DE9006566U1 - Wärmeerzeuger, insbesondere Heizkessel, mit einem Öl-Gebläsebrenner - Google Patents
Wärmeerzeuger, insbesondere Heizkessel, mit einem Öl-GebläsebrennerInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details
- F23D11/40—Mixing tubes; Burner heads
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C9/00—Combustion apparatus characterised by arrangements for returning combustion products or flue gases to the combustion chamber
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Description
HAAS + SOHN - SINN Anmelder-Nr.: 2100711
Haus- und Kochtechnik GmbH
Postfach 162
Postfach 162
6349 Sinn,Hess. 1
Der Erfindung liegt als Stand der Technik ein mit einem Gebläsebrenner
betriebener Wärmeerzeuger, insbesondere Heizkessel, mit einer im Feuerungsraum angeordneten Strahlungs-Brennkammer zugrunde, bei dem
nach der Heizgas-Rezirkulations-Methode ein Teil der Heizgase durch
die Injektorwirkung der Brennerflamme über eine Öffnung im Boden der Strahlungs-Brennkammmer in diese eingesaugt wird. Der nicht eingesaugte
Teil der Heizgase wird in bekannter Weise über die Abgasführung, den Rohrstutzen und den Schornstein an die Atmosphäre abgeführt und
gibt auf diesem Weg seine Wärme an die Wärmetauscherflächen ab.
Durch dieses Verfahren wird die Temperatur im Bereich der Brennerflamme
auf Werte abgesenkt, die eine NO -Bildung stark verringern.
Die in diesem Stand der Technik aufgezeigte Problemlösung beschränkt
sich ausschließlich auf den Feuerungsraum des Wärmeerzeugers. Die Möglichkeiteo.".
einer individuellen Anpassung der Wirkung auf unterschiedliehe Geblä'sebrenner-Bauformen, Feuerungsraum- und atmosphärische Bedingungen
ist aber noch nicht ganz optimal gelöst.
Es ist daher die Aufgabe dieser Erfindung, durch zusätzliche Maßnahmen
am Gebläsebrenner die Heizgas-Rezirkulations-Methode noch wirkungsvoller zu gestalten. Das bedeutet einmal, die Feuerungsraum-Ausgestaltung
mit der in demselben angeordneten Strahlungs-Brennkammer, mit der Gebläsebrenner-Verbesserung
zu kombinieren, als auch ihre Wirkung bei anderen Feuerungsraum-Bauformen und unterschiedlichen Gebläsebrenner-Typen zu
gewährleisten.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Heizgas-Führungsteil, das im radilen
Abstand über dem Brennerrohr des Gebläsebrenners achsial verschiebbar angeordnet ist. Um die, durch die kinetische Kraft der Brennerflamme
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Haus- und Kochtechnik GmbH
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Anmelder-Nr.: 2100711
bewirkte Ansaugung der Heizgase in das Heizgasführungsteil zu erhöhen,
ist dasselbe in Anpassung an das, in seinem vorderen Teil meist konisch gestaltete Brennerrohr der Gebläsebrenner injektorformig ausgebildet.
Das heißt, auf einer bstimmten Strecke wird der Durchmesser kontinuierlieh
verringert. Durch diese Ausgestaltung läßt sich durch achsiales Verschieben desselben, der Ringspalt und damit der Öffnungsquerschnitt
zwischen Heizgasführungsteil und Brennerrohr verändern und damit die angesaugte Heizgasmenge dosieren.
Durch die Kombination der beiden Ausgestaltungen und zwar der, des
Feuerungsraums mit veränderter Strahlungs-Brennkammer und des achsial verschiebbaren Heizgasführungsteils über dem Brennerrohr des Gebläsebrenners,
werden optimale Bedingungen der NO -Reduzierung bei der Verbrennung erreicht. Es werden Werte erzielt, die das NO -Problem als
praktisch gelöst erscheinen lassen. Die achsiale Verschiebbarkeit des
Heizgas-Führungsteils ist sowohl bei ausgeschwenktem Gebläsebrenner durch manuelles Verschieben auf dem Brennerrohr und Festsetzen, z.B.
mittels Arretierschraube, als auch bei eingeschwenktem Gebläsebrenner durch, von außen zu betätigende, z.B. Schraubenföhrung, möglich.
Um eine noch günstigere Ansaugung der Heizgase zu erzielen, kann das
Heizgasführungsteil an seinem hinteren Ende auch eine Durchmessererweiterung, z.B. einen nach außen gerichteten Radius, erhalten.
Die aufgezeigte Lösung ist ideaL für sogenannte Heizkessel-Units, bei
denen sowieso konkrete Heizkessel-Gebläsebrenner-Kombinationen zum Einsatz kommen. Bei diesen Units erfolgt bekanntlich eine Brenner-Voreinstellung
beim Heizkessel-Hersteller, die dann vor Ort beim Endkunden in der Regel nur noch überprüft oder in eingeschränktem Maße auf die
speziellen örtlichen Gegebenheiten nachjustiert werden braucht.
Darüber hinaus ist aber gerade durch die vorbeschriebene achsiale Verschiebbarkeit zusammen mit der injektorförmigen Ausgestaltung des
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Heizgasführungsteils die Möglichkeit gegeben, auch z.B. bei bereits installierten
Systemen nachträglich
rung entscheidend zu verbessern.
rung entscheidend zu verbessern.
stallierten Systemen nachträglich die Bedingungen für eine NO -Reduzie
Für die achsiale Verschiebbarkeit sind z.B. in dem Heizgasführungsteil
Distanzhalter (13) vorhanden. Um ein, insbesondere beim Betätigen von außen, sauberes Gleiten des Heizgasführungsteils auf dem Brennerrohr
zu gewährleisten, sind bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung an den Distanzhaltern (13) Führungsschuhe vorhanden.
Weitere Vorteile der Erfindung werden durch die beigefügte Zeichnungen,
die Beschreibung und die Schutzansprüche verdeutlicht.
In den Zeichnungen stellt die
Figur 1 einen Längsschnitt durch den Wärmeerzeuger nach dem beschriebenen
Stand der Technik dar. Der dort vorhandene Gebläsebrenner ist mit einem Heizgasführungsteil ausgerüstet.
Die
Figur 2 stellt einen Schnitt durch das Flammrohr des Gebläsebrenners mit
aufgesetztem Heizgasführungsteil dar.
Der Wärmeerzeuger (1) besitzt den Feuerungsraum (2), der von dem Heizwasserteil
(3) umgeben ist. In der Feuerungsraumtür (4), ist der Gebläsebrenner (5) angeordnet. Auf dem Flammrohr (5.1) des Gebläsebrenners
(Figur 2) ist das Heizgasführungsteil (12) verschiebbar angeordnet. Das Heizgasführungsteil (12) ist in seinem Vorderteil vorzugsweise konisch
ausgebildet. Damit läßt sich beim Verschieben des Heizgasführungsteils der Ringspalt zwischen Brennerrohr und Mündung desselben variieren und
damit die angesaugte Heizgasmenge dosieren.
Der Verschiebevorgang kann sowohl manuell, bei ausgeschwenktem Gebläsebrenner
(5), als auch über z.B. eine Schraubenführung, von außen aus-
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geführt werden.
Zu diesem Zweck sind an dem Heizgasführungsteil (12) die Mittel (13)
vorhanden, die sowohl einen gleichmäßigen Abstand, als auch ein problemloses Gleiten desselben auf dem Brennerrohr (5.1) gewährleisten.
Durch diese Ausgestaltung der Erfindung werden durch die kinetische
Kraft der Brennerflamme sowohl Heizgase in das Heizgasführungsteil (12) als auch durch die Öffnung (7.1) der Strahlungs-Brennkammer (7)
des Wärmeerzeugers (1) eingesaugt. Damit erfolgt die bereits erwähnte Abkühlung der Brennerflamme auf Temperaturwerte, welche eine NO -BiI-
dung weitestgehend verhindern.
Claims (3)
1. Wärmeerzeuger, insbesondere Heizkessel, mit einem Öl-Gebläsebrenner,
der zur Rezirkulation der Heizgase ein Heizgasführungsteil
besitzt dadurch gekennzeichnet, daß das Heizgasführungsteil (12) auf dem Brennerrohr (5.1) des Gebläsebrenners ( 5 )
achsial verschiebbar angeordnet und in seinem vorderen Teil (Brennerrohr-Mündung) eine Strecke (14 ) mit sich kontinuierlich
verringerndem Durchmesser aufweist, z.B. konisch ausgebildet ist.
2. Wärmeerzeuger mit einem Öl-Gebläsebrenner nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, daß das Heizgasführungsteil (12 ) sowohl Mittel besitzt, die einen gleichmäßigen radialen Abstand (Distanzhalter)
als auch eine problemlose achsiale Verschiebbarkeit (Gleiter) (13 ) gewährleisten.
3. Wärmeerzeuger mit einem Öl-Gebläsebrenner nach den Ansprüchen
1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß das Heizgasführungsteil Mittel
zur lösbaren Befestigung auf dem Brennerrohr, z.B. die Arretierungsschraube (15) besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9006566U DE9006566U1 (de) | 1990-06-11 | 1990-06-11 | Wärmeerzeuger, insbesondere Heizkessel, mit einem Öl-Gebläsebrenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9006566U DE9006566U1 (de) | 1990-06-11 | 1990-06-11 | Wärmeerzeuger, insbesondere Heizkessel, mit einem Öl-Gebläsebrenner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9006566U1 true DE9006566U1 (de) | 1994-11-10 |
Family
ID=6854582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9006566U Expired - Lifetime DE9006566U1 (de) | 1990-06-11 | 1990-06-11 | Wärmeerzeuger, insbesondere Heizkessel, mit einem Öl-Gebläsebrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9006566U1 (de) |
-
1990
- 1990-06-11 DE DE9006566U patent/DE9006566U1/de not_active Expired - Lifetime
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