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DE901452C - Elektrostatische Hochspannungslinse fuer Elektronenmikroskope - Google Patents

Elektrostatische Hochspannungslinse fuer Elektronenmikroskope

Info

Publication number
DE901452C
DE901452C DEA10877D DEA0010877D DE901452C DE 901452 C DE901452 C DE 901452C DE A10877 D DEA10877 D DE A10877D DE A0010877 D DEA0010877 D DE A0010877D DE 901452 C DE901452 C DE 901452C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
high voltage
electrostatic high
electron microscopes
microscopes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA10877D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Hans Boersch
Dr-Ing Hans Mahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA10877D priority Critical patent/DE901452C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE901452C publication Critical patent/DE901452C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/02Details
    • H01J37/04Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the discharge, e.g. electron-optical arrangement or ion-optical arrangement
    • H01J37/10Lenses
    • H01J37/12Lenses electrostatic

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Elektronenmikroskop, insbesondere auf ein solches hoher Vergrößerung, wie es unter demNamen übermikroskop bekanntgeworden isst, oder eines, wie es unter dem Namen Schattenmikroskop beschrieben worden ist. Bei; -diesen Mikroskopen ist eine genaue Lagerung der einzelnen, Elektroden der Linsen erforderlich. Diese Lagerung bereitet gro»e Schwierigkeiten, da die Untersuchungen im Elektronenmikroskop bei hohen Spannungen erfolgen, so daß die Gefahr des Überschlagens besteht.
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung, bei der die Gefahr des überschlagens vermieden ist. Erfindungsgemäß ist bei der elektrostatischen Hochspannungslinse die, Mittelblende der elektrischen Einzellinse am Rande wulstartig aufgewertet, dagegen in der Nähe des Blendemloches zur Erzielung eines größeren Abstandes von den b:lendenförmigen Außenelektroden dünner als am Rande. In Aer _'lbbildung ist eine elektrostatische Hochspannungslinse nach der Erfindung in zum Teil schematischer Weise dargestellt. Die Linse besteht aus drei Elektroden 3, 4. und 5, .die durch ein Isolierstück 6 voneinander getrennt sind. Durch -dieses führt die Zuleitung 7 für die Elektrode q. hindurch. Die Leitung 7 ist dann in einer geeigneten Weise isoliert nach außen geführt: Die beiden Elektroden 3 und 5 stehen miteinander durch einen zylindrischen Rahmen 8 in mechanischer und elektrischer Verbindung. Der Rahmen 8 hält die Linsen und bringt somit die Elektroden 3 und 5 auf das betreffende Potential, welches zweckmäßig als Erdpotential gewählt wird, während man die Zuleitung 7 demgegenüber auf Hochspannung, etwa auf das negative Potential der Kathode bringt. Der feste Zusammenbau der Linse wird auf der einen Seite durch Ansätze in .dem Umhüllungszylinder 8 und auf der anderen Seite -durch das Rohr 2 garantiert. Diese Bauart gestattet, die Linse in einfacher f4'eise auseinanderzwnehmen und zusammenzusetzen. Man führt in den leeren 7.ylinder8 zunächst die Blendei, alsdann .das Isolierstück 6, in das die Elektrode 4. bereits hineingeklemmt ist, darauf die Elektrode 5 und schließlich das Rohr 2. Es ist natürlich ebensogut möglich, auch von der anderen Seite ein besonderes Abschlußstück vorzusehen, falls dort nicht ein Abschluß ohnehin durch ein Distanzrohr gegeben ist. Je nach dem Verwendungszweck kann in einer der Elektroden ein in der Mitte durchbohrter Leuchtschirm eingesetzt werden oder ,eine Brende (Aperturblende) oder die Objekthalterung. Die genannten Stücke können entweder in die aus zwei Teilen zusammengesetzte Elektrode hineingesteckt oder in Vertiefungen einbelassen oder in anderer bekannter Weise befestigt werden. Nötigenfalls sind die Elektroden und das Isolierstück am Rande mit Entlüftungslöchern zu versehen.
  • Die dargestellte Einzellinse z weist eine für die Zwecke der Übermikroskopie. besonders günstige Form auf. Hier handelt es sich darum, Untersuchungen bei hohen Spannungen durchzuführen. Aus diesem Grunde sind zunächst die Elektroden 3 und 5 so gestaltet, daß sie nur indem elektronenoptisch wichtigen Teil, d. h. in der Mitte der Elektrode 4. einander genähert sind, während sie an den Rändern großen Abstand von der Mittelelektrode haben. Trotzdem besteht die Gefahr eines Überschlages an den Rändern. Aus diesem Grunde ist .die Elektrode q. nach dem Rande zu wulstförmig aufgewertet, während sie in der Mitte verhältnismäßig dünn ist, um den Zwischenraum zwischen den Elektroden unter den gegebenen Verhältnissen so groß wie möglich zu machen. Die Dicke der Elektrode ist dabei von der gleichen Größenordnung wie der Lochdurchmesser. Die Brechkraft der Linse z kann dann durch Veränderung der Größe des Blendenlfoches eingestellt werden, während das Potential der rMittelelektrode zweckmäßig das der Kathode ist, um ein Hochspannungspotentiometer mit seinen bekannten Schwierigkeiten zu vermeiden. Die Außenelektroden liegen auf Anodenpotential. Der besonderen Form .der Mittelblende q. ist der Isolierkörper 6, der beispielsweise aus Hartgummi oder einernkeramischenWerkstoffbesteht,angepaßt. Durch den wulstförmigen Anschlag des Isolierkörpers ist eine genaue- Lagerung der Mittelelektrode gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrostatische Hochspannungslinse für Elektronenmikroskope, insbesondereÜbermikroskope oder Schattenmikroskope, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelelektrode der elektrischen Einzellinse am Randre wulstförmig aufgeweitet,dagegen in der Nähe des Blendenloches zur Erzielungeines größerenAbstandes von den blendenförmigen Außenelektroden dünner als am Rande ist.
DEA10877D 1939-09-28 1939-09-28 Elektrostatische Hochspannungslinse fuer Elektronenmikroskope Expired DE901452C (de)

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DEA10877D DE901452C (de) 1939-09-28 1939-09-28 Elektrostatische Hochspannungslinse fuer Elektronenmikroskope

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DEA10877D DE901452C (de) 1939-09-28 1939-09-28 Elektrostatische Hochspannungslinse fuer Elektronenmikroskope

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE901452C true DE901452C (de) 1954-01-11

Family

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DEA10877D Expired DE901452C (de) 1939-09-28 1939-09-28 Elektrostatische Hochspannungslinse fuer Elektronenmikroskope

Country Status (1)

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DE (1) DE901452C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000541B (de) * 1953-09-19 1957-01-10 Zeiss Jena Veb Carl Elektrostatisch wirkende elektronenoptische Abbildungslinse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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