DE9010010U1 - Werkzeugmaschine mit zwei vertikalen Arbeitsspindeln - Google Patents
Werkzeugmaschine mit zwei vertikalen ArbeitsspindelnInfo
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- B23Q39/00—Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation
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Description
POSTSCHECKKONTO: HAN 3091 93-3O2 ANWALTSAKTE:
PATENTANWÄLTE '..·.:.. ·..'··,.-
DIPU-ING-BODO THIELKING
DIPL.-ING.OTTO ELBERTZHAGEN
DIPL.-ING.OTTO ELBERTZHAGEN
datum: 25.06.90 Rö
Anmelder: IMA-NORTE Maschinenfabriken
iCessmann Giabff & Co
Am Ölbach 19
4830 Gütersloh 1
iCessmann Giabff & Co
Am Ölbach 19
4830 Gütersloh 1
3ezeich.iung: w«rkzeugmascnine "iiit zwei vertikalen Arbeitsspindeln
Die Neuerung bezieht sich auf eine Werkzeugmaschine für die zerspanend« Bearbeitung von Werkstücken mittels rotierender
Werkzeuge mit einem auf einem Maschinenbett in Richtung zweier, eine horizontale Ebene aufspannender Achen, der X-Achse
und der Y-Achse, verfahrbaren Ständer, an dem in Richtung einer vertikalen Achse, der Z-Achse, zumindest ein
Spindelkasten mit zwei Vertikalen, in der X-Richtung nebeneinander angeordneten Arbeitsspindeln angeordnet ist, wobei
sich unterhalb der Werkzeugaufnahmen der Arbeitspindeln an der Unterseite des Spindelkastens ein zumindest in X-Richtung
länglicher Werkstücktisch erstrecke, entlang dem sowie quer dazu der Ständer geführt ist.
Bei bekannten Doppelspindelmaschinen dieser Art sitzen zwei Spindelköpfe mit den Arbeitsspindeln gemeinsam an einem
Spindelkasten, und es ist der Abstand der Spindelköpfe und damit der Arbeitsspindeln in jeder der drei Maschinenachsen
fest eingestellt, wobei in Richtung der Z-Achse die Werkzeugaufnahmen der Arbeitspindeln höhengleich angeordnet
sind. Aufgrund der starren Anordnung dtr beiden Arbeitsspindeln relativ zueinander sind Schwingungsübertragungen bei
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unterschiedlichem Abtrag der in den Spindelaufnahmen eingespannten
Werkzeuge über den gemeinsamen Spindelkopf und Spindelka&ters nicht vermeid": :.r, 'as die Bearbeitungsgenauig-
&Iacgr; keit beeinträchtigt. Insbesondere kann bei Doppelspindelma-
&iacgr;&iacgr; schinen der genannten Art ein Werkzeuglängenausgleich nicht
f vorgenommen werden, es kann deshalb mit beiden Arbeii.sspj.n-
deln nur dann simultan gearbeitet werden, wenn exakt gleich
lange Werkzeuge in die. höhengleichen Werkzeugauf lahmen eingespannt
sind.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Werkzeugmaschine der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei
der zumindest in Richtung der Z-Achse eine Flexibilität der Arbeitsspindeln gegeben ist, um vor allem für das simultane
Bearbeiten von Werkstücken unterschiedliche Werkzeuglängen ausgleichen zu können.
Diese Aufgabe wird bei einer Werkzeugmaschine der gattungsbildenden
Art dadurch gelöst, daß zwei Spindelkästen mit je einer der Arbeitsspindel an zwei in X-Rlchtung nebeneinander
liegenden Führungen in Z-Richtung unabhängig voneinander verfahrbar angeordnet sind.
a Der besondere Vorteil einer neuerungsgemäßen Werkzeugmaschi-
\ ne liegt darin, daß die Einstellung der Arbeitsspindeln in
Z-Richtung flexibel ist, die Arbeitsspindeln also unabhängig voneinander auf unterschiedliche Höhen über dem Werkstücktisch eingestellt werden können, womit insbesondere bei
Simultanbearbeitung ein Werkzeuglänganausgleich möglich ist.
In vorteilhafter Weiterbildung der Neuerung ist jeder der
beiden Spindelkästen für die zwei Arbeitsspindeln an eine^;
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zugehörigen Ständer gelagert und sind beide Ständer auf derselben X-Führung des Maschinenbettes in der horizontalen,
X-Y-Ebene unabhängig voneinander verfahrbar angeordnet. Damit erreicht man eine völlige Flexibilität der beiden Arbeitsspindeln
relativ zueinander, so daß man die beiden Arhp it; üuni nde>l &eegr; in den drei Maschinenachsen, der X-Achse, der
Y-Achse und der Z-Achsp beliebig reJ^tiv zueinander spreizen
kann. Man kann damit zum einen cuti Raum auf dein Werkstücktisch
vor allem bei sperrigen Werkstücken besser nutzen, indem beide Arbeitsspindeln in Y-Ricntung relativ zueinander
versetzt werden. Ähnlich verhält es sich bei einem möglichen
Versatz der Arbeitsspindeln in X-Richtunc relativ zue nan-(ler,
und die Arbeitsspindeln können nicht nur simultane Arbeitsgänge sondern auch völlig getrennte Arbeitsgänge bewältigen.
Damit vereinigt die erfindungsgemäße Deppelspindelmaschine
zwei Einzelmaschinen in sich, für die man lediglich ein gemeinsames Maschinenbett, einen gemeinsamen Werkstücktisch
und gemeinsame Versorgungseinrichtungen für Energie,
Kühlung und dergleichen benötigt.
Weitere Vorteile aus der Neuerung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Neuerung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
noch näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 die voräerseitige Ansicht einer Werkzeugmaschine mit zwei vertikalen Arbei~sspindeln und
Fig. 2 die Draufsicht auf die Maschine nach Fig. 1.
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Im einzelnen erkennt man von der in der Zeichnung dargestellten Maschine ein Maschinenbett 1, auf dem sich zur
Vorderseite hin ein länglich-rechteckiger Werkstücktisch 2 erstreckt. Der werkstücktisch 2 hat eine horizontale Tisch-Oberseite
und erstreckt sich mit seiner Längsrichtung in ei- f net dp. drei Mnsrhi r.nnachsen. der X-Achse.
Hinter dem Werkstücktisch 2 ist auf dem Maschinenbett 1 eine parallel zur Längsrichtung des Werkstücktisches 2 verlaufen- h
de X-Führung 3 angeordnet, auf der zwei Schlitten 4 in X- :|
Richtung verfahrbar gelagert sind. &iacgr;
Jeder der Schlitten 4 hat eine Führung 5, die quer zur X-Führung 3 c'es Maschinenbettes 1 verläuft und somit in
Richtung der zweiten Maschinenachse, der Y-Achse, liegt. Auf den Führungen 5 der beiden Schlitten 4 ist je ein aufrechter
Ständer 6 angeordnet, der über die Y-Führung 5 des Schiittens 4 und die gemeinsame X-Führung 3 des Maschinenbettes 1
in der von diesen beiden Achsen aufgespannten Ebene., der X-Y-Ebene, verfahrbar ist.
Jeder der Ständer 6 trägt eine vertikale Z-Führung 7, die lotrecht auf der horizontalen X-Y-Ebene steht. Daran ist bei
jedem der beiden Ständer 6 je ein Spindelkasten 8 gelagert, der vorderseitig einen Spindelkopf 9 trägt, in dem jeweils
eine vertikale Arbeitsspindel 10 mit einer Werkzeugaufnahme
oberhalb des Werkstücktisches 2 angeordnet ist.
Die beiden vertikalen Arbeitsspindeln sind in jeder der Maschinenachsen,
der X-Achse, der Y-Achse und der Z-Achse unabhängig voneinander justierbar und verfahrbar, wobei sie
sowohl simultan gesteuert als auch getrennt voneinander be-
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tätigt werden können. So zeigt Fig. 1 den möglichen Höhenversatz der beiden Arbeitsspindeln 10 relativ zueinander, um
insbesondere einen Werkzeuglänqenausgleich vornehmen zu können, der für simultane Bearbeitungsgänge dann notwendig ist,
wenn nur Werkzeuge mit unterschiedlichen Längen zur Verlügung
stehen, was in der Regel der Fall ist.
Fig. 2 zeigt den möglichen Versatz der beiden Arbeitsspindeln
bzw. der Spindelköpfe 9 und damit der Spindelkästen 8 in Y-Richtung, damit kann ein Raumvorteil bei sperrigen
Werkstücken oder auch ein Durchmesserausgleich unterschiedlicher Werkzeuge erlangt werden. So können insbesondere bei
dem sogenannten Zirkularfräsen mit in den beiden Arbeitsspindeln eingesetzten Werkzeugen von unterschiedlichem
Durchmesser gleiche Werkstückkonturen erzielt werden. Letzt lieh erfolgt die Verknüpfung oder die Trennung der Bearbeitungsvorgänge
der beiden Arbeitsspindeln 10 über das Steuerungsprogramm der Maschine, so daß die Doppelspindelmaschine
sowohl die Vorteile einer Maschine mit relativ zueinander starr angeordneten Arbeitsspindeln als auch zweier getrennter
Maschinen mit voneinander unabhängigen Arbeitsspindeln in sich vereinigt.
Für die beiden unabhängig verfahrbaren Ständer 6 der Maschine wird nur für jede Versorgungsfunktion eine einzige gemeinsame
Einrichtung benötigt, so können über ein portalartiges Gestell 11 die beiden Ständer 6 insbesondere mit elektrische
Energie, Kühlmitteln oder dergleichen versorgt werden, wobei für das Letztere nur ein gemeinsames Aufbereitungsaggregat
12 erforderlich ist.
Claims (1)
1. Werkzeugmaschine für die zerspanende Bearbeitung von
Werkstücken mittels rotierender Werkzeuge mit einem auf einem Maschinenbett in Richtung zweier, eine horizontale
Ebene aufspannender Achsen, der X-Achse und der Y-Achse,
verfahrtaren, aufrechten Ständer, an dem in Richtung einer
vertikalen Achse, der Z-Achäe, zumindest \vl:i Spindelkaster
mit zwei Vertikalen, in der X-Richtung nebeneinander angeordneten Arbeitsspindel angeordnet ist, wobei
sich unterhalb der Werkzeugaufnahme:: der Arbeitspm-.<iln
an der Unterseite des Spindelkastens ein zumindest in X-Richtung länglicher Werkstücktisch erstreckt, entlang dem
sowie cf^sr" dazu cLeir Stander geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Spindelkästen (8) mit je einer der Arbeitsspirdein
(10) an zwei in X-Richtung nebeneinander liegenden Führungen (7) in Z-Richtung unabhängig voneinander verfahrbar
angeordnet sind.
Werkzeugmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der beiden Spindelkästen (8) an einem zugehörigen Ständer (6) gelagert und beide Ständer (6) auf derselben
X-Richtung (3) des Maschinenbettes (1) in der horizontalen Ebene unabhängig voneinander verfahrbar angeordnet
sind*
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3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Ständer (6) mit den Spindelkästen (8) und den darin angeordneten Maschinenteilen identisch.
4. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß an jedem der beiden Spindelkästen (8) oder Ständer (6) ein Werkzeugmagazin sowie eine Werkzeugwechselvorrichtung
angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9010010U DE9010010U1 (de) | 1990-07-02 | 1990-07-02 | Werkzeugmaschine mit zwei vertikalen Arbeitsspindeln |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9010010U DE9010010U1 (de) | 1990-07-02 | 1990-07-02 | Werkzeugmaschine mit zwei vertikalen Arbeitsspindeln |
| DE19904020997 DE4020997A1 (de) | 1990-07-02 | 1990-07-02 | Werkzeugmaschine mit zwei vertikalen arbeitsspindeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9010010U1 true DE9010010U1 (de) | 1990-09-06 |
Family
ID=25894644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9010010U Expired - Lifetime DE9010010U1 (de) | 1990-07-02 | 1990-07-02 | Werkzeugmaschine mit zwei vertikalen Arbeitsspindeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9010010U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4113629A1 (de) * | 1991-04-26 | 1992-10-29 | Goetz Metall Anlagen | Reihenbohr- und fraesmaschine |
| DE4236173A1 (de) * | 1992-10-27 | 1994-04-28 | Heidelberger Druckmasch Ag | Werkzeugmaschine zur spanabhebenden Bearbeitung |
| US5486059A (en) * | 1992-02-27 | 1996-01-23 | Fujitsu Limited | Keyboard having improved keytop |
-
1990
- 1990-07-02 DE DE9010010U patent/DE9010010U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4113629A1 (de) * | 1991-04-26 | 1992-10-29 | Goetz Metall Anlagen | Reihenbohr- und fraesmaschine |
| US5486059A (en) * | 1992-02-27 | 1996-01-23 | Fujitsu Limited | Keyboard having improved keytop |
| DE4236173A1 (de) * | 1992-10-27 | 1994-04-28 | Heidelberger Druckmasch Ag | Werkzeugmaschine zur spanabhebenden Bearbeitung |
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