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DE902571C - Ortsfeste Brennschneid- oder Schweissmaschine mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Brenners - Google Patents

Ortsfeste Brennschneid- oder Schweissmaschine mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Brenners

Info

Publication number
DE902571C
DE902571C DEM4593D DEM0004593D DE902571C DE 902571 C DE902571 C DE 902571C DE M4593 D DEM4593 D DE M4593D DE M0004593 D DEM0004593 D DE M0004593D DE 902571 C DE902571 C DE 902571C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torch
drive motor
welding machine
flame cutting
moving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM4593D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Richard Bechtle
Erich Habermehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adolf Messer GmbH
Original Assignee
Adolf Messer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adolf Messer GmbH filed Critical Adolf Messer GmbH
Priority to DEM4593D priority Critical patent/DE902571C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE902571C publication Critical patent/DE902571C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/002Machines, apparatus, or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Ortsfeste Brennschneid- oder Schweißmaschine mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Brenners Zum Erzielen sauberer Brennschnitte ist die Frage dies Anschnittes von besonderer Bedeutung. Allgemein wird heute derart angeschnitten,, daß der Brenner mit irgendeiner Hilfsvorrichtung bei stillstehender Maschine verschoben wird. Nach Erreichen der Linie, bei welcher der Schnitt einsetzen soll, wird der Vorschub eingeschaltet. Wird' der Vorschub auch nur um ein weniges zu spät eingeschaltet, so entsteht an der Anschnittstelle eine Ausbrenuung, wodurch unter Umständen das Werkstück von vornherein unbrauchbar wird. Wird der Vorschub dagegen zu früh eingeschaltet, so besteht die Gefahr, insbesondere bei Schablonenschnitten, daß die Maschine infolge des zu früh eingeschalteten Vorschubs sich von der Anschnittstedle entfernt und eine größere Anschnittgeschwinddgkeit notwendig ist, um die richtige Stelle zu erreichen.
  • Infolge dieser erhöhten Schnittgeschwindigkeit wird der Anschnitt unsauber, was sich auch stets auf die Güte der brenngeschnittKante in der Nähe dies Anschnitts auswirkt. Im allgemeinen werden Anschläge, welche die Seitenbewegung dies Brenners begrenzen, vor Beginn- des Anschnitts eingestellt. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn auf irgendeiner Platte mehrere Ausschnitte ausgebrannt werden sollen, die eine bestimmte, einander zugeordnete Lage haben. Kurz vor Erreichen des Anschlages muß, also der Bedienungsmann den Vorschub der Maschine, welcher bis dahin unterbrochen war, einschalten. Da diese Arbeit sehr viel Verständnis für den Autogenschnitt voraussetzt und außerdem gleichzmeritiig mehrere Hebel bedient werden müssen, mißlingt der Anschnitt häufig, wodurch stets Unzuträglichkeiten auftreten.
  • Es sind Maschin=en bekanntgeworden, bei denen die Bewegung der Maschine durch Andrücken einer Antriebsrolle eingeschaltet wird. Bei einer sol=chen Antriebsweise ist im Augenblick dies Einscheltens, d. h. beim Andrücken der Antriebsrolle, ein Rutschen der Antriebsrolle kaum zu vermeiden:.
  • Die Erfindung verbindet die Bewegung des Anschnitts mit der Einschaltung des Vorschubs. Kurz vor Erreichen des Anschlages wird; über eine elektrische Steuereinrichtung der Antriebsmotor (Vorschubmotor) -selbsttätig eingeschaltet. Der Bedienungsmann hat also lediglich den Brenner bei Stillstehen der Maschine von Hand zu bewegen, ohne einen weiteren Hebel bedienen zu, müssen. Er kann eventuell mit der zweiten Hand denBrennerabstand noch verbessern oder bei Zeichnungsschnitten bereits den mechanischen Triebkopf, in die richtige Lage bringen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform, des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Auf dem Tisch i m=it den Laufschienen 2 bewegt sich auf Rollert 3 der Laufwagen 4, an welchem der feste Ausleger 5 starr verbunden ist. Senkrecht: zu dieser Bewegungsrichtung bewegt sich der Getriebekasten 6 mit dem beweglichen Ausleger 7, an welchem das Brennerschlittenlager 8 mit dem Brennersehlitten 9 und dem Brenner io relativ verschiebbar angeordnet sind,. Die Relativbewegung wird mittels der Handräder z i oder 12 über die Spindel 13 und die Spindelmu:tter 14 bewirkt. Der Motor, 15 im Getriebekasten 6 bewegt über ein stufenlos regelbares Getriebe 16 eine elektromagnetische Umkehrkupplung 17, die mittels elektrischer- Leitungen: a, b, c, d für Rechts- oder Linkslauf erregt werden kann. Die Drehbewegung der Kupplung 17 wird über die Kegelräder 18 - auf die Welle i g, übertragen, mittels welcher das Antriebsteil, 2o (in der Zeichnung eine Magnetrolleneinrichtung) anget=rieben wird. Die Vorwü hlung der gewünschten. Drehrichtung wird, mittels dieis Schalters 21 bewirkt. Die Einschaltung der Bewegung kann unabhängig vom Anschnitt, beispielsweise für einen Probelauf mittels des Schalters 22 eingeschaltet weirden. Am Brennerschlittenlager 8 befinden sich zwei Schalter 23 und 24, welche bei Bewegung des R:rennerschlittenlagers gegart Anschläge 25, 26. stoßen. Durch die Schalter 23, 24 wird, wie sich= aus dem Schaltbild ergibt, der Erregungsstrom für die Kupplung entsprechend der vorgewählten Drehrichtung eingeschaltet. Die Einschaltung bleibt so lange eirhalten, wie- die Schalter z3, 2.4 durch die Anschläge a5, 26 eingerückt isind.
  • Die Arbeitsweiser ist folgende: Nachdem der Motor 15 eingeschaltet und: die Magnetrolleneinrichtung an die Sch.ablome herangeführt wurde, wird die Drehrichtung durch Eindrücken des Schalters' 21 nach c oder d bestimmt. Für dien Probelauf wird darauf der Schalter 2:2@ einbeschaltet, worauf sich die Maschine in der vorgeschriebenen Drehrichtung bewegt. Darauf wird, der Schalter 22 wieder geöffnet, die Maschine wird an d=ie Anischnittstelle gebracht, der Anschlag 25 oder 26 wird je nach Wahl der Anschnittrichtung eingestellt. Darauf wird nach erfolgter Vo@nvärmung mittels der Handräder i i oder 12 der Brenner ia seitwärts bewegt, wodurch der Anschnitt erfolgt. Nach Erreichten des entsprechenden Anschlages wird: der betreffende Schalter eingedrückt, wodurch der Strom für die Magnetkupplung geschlossen wird.
  • Die Maschine bewegt sich also ohne Stillstand aus dem Anschn=itt in die eigentliche Schnittlinie. Soll der Vorschub unterberochen werden, so- ist der Schalter 21 auszuschalten. Es ergibt sich ohne weiteres, daß diie Maschine auch ohne elektromagnetische Umkehrkupplung durch Einschalten der Umkehr der Drehrichtung des Motors arbeiten kann.
  • Ferner kann auch eine mechanische Kupplung in Verbindung mit geeigneten Übertragungsteilen, z. B. einer. Welle mit verstellbaren Schaltnocken, an welche das Brennerschlittenlage@r heim Anschnitt anstößt, verwandt werden.

Claims (2)

  1. PATENT? NS PR CC IIE: i. Ortsfeste Brennschneid- oder Schweißm.aschine mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Brenners, gekennzeichnet durch elektrische Kontakte (23,24) im; Einschaltkreis dies Antriebsmotors (15) oder einer elektromagnetische Umkehrkupplung (ii) oder Schaltglieder einer mechanischen Kupplung, die am Ende der Anschnittbewegun g des Brennschlittens vom Hand selbsttätig geschaltet werdren..
  2. 2. Ortsfeste Brennschneid oder Schweißmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen elektrischen; Wahlschalter (21), durch den der Motor oder die Kupplung in dem einem: oder anderen Drehsinn geschaltet wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 654093; britische Patentschriften; Nr. 253 714, 438' 9'40'; USA.-Patentschriften Nr. 1 008 593, 2 190' 360.
DEM4593D 1940-07-26 1940-07-26 Ortsfeste Brennschneid- oder Schweissmaschine mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Brenners Expired DE902571C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM4593D DE902571C (de) 1940-07-26 1940-07-26 Ortsfeste Brennschneid- oder Schweissmaschine mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Brenners

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM4593D DE902571C (de) 1940-07-26 1940-07-26 Ortsfeste Brennschneid- oder Schweissmaschine mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Brenners

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE902571C true DE902571C (de) 1954-01-25

Family

ID=7292747

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM4593D Expired DE902571C (de) 1940-07-26 1940-07-26 Ortsfeste Brennschneid- oder Schweissmaschine mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Brenners

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE902571C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209849B (de) * 1958-07-24 1966-01-27 Trumpf & Co Vorrichtung zum selbsttaetigen Vorschieben des Werkstuecktraegers einer Werkzeugmaschine, z. B. einer Nibbelmaschine

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DE654093C (de) * 1936-02-13 1937-12-11 Elek Sche Unternehmungen Ludw Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Bohrmaschinen, zum selbsttaetigen Einschalten des Arbeitsvorschubes beim Heranfuehren von Hand und Auftreffen des Werkzeuges auf das Werkstueck
US2190360A (en) * 1938-07-11 1940-02-13 John H Howard Apparatus for making toothed cutters and the like

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