DE9005009U1 - Dachentlüfter - Google Patents
DachentlüfterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen als Dacheindeckungsplatte gestalteten Dachentlüfter mit einem mittelständigen,
kuppelförmigen Dom, der in seiner Höhe größer ist als seine Breite und kleiner als seine Länge.
Ein Dachentlüfter dieser Art ist durch die DE-OS 2 128 035 bekannt. Der die Dacheindeckungsplatte überragende
Dom besteht dort aus pagoden- bzw. stufendachartigen Aufsätzen aus z.B. Blech. Der oberste Aufsatz ist deckenseitig
unter Bildung von Lüftungsschlitzen durchbrochen.
Durch die DE-PS 25 35 255 ist es bekannt, den Dom mittels einer konturenangepaßten Kappe zu überfangen, welche
mit dem Lüftungssystem in Verbindung steht, so daß ein sich nach oben hin schornsteinartig fortsetzendes
Rohr-Oberteil unabhängig von der jeweiligen Dachflächenneigung in die Vertikale gebracht und in dieser Stellung
gesichert werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, Dachentlüfter der angegebenen Gattung baulich und lüftungstechnisch zu verbessern.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die in den Ansprüchen 1 und 2 angegebene Erfindung.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer, als Dacheindeckungsplatte gestalteter Dachentlüfter
geschaffen, der sich durch einfachen Aufbau und günstige Voraussetzungen im Hinblick auf die wirksame Entlüftung
auszeichnet. Auch in stabilisatorischer Hinsicht liegen Vorteile vor. Konkret ist so vorgegangen, daß der Scheitelbereich
des als Endstück eines Lüftungsanschlußrohres ausgebildeten Domes als Lüftungsgitter gestaltet ist. Es
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bedarf keines besonderen Zusatzbauteiles. Die integrale Gitterung setzt sich in Form formtechnisch gleich mitangeformter
Stabilisierungsstreben über den den Lüftungsquerschnitt bildenden Bereich fort. Die zweckmäßig in
der längeren Erstreckungsrichtung des Domes orientierten Gitterelemente führen zu einer äußerst strömungsgünstigen,
weitestgehend verwirbelungsfreien Mündung des Öffnungsbereichs. Solche, das Lüftungsgitter bildende Materialstege
schaffen auch unmittelbar nach dem Entformen des Bauteiles einen stabilen Verbund. Auch optisch-visuell
liegt keine Störung vor, da der Domsilhouette gefolgt werden kann.
Bei einem im Oberbegriff vorausgesetzten Dom, der weiter mit zweifach gekrümmten Querwänden und im Basisbereich
ebenflächigen Seitenwänden ausgestattet ist, die im oberen Bereich kuppeiförmig zulaufen, erweist es sich
als vorteilhaft, daß das Lüftungsgitter in einer den Dom überfangenden , mit dem Lüftungsanschlußrohr einstückigen
Kappe gestaltet ist. Hier liegen also die gleichen stabilisatorischen sowie entlüftungstechnischen Vorteile
vor, wobei jedoch die bei vorbekannten Lösungen mögliche Winkeleinstellung der Dacheindeckungsplatte zur vertikalen
Ausrichtung des Lüftungsanschlußrohres in gleich günstiger Weise gegeben ist. Eine solche Kappe steht
nicht wesentlich über den selbst ebenfalls recht gedrungen gestalteten Dom über. Der entsprechende Überstand
liegt praktisch nur bei einer Materialstärke bzw. Dicke der Kappe. Der entsprechende Verzicht auf die exponierte,
in der Regel recht hoch ansteigende schornsteinartige Gestalt des Entlüftungsoberteils stellt sich auch als
günstiger heraus in Bezug auf sturmbezogene Belastungen bzw. gegenüber aus der Schneelast herrührenden mechanischen
Beanspruchungen. Soll verhindert werden, daß Regen etc. in das Lüftungsrohr gelangt, so läßt sich die dies-
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bezügliche Öffnung sprich Lüftungsgitter durch eine dem
Dom konturengleich gestaltete Abdeckkappe oberhalb des Lüftungsgitters überfangen. Die Anordnung oberhalb des
Lüftungsgitters ist dabei so, daß der erforderliche Luftaustausch in genügendem Maße beibehalten wird. Es
genügt im allgemeinen eine fingerbreite Abstandslage zur Oberseite der Kappe. In Bezug auf die Befestigung der
Abdeckkappe an der Kappe wird vorgeschlagen, daß das Lüftungsgitter zwei in Richtung der Längsrichtung des
Domes liegende Speichen besitzt, zwischen denen eine Büchse als Steckaufnahme für einen Haltezapfen der das
Lüftungsgitter überfangenden, konturengleich bzw. -angepaßt zum Dom gestalteten Abdeckkappe. Die Büchse
erfüllt dabei eine Zusatzfunktion, indem sie die recht langen Speichen wie eine Materialbrücke miteinander
verbindet, dies zweckmäßig im Mittelbereich der Speichen. Da die Büchse andererseits an begrenzt beweglichen,
jedenfalls nicht starren, frei gespannten Speichen sitzt, ergibt sich eine vorteilhafte anpassende Ausweichbewegung
bei nicht exakt axial ausgerichtetem Haltezapfen. Zur Sicherung der Steckzuordnung kann ein solcher
Haltezapfen mit Rastvorsprüngen versehen sein, etwa in der Weise, daß sein steckaktives Ende einen Kreuzschlitz
besitzt, dessen lichte Breite den für das Zurückweichen der Rastnasen notwendigen Ausweichraum bringt. In strömungstechnischer
Hinsicht hat es sich als günstig erwiesen, daß der querliegende Durchmesser der elliptischen
Lüftungsgitter-Öffnung etwa demjenigen des Lüftungsanschlußrohres entspricht und der längsliegende Durchmesser
der Lüftungsgitter-Öffnung über eine trichterförmige
Abgleitfläche in den kreisrunden Querschnitt des Lüftungsrohres einläuft. Natürlich kann - wie beim Ausführungsbeispiel
bevorzugt - die entsprechende Überstandslage auf beiden diametral einander gegenüberliegenden
Seiten realisiert sein. In jedem Fall ergibt sich durch
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die Umformung des in der Regel kreisrunden Querschnitts in einen elliptischen, langlochartigen Öffnungsmund eine
strömungsgünstigere Öffnungsschale zur Außenluft hin. Weiter erweist es sich als günstig, daß die Abdeckkappe
helmartig gestaltet ist und traufenseitig einen abgesetzten
Kappenschirm ausbildet. Der gegenüber dem helmartigen Kappenkörper zurückgeschnittene Schirm bildet eine
bevorzugte Luftaustauschfläche, während aber auch ringsrum
die Überfangszone der Kappe den entsprechenden allseitigen Luftaustausch mitfördert, gegenüber dem traufenseitigen
herabfließenden Regenschwall jedoch eine größere Überlappungszone durch den viel tieferen Helmrand
schafft. Endlich wird noch vorgeschlagen, daß die traufenseitige Querzone der Kappe und/oder der Abdeckkappe
mit zur Seite ausladenden Stufen gestaltet ist. Solche im bevorzugten Lüftungsabschnitt liegenden Stufen vermeiden
ein sturmbedingtes Hochtreiben des ablaufenden Regenwassers gegen die innere Öffnung; die Stufen vermitteln
vielmehr ein nach auswärts gerichtetes Ablaufen in Richtung des Fußes des Domes.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch veranschaulichter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den als Dacheindeckungsplatte gestalteten Dachentlüfter in Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht hierzu,
Fig, 3 die Seitenansicht von links,
Fig. 4 die Seitenansicht von rechts,
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Fig. 5 den Dachentlüfter von der in Fig. 1 abgewandten Seite her gesehen,
Fig. 6 den Schnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 2 , und zwar in gegenüber Fig 2 vergrößerter Wiedergabe,
Fig. 7 den Schnitt gemäß Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine der Fig. 2 entsprechende Draufsicht, jedoch bei abgenommener Abdeckkappe,
Fig. 9 einen der Fig. 6 entsprechenden Vertikalschnitt, jedoch unter Verdeutlichung des zweiten
Ausführungsbeispieles der Erfindung und
Fig. 10 den Schnitt gemäß Linie IX-IX in Fig. 9.
Die als Dachentlüfter D gestaltete Dacheindeckungsplatte 1 ist zwecks optisch guter Einpassung in das Flächenbild
eines Daches in ihrem Grundaufbau wie die übrigen Dacheindeckungsplatten (Dachpfannen) gestaltet.
Von der in Art der Dachpfanne profilierten Dacheindekkungsplatte 1 geht ein nach oben gerichteter Dom 2 aus.
Er ist der Dacheindeckungsplatte 1 gleich angeformt und erstreckt sich im Mittelbereich derselben. Bezogen auf
das Profil der Dacheindeckungsplatte erstreckt sich der Dom 2 in der Ebene einer mittelständigen, nach oben quer
konvex gewölbten, in der Neigungsrichtung verlaufenden Rippe 3. Da der Grundriß des Domes 2 auch noch die benachbarten
flachen Partien 4 der Dacheindeckungsplatte teilweise einbezieht, ergibt sich ein ovaler, in Höhenrichtung
jedoch unterschiedlicher Anbindungs- bzw. Über-
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gangsbereich, was sich auf die Stabilität des Domes 2 förderlich auswirkt.
Der Dom 2 ist in Neigungsrichtung der Dacheindeckungsplatte 1 langer ausgebildet als seine Breite beträgt.
Dabei ist die Höhe des Domes 2 größer als die Breite und kleiner als die Länge des Domes. Es handelt sich um eine
zweifach gekrümmte Anformung, wobei die im wesentlichen parallel verlaufenden Querwände des Domes im Basisbereich
desselben ebenflächige Seitenwände 5 bilden, wobei aber diese Querwände im oberen Bereich kuppeiförmig
zulaufen. In Längsrichtung liegt also ein größerer Wölbungsverlauf vor als in Querrichtung.
Der die Krümmung der Längswölbung bestimmende Radius R fußt etwa im Schnittpunkt der Diagonalen der im Grunde
rechteckigen Dacheindeckungsplatte. Dieser Radiuspunkt ist mit &khgr; bezeichnet. Der Radiuspunkt der Querwölbung
ist mit y bezeichnet und erstreckt sich auf einer kreisförmigen Bogenbahn um den Radiuspunkt x. Der vom Radiuspunkt
y ausgehende Radius R1 ist von halber Länge des vom Radiuspunkt &khgr; ausgehenden Radius' R.
Wie Figur 6 deutlich entnehmbar, läuft im Scheitelbereich des Domes 2 eine Öffnung Ö aus. Dieser die Öffnung
Ö umschreibende Scheitelbereich ist als Endstück eines Lüftungsanschlußrohres 6 ausgebildet. Dort gehen Domwandung
und Rohrwandung einstückig ineinander über, vorzugsweise unter Beibehaltung einer gleichen Wandungsdicke,
die hier recht dünn ausfallen kann zufolge der polydirektionalen Ausrichtung der Wandungspartien, was zu einem
hohen Versteifungseffekt führt.
Die Öffnung Ö bildet den Rahmen Ra eines Lüftungsgitters
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% 03
Das Lüftungsgitter 7 besitzt zwei in Richtung der Längserstreckung
des Domes 2 liegende Speichen 8. Im Vertikalschnitt gemäß Fig. 6 u. 10 gesehen, nimmt die Oberkante
der vertikal ausgerichteten Speichen 8 einen der Wölbung des Domes 2 entsprechenden Verlauf. Die Speichen 8 reichen
deutlich in die Öffnung Ö vertikal hinein und sind auch unterseitig konvex gewölbt. Aus Fig. 8 wird deutlich,
daß die beiden Speichen 8 parallel verlaufen. Ihr Zwischenraum 9 ist von einer Beabstandung, die auch
außenseitig der Speichen im wesentlichen eingehalten ist zum dortigen schwach gekrümmten Abschnitt des Rahmens Ra.
Die wie ein Mund gestaltete, unterhalb in das Lüftungsanschlußrohr
6 übergehende Öffnung Ö weist einen ovalen, bzw. wie dargestellt, eher elliptischen Umriß auf, wobei
die längere Ellipsenachse in der Neigungsrichtung der Dacheindeckungsplatte 1 liegt.
Wie Fig. 8 weiter entnehmbar, ist der querliegende Durchmesser
der elliptischen Lüftungsgitter-Öffnung Ö etwa gleich demjenigen des Lüftungsanschlußrohres 6 bzw.
leicht darunter. Der Durchmesser der längeren Ellipsenachse überschreitet dagegen den Rohrdurchmesser. In
deutlicher Erweiterung geht daher der die Öffnung formende Bereich der Ellipse in eine Art Trichter T über. Der
Trichter T öffnet nach außen hin. Obwohl der Trichter T symmetrisch zugeordnet sein könnte, ist beim Ausführungsbeispiel eine Ausgestaltung dahingehend gewählt, daß die
traufenseitige Kehre der elliptischen Öffnung Ö etwas kleiner abschneidet d.h. in kürzerem Anschluß zum dortigen
traufenseitigen Querschnittsbereich 6' des Lüftungsanschlußrohres
6 steht. Der Trichter T schließt also spitzwinklig an mit leichter firstseitiger Neigung. Die
trichterförmige Mundform liegt demzufolge auf der traufenseitigen
Hälfte des zylindrischen Lüftungsrohrquer-
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Schnitts höher. Die vom Trichter T gebildete, firstseitige
Abgleitfläche trägt das Bezugzeichen 10, die andere,
kürzere 10'. In beiden wurzeln die Enden der Speichen 8.
Erfolgt der Anschluß der dargestellten Dacheindeckungsplatte 1 nicht an einer mit dem Kanalsystem verbundenen
Abflußleitung, und dient beispielsweise Dachentlüftungszwecken, so wird dem Dom 2 eine helmförmige Abdeckkappe
11 zugeordnet. Diese überfängt den Scheitel des Domes 2 unter allseitiger vertikaler Überlappung des Rahmens Ra,
so daß beispielsweise Schlagregen nicht in die Öffnung Ö gelangen kann.
Die Abdeckkappe 11 besitzt eine der Wölbungsform des Domes 2 weitestgehend angepaßte bzw. konturengleiche Gestalt,
so daß nur ein Belüftungspalt 12 zwischen der Oberseite des Domes und der Innenseite der Abdeckkappe
11 verbleibt. Ein solcher Belüftungsspalt 12 kann allseitig vorgesehen sein, befindet sich zumindest aber im
Bereich eines der Abdeckkappe angeformten Schirmes 13. Die darunter liegende Zone kann als Fenster 14 bezeichnet
werden, denn von den Schirmenden ausgehend erstrekken sich Seitenwände 15 der Abdeckkappe unter größerer
Abdeckung der der Öffnung Ö naheliegenden Bereiche der Seitenwände 5 des Domes. Hier kann sogar eine seitlich
berührende Stützanlage zwischen den Seitenwänden 15 und den korrespondierenden Seitenwänden 5 genutzt werden und
beispielsweise der dem Schirm 13 abgewandte Kappenrand sich wieder von der Oberseite des Domes abheben.
Was nun die Befestigung der Abdeckkappe 11 angeht, so ist diesbezüglich so vorgegangen, daß zwischen den Speichen
8 des Lüftungsgitters 7 eine Büchse 16 sitzt. Letztere wird den besagten Speichen zweckmäßig gleich mit
angeformt und weist zweckmäßig auch deren Höhe auf. Die
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geometrische Achse der Büchse 16 verläuft etwa raumparallel zu der des Lüftungsanschlußrohres 6. Die Büchse 16
bildet eine Steckaufnahme für einen Haltezapfen 17. Letzterer geht von der Unterseite der Abdeckkappe 11 aus
und ist ebenfalls dort gleich materialeinheitlich angeformt. Er ermöglicht die zentrierte Zuordnung und geht
deckenseitig in einen Distanzbund 18 über, welcher auf die obere Stirnseite der Büchse 16 aufsetzt. Zur unverlierbaren
Zuordnung weist der steckaktive Abschnitt des Haltezapfens 17 eine Kreuzschlitzung auf. Hierdurch
entstehen vier Rasthaken mit nach auswärts gerichteter Rastnase 19, die den unteren Stirnrand der Büchse 16
sperrend überfangen.
Wie der zeichnerischen Darstellung entnehmbar, ist der traufenseitig angeformte Schirm 13 der helmartig gestalteten
Abdeckkappe 11 stufenförmig abgesetzt. Die einzelnen, im wesentlichen gleich beabstandeten Stufen tragen
das Bezugszeichen 20. Sie erstrecken sich parallel zum etwa horizontal verlaufenden Schirmrand. Hierdurch ergibt
sich vor allem eine materialersparende Komponente. Aber nicht nur der Schirm 13 der Abdeckkappe 11 weist
die beschreibenen Stufen 20 auf, sondern auch die traufenseitige Querzone des Domes 2. Die diesbezüglichen
Stufen sind mit 21 bezeichnet. Sie setzen sich, wie auch die Stufen 20 der Abdeckkappe 11, in abwärtsgerichtete
Abschnitte 20' bzw. 21' fort, welche bis zur Seite der Teile hin abwärtsgerichtet reichen. Im Falle des Domes
hat dies den Vorteil, daß durch Sturm hochgetriebenes Wasser gegen die Stufen 21 trifft, welche das Regenwasser
dann seitlich ableiten und verhindern, daß es in den Belüftungsspalt 12 respektive in den Bereich des Fensters
14 gerät.
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Cd
&Iacgr;&Ogr;'
Fig. 9 gibt nun eine Version an, bei der das Lüftungsanschlußrohr 6 nicht unmittelbar am Dom 2 sitzt, sondern
im Interesse eines Neigungsausgleichs an einer auf dem Dom 2 schwenkbeweglich geführten Kappe 22. Entsprechend
sitzt auch das Lüftungsgitter 7 in dieser den Dom 2 überfangenden, mit dem Luftanschlußrohr 6 einstückigen
Kappe 22. Die Kappe 22 ist wie ein zweiter, kippbeweglich auf dem Dom 2 aufgesetzter Dom mit angeformtem
Luftanschlußrohr 6 ausgebildet. Die anderen Bezugziffern sind, ohne textliche Wiederholung, sinngemäß angewandt.
Der untere Rand der Kappe ergibt sich aus Fig. 9 in punktierter Linienart und ist mit 2 3 bezeichnet. Hier
sitzt auf Höhe des Radiuspunktes &khgr; eine körperliche, horizontale, parallel zur Traufenebene ausgerichtete
Klappachse. Gebildet ist diese von der Oberseite einer dem Luftanschlußrohr 6 außenseitig beidseitig angeformten
Leiste 24. Der Dom 2 formt an einer Seite eine dem Schwenkwinkelbedarf angepaßte Lagermulde 25 aus. Die
entsprechende Zuordnungsart ist im deutschen Patent 25 35 255 des Anmelders erläutert und wird in diesem Umfang
hier vollständig in Anspruch genommen. Zur Fixierung der jeweiligen Gebrauchsstellung geht von der einen Seite
des Domes unterseitig ein Befestigungslappen 26 aus. Es handelt sich um einen sektoralen Abschnitt mit randseitig
liegendem, konzentrisch zu &khgr; verlaufenden Bogenschlitz 27. Dieser ist von einer am Luftanschlußrohr 6
sitzenden Klemmschraube 28 durchsetzt. Es kann sich hier um eine Flügelschraube handeln, über die unter Zwischenlage
einer Klemmscheibe die jeweilige Stellung fixiert wird. Um den entsprechenden Winkelstellbereich der Kappe
22 noch zu vergrößern, ist die Domzone der Dacheindekkungsplatte 1 firstseitig tiefergezogen. Die entsprechende
Einziehung trägt das Bezugszeichen 29, so daß die Kappe 22 dort relativ tief eintauchen kann. Entsprechendes
gilt für den dem Schirm 13 abgewandten Endbereich
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der Abdeckkappe 11, wenn eine solche hier sinnvoll Verwendung
hat.
Auch in der beschriebenen Ausbildung unter Verwendung der Kappe 22 ergibt sich höhenmäßig keine ins Gewicht
fallende Aufstockung der Einheit Dom/Kappe. Der entsprechende Höhenversatz bewegt sich nämlich nur im Rahmen
praktisch der Wandungsdicke der Kappe 22, welche eine entsprechend konturenangepaßte Innenseite besitzt.
Die vom Dom 2 getrennte Ausbildung gemäß Fig. 9 hat den Vorteil, daß von der zeichnerischen Darstellung abweichende,
also andere Lüftungsanschloßrohr-Typen mit der Eindeckungsplatte 1 verbunden werden können beispielsweise
auch solche mit den Dom 2 erheblich weiter überragenden rohrförmigen Fortsätzen, mit oder ohne endseitiger
Lüftungsgitterstruktur und dies auch noch in Schraubversion, wie sie in der DE-OS 36 43 319 der Anmelderin im
einzelnen erläutert ist. Das bedeutet, daß keine neuen Grundpfannen-Werkzeuge, die bekanntlich sehr teuer sind,
hergestellt werden müssen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen.
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Claims (7)
1. Als Dacheindeckungsplatte (1) gestalteter Dachentlüfter (D) mit einem mittelständigen, kuppeiförmigen Dom
(2), der in seiner Höhe größer ist als seine Breite und kleiner als seine Länge, dadurch gekennzeichnet, daß der
Scheitelbereich des als Endstück eines Lüftungsanschlußrohres (6) ausgebildeten Domes (2) als Lüftungsgitter
(7) gestaltet ist.
2. Als Dacheindeckungsplatte (1) gestalteter Dachentlüfter
(D) mit einem mittelständigen, kuppeiförmigen Dom (2), der in seiner Höhe größer ist als seine Breite und
kleiner als seine Länge, mit zweifach gekrümmten Querwänden und im Basisbereich ebenflächigen Seitenwänden (5),
die im oberen Bereich kuppeiförmig zulaufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüftungsgitter (7) in einer den
Dom (2) überfangenden, mit dem Lüftungsanschlußrohr (6) einstückigen Kappe (22) gestaltet ist.
3. Dacheindeckungsplatte, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine dem Dom (2) konturengleich gestaltete Abdeckkappe (11) oberhalb des Lüftungsgitters (7).
4. Dacheindeckungsplatte, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lüftungsgitter (7) zwei in Richtung der Längserstreckung des Domes (2) liegende Speichen (8)
besitzt, zwischen denen eine Büchse (16) als Steckaufnahme für einen Haltezapfen (17) der das Lüftungsgitter (7)
überfangenden, konturengleich bzw. -passend zum Dom (2) gestalteten Abdeckkappe (11)·
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5. Dacheindeckungsplatte, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der kleinere (querliegende) Durchmesser
der elliptischen Luftgitter-Öffnung (Ö) etwa demjenigen
des Lüftungsanschlußrohres (6) entspricht und der größere (längsliegende) Durchmesser der Lüftungsgitter-Öffnung
(Ö) über eine trichterförmige (Trichter T) Gleitfläche (10, 10') in den kreisrunden Querschnitt des Lüftungsanschlußrohres
(6) einläuft.
6. Dacheindeckungsplatte, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die helmartig gestaltete Abdeckkappe (11) traufenseitig einen abgesetzten Schirm (13) ausbildet.
7. Dacheindeckungsplatte, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die traufenseitige Querzone der Kappe (22) und/oder der Abdeckkappe (11) mit zur Seite auslaufenden
Stufen (20, 20' bzw. 21, 21') gestaltet ist.
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