird das Blatt weiter in eine Stellung gebracht, in der es durch die Rolle 172 und mehrere Auswerferrollen 182 ergriffen wird, die auf der Welle 141 sitzen. Das Blatt wird in der Lage, in der es ergriffen wird, abgelenkt durch das Leitblech 176. Am Ende dieses zweiten Arbeitsspiels der Maschine befindet sich das Blatt in der Stellung C (Fig. II).
  • An der Unterseite der rechteckigen Stange 41 (Fig. 2) befindet sich eine andere Leitplatte 184, die dazu dient, die austretenden Blätter abzulenken, so daß deren Kante ergriffen werden kann zwischen mehreren Andruckrollen I55, die fest auf der Welle 156 sitzen, und mehreren ortsfesten Rollen 186, die fest auf der Welle 171 sitzen. Das Blatt befindet sich in der Stellung F (Fig. I2), wenn die Welle 92 etwa 1800 des dritten Arbeitsspiels zurückgelegt hat. Die Rollen I815 und I86 werfen das Blatt auf eine Aufnahmevorrichtung. Diese besteht aus einem Paar von Bügeln I87 (Fig. 2), die mittels Schrauben 188 an einer vorderen Rahmenwand 190 befestigt sind. Diese Wand ist ihrerseits fest an der Grundplatte 20 des Maschinenkopfes angebracht.
  • Auf den Trägerbügeln 187 ist ein Paar U-förmiger Streifen 191 angebracht, die quer zur Maschine verlaufen. Außerdem ist ein anderes Paar U-förmiger Streifen I92 vorhanden, die rechtwinklig zu den Streifen 191 verlaufen.
  • Fehlförderungseinrichtung Das Messer oder die Schneide der Zuführungsrinne ist so einstellbar, daß seine rückwärtige Kante 69 in einem Mindestabstand dem Umfang der Abstreiferwalze 51 gegenüberliegt, so daß jedesmal nur ein Blatt zugeführt werden kann. Daraus ergibt sich, daß, wenn die untere Kante des Blattes eine unregelmäßige Linie beschreibt, Teile davon auf der oberen Fläche der Rinne 43 aufliegen.
  • Wenn nun der Gummistreifen 60 der Walze 51 das Blatt abzuziehen sucht, so würde ein Klemmen oder Zusammenschieben eintreten, was zu einer Beschä-Biegung der Maschine führen könnte. Auch der fortgesetzte Umlauf der Walze führt zu einer Beschädigung anderer Blätter, wenn der Gummistreifen den Stapel einmal bei jedem Arbeitskreislauf der Maschine erfaßt.
  • Wenn überdies die Anzahl abzufühlender Lochkarten größer ist als dieAnzahl von Blankoblättern im Stapel, so würden, wenn keine Vorrichtungen zum Anhalten der Maschine getroffen wären, die übrigbleibenden Lochkarten abgefühlt werden, die ihnen entnommenen Angaben aber nicht auf ein Blatt abgedruckt werden; die Lochkarten würden also in Unordnung kommen.
  • Infolgedessen ist die folgende Einrichtung getroffen. um die Maschine anzuhalten, sobald eine Karte an der Einführungsrinne klemmt oder nachdem das letzte Blankoblatt von der Abdrucklinie abgeführt ist.
  • Schwenkbar auf dem Stutzen 136 (Fig. 3, 9 und o) und nahe an dem Arm I37 ist ein herabrageuder Arm 195 (Fig. g und IO) angebracht, auf dem eine drehbar gelagerte Umlaufrolle 196 sitzt, die mit einem auf der Welle 47 befestigten Nocken I97 zusammenarbeiten kann. Den Arm 195 sucht entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 10) eine Feder I98 zu schwenken, die mit ihrem einen Ende an einem Stift 200 der Platte 36 und mit dem anderen Ende

Claims (9)

  1. an einem Stift 201 des Armes 195 angreift. Am unteren Teil des Armes I95 ist das eine Ende eines Wellenstutzens 202 befestigt, an dessen anderem Ende eine herabragende Klinge 203 sitzt. Deren unterer Abschnitt kann in eine rechteckige Öffnung 204 eingreifen, die in einer Führungsplatte 205 gebildet ist. Diese Platte ist an der Querplatte 30 befestigt. Der Arm I95 besitzt eine Kreisöffnung 206, durch die ein Stift 207 hindurchgeht, der an der Platte 36 sitzt, um die Schwenkbewegung des betreffenden Armes zu begrenzen. Ein mit dem Arm I95 aus einem Stück bestehender Ansatz 208, der nach links umgebogen ist (Fig. g), arbeitet mit einem Ende eines Ziwischengliedes 210 zusammen, das innerhalb eines Bowdenkabelgehäuses 2II liegt und dessen anderes Ende an einer Muffe2I2 sitzt. Diese Muffe ist befestigt an einem Ansatz 213 eines Halters 2I4, der seinerseits bei 2I5 an der Platte 36 befestigt ist. Das andere Ende des Gehäuses 211 endigt in einer Muffe 2I6 oder Fassung, die an dem unteren Ende eines Halters 2.I7 befestigt ist. Dieser sitzt seinerseits bei 2I8 am linken Zwischenrahmen 220. Dieser Rahmen 220 ist derselbe wie der in Fig. I der USA.-Patentschrift 2 044 119 von Lasker gezeigte und dort unter der Bezugsziffer I3 beschriebene. Das andere Ende des Zwischengliedes 210 arbeitet mit einem Ansatz 221 eines hochstehenden Armes 222 zusammen, der bei 223 schwenkbar gelagert ist. Der Arm 222 bildet einen einheitlichen Teil mit einem Schwenkarm 224, der ebenfalls in Fig. Ig der genannten USA.-Patentschrift gezeigt ist und in dieser unter der Bezugsziffer 68 beschrieben ist. Wie Fig. 17 dieser Patentschrift erkennen läßt, wird, wenn der dortige Arm 68 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, das von ihm getragene Zwischenglied 66 zwischen das obere Ende des Lenkers 57 und den Hebel 61 geschoben, so daß gegen Ende eines Tabellierganges die Kupplung ausgerückt und dadurch die Maschine stillgesetzt wird.
    Die Fig. 10 der Zeichnungen stellt einen Blick von der Innenseite der Maschine her dar.
    Infolgedessen muß dabei, um die Maschine anzuhalten, der Arm 224 (entsprechend dem Teil 68 der vorerwähnten Patentschrift) im Sinn der Fig. IO entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt werden, und zwar gegen die Wirkung einer nicht gezeigten Feder. Die in Fig. 10 gezeigten Teile haben diejenige Lage, die sie einnehmen würden, nachdem das letzte Blatt ausgeworfen ist oder kurz bevor das erste Blatt eines Stapels zugeführt wird.
    Nun sei angenommen, daß ein Stapel von Blankoblättern bereit liegt für die Zuführung je eines Blattes zur Druckzeile. Kurz nachdem die Hauptwelle 92 angefangen hat umzulaufen, beginnt auch der Gummistreifen 60 ein Blatt zwischen die Rollen 51 und I72 zu schieben, wie oben beschrieben wurde. Kurz danach, jedoch bevor die Unterkante des Blattes die Klinge 203 berührt hat, kommt der hohe Abschnitt der Nockenscheibe I97 mit der Rolle 196 auf dem Arm 195 zusammen und verschwenkt Arm und Rolle im Uhrzeigersinn (Fig. 10). Dadurch wird die Klinge oder das Blech 203 aus der Öffnung 204 und infolgedessen auch aus dem Wege des Blattes herausgebracht.
    Die weitere Bewegung der Hauptwelle 92 läßt das Blatt heruntergehen, so lange, bis die Welle 92 sich fast um 1800 gedreht hat. In diesem Zeitpunkt findet der Druckvorgang statt. Es ist zu beachten, daß dieser Druckvorgang ein Leerspiel ist, da das erste Blankoblatt noch nicht bis an die Drucklinie geführt worden ilst. In diesem Zeitpunkt ist das Blech immer noch außerhalb des Weges des Blattes, wie am besten aus Fig. 12 ersichtlich. Wenn die Welle 101 ihre Umdrehung wieder aufnimmt, so wird das Blatt in eine in Fig. 11 gezeigte und mit B bezeichnete Lage gebracht, in der der untere Teil der Karte zwischen die Rollen I82 und die Gegendruckwalze 26 geführt worden ist, was gegen Ende des ersten Arbeitsspiels der Welle 92 erfolgt. Kurz vorher, etwa bei 27010: fängt die Rolle 96 an, auf den niedrigen Teil der Nockenfscheibe I97 zu laufen und bewegt dadurch den Arm I96 und die Blattfeder 203 in Kontakt mit dem Blankoblatt, das, wie Fig. 1 1 zeigt, gerade zugeführt wird. Während also die Blattfeder 203 dieses Blatt berührt, bewegt der Ansatz 208 des Armes I95 nicht das Zwischenglied 2I5, um die Maschine stillzusetzen. Bei dem folgenden (zweiten) Arbeitskreislauf der Maschine wird das erste Blatt bedruckt, etwa bei einer Winkelstellung von I80° der Welle 92. Zur selben Zeit wird ein anderes Blatt durch die Rollen 51 und I72 zugeführt. Der weitere Umlauf der Welle 92 bewirkt, daß das erste Blatt in die Auswerferrollen 1&5 und I86 gefördert wird und daß das zweite Blatt durch die Klinge oder Blattfeder 203 abgefühlt wird. Solange also diese Blattfeder 203 die Anwesenheit eines Blattes feststellt, arbeitet die Maschine wie oben beschrieben. Wenn jedoch, kurz nachdem das letzte Blatt des Stapels bedruckt worden ist, die Blattfeder bei ihrer Abfühlbewegung die Abwesenheit einer Blankokarte feststellt und somit in die Öffnung 204 eintreten kann, so wird dadurch der Ansatz des Armes 208 gegen das Zwischenorgan 2II gedrückt, und die Arme 222 und 224 werden entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. IO) verschwenkt, wodurch die Maschine in eine Stellage gebracht wird, bei der sie am Schluß des betreffenden Arbeitsspiels stebenbleibt. In dieselbe Einstelllage würde die Maschine offenbar auch kommen, wenn irgendein Festklemmen eines Blattes erfolgt, so daß kein Blatt in die Stellung B gefördert wird.
    Auch dann bleibt die Maschine am Schluß desjenigen Arbeitsspiels stehen, bei dem das Festklemmen eingetreten fst.
    PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Zuführen einzelner Bögen oder Formulare von einem Stapel mittels einer Abstreiferrolle, insbesondere für Lochkartenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreiferrolle (5 I) mehrere auswechselbare nachgiebige Streifen (Gummi streifen 60) mit gewellter, den betreffenden Formularbogen auf gewissen Abschnitten angreifender Oberfläche trägt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Greiferstreifen tragende Rolle, zwecks Ausrichtung der Streifen gegenüber dem Formularbogen, auf ihrer Welle (47) verstellbar angebracht ist, beispielsweise mittels einer verstellbar auf der Welle sitzenden Klammer (54) mit Nut (53), in der ein auf dem Rollenkörper sitzender Stift (52) Platz findet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Rolle mehrere Klammern (57) trägt, die zur Aufnahme der Gummistreifen (60) dienen und ahnehmbar an der Rolle, vorzugsweise in entsprechenden Ausnehmungen (56) der Mantelfläche, befestigt sind.
  4. 4. Vorrichtung zum Zuführen einzelner Bögen oder Formulare von einem Stapel mittels einer Abstreifrolle, insbesondere für Lochkartenmaschinen nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den im wesentlichen aufrecht stehenden Bogenstapel tragende Zuführungsrinne Messer oder Bleche (43) besitzt, die. vorzugsweise mit ihrer Vorderkante (69), in bestimmtem Abstand von dem Umfang der Abstreifrolle eingestellt werden können (mittels Stellschrauben 63).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbleche verschiebbar auf einer Querschiene (4I) sitzen, auf der sie durch Schrauben (64) in dem jeweils richtigen Abstand von der Abstreifrolle festgestellt werden können.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapel federnd (mittels Platte 76) gegen die Abstreifrolle gedrückt wird, um das vorderste Blatt in die durch den Abstand zwischen der Vorderkante des Einstellbleches und die Abstreifrolle bestimmte Lage zu bringen, wobei vorzugsweise das untere Ende des Stapels durch eine Leiste od. dgl. (80) eine leichte Biegung erfährt, durch die das vorderste Blatt mit seiner Unterkante bereits in den Zwischenraum zwischen Zuführungsblech und Abstreifrolle gelangt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückeinrichtung, vorzugsweise von Hand (Hebel 82), zwecks Stapelwechsel ausgerückt werden kann.
  8. 8. Vorrichtung zum Zuführen einzelner Bögen oder Formulare von einem Stapel mittels einer ,LLbstreiferrolle, insbesondere für Lochkartenmaschinen nach Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Stapel abgezogenen Bögen einer D'ruckvorrichtung(25, 26) zugeführt werden und daß die Bogenzufuhr während des Bedruckens der Formulare unterbrochen, nach Beendigung des Bedruckens jedoch wieder fortgesetzt wird.
  9. 9. Vorrichtung zum Zuführen einzelner Bögen oder Formulare von einem Stapel mittels einer Abstreiferrolle, insbesondere für Lochkarten maschinen nach Ansprüchen I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Hauptantriebswelle (92) abgeleitete Drehbewegung der Abstreifrolle (51) I80° beträgt, während sich die Hauptwelle um weniger äls I860 dreht, und daß die Abstreifrolle eine zusätzliche Drehung von 1800 bei einer weiteren, weniger als 1800 betragenden Drehung der Hauptwelle erfährt. ro. Vorrichtung zum Abstreifen einzelner Formularbögen von einem Stapel, insbesondere für Lochkartenmaschinen nach Ansprüchen 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß die durch zwei von der Hauptwelle angetriebene Förderrollen (51> I72) erfolgende Bogenförderung von einem, das Erreichen einer bestimmten Lege durch den Bogen kontrollierenden Bogentaster (203) überwacht wird, beispielsweise unter Steuerung durch einen mit der einen Förderrolle (51) umlaufenden Nocken (97).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051292B (de) * 1955-04-05 1959-02-26 Andriessen Tech Nv Druckpresse mit Anlegeeinrichtung fuer Postsachen wie Briefe oder Postkarten

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