DE902505C - Anordnung zur Verstaerkung, insbesondere sehr kurzer elektrischer Wellen - Google Patents
Anordnung zur Verstaerkung, insbesondere sehr kurzer elektrischer WellenInfo
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- DE902505C DE902505C DET2430D DET0002430D DE902505C DE 902505 C DE902505 C DE 902505C DE T2430 D DET2430 D DE T2430D DE T0002430 D DET0002430 D DE T0002430D DE 902505 C DE902505 C DE 902505C
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/08—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
- H03F1/18—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of distributed coupling, i.e. distributed amplifiers
- H03F1/20—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of distributed coupling, i.e. distributed amplifiers in discharge-tube amplifiers
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- H03F1/08—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verstärkeranordnung mit mehreren Elektronenröhren, die besonders vorteilhaft
für die Verstärkung sehr kurzer elektrischer Wellen und für die Impulsverstärkung angewendet
werden kann.
Für derartige Zwecke eignen sich bekanntlich die üblichen Kaskadenverstärkeranordnungen nur
schlecht, da die Röhrenkapazitäten bei Zunehmen der Frequenz ein Abnehmen der Verstärkung verursachen.
Zur Beseitigung dieses Nachteils ist es bekannt, die Röhrenkapazitäten und gegebenenfalls auch die
Schaltkapazitäten dadurch unschädlich zu machen, daß man den Eingangs- und Ausgangskreis einer
Verstärkeranordnung als Kettenleiter ausbildet.
Derartige Verstärker sind unter dem Namen Kettenverstärker
bekanntgeworden und bestehen aus einem eingangsseitigen, reflexionslos abgeschlossenen
Kettenleiter, an den die Eingangsklemmen mehrerer Elektronenröhren angeschaltet sind, deren
Ausgangsklemmen mit einem ebenfalls reflexionslos abgeschlossenen, ausgangsseitigen Kettenleiter verbunden
sind, wobei die beiden Kettenleiter derart ausgebildet und die Anschaltungsstellen für die
Röhren so gewählt sind, daß die zu verstärkenden Wellen mit gleicher Laufrichtung und Geschwindigkeit
darin fortschreiten. Dabei bilden naturgemäß die parallel zu den Kettenleiterelementen liegenden
Röhrenstrecken selbst Kapazitäten, welche bei der Bemessung der Kettenleiter mit zu berücksichtigen
sind. Meistens bilden diese Röhrenkapazitäten allein die Querkapazitäten des Kettenleiters. Die
Kettenleiter lassen sich als Tiefpaßfilter oder als Bandpaßfilter ausbilden.
Die bisher bekannten Ausführungsformen von Kettenverstärkern besitzen den Nachteil, daß infolge
der elektronischen Bedämpfung die im Eingangskettenleiter fortschreitende Welle in der Laufrichtung
an Amplitude verliert, so daß also die
ίο letzten Röhren des Verstärkers unter Umständen
eine bedeutend niedrigere Eingangsspannung erhalten als die ersten Röhren des Verstärkers.
Zur Beseitigung dieses Nachteils wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei einem Kettenverstärker
den eingangsseitigen Wellenleiter mit derart in Laufrichtung der Wellen zunehmendem Wellenwiderstand
auszubilden, daß die einzelnen Röhren des Verstärkers gleiche Eingangsspannungen erhalten.
Diese Wellenwiderstandsänderung von Glied zu Glied der Eingangsfilterkette muß im allgemeinen
derart ausgeführt sein, daß sich die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der zu verstärkenden
Wellen nicht verändert.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Abb. 1 zeigt
die Anordnung von drei Röhren 1, 2 und 3 zwischen zwei Tiefpaßfilterketten. Die Eingangsspannungen
werden dieser Verstärkeranordnung an den Klemmen 4 und 5 des Eingangskettenleiters zugeführt,
der aus den Längsinduktivitäten 6, 7 und 8 -und den Gitterkathodenstrecken der Röhren 1, 2 und 3 als
Querkapazität aufgebaut ist. Parallel zu jeder dieser Röhrenkapazitäten kann eine weitere Kapazität in
Form eines Kondensators 9, 10 bzw. 11 geschaltet
sein. Erfindungsgemäß ist, wie in der Abb. 1 angedeutet, der Wellenwiderstand der Eingangsfilterkette
von Glied zu Glied erhöht. Hierdurch entsteht bekanntlich eine Zunahme der Spannungsamplitude der zu verstärkenden Wellen in Lauf-
richtung, welche die durch die elektronische Gitterbedämpfung in Laufrichtung verursachte
Amplitudenabnahme kompensieren kann. Diese Wellenwiderstandsänderung von Glied zu Glied der
Eingangsfilterkette muß im allgemeinen derart ausgeführt
sein, daß die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Wellen sich nicht ändert. Neben der schrittweisen
Erhöhung der Spuleninduktivitäten 6, 7, 8 muß also eine entsprechende Verminderung der
Querkapazitäten einherlaufen, was durch die Größen der gezeichneten Parallelkondensatoren 9, 10 und 11
angedeutet ist. Am Ende ist die Eingangsfilterkette mit ihrem Wellenwiderstand 12 abgeschlossen.
Der Ausgangskettenleiter ist ähnlich wie der Eingangskettenleiter aufgebaut. Er beginnt mit dem
Abschlußwiderstand 14 und besteht aus den Längsinduktivitäten 15, 16, 17, den entsprechenden Anoden-Kathoden-Kapazitäten
der Röhren 1, 2 und 3 und den dazu parallel liegenden Kondensatoren 18, 19
und 20. Wie durch die Größe der gezeichneten Induktivitäten und Kapazitäten angedeutet, besitzt
der Ausgangskettenleiter einen in Laufrichtung abnehmenden Wellenwiderstand, da sonst die Erscheinung
aufträte, daß die Spannung nach dem Durchlaufen einiger Filterglieder unzulässig hohe Werte
annehmen würde. Die Wellenwiderstandsänderungen des Ausgangskettenleiters sind vorzugsweise
so bemessen, daß die Spannungen an allen Anoden etwa gleich groß sind. Der Strom nimmt damit
gegen den Ausgang hin zu. Die verstärkten Spannungen werden an den Klemmen 22, 23 abgenommen.
Abb. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Verstärkeranordnung mit Bandpaßcharakteristik.
Die Längsglieder des Eingangsfilters werden durch Reihenkreise 24, 25 und 26 gebildet, die Querglieder
durch Parallelkreise, welche aus den Spulen 27, 28, 29 und den parallel dazu liegenden Gitter-Kathoden-Kapazitäten
der Röhren 30, 31 und 32 bestehen. Ebenso wird das Ausgangsfilter aus den Längsreihenkreisen
33, 34, 35 und den Querparallelkreisen, bestehend aus den Spulen 36, 37, 38 und den entsprechenden Anoden-Kathoden-Kapazitäten
der Röhren 30, 31 und 32, gebildet. Die notwendigen Gleichstromverblockungen, Gitterableitwiderstände
usw. sind in den Abbildungen der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf dreigliedrige Filterketten beschränkt, sondern es kann eine bebeliebige
Anzahl von Röhren in der erfindungsgemäßen Art parallel geschaltet werden.
Claims (3)
1. Anordnung zur Verstärkung, insbesondere sehr kurzer elektrischer Wellen, bestehend aus
einem eingangsseitigen, reflexionslos abgeschlossenen Kettenleiter, an den die Eingangsklemmen
mehrerer Elektronenröhren angeschaltet sind, deren Ausgangsklemmen mit einem ebenfalls
reflexionslos abgeschlossenen, ausgangsseitigen Kettenleiter verbunden sind und wobei die
Kettenleiter derart ausgebildet und die Anschaltungsste'llen der Röhren so gewählt sind, daß die
Wellen mit gleicher Laufrichtung und Geschwindigkeit darin forts ehr eiten, dadurch gekennzeichnet,
daß der eingangs seitige Kettenleiter mit derart in Laufrichtung der Wellen zunehmendem
Wellenwiderstand ausgebildet ist, daß die einzelnen Röhren gleiche Eingangsspannungen erhalten.
2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vermeidung unerwünscht hoher Spannungen im ausgangsseitigen Kettenleiter
dieser mit in Laufrichtung der Wellen abnehmendem Wellenwiderstand ausgebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenleiter als
Bandpässe oder Tiefpässe ausgebildet sind.
Angezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 460 562.
Britische Patentschrift Nr. 460 562.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5703 1.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET2430D DE902505C (de) | 1941-12-01 | 1941-12-02 | Anordnung zur Verstaerkung, insbesondere sehr kurzer elektrischer Wellen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE890345X | 1941-12-01 | ||
| DET2430D DE902505C (de) | 1941-12-01 | 1941-12-02 | Anordnung zur Verstaerkung, insbesondere sehr kurzer elektrischer Wellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE902505C true DE902505C (de) | 1954-01-25 |
Family
ID=25954538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET2430D Expired DE902505C (de) | 1941-12-01 | 1941-12-02 | Anordnung zur Verstaerkung, insbesondere sehr kurzer elektrischer Wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE902505C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3064204A (en) * | 1959-01-28 | 1962-11-13 | Singer Inc H R B | Broad-band amplifier |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB460562A (en) * | 1935-07-24 | 1937-01-25 | William Spencer Percival | Improvements in and relating to thermionic valve circuits |
-
1941
- 1941-12-02 DE DET2430D patent/DE902505C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB460562A (en) * | 1935-07-24 | 1937-01-25 | William Spencer Percival | Improvements in and relating to thermionic valve circuits |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3064204A (en) * | 1959-01-28 | 1962-11-13 | Singer Inc H R B | Broad-band amplifier |
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