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DE903003C - Stromscheibe - Google Patents

Stromscheibe

Info

Publication number
DE903003C
DE903003C DES3604D DES0003604D DE903003C DE 903003 C DE903003 C DE 903003C DE S3604 D DES3604 D DE S3604D DE S0003604 D DES0003604 D DE S0003604D DE 903003 C DE903003 C DE 903003C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
current
feet
disc according
radially
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES3604D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Zorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES3604D priority Critical patent/DE903003C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903003C publication Critical patent/DE903003C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/04Commutators
    • H01R39/045Commutators the commutators being made of carbon

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Stromscheibe Bei bekannten Stromscheiben sind auf einem ringförmigen Tragkörper einen Ring bildende Kohlesegmente durch Vernietung befestigt. Diese Ausführung 'hat den Nachteil, .daß einerseits, die Segmente nicht ohne weiteres vom Tragkörper lösbar sind und andererseits auf Grund dier Erschütterungen während -des Betriebes eine Lockerung der Segmentenbefestigun.g eintreten: kann. Ähnliche Mängel treten auch bei Stromscheiben mit Metallsegmenten auf.
  • Diese Nachbeile werden gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die Segmente in der 'Stromscheibe durch Flsiehkraftwirkung unid durch Verankerungen, wie Keile oder Schrauben, festgehalten werden. Zu diesem Zweck können die Segmente sich radial nach außen verjüngende Füße erhalten, die in Rad;i:alnuten der Stromscheibe eingebettet werden. Besonders zweäkmäßüg ist es, die Segment,-, mit schwalbenschw aneförmigen Füßen zu versehen, deren Abmessungen in der Umfangsrichtung bzw. in der Achsrichtung der Stromscheibe radial nach außen zu stetig abnehmen. Es trittdaher nunmehr im Betrieb keine Lockerung der Segmentenbefestigung ein, sondern es wird vielmehr im Gegensatz hierzu der Sitz d;er Füße und damit der Segmente selbst im Betrieb fester als bei Stillstand sein.
  • In .der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele der Erfindung kohleplattierte Schleifringe dargestellt.. Bei der in den Fig. i bis 3 dargestellten Ausführungsform sind .auf dem Tragkörper i des Schleifringes die Kohliesegmente 2 befestigt. Der Schleifring sitzt aufeiner Welle, :die be@ispielsw,is:e den Läufer einer Unipolarmaschine trägt. Gemäß der Erfindung besitzen die Segmente 2, schwalbenschwanzförmige Füße 3, deren Abmessungen in der Umfangsrichtung und in der Achsrichtung dies Schleifringes radial nach außen stetig abnehmen, wie insbesondere aus den Fig. r bis 3 zu entnehmen ist.- Ist der Abstand zwischen den einzelnen Segmenten in der Umfangsrichtung genügend groß, so kann ein Ein- und Ausbau der Segmente dadurch ermöglicht werden, draß die Nuten 4 für die Segmentenfüße 3 radial nach innen verlängert werden. Um ein Herausfallen der Segmente im Stillstand zu verhindern, sind noch Keile, Schrauben od. d'gl. vorgesehen, die, beispielsweise auf der Innenseite der Schwalbenschwänze bz-,v. Lamellen, .angreifen. Diese Verankerungen können gegebenenfalls federnd ausgebildet sein.
  • Insbesondere dann jedoch, -,nenn der Abstand, zwischen den einzelnen Segmenten 2 in der Umfangsrichtung sehr gering ist, kann der Ein- und Ausbau der Segmente gemäß den Fig.4 bis 6 der Zeichnung dadurch möglich gemacht werden, daß eine Flanke der die Segmentenifüße aufnehmenden Radialnuten an ei:nenn vom Tragkörper lösebaren, Teil 5 sitzt. Nach Lösung,dieses Teiles ist es ohne weiteres möglich, den Fuß 3 aus der Radialnut und, damit das Kohles-egment vom Tragkörper zu entfernen. Umeinen besonders guten Sitz der schwal-1>en,sc'h@v auz:förm,igen Füße in ihren Nuten zu erreichen, kann sich gleichzeitig, wi:e hier gezeigt, der lösbare Teil 5 radial nach innen verjüngen. Auf diese Weise wird beim Eintreiben dieses Teiles der Fuß 3 auf der vom Teil 5 abliegenden Seite an die N utenfanke gepre:ßt.
  • Ein leichter Ein-,und Ausbau der Lamellen kann auch dadurch erzielt werden, daß eine Flanke des schwalben:schwanzförmigen Segmentfußes gemäß den Fig. 7 und 8 lösbar gemacht wird. Zu diesem Zweck setzt sich der Fuß au-s einem mit dem Segtnent 2 fest verbundenen Teil 6 und einem losen Teil 7 zusammen. Beim Zusammenbau des Schleifringes werden zunächst d=ie mit den Segmenten 2 fest verbundenen Teile 6 in die Radialnuten d. im Schleifring r eingebracht. Hierauf werden die Platten 7, vorzugsweise radial von außen, in den noch freien Raum der Radialnut eingetrieben. Auch die Teile 7 könnten einen Anzug erhalten, so daß bei ihrem Eintreiben der schwal:benschwanzförmige Teil b fest an die vom Teil 7 abliegende Nutenflanke gedrückt wird.
  • Unter Umständen können auch an beiden Ntntenflanken Teile 5 b.zw. 7 gleichzeitig verwendet werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind @die Segmente nach etwa senkrecht zu ihren Symmetrieachsen stehenden Flächen geteilt, wie beispielsweise Fig. 9 erkennen läßt. Hier sind die Segmentie 2 nach einer zur Mantelfläche 8 vier Stromscheibe konzentrischen Zylinderfläche 9 in je zwei Teile 1ö und -in zerlegt. Jeder dieser Teile besitzt einen schwalbenschivanzförmigen Fuß 12 bzw. 13. Auf .diese Weisse ist die Möglichkeit geschaffen, die Neigung der Flankenebenen der Schw al'ben-Schwanzfüße zur Schleiffläche bzw. -die Fußhöhe der Schwalbenschwänze besonders groß zu gestalten, wie durch die folgenden überlegungen bewiesen wird. Hierbei ist stets der Winket zwischen den Schwalbenschwanzflaniken und der Svmmetrieachse des Kohlesegmentes mit a, der Winkel zwischen den Seag-mentflaaken und der Symmetrieachse mit ß, der Abstand von in der Umfangsrichtung benachbarten Segmenten. mit d, die seitliche Flarnkentiefe dies Sehwalbensewanzes mit t und` die beim Entfernen (dies. Segmentes bzw. der Segmententeile erforderliche Radialverschiehung mit s bezeichnet. Es liegen folgende Beziehungen vor: daher ist Daraus ergibt sich: Die Flankentiefe t kann also um so größer sein, je größer der Winkel a ist: Während :der Winkel a bei ungeteiltem Segment verhältnismäßig klein[ ist, kann er nach der erfindungsgemäßen Unterteilung des Segmentes wesentlich größer .gehalten wierden. Diese Vergrößerung kann noch (dhdurch -unterstützt werden, daß der Winkel ß ver'klei.nert wird. Das wird durch besonders weitgehendie Unterteilung der Kontaktfläche in der Umfangsrichtung, also durch Anordnung einer möglichst großen Anzahl von Segmenten in der Umfangsrichtung, erreicht.
  • Die Erfindung ist naturgemäß nicht auf Schleifringe beschränkt, sondern kann bei Stromscheiben allgemein, also auch bei Stromwendern elektrischer Maschinen oder Apparate mit Vorteil verwendet werden..
  • In allen diesen Fällen werden die mit den Kohlesegmenten verbundenen Fußteile 3 bzw. ,1a und 13 durch die Fliehkraftwirkung während des Betriebes fest gegen die Nutenwände gedrückt. Es tritt also einerseits kein Wackeln der Segmente während des Betriebes auf, andererseits wird ein guter Kontakt zwischen dem bei- Schleifringen. aus Meitall bestehenden Tragkörper und den Füßen 3 b7-w. 12 und 13 und damit den Segmenten sichergestellt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Stromscheibe mit auf deren Stirnseite befestigten, vorzugsweise aus Kohle bestehenden -Segrnenten, auf denen insbesondere aus: Kohle bestehenäie $ürsten schleifen, beispielsweise für Unipolarmaschinen oder Maschinen mit Scheibenstromwendern, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente in. -der Stromscheibe durch Flie'hkraftwirkung und durch Verankerungen, wie Keile oder Schrauben, festgehalten werden.
  2. 2. Stromscheibe nach Anspruch z, diadürch gekennzeichnet, d:aß die Segmente sich radial nach außen verjüngende Füße besitzen, die in Radialnuten der Stromscheibe eingebettet sind. 3.
  3. Stromscheibe nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente schw.albenschwanzförmige Füße besitzen, deren Abmessungen in der Umfangsrichtung radial nach außen zu stetig abn e'hmen. q..
  4. Stromscheibe nach Anspruch z oder 3, d,aidurch gekennzeichnet, daß die Segmente schwalbenschwanzförmige Füße besitzen, deren Erstreckung ,in der Achsrichtung -der Stromscheibe radial nach .außen zu stetig abnimmt.
  5. 5. Stromscheibe nach Anspruch a- bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein- und Ausbau der Segmente .die Nuten für d ie Segmentenfüße radial nach innen verlängert sind,.
  6. 6. Stromscheibe nach Anspruch a bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein- und Ausbau der Segmente eine oder beide Flanken der Radialnuten an von der Stromscheilbe lösbaren Teilen sitzen, .die vorzugsweise sich radial nach innen verjüngen.
  7. 7. Stromscheibe nach Anspruch a bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein- und Ausbau der Segmente eine oder beide Flanken ihrer Füße läsihar sind. B. Stromscheibe nach Anspruch 5 und' 3 oder 4., dadÜrch gekennzeichnet, d@aß die Segmente nach etwa senkrecht zu ihren Symmetrieachsen stehenden Flächengeteilt sind, wobei jeder Segmententeil mindestens. einen schwafbenschwanzförmigen Fuß besitzt. g. Nur der Zufuhr bzw. Abnahme dies Stromes dienende Stromscheibe nach Anspruch z bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper der Stromscheibe aus Metall besteht.
DES3604D 1941-12-30 1941-12-30 Stromscheibe Expired DE903003C (de)

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DES3604D DE903003C (de) 1941-12-30 1941-12-30 Stromscheibe

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DES3604D DE903003C (de) 1941-12-30 1941-12-30 Stromscheibe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903003C true DE903003C (de) 1954-02-01

Family

ID=7470251

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DES3604D Expired DE903003C (de) 1941-12-30 1941-12-30 Stromscheibe

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DE (1) DE903003C (de)

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