DE9014089U1 - Papierrollenschneider - Google Patents
PapierrollenschneiderInfo
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Description
Papierroilenschneider
Gegenstand der vorliegenden Neuerung ist ein Papierrollenschneider für
Zeichenpapiere nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Es ist bekannt, eine derartige Schneidevorrichtung in einem Plotter zu
integrieren; d.h. die Schneidevorrichtung ist Teil des Plotters.
Bei derartigen Plottern wird mit Papierformaten von beispielsweise einer
Breite von 944 mm gearbeitet, wobei endlos von einer Papierhauptrolle
herunter das Papier gezogen wird.
Die Mehrzahl der Plotter weist jedoch keine integrierte Schneidevorrichtung auf. Damit besteht der Nachteil, daß man vor dem
Plottvorgang das Papier winkelgerecht schneiden muß , was mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Bisher ist es lediglich bekannt, einen
derartigen winkelgerechten Schnitt mit einem Papiermesser und einem Stahl-Lineal vorzunehmen oder mit einer Schere zu schneiden. Damit
besteht aber der Nachteil, daß zur Erreichung eines winkel gerechten Schnittes zuerst die Abschneidelänge an beiden Seiten gemessen werden
muß, um dann die Abschneidekante zu markieren und danach dann den Schneidevorgang auszuführen. Trotz dieses hohen Arbeitsaufwandes gelingt
es oft nicht, einen winkelgerechten Schnitt zu erreichen. Die Erreichung eines winkel gerechten Schnittes ist für den Plottvorgang jedoch
außerordentlich wichtig, weil das Papier mit seiner geschnittenen Vorderkante an eine Markierungslinie am Plotter angelegt werden muß, um
so lagengerecht in den Plotter während des Zeichenvorgangs eingezogen zu werden. Stimmt der Papierschnitt nicht an der Vorderkante des Papiers,
dann wird das Papier schräg am Plotter ausgerichtet und dementsprechend auch schräg eingezogen, was zu einer Zerstörung der Papierkanten führt.
Das Papier ist dann unbrauchbar.
Der vorliegenden Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen
Papierrollenschneider der eingangs genannten Art so auszubilden, daß das
Papier winkel gerecht zur Längskante geschnitten werden kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Hauptrolle in einem Rahmen drehbar
gelagert ist, von welcher Hauptrolle das Papier durch eine Blattführung hindurchgezogen wird, wobei an der Unterkante der Blattführung eine
Schneideeinrichtung angeordnet ist, die quer verschiebbar winkelgerecht zur Rolle in dem Rahmen gehalten ist und dass an der Unterseite der
Blattführung eine Klemmvorrichtung angeordnet ist, die sich mindestens über die gesamte Breite des zu klemmenden Papiers erstreckt.
Mit der gegebenen technischen Lehre wird der wesentliche Vorteil
erreicht, daß mit dem Papierrollenschneider nach dem Schutzanspruch 1
nun ein winkelgerechtes Schneiden der Querkante des Papiers in Bezug zur Längskante ohne weiteres möglich ist. Das Papier wird hierbei von einer
Hauptrolle abgezogen und zunächst durch eine Blattführung hindurchgeführt, wobei an der Unterkante der Blattführung die
Schneideeinrichtung angeordnet ist. Wichtig ist, daß die Schneideeinrichtung mit ihrer Führung genau parallel zu der Achse der
Hauptrolle angeordnet ist, so daß ein winkelgerechter Schnitt der Papierbahn möglich ist.
Um einen derartigen Schnitt ausführen zu können, ist ferner Voraussetzung, daß das Papier jenseits der Schneideeinrichtung, d.h.
also unterhalb der Blattführung über die gesamte Breite geklemmt wird, um ein unzulässiges Verschieben des Papiers während des Schneidevorgangs
zu vermeiden.
Für die Ausbildung der Klemmvorrichtung gibt es hierbei zwei verschiedene Ausführungsformen.
In einer ersten Ausführungsform ist vorgesehen, daß eine separate
Klemmvorrichtung unterhalb der Blattführung angeordnet ist, daß also die
Schneideeinrichtung zwischen der Blattführung und der Klemmvorrichtung vorgesehen ist.
In einer zweiten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Blattführung
selbst als Klemmvorrichtung ausgebildet ist und daß an der Unterseite dieser Blattführung die Schneideeinrichtung angeordnet ist.
Für beide Ausführungen wird gesonderter Schutz im Rahmen der vorliegenden Neuerung beansprucht.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
vorgesehen, daß die Klemmung nicht nur mechanisch über einen Klemmbacken erfolgt, der sich über die gesamte Breite der Papierbahn erstreckt,
sondern daß zusätzlich noch eine magnetische Klemmung vorgesehen ist.
Derartige mechanische Klemmbacken können nämlich mechanische Ungeauigkeiten aufweisen, wobei dann nicht gewährleistet ist, daß die
Klemmung gleichmässig mit gleichem Druck über die gesamte Breite der Papierbahn erfolgt.
Um diesen Nachteil zu beheben, ist eine zusätzliche magnetische Klemmung
vorgesehen. Diese magnetische Klemmung besteht im wesentlichen aus einzelnen scheibenförmigen Magneten, die in gegenseitigem Abstand an der
Innenseite der Klemmbacke angeordnet sind. Den scheibenförmigen Magneten gegenüberliegend sind feste Schrauben vorgesehen, die in einer
ortsfesten Grundplatte eingeschraubt sind.
Kommt es also zu Ungenauigkeiten bei der Klemmleiste, dann üben die
Magnetklemmungen (bestehend aus Magneten und gegenüberliegenden
ortsfesten Schrauben) trotzdem noch einen gleichmässigen Klemmdruck über die gesamte Breite des Papiers aus.
In einer Weiterbildung der vorliegenden Neuerung ist im übrigen
vorgesehen, daß der zur Bewegung des Klemmbackens erforderliche Klemmbügel magnetisch in seiner Offenstellung gehalten wird und die
Schließstellung (Klemmstellung) selbstklemmend ausgebildet ist.
Im übrigen ist es von Vorteil, daß der Rahmen des Papierrollenschneiders
nach der vorliegenden Neuerung von Längsprofilen gebildet ist, welche
Längsprofile (entsprechend ihrer gewählten Länge) eine beliebige Anzahl
von Vorratsrollen aufnehmen können.
Im bevorzugten Ausführungsfall nimmt ein Papierrollenschneider
beispielsweise zwei Vorratsrollen und eine Hauptrolle auf.
In anderen Ausführungsformen (je nach Rahmenhöhe) können auch drei
Vorratsrollen mit jeweils einer Hauptrolle in dem Rahmen gehalten
werden. Das Auswechseln erfolgt sehr einfach dadurch, daß die jeweilige Vorratsrolle mit ihrer Welle aus der Lagerung herausgezogen wird und
anstelle der Hauptrolle eingesetzt wird.
Es wird im übrigen auch bevorzugt, wenn die Blattführung und die Klemmvorrichtung aus einem durchsichtigen Acryl glasmaterial verwendet
wird, weil dann der Papierlauf und der Schneidevorgang sehr gut beobachtet werden können.
Die vorliegende Neuerung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels
näher beschrieben. Hierbei ergeben sich aus der Beschreibung und den Zeichnungen weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Neuerung.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht
nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen - einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen
dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich
beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand
- 8 der Technik neu sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellende Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen
aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche
Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Figur 1: der Papierrollenschneider in Vorderansicht,
Figur 2: Schnitt gemäss der Linie H-II in Figur 1.
Der Papierrollenschneider 1 nach den Figuren 1 und 2 besteht im
wesentlichen aus einem rechteckförmigen Rahmen 2, welcher zwei
zueinander parallele Längsprofile 3,4 aufweist, die oben und unten über entsprechende Querprofile 5,6 miteinander verbunden sind.
Die Längsprofile 3 weisen an den Innenseiten in Längsrichtung verlaufende Nuten auf, in welchen Rollenlager 8 eingreifen, die in den
Pfeil richtungen 9 dort verschiebbar und feststellbar geführt sind.
Hierbei ist es wichtig, daß die Rollenlager 8 so in den Pfeilrichtungen
9 in den Nuten 7 des Längsprofils 3,4 verschoben werden, daß sich eine absolut parallele Lagerung der Hauptrolle 39 und/oder der Vorratsrolle
40 ergibt. Diese Einstellung der Rollenlager 8 wird bei der Herstellung entsprechend vorgenommen und eingezeichnet.
Ferner sind in dem Rahmen in der Nähe des unteren Querprofils 5 eine
Schneidevorrichtung 12, sowie nach Figur 2 eine ßlattführung 43 und eine
darunter liegende Klemmvorrichtung 44 angeordnet.
Alle Teile sind miteinander verbunden und sind an einem Lagerbock 10
befestigt, welcher Lagerbock 10 seinerseits wiederum verschiebbar in den Nuten 7 der Längsprofile 3,4 geführt und feststellbar ist.
Durch die fabrikmässig vorgegebenen Markierungen kann somit das Gerät in
zerlegtem Zustand geliefert werden und die entsprechenden Einstellungen werden aufgrund der gegebenen Markierungen an den Nuten 7 im Bereich der
Längsprofile 3,4 vorgenommen.
Hierbei greifen durch die in Figur 2 angedeuteten Bohrungen 11 in dem
Lagerbock 10 Schrauben hindurch, die über Nutenklemmsteine in die Nuten
7 festgelegt sind.
Das Papier 38 wird hierbei von einer Hauptrolle 39 abgezogen, die eine
Lagerwelle 41 aufweist, die stirnseitig Aufnahmekonusse 42 aufweist,
welche mit den Rollenlagern 8 verbunden sind.
Das Papier 38 wird von der Hauptrolle 39 nach unten in Pfeil richtung 45
abgezogen und gelangt in den Einlauftrichter 16 der Blattführung 43. Die Blattführung 43 besteht hierbei aus zwei ortsfesten, einander
gegenüberliegenden Platten, nämlich einer Grundplatte 13 und einer
gegenüberliegenden Führungsplatte 14. Die beiden Platten bilden zwischen
sich einen Führungsspalt 36 aus, der beispielsweise zwischen 5/10 mm und
1 mm betragen kann.
Die beiden Platten 13,14 sind hierbei an dem Lagerbock 10 befestigt.
Gleichzeitig trägt der Lagerbock 10 die Schneidevorrichtung 12. Die
Schneidevorrichtung 12 besteht aus einer über die gesamte Breite sich erstreckenden, rundprofilierten Stange 26, die über nicht näher
dargestellte Rollenlager eine Vierkantführugn 27 trägt, die verschiebbar (zur Zeichenebene nach Figur 2) auf der Stange 26 geführt ist.
An der Oberseite der Vierkantführung 27 ist über einen Arm 29 ein Griff
28 angebracht.
Das Messer 31 wird über eine Rändelschraube 30 an der Unterseite der
Vierkantführung 27 befestigt und bildet eine vordere Schneide 35 aus,
die gegenüber einer ortsfesten Schneidkerbe 37 liegt, die in der Vorderseite der Grundplatte 13 angeformt ist.
Das Papier wird somit durch das senkrecht zur Zeichenebene der Figur 2
bewegte Messer 31 direkt am Auslauf des Führungsspaltes 36 geschnitten.
Wichtig hierbei ist, daß die Stange 26 noch stabilisiert wird durch eine
zusätzliche vierkantprofilierte Leiste 32, die über Schrauben 34 mit dem
Lagerbock 10 verbunden ist. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die
Stange 26 genau parallel zu der Welle 41 der Hauptrolle 39 ist, um einen winkelgerechten Schnitt zu erreichen.
An der Unterseite der Blattführung 43 ist eine Klemmvorrichtung 44
angeordnet. Hierbei wird der ortsfeste Klemmbacken durch die Verlängerung der Grundplatte 13 nach unten gebildet, wobei ein Arm 18 in
einem Schwenklager 21 der Grundplatte 13 schwenkbar aufgenommen ist.
Die bewegliche Klemmleiste 15 ist mit einer Schraube 20 an dem Arm 18
verbunden.
Die Arme 18 sind hierbei an den Seiten des Rahmens 2 angeordnet und sie
sind über die gesamte Breite durch einen Klemmbügel 17 miteinander verbunden.
In Figur 2 sind hierbei zwei verschiedene Klemmstellungen der
Klemmvorrichtung 44 dargestellt.
Jenseits des Schwenklagers 21 ist eine weitere Stange 22 angeordnet, die
sich über ebenfalls die gesamte Papierbreite erstreckt, gleich lang wie der Klemmbügel 17 ist und zur Stabilisierung des gesamten Klemmbügels
dient.
Wird der Klemmbügel 17 in Pfeilrichtung 46 nach unten verschwenkt (z.B.
über einen Schwenkwinkel von 30°), dann wird die Klemmleiste 15 mit ihrer Innenseite an die zugeordnete Vorderseite der Grundplatte 13
angepresst und das dazwischen liegende Papier wird geklemmt.
Um eine zusätzliche Verbesserung der Klemmung zu erreichen, ist eine
zusätzliche magnetische Klemmung vorgesehen. Hierbei sind in gegenseitigem Abstand voneinander scheibenförmige Magnete 19 an der
Innenseite der Klemmleiste 15 angeordnet, so, daß die Außenfläche des
jeweiligen Magnetes bündig ist mit der Klemmfläche der Klemmleiste 15.
Gegenüberliegend sind in die Grundplatte 13 Schrauben 23 eingeschraubt,
die bevorzugt als Senkkopfschrauben ausgebildet sind.
Der Magnet 19 liegt also dem Senkkopf der jeweiligen Schraube 13 genau
gegenüber.
Wird nun die Klemmvorrichtung 44 in Pfeilrichtung 46 betätigt, dann legt
sich nicht nur die Klemmleiste 15 über ihre gesamte Breite an der Vorderseite der Grundplatte 13 an, sondern zusätzlich werden auch noch
die Magneten 19 durch magnetische Haltekraft an den Kopf der Schrauben 23 angezogen, wodurch eine zusätzliche Halterung des Papiers erfolgt.
Auch wenn die Klemmleiste 15 nicht genau parallel zur Klemmfläche stehen
sollte, reicht die Magnetkraft der Magnete 19 aus, eine ausreichende Klemmung zu bewerkstelligen.
Die Klemmung direkt unterhalb des Messers 31 ist -wichtig, um das Papier
einerseits in dem Führungsspalt 36 und andererseits in der darunterliegenden Klemmvorrichtung 44 zu halten, um den erwähnten
winkel gerechten Schnitt zu erreichen.
In einer anderen - nicht näher zeichnerisch dargestellten Ausführungsform
ist es vorgesehen, daß die Blattführung 43 selbst als Klemmvorrichtung ausgebildet ist. Hierbei wäre dann die vordere
Führungsplatte 14 bewegbar und klemmbar ausgebildet.
Zusätzlich zeigt die Klemmvorrichtung 44 noch eine magnetische Offenhaiterung. Hierbei ist vorgesehen, daß an der Rückseite der
Grundplatte 13 eine Vierkantleiste 24 angeordnet ist, die sich über die gesamte Papierbreite erstreckt. Dank dieser Leiste 24 wird auch die
gesamte Anordnung verzugsfrei stabilisiert.
An der Oberseite der Leiste 24 sind wiederum scheibenförmige Magnete 25
in gegenseitigem Abstand parallel zueinander angeordnet. Sobald die Klemmvorrichtung 44 in die Öffnungsstellung bewegt wird, wird somit die
(magnetische) Stange 22 von den darunterliegenden Magneten 25 angezogen
und die Öffnungsstellung wird somit fixiert.
Nach erfolgter Klemmung kann nun die Schneidevorrichtung in Betrieb
genommen werden; d.h. mit der Hand wird der Griff 28 erfasst und die Vierkantführung 27 mit dem daran befestigten Messer 31 wird an dem
geklemmten Papier entlanggeführt, wodurch die Schneide 35 das Messer im Bereich der gegenüberliegenden Schneidkerbe 37 sauber durchtrennt.
Es kommt hiermit zu einem absolut winkelgerechten Schnitt, weil die
Stange 26 zusammen mit der der Stabilisierung dienenden Leiste 32 genau
parallel zu der Welle 41 der Hauptrolle 39 eingerichtet sind.
Ebenso ist es vorgesehen, daß auch die Wellen der Vorratsrolle 40 entsprechend winkelgerecht ausgerichtet wird, so daß beim Verbrauch der
Hauptrolle 39 die Hauptrolle nicht ausgewechselt zu werden braucht, sondern das Papier direkt von der Vorratsrolle 40 nach unten abgezogen
werden kann.
Von besonderem Vorteil ist, wenn die Grundplatte 13, die Führungsplatte
14 und die Klemmleiste 15 aus einem durchsichtigen Acrylglas bestehen, um den Papierlauf und den Schneidevorgang gut beobachten zu können.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
1 Papierrollen-Schneider
2 Rahmen
3 Längsprofil
4 "
5 Querprofil
6 "
7 Nuten
8 Rollenlager
9 Pfeilrichtung
10 Lagerbock
11 Bohrung
12 Schneidevorrichtung
13 Grundplatte (Hinten)
14 Führungsplatte (vorn)
15 Klemmeiste 15'
16 Einlauftrichter
17 Klemmbügel 17'
18 Arm 18'
19 Magnet
20 Schraube
21 Schwenklager
22 Stange
23 Schraube
24 Leiste
25 Magnet
26 Stange
27 Vierkantführung
28 Griff
29 Arm
30 Rändelschraube
31 Messer
32 Leiste
34 Schraube
35 Schneide
36 Führungsspalt
37 Schneidkerbe
38 Papier
39 Hauptrolle
40 Vorratsrolle
41 Lagerwelle
42 Aufnahmekonus
43 Blattführung
44 Klemmvorrichtung
45 Pfei!richtung
46 Pfeilrichtung
Claims (9)
1. Papierroilenscheider für Zeichenpapiere, wobei diese von einer
Hauptrolle abgezogen und im rechten Winkel zur Abzugsrichtung geschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Hauptrolle (39) in einem Rahmen (2) drehbar gelagert ist, wobei das Papier durch eine Blattführung (43) hindurchgezogen wird
und an der Unterkante der Blattführung (43) eine Schneideinrichtung (12) angeordnet ist, die quer verschiebbar winkelgerecht zur Rolle (39) in
dem Rahmen (2) gehalten ist, und daß an der Unterseite der Blattführung (43) eine Klemmvorrichtung (44) angeordnet ist, die sich mindestens über
die gesamte Breite des zu klemmenden Papiers erstreckt.
Bankkonten: Postscheckkonto
Bayer. Vereinsbank Lindau (B) Nr. 1257 110 (BLZ 735 200 74) München 414 848-808
Hypo-Bank Lindau (B) Nr. 66 70-326 843 (BLZ 733 204 42) (BLZ 700 10080)
Volksbank Lir.dau (B) Nr. 51 222 000 (BLZ 735 901 20)
2. Papierrollenschneider nach Anspruch 1, d a d u r c h
g e k e &eegr; &eegr; &zgr; e i c h &eegr; e t, daß die Klemmvorrichtung (44) als separate
Einrichtung unterhalb der Blattführung (43) angeordnet ist, wobei die Schneideinrichtung (12) zwischen der ßlattführung (43) und der
Klemmvorrichtung (44) vorgesehen ist.
3. Papierrollenschneider nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattführung (43) selbst als Klemmvorrichtung ausgebildet ist, und daß an der Unterseite der
Blattführung die Schneideinrichtung (12) angeordnet ist.
4. Papierrollenschneider nach den Ansprüchen 1 -3, dadurch
gekennzei chnet, daß die Papierklemmung nicht nur mechanisch
über eine Klemmleiste (15,15') erfolgt, die sich über die gesamte Breite
der Papierbahn erstreckt, sondern daß zusätzlich auch eine magnetische Klemmung über scheibenförmige Magnete (19) vorgesehen ist.
5. Papierrollenschneider nach Anspruch !,dadurch
gekennzei chn et, daß der zur Bewegung der Klemmleiste
(15,15') erforderliche Klemmarm (18,18') der Klemmvorrichtung (44)
magnetisch in seiner Offenstellung gehalten wird und daß die Schließstellung (Klemmung) selbsthemmend ausgebildet ist.
6. Papierrollenschneider nach Anspruch 1, d a d u r c h
gekennzei chnet, daß der Rahmen (2) des Papierrollenschneiders (1) von Längs- und Querprofilen (3,4,5,6)
gebildet ist, wobei im Rahmen (2) eine beliebige Anzahl von Vorratsrollen (40) angeordnet sind.
7. Papierrollenschneider nach Ansprüchen 1 -3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattführung (43) und die Klemmvorrichtung (44) aus einem durchsichtigen Acrylglasmaterial
gebildet werden.
8. Papierrollenschneider nach Ansprüchen 1 -3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattführung (43) aus zwei
ortsfesten, einander gegenüberliegenden Platten (13,14) besteht, die
zwischen sich einen Führungsspalt (36) ausbilden.
9. Papierrollenschneider nach Ansprüchen 1 -3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (44) eine Klemmleiste (15) aufweist, die mit an einer Grundplatte (13) an
Schwenklagern (21) gelagerten Armen (18) gegen die Grundplatte verschwenkt wird, wobei die Arme (18) über die gesamte Breite über einen
Klemmbügel (17) und über eine Stange (22) untereinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9014089U DE9014089U1 (de) | 1990-10-10 | 1990-10-10 | Papierrollenschneider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9014089U DE9014089U1 (de) | 1990-10-10 | 1990-10-10 | Papierrollenschneider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9014089U1 true DE9014089U1 (de) | 1991-11-07 |
Family
ID=6858247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9014089U Expired - Lifetime DE9014089U1 (de) | 1990-10-10 | 1990-10-10 | Papierrollenschneider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9014089U1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1913427A1 (de) * | 1969-03-17 | 1970-09-24 | Fendt & Co Xaver | Zeichenanlage |
| DE3013961A1 (de) * | 1979-09-10 | 1981-04-02 | Camsco, Inc., Richardson, Tex. | Schneide- oder zeichentisch |
| DE3622834A1 (de) * | 1986-07-08 | 1988-02-04 | Opel Adam Ag | Drucker zum drucken von zeichnungen |
| DE8706883U1 (de) * | 1987-05-13 | 1988-09-15 | Hüdig und Rocholz GmbH & Co KG, 5620 Velbert | Abtrennvorrichtung mit Klemmeinrichtung zum Festklemmen von bahnenförmigem Material |
-
1990
- 1990-10-10 DE DE9014089U patent/DE9014089U1/de not_active Expired - Lifetime
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Non-Patent Citations (4)
| Title |
|---|
| , KG.: PAPER CUTTING ATTACHMENT FOR PRINTER. In: IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol.14, No.12, May 1972, S.3751-3752 * |
| FONTENAEAU * |
| US-Z: WELCH, B.J. * |
| US-Z: WELCH, B.J., FONTENAEAU , KG.: PAPER CUTTING ATTACHMENT FOR PRINTER. In: IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol.14, No.12, May 1972, S.3751-3752 |
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