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DE901227C - Ofen zur Verkokung von Kohle u. dgl. - Google Patents

Ofen zur Verkokung von Kohle u. dgl.

Info

Publication number
DE901227C
DE901227C DEW1178D DEW0001178D DE901227C DE 901227 C DE901227 C DE 901227C DE W1178 D DEW1178 D DE W1178D DE W0001178 D DEW0001178 D DE W0001178D DE 901227 C DE901227 C DE 901227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
retorts
flues
chambers
furnace
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW1178D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest West
Frederick Joseph West
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wests Gas Improvement Co Ltd
Original Assignee
Wests Gas Improvement Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wests Gas Improvement Co Ltd filed Critical Wests Gas Improvement Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE901227C publication Critical patent/DE901227C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B3/00Coke ovens with vertical chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Ofen zur Verkokung von Kohle u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Öfen zur Verkokung von Kohle u. dgl. mit in Reihen angeordneten senkrechten Retorten. Die Retorten bilden durchgehende Wände zwischen Heizkammern mit waagerechten Zügen.
  • Diese bekannten Öfen werden derart beheizt, daß die Heizgase von dem einen Ende eines waagerechten Zuges zum anderen Ende gehen. Die Heizgase werden also in dem einen Ende eingeführt und an dem anderen Ende abgeführt. Die Ausnutzung der Wärmeenergie ist verhältnismäßig gering, da den Heizgasen nicht die Möglichkeit gegeben ist, ihre gesamte Wärmeenergie an die Retorten abzugeben.
  • Erfindungsgemäß sollen nun diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß die unteren Züge des Ofens an je beiden Enden mit Brennern versehen sind. Die unteren Züge besitzen an ihren Böden Mittelöffnungen für den Durchtritt der Verbrennungsgase, während die oberen Züge keine Brenner enthalten. Hier liegen die Heizgasdurchtrittsöffnungen der zugehörigen Böden abwechselnd an den Enden der Züge. Erfindungsgemäß bekommt man somit eine besonders günstige Ausnutzung der Wärmeenergien. Die in den unteren Zügen zugeführten und in der Mitte hochsteigenden Gase können in den oberen Zügen die noch in ihnen vorhandenen Wärmeenergien praktisch vollständig abgeben, bis sie zum Schornstein gelangen.
  • In der Mitte der Kammern können erfindungsgemäß Ausdehnungsfugen vorgesehen sein, und zwar zwischen den Retorten und an den Böden der Heizzüge. Es sind schon Ausdehnungsfugen an Kammeröfen bekannt. Erfindungsgemäß liegen jedoch die Ausdehnungsfugen in der Mitte der Heizkammern. Infolgedessen kann sich das Mauerwerk des von den entgegengesetzten Seiten gefeuerten Ofens zur Mitte hin ausdehnen, so daß Spannungen im Aufbau vermieden: werden.
  • In der Zeichnung ist Fig. i ein senkrechter Schnitt durch einen Ofen nach der Linie i-!i, der Fig. 2; Fi.g.2 ist ein waagerechter Schnitt, ,der im oberen Teil nach der Linie 2-2 der Fig. i und 4 und im unteren nach der Linie 2a-2a der Fig. i und 4 verläuft; Fig.3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2; Fig.4 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2; Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig.4.
  • Die Retorten. sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel in Reihen von je vieren angeordnet und mit dem Buchstaben a, b, c und d bezeichnet. Um die Retorten sind übereinander waagerechte Kammern angeordnet, von denen die unteren sechs e, f, g, h, i und j Verbrennungskammern und die oberen vier k, 1, m und n von Iden Heizgasen durchzogene Heizkammern sind.
  • Jede Verbrennungskammer ist durch Einlagen o in der Reihe der Retorten in zwei Züge zerlegt. Jeder Zug einer Verbrennungskammer, das sind die Züge p und q der Fig. 2, hat an jedem Ende einen Gaseinlaß r und einen Lufteinlaß s, d. h. auf jeden Zug kommen zwei Gas- und zwei Lufteinlässe, und die Flammen, die an den .Einlässen erzeugt werden, sind gegeneinandergerichtet. Der Gasgenerator, der die Gaskanäle y speist, ist bei t dargestellt. Es ist ersichtlich, daß die Flammen aus den Gas- und Lufteinlässen in paralleler Richtung zu entgegengesetzten Seiten der Retorten fließen und .daß die Heizgase von den beiden Enden des Mauerwerks her in der Mitte zusammenstoßen. An diesen Stellen sind öffnungen im Boden der darüberliegenden Kammer, durch die die Heizgase aufsteigen, wie durch Pfeile in Fig. 4 angegeben, bis sie die oberste Verbrennungskammer j erreichen, in der sie nach (dem einen Ende ziehen, wie die Pfeile angeben, und dann an den entgegengesetzten Seiten der Retorten vorüber durch die Heizkammern k, 1, m und n ziehen, ehe sie zum Schornstein u gelangen.
  • Die Heizkammern k, 1, m und n sind genau wie die in Fig. 2dargestellten Verbrennungskammern in parallele Züge geteilt.
  • In Fig. 2 und 3 sind die Schlitze im Mauerwerk, durch die die Heizgase zu den Heizkammern steigen, mit v bezeichnet. Die Zahl und Weite der Schlitze nehmen in jeder Höhenlage des Mauerwerks zu, entsprechend dem zunehmenden Rauminhalt der Heizgase, die nach oben in die Heizkammern steigen.
  • Bei der obersten Verbrennungskammer j können die Gas- und Lufteinlässe am linken Ende ausfallen, weil die Heizgase auf ihrem Weg zur Heizkammer k nach diesem Ende strömen.-Das Mauerwerk ist an der mittleren Stelle, wo die Heizgase aus den Verbrennungskammern nach den Heizkammern aufsteigen, mit senkrechten Fugen w versehen. In den Fugen greifen senkrechte Rippen x, die von einer Seite der Fugen aus vorspringen, in Nuten an der anderen Seite der Fugen ein. Die Saitenflächen der Rippen und Fugen können aufeinander gleiten, wenn das Mauerwerk sich in der Richtung der größten Achse der Retorten dehnt oder schwindet. Die Fugen zcl in den Einlagen zwischen den Retorten b und c werden von einem Stein y abgedeckt, so daß sich die (Einlagen frei bewegen können, ohne daß Undichtigkeit zwischen Zügen der Verbrennungs- oder Heizkammern auftritt.
  • Für .die Luft, die durch die Einlässe s neben den Gaseinlässen r einströmt, sind zwei Luftdüsen s1 und s2 übereinander in der Höhe jeder Verbrennungskammer und :an beiden Enden jeder Kammer vorgesehen. Eine Düse s2 liefert Luft durch einen Querkanal s3 an,den Zug der Verbrennungskammer an der Seite der Retorten, die ,dem Zug gegenüberliegt, der durch die Düse s1 mit Verbrennungsluft gespeist wird.
  • Die zu den Lufteinlässen s strömende Luft kann auf ihrem Weg zu den Einlässen durch Durchfließen mindestens einer Kammer vorgewärmt werden., die in ähnlicher Weise wie die Heizkammern unterhalb der Verbrennungskammern um die Retortengelegt ist. Bei dem :dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird .die Luft auf ihrem Wege durch Kanäle z im Mauerwerk vorgewärmt.
  • Man kann jede beliebige Anzahl von Sätzen von Retorten anordnen, deren größere Achsen in jedem Satz in einer Reihe in einem Mauerwerk ausgerichtet sind, und die Gas- und Lufteinlässe werden zu entgegengesetzten Seiten jedes Retortensatzes angebracht, so daß .die Flammen in paralleler Richtung längs der entgegengesetzten Seiten der Retorten zu den Abzügen in der Mitte fließen, durch,die .die Heizgase zu den Heizkammern und endlich zu .den. Schornsteinzügen wandern.
  • Durch die Verbesserung gemäß der Erfindung wird eine gleichmäßige Beheizung .der Retorten an ihren entgegengesetzten Seiten erreicht und eine Einrichtung getroffen, um .das Quellen der Steine auszugleichen, das mit der freien Ausdehnung des Mauerwerks durch die Wärme und seinem Schwinden umvereinbar wäre. Wenn ein Mauerwerk überholt wird, so kann das Mauerwerk um die Fugen w und w1 entfernt und ;durch frisches ersetzt werden. Das Mauerwerk, das die Schlitze v für den Fluß der Heizgase durch das Mauerwerk bildet, hat auch Fugen v1 für die Ausdehnung und ist ebenfalls erneuerbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: li. Ofen zur Verkokung von Kohle u. dgl. mit in Reihen angeordneten senkrechten Retorten, die durchgehende Wände zwischen Heizkammern mit waagerechten Zügen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Züge (e bis j) an je beiden Enden mit Brennern versehen sind und ihre Böden Mittelöffnungen (v) für den Durchtritt der Verbrennungsgase besitzen, während die oberen Züge (k bis n) keine Brenner enthalten und die Heizgasdurchtrittsöffnungen der zugehörigen Böden abwechselnd an den Enden der Züge angeordnet sind.
  2. 2. Ofen nach Anspruch I, gekennzeichnet durch Ausdehnungsfugen (al, w1, v1), die in der Mitte der Kammern zwischen den Retorten und in den Böden der Heizzüge angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 26o 598, 448 533, 592 I'17 österreichische Patentschrift Nr. 93 177; USA.-Patentschrift Nr. 1 058 744.
DEW1178D 1937-08-18 1938-08-17 Ofen zur Verkokung von Kohle u. dgl. Expired DE901227C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB901227X 1937-08-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE901227C true DE901227C (de) 1954-01-07

Family

ID=10676922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW1178D Expired DE901227C (de) 1937-08-18 1938-08-17 Ofen zur Verkokung von Kohle u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE901227C (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE260598C (de) *
US1058744A (en) * 1912-11-16 1913-04-15 Stettiner Chamottefabrik Actien Ges Vorm Didier Upright-chamber oven.
AT93177B (de) * 1921-04-13 1923-06-25 Low Temp Carbonisation Ltd Retortenofen mit senkrechten Retorten.
DE448533C (de) * 1927-08-20 Paul Bluemich Retorten- oder Kammerofen zur Gas- und Kokserzeugung
DE592117C (de) * 1923-01-05 1934-02-01 Koppers Co Inc Koksofenbatterie mit stehender Kammer

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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