DE9013C - Kartoffel-Schälmaschine - Google Patents
Kartoffel-SchälmaschineInfo
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- Germany
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- potato
- peeling machine
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- 235000002595 Solanum tuberosum Nutrition 0.000 title claims description 13
- 244000061456 Solanum tuberosum Species 0.000 title claims description 13
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- 235000012015 potatoes Nutrition 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J17/00—Household peeling, stringing, or paring implements or machines
- A47J17/14—Machines for peeling
Landscapes
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- Food Science & Technology (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
- Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)
Description
1879.
CARL FRIEDRICH ALBERT WIENKE in ROSTOCK (Mecklenburg).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1879 ab.
In dem !untergestell α, Fig. 2, ist ein Zapfen b
eingenietet, um welchen das Rad c durch die angegossene Kurbel gedreht wird. Dieses Rad
greift in die drei gleich grofsen Räder d, d1 und d2, Fig. 1, 2 und 4, durch welche die
Wellen e,el und i2 in der Richtung der Pfeile
gedreht werden.
Dieser Drehung folgen auch die drei Holzwalzen /, fl und/2, welche mit Gummiringen
überzogen sind und dazu dienen, eine zwischen dieselben geprefste Kartoffel durch Reibung in
entgegengesetzter Richtung zu drehen. Zur Aufnahme von Kartoffeln verschiedener Gröfse
können die Walzen durch einen Druck auf den Hebel g, Fig. 3, weiter von einander entfernt
bezw. durch die Feder h, Fig. 2, näher aneinandergerückt werden.
Die Wellen e, ex und <?2 sind an einem Ende
in dem Hintergestell α gelagert, während die anderen Enden der Wellen ^1 und e* durch
die oberen Schenkel der Winkelhebel z'1 und z'2
getragen werden.
Die Welle e lagert in dem Bügel k.
Die Winkelhebel z'1 und z'2 sind um die Bolzen
I1 und P, Fig. 3, drehbar, welche in dem Vordergestell m festgenietet sind. Die anderen
Schenkel dieser Winkelhebel tragen durch eingenietete Bolzen den Bügel k. Der Ausschlag
der Hebel wird durch Schlitze in Bügel ausgeglichen. Durch Heben und Senken des Bügels k
werden die drei Wellen mit den Rollen aneinandergerückt bezw. von einander entfernt.
Das Heben und Senken des Bügels k wird durch die Hebel η und g bewirkt, welche um
die in das Vordergestell m genieteten Bolzen 0 und 0', Fig. S, drehbar und durch den Bolzen/
mit einander verbunden sind. Das Zapfenloch von p ist ebenfalls aufgeschlitzt. Die anderen
Schenkel dieser beiden Hebel greifen an die unteren Enden des Bügels k, welcher durch
die Feder h gehoben wird.
Durch einen Druck mit der Hand auf den nach rechts verlängerten Hebel g, Fig. 3, wird
die Federkraft überwunden, der Bügel heruntergezogen und somit die Rollen zur Aufnahme
einer Kartoffel auseinanderbewegt; nach dem Loslassen bei g und Einlegen der Kartoffel
werden die Rollen durch die Feder h wieder zusammengedrückt.
Durch Drehen an der Kurbel werden die Rollen /, /' und /2 und durch diese die zwischen
dieselben gelegte Kartoffel gedreht. Das Schälen geschieht durch ein hobelartiges Messer,
Fig. 7 bis 10.
Fig. 6 stellt die verschiedenen Stellungen des Hebelparallelogrammes dar.
Um die geschälte Kartoffel schnell zu entfernen, wird während des Druckes auf den
Hebel g die Welle e mit der Rolle /, in dem Schlitze des Bügels k, Fig. 3, nach links geschoben,
was durch einen Druck auf den Winkelhebel q mittelst der Schubstange r bewirkt
wird. Die Kartoffel fällt alsdann durch den gröfseren Zwischenraum der Rollen/und/2
in die Blechrinne und wird durch diese in einen untergesetzten Behälter geleitet. Die Feder s,
Fig. 3, bringt die Rolle/ wieder in die erstere Lage.
Der Hobel besteht aus einer Vorplatte, Fig. 7, und einem schmalen Messer. Derselbe ist an
dem Halter t befestigt, welcher sich zwischen zwei Spitzen des Güfsstückes u bewegt.
Durch die Feder ν wird der nöthige Druck des Hobels auf die Kartoffel erzeugt. Das Gufsstück
u wird durch einen consolartigen Arm des Vordergestells getragen, Fig. 2 und 3, und
dreht sich mit dem Messerhalter t um den Bolzen w. Diese Drehung wird auf folgende
Weise bewirkt: Durch die Schnecke auf Welle e l
wird das Schneckenrad χ mit der angegossenen Kurbel gedreht, wodurch die Pleuelstange y
hin- und herbewegt wird. Diese Stange y greift an den Hebel des Güfsstückes u und theilt
auch diesem dieselbe Bewegung mit. Der Hobel bewegt sich zwischen den Rollen el und e*
und schält die sich drehende Kartoffel von einem bis zum andern Pole ab.
Die Maschine wird an der linken Ecke eines Tisches durch zwei Hakenschrauben befestigt.
Die Schale fällt zwischen die Rollen senkrecht herunter und kann in einem Behälter aufgefangen
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Kartoffel-Schälmaschine mit rotirenden Gummiwalzen, durch welche die Kartoffel gedreht wird, im wesentlichen wie gezeichnet und beschrieben.Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9013C true DE9013C (de) |
Family
ID=286418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9013D Active DE9013C (de) | Kartoffel-Schälmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9013C (de) |
-
0
- DE DENDAT9013D patent/DE9013C/de active Active
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