DE901029C - Pressluftkupplung mit einem beim Kuppeln selbsttaetig oeffnenden Ventil, insbesondere fuer Atemschutzgeraete - Google Patents
Pressluftkupplung mit einem beim Kuppeln selbsttaetig oeffnenden Ventil, insbesondere fuer AtemschutzgeraeteInfo
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- DE901029C DE901029C DED3717D DED0003717D DE901029C DE 901029 C DE901029 C DE 901029C DE D3717 D DED3717 D DE D3717D DE D0003717 D DED0003717 D DE D0003717D DE 901029 C DE901029 C DE 901029C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L29/00—Joints with fluid cut-off means
- F16L29/02—Joints with fluid cut-off means with a cut-off device in one of the two pipe ends, the cut-off device being automatically opened when the coupling is applied
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Description
- Preßluftkupplung mit einem beim Kuppeln selbsttätig öffnenden Ventil, insbesondere für Atemschutzgeräte
Es sind bereits Rohrleitungskupplungen bekannt, deren beide Kupplungsteile mit unter Federwirkung stehenden Abschlußventilen versehen sind. Diese .Ventile sind im nicht gekuppelten Zustand ge- schlossen. Beim Zusammenschieben der Kupp- lung öffnen sich die beiden Ventile selbsttätig gegenseitig. Bei der bekannten Kupplung wird der Ventilkegel des einen Kupplungsteiles von seinem beweglichen Ventilsitz umgeben, wobei dieser beim Zusammenschieben der Kupplung durch den an- deren Kupplungsteil vom Ventilkegel abgehoben wird. Der andere Kupplungsteil ist derart aus- gebildet, daß beim Verschließen der Kupplung der bewegliche Ventilkegel von dem ihn umgebenden Ventilsitz abgehoben wird. Bei dieser bekannten schutzgeräte, Frischluftgeräte mit angeschlossenem Farbspritzgerät, dadurch behoben, daß in dem einen, drehbar nach Art einer Ventilspindel ausgebildeten Kupplungsteil das als Selbstschlußventil wirkende Ventil und in dem anderen Kupplungsteil ein unter der Wirkung einer Feder stehender Stift angeordnet ist, der beim Kuppeln beider Teile gegen den Verschlußkörper des Ventils stößt und der nach erfolgter Kupplung zufolge der Spannung der Feder einen Druck auf den Verschlußkörper ausübt, der so groß ist, daß entgegen dem Druck der einströmenden Preßluft das Ventil geöffnet wird.Vorrichtung werden die Ventile der beiden Kupp- lungsstücke unmittelbar nach Beginn des Zu- sammenschiebens der Kupplung, und zwar von dem Zeitpunkt an, in dem sich die Ventile berühren, geöffnet. Das Innere des Kupplungsstückes steht demzufolge schon beim Beginn und während des gesamten Kupplungsvorganges unter Druck, so daß während des ganzen Kupplungsvorganges der auf der Dichtung der Kupplung lastende Druck über- wunden werden muß. Dies ist insofern nachteilig, als der Kupplungsvorgang übermäßig Kraft er- fordert. Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil bei einer eine Preßluftkupplung mit einem beim Kuppeln selbsttätig öffnenden Ventil, insbesondere für Atem- - Im nicht gekuppelten Zustand lastet auf dem Selbstschlußventil der Preßluftdruck in der Anschlußleitung, wobei sich die Schließkraft des Ventils aus dem Produkt der wirksamen Ventilfläche und dem Preßluftdruck ergibt. Zu Beginn und im Verlauf des Kupplungsvorganges überwiegt zunächst die Schließkraft des Ventils des einen Kupplungsteiles die Kraft der im anderen Kupplungsteil angeordneten Feder, so daß diese das als Selbstschlußventil wirkende Ventil nicht zu öffnen vermag. Erst wenn die Kupplungsteile nahezu vollständig ineinander eingeschoben sind, überwiegt die Kraft der Feder die Schließkraft des Selbstschlußventils, so daß dieses geöffnet wird. Von diesem Augenblick an strömt Preßluft an dem Ventil vorbei, und da nunmehr auf beiden Seiten des Ventils gleicher Druck herrscht, kann sich die Feder unter vollständiger Öffnung des Ventils entspannen.
- Die erfindungsgemäße bauliche Ausbildung der Kupplung hat demzufolge den Vorteil, daß zu Beginn des Öffnungsvorganges bzw. beim Beginn des Anschraubens der Kupplung im Kupplungsteil selbst noch kein Druck herrscht. Demzufolge ist auch keine besondere Kraft aufzuwenden, so daß das Anschrauben leicht und ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen erfolgen kann. Außerdem ist bei der neuen Kupplung der Vorteil einer denkbar einfachen Ausbildung der Kupplungsteile vorhanden. Schließlich läßt sich die Kupplung vor allem in den Fällen verwenden, in denen die Kupplung mit dem Preßlufthahn an dem Leibriemen des Gerätträgers getragen wird. Der Gerätträger kann sich ungehindert ganz oder teilweise um seine eigene Achse drehen, ohne daß Schlingen im Luftzuführungsschlauch entstehen, die die Benutzung des Gerätes erschweren, oder daß der Schraubanschluß sich löst. Auch kann sich der Benutzer, z. B. beim Arbeiten an großen Gegenständen, von einer Frischluftzuführungsleitung lösen und an eine andere anschließen, ohne daß dadurch Preßluftverluste eintreten können oder Hähne von Hand geöffnet werden müssen.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Preßluftkupplung, die für Farbspritzer verwendet und an einem Leibriemen getragen wird, in einem lotrechten Schnitt dargestellt.
- Die durch den mit Hilfe der überwurfmutter 2 an das Gehäuse 3 anschraubbaren Anschlußstutzen i zuströmende Preßluft verteilt sich über das als Kugelventil ausgebildete Selbstschlußventil4, einerseits auf den durch das Nadelventi16 absperrbaren, zur Atemmaske führenden Anschlußstutzen 7 und andererseits auf den durch das Nadelventil 8 abschließbaren, zur Farbspritzpistole führenden Anschlußstutzen 9. Der Anschlußstutzen i ist drehbar nach Art einer Ventilspindel ausgebildet und steht unter der Wirkung einer Feder io. Die Einstellung der Feder läßt sich durch die Mutter 13 regeln, die mit Hilfe einer Gegenmütter festgelegt und gegen Lösen gesichert sein kann. Die Mutter dient gleichzeitig als Führung für den Anschlußstutzen i in der überwurfmutter 2.
- Die Kugel, des als Selbstschlußventil wirkenden Ventils 4, 5 wird beim Anschrauben des Stutzens i an das Ventilgehäuse 3 mit Hilfe der überwurfmutter 2 zunächst unter der Wirkung des Druckes der Preßluft gegen den Sitz 5 gepreßt, wodurch das Kugelventil geschlossen gehalten ist. Gleichzeitig legt sich der Stift i i gegen die Kugel 4, wodurch die Feder 12 gespannt wird, und zwar so lange, bis die Federkraft und das Produkt aus der Ventilkugelfläche und dem Preßdruak gleich groß sind. Beim weiteren Anziehen der Kupplung überwiegt die Kraft der Feder 12, und das Ventil 4, 5 wird geöffnet. Da nunmehr auf beiden Seiten der Kuge14 gleicher Druck herrscht, so entspannt sich die Feder 12, und das Ventil wird vollständig geöffnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Preßluftkupplung mit einem beim Kuppeln selbsttätig öffnenden Ventil, insbesondere für Atemschutzgeräte, wie Frischluftgeräte mit angeschlossenem Farbspritzgerät, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen, drehbar nach Art einer Ventilspindel ausgebildeten Kupplungsteil (i) das als Selbstschlußventil wirkende Ventil (4, 5) und in dem anderen Kupplungsteil ein unter der Wirkung einer Feder (12) stehender Stift (i i) angeordnet ist, der beim Kuppeln beider Teile gegen den Verschlußkörper (4) des Ventils (4, 5) stößt und der kurz vor Beendigung des Kupplungsvorganges zufolge der Spannung der Feder (io) einen Druck auf den Verschlußkörper (4) ausübt, der so groß ist, daß entgegen dem Druck der einströmenden Preßluft das Ventil (4, 5) geöffnet wird. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 157 884.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED3717D DE901029C (de) | 1940-10-05 | 1940-10-05 | Pressluftkupplung mit einem beim Kuppeln selbsttaetig oeffnenden Ventil, insbesondere fuer Atemschutzgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED3717D DE901029C (de) | 1940-10-05 | 1940-10-05 | Pressluftkupplung mit einem beim Kuppeln selbsttaetig oeffnenden Ventil, insbesondere fuer Atemschutzgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE901029C true DE901029C (de) | 1954-01-07 |
Family
ID=7030631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED3717D Expired DE901029C (de) | 1940-10-05 | 1940-10-05 | Pressluftkupplung mit einem beim Kuppeln selbsttaetig oeffnenden Ventil, insbesondere fuer Atemschutzgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE901029C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT157884B (de) * | 1937-01-26 | 1940-02-10 | Rotadisk Appbau G M B H | Rohrleitungskupplung. |
-
1940
- 1940-10-05 DE DED3717D patent/DE901029C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT157884B (de) * | 1937-01-26 | 1940-02-10 | Rotadisk Appbau G M B H | Rohrleitungskupplung. |
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