DE9007278U1 - Schüttgutcontainer - Google Patents
SchüttgutcontainerInfo
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Classifications
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- B65D2588/125—Intermediate bulk container [IBC]
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen stapelbaren
Schüttgutcontainer Mit einem gasdichten Verschluß zur
Beförderung gefährlicher Güter mit der Bahn bzw. auf der StraBe per LKW.
Den l4stztiBsi Stand der Technik etellsaa d±© in eis*esi ReJsisr
aus Hinkeleisen eingehängten Container dar, wobei der
Rahmen durch zusätzliche uuerstreben versteift ist.
Ein i?>rartiper Contain*.- zum Transport von chemiscnen
Abfallstoffen wird z. t> im deut hen GM 87 16 71C.7
bei einrieben. Durch Versteifang&wtege und Knautschzonen
wird die Beulsteifigkelt eriui.v, se daß auch dessen
St^pelbarkelt verbessert wird. Schließlich besitzt der Transportbehälter Verlangerungen alt Anschlagmitteln zur
Aufnahme von Jaken für ein Hebezeug. Die Standfüße sind mit einem Versteifungssteg verbunden, der so einen
Schutzrahmen für das Auslaßventil mit seinem Betätigungshebel bildet.
Ein Container ist ein Transportbehälter, der möglichst
häufig zwischen Erzeuger und Abnehmer hin- und herlaufen
soll und rauhe Behandlungen beim Be- und Entladen sowie wahrend dec Transports nicht verübeln darf.
Transportbehälter der gemäß GM 87 16 710.7 beschriebenen
Bauweise haben nutzbare Inhalte von etwa 100 1. Sehr ahnliche Transportbehälter wurden auch zur Aufnahme von
Schüttgutmengen von etwa 1000 kg gebaut. Hierbei zeigte sich jedoch, daß der Transportbehälter keineswegs die an
ihn gestellten Forderungen erfüllte, da insbesondere die Rahmenkonstruktion wahrend der Transportvorgang· viel zu
anfällig gegen mechanische Beschädigungen ist. Ständige Reparaturen sind Voraussetzung, um den Behälter
einsatzbereit zu halten.
Es bestand daher die Aufgabe, einen stapelbaren SchOttgutcontainer zu schaffen, der möglichst wartungsarm
und zur Aufnahme von Schüttgütern in Tonnenmenrien geeignet 1st.
Gelöst wird diese Aufgabe &idigr; irc^ einen durch die Ansprüche
gekennzeichneten SchüttgutCwutainer.
Es war überraschend, daß ein völlig glatter, Schüttgutcontainer die mechanische Beanspruchung durch
die Transportvorgänge sehr viel besser übersteht als ein
■it Verstelfungen und schützende« Hahnen versehener Behälter. Der erfindungsgemäBe Container (Abb. 1) ist
durch den Hegfall jeglicher Rahmen selbsttragend und durch zwei Paar rechtwinkelig übereinanderliegende, fest
miteinander verbundene Kufenpaare (10, 10') in Form von rechteckigen Hohlprofilen von jeder Seite her mit einem
Gabelstapler zu greifen und zu transportieren. Der eigentliche, der Schüttgutaufnahme dienende Behälter (6)
wird von Füßen getragen, die auf den Kufen befestigt sind.
Ein weiteres Kennzeichen de* erfindungsgemäßen
Schüttgutcontainers ist es, daß der Behälter lediglich eine, durch ein geeignetes Verschlußorgan (12) ulcht
verschließbare, Einfüll- bzw. Entleerungsöffnung (14) besitzt. Diese öffnung ist an der komischen Seite (8) des
Behälters, also inmitten zwischen den Füßen angeordnet, so daß Schüttgüter rückstandsfrei aus den Behälter
auslaufen können. Einzige Voraussetzung ist, daß der Winkel des Konus dem Schüttwinkel de? zu
transportierenden Gutes entspricht.
Der SchUttgutcontainer ist an seinen vier oberen Ecken
abgeschrägt. Über diese Schrägen sind, diagonal ausgerichtet, ösen (16) befestigt, die den
Aaßenabmessungen des Containers wieder seine kubische
bzw. quaderförmige Form verleihen, also über seine
Kanten und Wände nicht vorspringen.
In diese ösen zur Aufnahme einer Vlerer-Anschlagkette
oder eines anderen Hebezeuges sind auf der Oberseite Stapelzapfen (18) integriert. Mit Hilfe dieser Zapfen und
entsprechenden Aussparungen (20) im unteren Kufenpaar können die Schüttgutcontainer unverrutschbar übereinander
gestapelt werden.
Das BefUllen due Schuttgutcontainere geschieht durch
dessen einzige, mit einem Schieber verschließbare öffnung, indem der Container um 180° gedreht und somit
die Auslauföffnung zur BefUliöffnung wird. Oa die öffnung
groß genug ist, sie besitzt Je nccch Behältergröße 150 bis
450 mm lichte Weite, kann der Behälter auch zur Aufnahme faustgroßer Stücke dienen.
Zum Transport insbesondere feuchtigkeitsempfindlicher
Güter kann die Auslauf- bzw. Befüllöffnung hermetisch
verschlossen werden. Dies kann mit Verschließorganen verschiedener Art geschehen. Besonders bewährt hat sich
infolge seiner einfachen, leichten und wenig Raum beanspruchenden Bauweise ein sogn. Hubschieber (Abb. 2).
Dieser ist so gebaut, daß dessen Verschlußplatte (48) die gesamte Auslauf- bzw. Befüllöffnung frei gibt, was ein
ungehindertes Befüllen und Entleeren ermöglicht.
Das Schiebergehäuse ist derart ausgebildet, daß die gesamte Verschlußplatte in geöffneter Stellung im Gehäuse
Platz hat und so vor mechanischen Beschädigungen geschützt ist. Betätigt wird die Verschlussplatte durch
eine Zugstange (22), die in einer Durchführung (23) des Schiebergehäuses (24) gelagert ist. Durch Drehen der
Zugstange im Uhrzeigersinn wird die Verschlußplatte durch einen oder mehrere auf der Zugstange sitzende Nocken (26)
an die Dichtung (28) des Schieberflsnsches angedrückt,
wodurch ein absolut dichter Verschluß gewährleistet wird;
durch eine entgegengesetzte Drehbewegung wird die
VerechluBplatte gelockert und kann hin und her bewegt
werden. Durch Zapfen (30) an der auf der Zugstange festsitzenden Scheibe (32) und Anschläge (31) am
Schiebergehäuse wird die Drehbewegung der Zugstange begrenzt.
Es ist ein weiteres Kennzeichen der Erfindung, da8 das Schiebergehäuse gasdicht und lediglich so groß 1st, daß
es im geöffneten Zustand gerade die VerechluBplatte aufzunehmen vermag und im geschlossenen Zustand sich die
Zugstange einschließlich des Verschließhebele (34) unter
dem Konus des Containers befindet. Damit ist sichergestellt, daß das Verschlußorgan während des
Transports nicht beschädigt werden kann, da es seitlich von den Füßen und von unten durch die Kufen geschützt
ist.
Schließlich ist der Hubschieber durch unbeabsichtigtes
öffnen gesichert. Die Zugstange (22) trägt am Ende eine mit einer Kerbe (33) versehene runde Scheibe (32), die
sich mit der Zugstange bewegt. Nur im völlig geschlossenen Zustand rastet ein mit einer Nase
versehener Bügel (36) in diese Kerbe ein und sichert den Schieber vor unbeabsichtigtem öffnen. Zum öffnen braucht
man lediglich den Bügel anzuheben, durch eine Vierteldrehung entgegen dem Uhrzeigersinn die
Verschlußplatte lockern, den Schieber ziehen und damit den Verschluß öffnen. Ein Weiterdrehen der Zugstange
verhindern Zapfen an der Scheibe und entsprechende Anschläge am Schiebergehäuse.
Bei geöffnetem Schieber verhindert ein in der Traverse
des Schiebers angebrachter Steg (38) das Weiterdrehen der Nooke (26), so daß z. B. ein Arretieren der Platte bei
nur teilweise geöffneter Containeröffnung nicht möglich
Zum Traneport besondere gefährlicher Güter kann der Container mit trockener Luft oder Inertgas gespült
werden. Hierzu befindet sich an konischen Teil des
Containerbehälters (Abb. 1) ein Gaeelntrlttsetutzen (42)
und Im unteren Bereich des konischen Teils ein mit einem Ventil ausgestatteter Gasaustrittsstutzen (44).
Besonderen Sicherheitsanforderungen genügt der Container dann, wenn sich der Gaseintrittstutzen Im konischen Teil
befindet, das Gas über eine Leitung an die der öffnung
gegenüberliegende Containerseite geführt wird, hler beispielsweise über ring- oder rechenförmig angeordnete
Düsen (46) austritt und am konischen Teil tangential abzieht.
Diese Container sind geeignet zum Transport von rotem Phosphor, Stein- und Braunkohlenstaub, festen
Aluminiumalkoholate^ Magnesium in Form von Staub,
Pulver, feinen Spänen oder Magnesiumlegierungen mit mehr als 80 % Magnesium, Aluminium-, Zink-, Zirkon- oder
Titanstaub, frisch gelöschter Holzkohle, Calciumsilicid in Pulver oder stückiger Fora, Chloraten, Calciumcarbid
u. a. gefährlichen Stoffen der GGVE/GGWS der Klassen 4.1 bis 31a.
Claims (11)
1. Stapelbarer Schüttgutcontainer mit einem Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß der rahmenlose, sich
selbst tragende Container auf FüBen steht, die auf zwei Paar rechtwinkling übereinander liegenden, fest
miteinander verbundenen Kufen in Form von rechteckigen Hohlprofilen befestigt sind und am
Auslauf des Konus einen Plattenverschluß besitzt,
der in geöffneter Stellung den gesamten Auslaufquerschnitt frei gibt.
2. Schüttgutcontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Container an den vier Ecken
abgeschrägt ist und sich an "lesen Ecken Ösen mit integrierten Stapelzapfen befinden, die in die
entsprechenden Aussparungen der unteren Kufen eines darüberstehenden Containers passen.
3. Schüttgutcontainer nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan als Hubschieber ausgebildet ist, dessen gasdichtes
Gehäuse in geöffneter Stellung die ganze Verschlußplatte aufnimmt.
4. Schüttgutcontainer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch des
Schiebers eine Dichtung enthält.
5. Schüttgutcontainer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange der
Verschlußplatte in einer Durchführung dicht gelagert ist.
6. Schüttgutcontainer nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Andrücken der Verschlußplatte über Nocken durch . rehen der
Zugstange erfolgt, wobei die Drehbewegung der Zugstange durch Anschlage am Schiebergehause begrenzt
wird.
7. SchUttgutcontainer nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß bei geöffnetem Schieber das Weiterdrehen der Zugstange und damit der auf ihr
sitzenden Nooke ein in der Traverse des Schiebers angebrachter Steg verhindert.
8. Schüttgutcontainer nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei verschlossener
Auelauföffnung der Verschlußhebel innerhalb der Abmessung des Containers liegt.
9. Schüttgutcontainer nach den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange am Ende eine mit einer Kerbe versehene runde Scheibe tragt,
die durch einen mit einer Nase versehenen Bügel arretiert und so durch unbeabsichtigtes Offnen
gesichert wird.
10. SchUttgutcontainer nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Container einen
oder mehrere Gaseinlaß- und einen Gasaustrittsetutzen
besitzt.
11. SchUttgutcontainer nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaseintrlttstutzen
als Innenrohr vom konischen Teil bis an die der Containeröffnung gegenüberliegenden Seite geführt
wird und hler in ring- oder rechenförmig angeordnete
Düsen mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9007278U DE9007278U1 (de) | 1990-05-30 | 1990-05-30 | Schüttgutcontainer |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9007278U DE9007278U1 (de) | 1990-05-30 | 1990-05-30 | Schüttgutcontainer |
| DE4017393 | 1990-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9007278U1 true DE9007278U1 (de) | 1990-08-30 |
Family
ID=25893674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9007278U Expired - Lifetime DE9007278U1 (de) | 1990-05-30 | 1990-05-30 | Schüttgutcontainer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9007278U1 (de) |
-
1990
- 1990-05-30 DE DE9007278U patent/DE9007278U1/de not_active Expired - Lifetime
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