DE9006350U1 - Einrichtung zum Sperren einer vertikalen, über eine Leiter führenden Passage - Google Patents
Einrichtung zum Sperren einer vertikalen, über eine Leiter führenden PassageInfo
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- E06C9/00—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
- E06C9/02—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes rigidly mounted
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Sperren einer vertikalen, über eine Leiter führenden
Passage.
Bei zahlreichen Arten von Anlagen und Konstruktionen sieht man zwischen Orten, die auf unterschiedlichem Niveau
liegen, Zugangswege und/oder Evakuierungswege für Personen vor, die durch im wesentlichen vertikal angeordnete
Leitern gebildet werden. Man findet beispielsweise derartige Leitern in Zugangsschächten für Kanalisationen,
bei Niedergängen zu Laderäumen und Tiefdecks von Schiffen sowie, von Schutzkäfigen umgeben, an den
Wänden von Verdampfertürmen für Nuklearanlagen, von Behältern für Erdölprodukte, von Fabrikschornsteinen
sowie bei Aufzugsanlagen usw..
Derartige Zugangs- und/oder Evakuierungswege müssen, wo immer sie auch vorgesehen sind, im allgemeinen aus Sicherheitsgründen
gesperrt werden können. Wenn eine Leiter in einem Schacht angeordnet ist, welcher auf der
Höhe eines Fußbodens endet, beispielsweise eines Trottoirs, oder wenn sie an einer Wand befestigt ist und
ihr Ende auf der Höhe einer "irüiung liegt, die in einer
begehbaren Fläche ausgebildet ist, muß man das obere Ende des £ Sachtes oder die Öffnung verschließen, um
die Gefahr eines Absturzes zu vermeiden· Wenn eine von einem Schutzkäfig umgebene Leiter (Korbleiter; an einem
Gebäude bis in eine große Höhe (einige Zig-Meter beispielsweise) geführt ist, muß man außerdem Trenn-Plattformen
vorsehen, um die Höhe eines eventuellen Sturzes zu begrenzen und um für den Benutzer Raststationen zur
Verfügung zu stelJen.
Es sind bereits Mittel zum Trennen von vertikalen Passagen im wesentlichen auf der Höhe ihres oberen Endes,
d.h. der in einem Fußboden ausgebildeten Öffnung, die den Zugang bildet, bekannt. Es handelt sich dabei meistens
um Schwenkklappen. Diese Klappen haben einige Nachteile. Sie sind im allgemeinen so gelagert, daß sie
nach oben oberhalb des Fußbodens verschwenkt werden. Ihre Handhabung von unten ist nicht einfach, sei es,
wenn man in der vertikalen Passage aufwärts klettert und die Klappe verschlossen findet, sei es, wenn man zu
Beginn des Abstieges diese Öffnung verschließen will. Man hat festgestellt, daß die Klappen häufig geöffnet
bleiben, wenn jemand sich in der vertikalen Passage befindet, was eine Gefahr für den auf dem Fußboden sich
abspielenden Verkehr und einen Sicherheitsmangel bezüglich des Zuganges zu der vertikalen Passage darstellt,
weil dieser für jedermann frei ist.
Außerdem können diese Schwenkklappen unbeabsichtigt zufallen und den Benutzer verletzen (Quetschen der Finger,
Schlag auf den Kopf...).
Die Trennung bzw. Unterbrechung einer in einem Korb angeordneten Leiter, beispielsweise um Sturzsicherungen
oder Rastpodeste zu schaffen, wird im allgemeinen auf unterschiedliche Weise durch Versetzen von aufeinanderfolgenden
Leiterabschnitten und Verbinden derselben durch horizontale Podeste verwirklicht. Eine derartige
Anordnung nimmt an der Struktur, an der sie vorgesehen ist, sehr viel Raum ein.
Außerdem kann keine dieser Anordnungen in einfacher Weise für eine Sicherheitsabsperrung des Zugangs ausgebildet
werden, d.h. derart, daß die Passage automatisch nach der Verwendung gesperrt wird, daß sie durch eine
für den Zugang zur Passage autorisierte Person entriegelt werden kann, und daß dennoch die Möglichkeit eines
freien Öffnens für jedermann geboten ist, der die Sperrung der Passage von innen nach außen aufheben will.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zum Sperren zu schaffen, die weder die
Nachteile der zum Schließen der oben liegenden Zugänge verwendeten Klappen noch die Nachteile der Leitern mit
Rastpodesten zwischen versetzten vertikalen Leiterabschnitten aufweist.
Diese Aufgabe ist bei einer Einrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 dadurch gelöst, daß diese Einrichtung eine in einem bezüglich der Leiter fest angeordneten
Trage- und Führungsgerüst beweglich gelagerte Platte umfaßt, die im wesentlichen geradlinig in einer
im wesentlichen senkrecht zur Leiter stehenden Ebene
• · I t f &igr; * » ·
zwischen einer ersten Schließposition, in der sie die Passage sperrt, und einer zweiten Öffnungsposition, in
der sie die Passage freigibt, verschiebbar gelagert ■ ist, und daß Mittel zum Betätigen der Platte auf jeder
Plattenseite vorgesehen sind.
Die Platte und das Führungsgerüst umfassen vorzugsweise zusammenwirkende Verriegelungsmittel zum Arretieren der :|
Platte in ihrer ersten Position. Diese Verriegelungsmittel können je nach Notwendigkeit mit einer Schließ- Ii
anlage versehen sein.
Die Einrichtung umfaßt außerdem eine automatische Einrichtung zum Zurückverstellen der Platte in ihre erste
Position, wobei diese Einrichtung an der Platte sowie an einem Element des Gerüstes angreift.
Um das Aufstellen zu erleichtern und die unterschiedlichen Ausricht- und Montagearbeiten in der Fabrik zu ermöglichen,
ist das Trage- und Führungsgerüst durch einen rechteckigen Rahmen gebildet, dessen lange Seiten
Gleit- oder Rollführungen für die Platte aufweisen. '■',
Bei der speziellen Anwendung der Erfindung zum Verschließen einer Zugangsöffnung zu einer vertikalen Pas- ·;
sage, die in einer im wesentlichen horizontalen begehbaren Fläche ausgebildet ist, umfaßt der Rahmen eine
feste Platte, unterhalb oder oberhalb welcher die be- j wegliche Platte in ihre zweite Position verstaut werden '
kann.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben |
sich aus den Ansprüchen, der Zeichnung und der auf die Zeichnung bezogenen Beschreibung. Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in dieser Zeichnung dargestellt
und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
• · 4 * I I · · I #
• * t II··
· · t » I « ·
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung
eines Teilstückes einer Korbleiter mit einer Sperr-Plattform gemäß der
Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung
der erfindungsgemäßen Einrichtung in einer Verwendung, bei der eine in
einer horizontalen begehbaren Fläche
Offnuriy Verschlössen
wird;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Einrichtung
gemäß Fig. 2;
Fig. 4 schematisch eine Verriegelungsein
richtung mit zugeordneten Handgriffen zum Betätigen der Einrichtung;
Fig. 5A, 5B
und 5C schematisch eine andere Verriege
lungseinrichtung mit zugeordneten Be-
tätiyüriySöryänön, uöröfi 01&OHacgr;&THgr;5 füxT
eine Fußbetätigung ausgelegt ist;
Fig. 6 schematische eine andere Ausgestal
tung der erfindungsgemäßen Einrichtung ;
Fig. 7A und 7B schematisch eine weitere Ausbildungsvariante der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Die Korbleiter, von der in Fig. 1 ein Teilstück dargestellt ist, umfaßt zwei Stützpfosten 1, di« in regelmäßigen
Abständen angeordnete Querstreben 2 tragen. Die sogenannte Korbanordnung umfaßt eine Reihe von Bögen 3,
die in senkrecht zur Ebene der Leiter angeordneten Ebenen liegen und deren Enden jeweils an den Stützpfosten
1 der Leiter befestigt sind. Die Bögen 3 sind über zu den Stützpfosten 1 der Leiter parallele Streben 4 miteinander
verbunden. Die Korbanordnung ist zwischen zwei Böyeii 3 düL einem Teil ihrer Hüne üiiLei bt uuiieri, hu daß
die Anordnung und Betätigung einer Trenneinrichtung ermöglicht wird.
Die Einrichtung umfaßt eine rechteckige Platte 5, dia verschiebbar in einem Trag- und Führungsgerüst 6, welches
bezüglich der Leiter fest angeordnet ist, gelagert ist. Die Platte kann geradlinig in einer Ebene, die im
wesentlichen rechtwinklig zur Ebene der Leiter liegt, zwischen einer Öffnungsposition und einer Schließposition
verschoben werden. Die Fläche d;^ Platte 5 ist sj
gewählt, daß ihr der Querschnitt durch den Korb einbeschrieben werden kann, so daß die Platte 5 die Passage
eiitldny der Leiter vollständig verschließen kann, wenn
sie sich in ihrer Schließposition befindet. Das Troge- und Führungsgerüst 6 für die Platte 5 umfaßt einen
rechteckigen Rahmen 7, welcher rechtwinklig zur Leiter steht und dessen eine kurze Seite an der Leiter anliegt.
Der Rahmen ist aus einem metall 3-.ien Profilmaterial
mit einem U-förmigen Querschnitt gefertigt, wobei die Öffnung des U-förmigen Querschnittes zum Inneren
des Rahmens hin zeigt, so daß die beiden langen Seiten des Rahmens Schiebeführungen 8, 9 bilden, in die
die Seitenkanten der Platte 5 eingreifen. Die Länge der Schiebeführungen 8, 9 ist so gewählt, daß die Platte 5
dann, wenn sie ihre Öffnungsstellung einnimmt, d. h. ,
»■*■»■ · - · &igr; · · «It
wenn sie gegen die äußere kurze Seite des Rahmens anliegt, die Passage entlang der Leiter vollkommen freigibt.
Die Platte 5 ist an ihren Seitenkanten mit Rollenanordnungen 10 ausgestattet, welche beispielsweise
Rollen umfassen, die auf dem jeweiligen unteren Horizontalschenkel der Schiebeführungen 8, 9 aufliegen,
welche damit als Rollenschienen dienen. Der Rahmen 7 ist durch eine mittlere, zu den kleinen Seiten parallele
Traverse Il verstärkt, die unterhalb der Schiebeführungen 8, 9 befestigt ist. Er ist an der Mauer, an welcher
die Leiter angebracht ist, über Befestigungsart 12 befestigt, die sich in Verlängerung der Schiebeführungen
8, 9 erstrecken; außerdem ist er durch zwei Schrägstreben 13 weiter abgestützt.
Die Trenneinrichtung ist mit an sich bekannten Mitteln zum Verriegeln der Platte 5 in ihrer Schließposition
versehen. Diese Verriegelungsmittel umfassen einen an der Platte 5 angeordneten Schnappriegel und eine am
Rahmen 7 angeordnete Riegelaufnahme zum Aufnehmen eines Riegelhakens des Schnappriegles. Die Betätigung des
Riegelhakens zum Entriegeln der Platte 5 kann sowohl von oberhalb der Platte 5 über ein Pedal 14 als auch
von unterhalb der Platte 5 durch einen nicht dargestellten Handgriff erfolgen.
Die Einrichtung ist ferner mit einem automatischen RUckstellorgang 15 ausgestattet, welches die Platte 5
in ihre Schließposition zu verstellen trachtet, wie weit sie auch immer ausgelenkt ist. Dieses Rückstellorgan
bp.oitzt vorzugsweise eine mechanische Zeitsteuerung der Art, daß zunächst eine Öffnungszeit beibehalten
wird, die ausreicht, daß die Person durch die Öffnung nach unten bzw. nach oben hindurchsteigen kann. Sie
soll außerdem in bekannter Weise die Möglichkeit bieten, die Platte in zwei Takten zurückzuschieben, wobei
zu Ende des Schließweges eine zusätzliche Energie zur Überwindung der Widerstandskräfte des Verriegelungsmechanismus
(Schnappriegel oder dgl.) freigemacht wird.
In den Fig. 2 und 3 ist eine erfindunesgemäöe Hinrichtung
dargestellt, die in der Öffnung 21 einer begehbsren
Fläche bzw. einer Lauf brücke 22 angeordnet is*-. Diese Einrichtung umfaßt einen rechteckigen Rahmen 23,
«el .er beispieltveise aus Winkelprofilen gebildet ist
und dessen beide langen Seiten 23a und 23b Rollercschie- |
nen (oder Gleitschiene«) für einen Wagen 24 bilden. Etwa di- Hälfte des Rahmens 23 ist durch ein Blech 25
(oder ein Metallgitter) abgedeckt, so daß die andere Hälfte eine Öffnung 26 bildet, deren Kanten 27 nach
innen abgeschrägt sind, wie man das am besten in Fig. 4 erkennt. Der Rahmen ist durch irgendwelche geeigneten
Mittel 28 an den Rändern der Öffnung 21 befestigt, die den oberen Auslaß (auf der Höhe eines Trottoirs beispielsweise)
eines vertikalen Zugangsstollens zu einer unterirdischen Anlage (Abwasserleitungen, Kanalisationen...)
bildet und mit Leitersprossen 29 versehen ist.
Der Wagen 24 besteht im wesentlichen aus einer Platte 30, deren Abmessungen zumindest gleich groß wie die der
Öffnung 26 sind, so daß die Platte diese Öffnung in einer ersten Position bezüglich der Seiten 23a und 23b i
des Rahmens 23 vollständig verschließen kann. f
Der Wagen kann entlang dieser Seiten verschoben werden ;f
(in den Fig. nach rechts), bis er eine zweite Position I
einnimmt, bei welcher er fast vollständig unter dem ij
Blech 25 verschwindet. Diese Verschiebung wird mit ^
Hilfe von Betätigungsmitteln durchgeführt, von denen $
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel zeigt. Es handelt sich hier um einen Griff 31, welcher um eine horizontale
Achse 32 schwenkbar ist, die am Wagen befestigt und in einer Ausnehmung 33 der Platte 30 aufgenommen ist. Wena
man auf dem Boden 22 steht, kann man diesen Griff fassen und den Wagen unter das Blech 25 ziehen. Wie zu erkennen ist, ist dieser Griff über die heilst 32 hinaus
durch einen Schnappriegel 34 verlängert, welcher hinter eine Leiste 35 greifen kann, die ia Bereich der Kante
27 angeordnet ist. Wenn man den Griff* 31 anhebt., verschwenkt
man den Schnapprisgel 24, so daß er außer Eir=-
griff mit der Tniate 3C kommt. Die Horizontalposition
des Schnappriegels, in sicher dieser s?.ch an der Lei
ste 35 verhake, ist se.=....~ Nonsa3position, die er unter
der "xrkung aes Gewichtes des Griffes 31 einnimmt, welcher
nach dem Loslassen als» ;cc ^nger-\cht dient. Ein Anschlag
36 arretiert den Griff in seiner Horizontalstellung.
Der Griff 31 erlaubt eine Betätigung der Platte 30 von dessen Oberseite her. Um ihn auch von seiner Unterseite
her betätigen zu können, ist ein zweiter Griff 37 mit
dem ersten Griff 31 fest verbunden; er ist an einem Arm 37a angeordnet, welcher im wesentlichen rechtwinklig
zum Arm 31a des Griffes 31 unterhalb der Platte angeordnet ist. Wenn man diesen zweiten Griff 37 erfaßt, um
die Platte in den Figuren nach rechts zu verschiebn, bewirkt man gleichzeitig eine Freigabe des Schnappriegels
34. Ein geeigneter Verriegelungsmechanismus kann dem Schnappriegel und den Griffen zugeordnet sein, um
ein freies Öffnen des Zuganges, sei es von der Fläche 22 oder vom Stollen 21 aus, zu verhindern, wobei eine
freie Handhabung im entgegengesetzten Sinne möglich sein soll.
- &iacgr;&ogr; -
Schließlich kann man sehen, daß der Wagen 24 entlang
der Führungen 23a und 23b gegen die Kraft eines Rückstellorgans verstellt wird, welches dem anhand der Fig.
1 beschriebenen ähnlich ist.
Die Fig. 5A, 5B und 5C zeigen Mittel zum Betätigen der Platte, umfassend ein Pedal - deren Entriegelung und
Betätigung von der Oberseite her, sowie einen Griff zum Betätigen ve~ der Unterseite her. Sie umfassen außerdem
eine wahlweise vorgesehene Schließeinrichtung, die die Betätigungsmcglichkeit von der einen oder de- anderen
Seite her unterbindet.
Die Platte 30 hat eine Ausnehmung 38, in welcher ein
Pedal 39 angeordnet ist. Dieses Pedal ist auf einem Stempel 40 über eine Druckkugel 41 drehbar gelagert.
Der Stempel 40 durchsetzt die Platte 30; er ist mit einem radialen Vorsprung 42 versehen, welcher mit einem
an einem Riegel 44 ausgebildeten Schrägschlitz 43 zusammenwirkt. Der Riegel 44 kann von einer Riegelaufnahme
45 des Chassis aufgenommen werden, wenn die Platte 30 ihre die Öffnung verschließende Stellung einnimmt.
Eine Feder 46 drückt den Riegel 44 ständig in Richtung zur Riegelaufnahme hin. Es ist erkennbar, daß eine Vertikalbewegung
des Stempels 40 nach unten auf den Riegel übertragen wird, der infolge dessen in seinem in der
Platte 30 ausgebildeten Lagersitz gegen die Kraft der Feder 46 einwärts verstellt wird. Die Neigung des
Schrägschlitzes und die Kraft der Feder 46 sind so gewählt, daß die Bewegung reversibel ist und daß bei
einem Fehlen jeglicher äußeren Kraft der Vorsprung 42 sich in der in Fig. 5B dargestellten Position befindet.
Das Pedal 39 hat einen unter der Bodenwand der Ausnehmung 38 angeordneten Kragen 47 mit einer v-förmigen
Ausnehmung 48. Die Platte 30 hat in dem Raum, welcher den Kragen 47 aufnimmt, ein vorspringendes Element 49,
welches mit dem Kragen zusammenwirkt, au daß dieser
sich nur nach unten bewegen kann, wenn die Ausnehmung 48 mit dem vorspringenden Element 49 fluchtet. Eine
zwischen dem Boden der Ausnehmung und dem Pedal angeordnete Feder 50 wirkt in der Weise, daß sie das Pedal
in eine Winkelposition verstellt (beispielsweise bis zur Anlage gegen ein nicht dargestelltes Anschlagelement)
, bei welcher die Ausnehmung 48 gegenüber dem vorspringenden Element 49 versetzt ist.
Der Stempel 40 ist an seinem anderen Ende (welches über die Platte 3 0 übersteht) mit einem Betätigungsgri'f 51
versehen, welcher es erlaubt, den Stempel 40 nach unter zu ziehen und die Platte 30 zu verschieben. Wenn auch
in Fig. 5B dieser Griff direkt mit dem Stempel 4 0 verbunden ist, so ist er in dem in Fig. 5C darqnstellter
Au^führungsbeispiel mit einer Manschette 52 fest verbunden,
die mit einem Kragen 53 ausgestattet ist und sich gegenüber dem Stempel 40 verschieben kann. Dieser
letztere trägt einen zweiten Vorsprung 54, welcher ir einen Längsschlitz 55 der Manschette 52 eingreift.
Jede der beschriebenen Ausführungsvarianten ist an ein« bestimmte Art der Zugangssperre mittels einer Schließeinrichtung
oder einer analogen Arretiereinrichtung angepaßt. So ist in den Fig. 5A und 5B eine Schließeinrichtung
56 dargestellt, deren Riegel 57 zwischen einer wirksamen Stellung, bei welcher er unter das Pedal 3S
greift, sowie einer Entriegelungsstellung, bei welchei er sich radial außerhalb des Pedals befindet, verstellbar
ist. Diese Schließeinrichtung 56 ist von der Oberseite der Platte 30 her zugänglich.
- 12
In Fig. 5C ist eine &ngr;&ugr;&eegr; der Unterseite der Platte 30
her zugängliche Schließeinrichtung 58 dargestellt mit einem Riegel 59, welcher in seiner ausgefahrenen Stellung
unter den Kragen 53 der Manschette 52 greift. Jede dieser Sperren ist selbstverständlich wahlweise vorgesehen.
Der Benutze;. , welcher von oben her auf die Leiter steigen
will, setzt nach Betätigen der Schließeinrichtung 56 (Fig. 5A und 5B) seinen Fuß auf das Pedal 39 und
verdreht dieses in Richtung des Pfeiles A. Diese Drehung am exiien Winkel von 3O° bis 60° wird durch einen
nicht dargestellten Anschlag begrenzt, so daß das Pedal in einer Winkelposition angehalten wird, bei der die
Ausnehmung 48 mit dem vorspringenden Element 49 fluchtet. Damit ist ein Niederdrücken des Pedals möglich, so
daß infolge der Verschiebung des Stempels 4 0 im Riegel 44 nach unten dieser Riegel 44 aus der Riegelaufnahme
4 5 zurückgezogen wird. Der Benutzer kann mit dem Fuß auch die Platte zurückschieben, um den Zugang zur Leiter
oder zu einem unteren Abschnitt derselben zu öffnen. Die Notwendigkeit, das Pedal zu drehen, um es niederdrücken
zu können, verhindert, daß das letztere zufällig niedergedrückt wird, wenn eine Person lediglich
darauf tritt.
Wenn der Benutzer sich unterhalb der Platte befindet und auf der Leiter nach oben steigt, genügt es, daß er
an dem Betätigungsgriff 51 zieht, um die Platte 30 zu entriegeln. Man bemerkt, daß dieser Vorgang keine Bewegung
des Pedals zur Folge hat, welches mit dem Stempel 40 axial nicht verbunden ist. Demnach ist eine Verschiebung
der Platte möglich, auch wenn der Zugang von oben durch die Schließeinrichtung 56 verhindert ist.
Das AusfUhrungsbeispiel gemäß der Fig. 5C zeigt eine
umgekehrte Sperrung, bei welcher eine Betätigung der Platte von oben her möglich ist. Man erkennt, daß ein
Herunterziehen des Stempels mittels des Griffes 51 nur möglich ist, wenn der Riegel 59 zurückgezogen ist.
Stattdessen kann in jedem Fall der Stempel 40 durch betätigen des Pedals nach unten gedrückt werden, da er
Dank der Nut 55 in der Manschette 52 verschiebbar gelagert ist.
Die schematische Darstellung der Fig. 6 illustriert die Möglichkeit, eine Platte 30 oberhalb des Bleches 25 und
der Fläche 22 verschiebbar zu lagern. In diesem Fall sind die vier Kanten, wie beispielsweise die in der
Fig. sichtbaren Kanten 30a und 30b, abgeschrägt, um aprupte Schwellen zu vermeiden, gegen die man anstoßen
kann.
In den Fig. 7A und 7B ist eine Platte 30 dargestellt, die in Schienen 60, 61 verschiebbar ist, welche in bekannter
Weise zu Beginn der Öffnungsbewegung und am Ende der Schließbewegung eine vertikale Zusatzbewegung
ermöglichen. Dank dieser Ausgestaltung ist die Plaste 30 in ihrer Schließstellung mit dem Blech 25 in der
gleichen Ebene. Die vertikale Zusatzbewegung kann so sein, daß die Platte nach ihrer Verschiebung entweder
über dem Blech 25 oder unter demselben liegt. Es wird jedoch bevorzugt, daß sich die Platte über das Blech
zurückzieht, so daß man von dem Effekt des Gewichtes profitiert, welcher die von dem Mechanismus 15 aufgebrachte
Schließkraft unterstützt, anstatt dieser entgegen zu wirken, wie das der Fall wäre, wenn die Platte
zum Ende des Schließweges angehoben werden müßte. Außerdem hai: eine Zusatzbewegung über das Blech 25 zur
Folge, daß die bewegliche Platte sich in einer tiefen
- 14 -
Stellung befindet, wenn sie die öffnung verschließt, so
daß eine ungewollte Verstellung beim Betreten durch eine Person unmöglich ist.
Claims (13)
1. Einrichtung zum Sperren einer vertikalen, eine Leiter (1, 2, 29) aufweisenden Passage, dadurch
gekennzeichnet, daß sie ein bezüglich der Leiter fest angeordnetes Trage- und Führungsgerüst (6,
23) für eine Platte (5, 30) umfaßt, die in dem Gerüst geradlinig und im wesentlichen quer zur Leiter
zwischen einer ersten Schließposition, bei der sie die Passage sperrt, und einer zweiten Öffnungsstellung,
bei der sie die Passage freigibt, beweglich gelagert ist, sowie auf jeder Seite der
Platte angeordnete Mittel (14, 31, 37, 39, 51) zum Betätigen der Platte (5, 30).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (5, 30) und das Tragegerüst
(6, 23) Verriegelungsmittel (34, 35, 44, 45) aufweisen, die zum Arretieren der Platte in ihrer ersten
Position zusammenwirken.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß sie eine Einrichtung (15) zur automatischen Zurückverstellung der Platte (5, 30)
in ihre erste Position umfaßt, wobei diese Einrichtung an dem Gerüst (6, 23) einerseits und der
Platte (5, 30) andererseits angreift.
4. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst einen
rechteckigen Rahmen (7, 23) umfaßt, dessen lange Seiten (8, 9, 23a, 23b) parallele Führungen bilden,
in denen die Seitenkanten der Platte (5, 30) gefUhrt werden.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (23) eine fest angeordnete
Platte (25) trägt, welche im wesentlichen die Hälfte der Fläche des Rahmens (23) abdeckt.
S, Einrichtimg nach Ärsspiueh 5, dadurch gelrcr-jizeich-
li&t, daß die Platte (30) so geführt ist, daS xie
bei ihrer Verstellung von der ersten Position zul
zweiten Position über die feste Platte (25) gleitet,
7. Einrichtung nach Anspruch 5f dadurch gekennzeich- &psgr;
net, daß die Platte (30) so geführt ist, daß sie bfei ihrer Verstellung von der ersten Position zur
zweiten Position unter die feste Platte (25) gleitet.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten (30a, 30b) der Platte
(30) nach außen abgeschrägt sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanten (27) der vom Rahmen (23) und der festen Platte (25) begrenzten öffnung (26)
nach innen abgeschrägt sind.
10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Betätigen
und Verriegeln einen an der Platte (30) befestigten, horizontal verschiebbar gelagerten Riegel
(44) umfassen, welcher mit einem vertikalen Betätigungsstempel (40) verbunden ist, der in seinem
unteren Bereich in einem Griff (51) zum Ziehen des Stempels nach unten endet, welcher eines der k
- 17 -
Mittel zum Betätigen der Platte bildet, und der mit seinem oberen Bereich mit einem Pedal (14, 39)
zum Niedertreten der Stange zusammenwirkt, welches das andere Mittel zum Betätigen der Platte bildet.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch
net, daß das Pedal (39) in der Platte (30) vertikal
verstellbar und dieser gegenüber verdrehbar gelagert ist, daß zwischen deis Pedal und der Platte
Mittel (48, 49) zur Drehindexierung vorgesehen sind derart, daß da.s Pedal nur in einer bestimmten
ti Drehtfinkc.l -tellune; gegenüber der Platte niederge-
treten werden kar~v, wobei ein elastisches Rück-
stellorgan (50) &.; Pedal nd an der Platte as~.-greift,
welches das Pedal aus dieser Drehwinkelstellung heraus zu versccilen ^ucht.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichf;
net, daft sie Mittel (57) zum Arretieren des Pedals in seiner oberen Stellung umfaßt, die einer von
&xgr; der Oberseite der Platte her zugänglichen Schließeinrichtung
zugeordnet sind.
13. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich net, daß sie Mittel 859) zum Blockieren des Handgriffes
in seiner oberen Stellung umfaßt, die einer von der Unterseite der Platte her zugänglichen
Schließeinrichtung zugeordnet sind, sowie Mittel (52, 54, 55) zum Abkoppeln des Handgriffes
von der Betätigungsstange, wenn der Handgriff arretiert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR8907394A FR2647830B1 (fr) | 1989-06-05 | 1989-06-05 | Dispositif de sectionnement d'un passage vertical equipe d'une echelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1990
- 1990-06-05 DE DE9006350U patent/DE9006350U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115538918A (zh) * | 2022-08-31 | 2022-12-30 | 华能伊敏煤电有限责任公司 | 一种可折叠的防滑斜梯 |
Also Published As
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|---|---|
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