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DE9004674U1 - Spendersystem für flüssige, leicht entflammbare Brennstoffe - Google Patents

Spendersystem für flüssige, leicht entflammbare Brennstoffe

Info

Publication number
DE9004674U1
DE9004674U1 DE9004674U DE9004674U DE9004674U1 DE 9004674 U1 DE9004674 U1 DE 9004674U1 DE 9004674 U DE9004674 U DE 9004674U DE 9004674 U DE9004674 U DE 9004674U DE 9004674 U1 DE9004674 U1 DE 9004674U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow body
dispenser system
fuel
liquid
bottle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE9004674U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GREIFENSEE CHEM FAB AG
Original Assignee
GREIFENSEE CHEM FAB AG
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Filing date
Publication date
Application filed by GREIFENSEE CHEM FAB AG filed Critical GREIFENSEE CHEM FAB AG
Publication of DE9004674U1 publication Critical patent/DE9004674U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/2018Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure
    • B65D47/2056Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure lift valve type
    • B65D47/2081Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure lift valve type in which the deformation raises or lowers the valve port

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

G 21615
23.4.1990
Chemische Fabrik Greifensee AG, Wässeristr., CH-8340 Hinwil Robert Keller, Turmweg 7, CH-8437 Zurzach
Spendersystem for flüssige, leicht eniflatns»bare BresBstofle
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein SpeisdersystiSE Sr flüssige, leicht ciitüstmmbsxc Brennstoffe gemäss Obsrbegrii f des Fateniaisspr ud es 1.
Zum Wannhalten von Speisen auf dem Esstisch werden Rechauds mit einer .SßdiQamzne-verwendet Aücrr Modei.e weisen einen Spritbehälter mit einem darin eljstaucfeteii, in einem vertikalen iFuhnmg^Ohr verschiebbaren Docht auf, über welchem eine Flamme srzeugt wird, bei neueren R-thauds.tritt anstelle de* Dochtes eine Fliesi^-atte, welche mit dem Brennsprit in kontakt steht und durch ein Gitter gehalten wird. Das Nachfüllen des Brennstoff mfolgt wn oben durch das Gitter und das Vlies hindurch.
Diese bekannten Rechauds haben den Nachteil, dass beim Nachfüllen von Brennsprit, insbesondere, wenn dies während des Gebrauchs erfolgt, die Gefahr bestehe dass sich der dem Rechaud zugeführte Brennsprit an der fast unsichtbaren Flamme oder am noch heissen Gitter entzündet und die Flamme auf die Flasche überspringt. Dies kann zu Verbrennungen und Bränden führen, weil im Moment des Uebersprjngens der Flamme auf die Flasche die Bedienungsperson letztere fallen lässt und somit zusätzlich Brennflüssigkeit austritt. Durch die gertage Viskosität wird sofort eine grosse Fläche benetzt, die sich entzünden und zu einem Flächenbrand führen kann.
In neuerer Zeit sind deshalb Rechauds auf dem Markt erschienen, welche einen gelartigen Brennstoff enthalten. Der Brennstoff ist üblicherweise in einer mit einem aufreissbaren Deckel versehenen Aluminiumdose abgefüllt. Die Brennstoffdose ist nach Verbrauch des Brennstoffes durch eine neue zu ersetzen. Die Brenndauer einer solchen Portion ist verhältnismässig kurz, so dass bei häufigem Gebrauch eine grosse Anzahl von leeren Aluminiumdosen entsorgt werden muss. Es besteht auch zudem die Gefahr, dass die leeren, meist noch heissen Behälter wie gewohnt mit flüssigem Brennsprit nachgefüllt werden und sich entzünden können.
Es sind auch pastöse, in Tuben verpackte Anzündhilfsmittel bekannt. Diese eignen sich vor allem zum Entfachen von Holzfeuern in offenen Kaminen und zum Anzünden von Holzkohlen in Grillapparaten.
Werden diese Produkte auf kalte Brennstoffe appliziert, sind sie völlig gefahrlos;
• a t rrm
• · t ·
&iacgr; werden sie hingegen in bereits glühende Kohle oder ein heisses Rechaud gepresst, so
- ■-; . kann sich das die Tube verlassende Material entzünden und das Feuer an der Tube
I lässt sich nur durch Entzug des Sauerstoffes löschen.
f Zur Reinigung von Maschinen werden häufig Putzverdünner, z.B. Petrol oder ähnliche
1 Produkte verwendet, welche sich an heissen Maschinenteilen entzünden können. Die
§ dabei entstehende Flamme kann zur Flasche zurück- oder in diese hineinschlagen.
H Dabei lässt die Bedienungsperson die FIa^' iailen, so dass noch mehr Füssigkeit Üf auslaufen und einen Flächenbrand entstehen kann. H Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. I Die Erfindung, wie sie in <ien Ansprüchen gekennzeichnet ist. löst uie Aufgabe, ein
i Spendersystem zu schaffen, welches das Nachfüllen von noch heissen oder brennenden
1 Inhalt aufweisenden Brennstoffbehältern an Rechauds und das Zuführen von Zündmitteln
-Jj; IO
I in Holzkohlenöfen oder Cheminees auch auf glühende oder brennende Brennstoffe, sowie
■; das Arbeiten mit leicht entflammbaren Reinigungsmitteln gefahrlos ermöglicht.
■; Es gelingt, mit dem erfindungsgemässen Spendersystem den Brennstoff gefahrlos und rasch
aus der Spenderflasche an die gewünschte Stelle zu bringen. Wenn sich die vom 15 Spenderbehälter zum Applikationsort fliessende Brennstoffmasse entzündet, kann die
Flamme nur bis zum Verschluss des Behälters gelangen und wird dort gestoppt, weil durch a das Loslassen der Flasche der darin erzeugte Druck abfällt und der ausgestossene
j| Brennstoffstrahl abbricht. Ein Eintritt der Flamme in das Spendersystem ist wegen des mit
I Rückschlagventilen versehenen Verschlüsse* nicht möglich.
i 20 Es erweist sich auch als besonders vorteilhaft, dass im Rechaud keine speziellen Brenner
!| mehr eingesetzt werden müssen, sondern ein einfaches, oben offenes Gefäss genügt.
Der zum Abbrechen des Brennstoffstrahles notwendige Druckabfall tritt in jedem Fall sofort ein, wenn sich der Brennstoff entzündet oder die Flamme zur Flasche zurückschlägt, weil die Bedienungsperson reflexartig den auf die Flasche ausgeübten Druck wegnimmt. P Die dickflüssige Konsistenz des Brennstoffes, vorzugsweise verdickter Brennsprit, hat den
Vorteil, dass sich der Brennstoff beim Nachfüllen des Rechauds in dessen Behälter verteilt und im Gegensatz zu pastösen Brennmitteln der gesamte Behälter vollständig gefüllt werden kann. Bei Holz- oder Holzkohlefeuern kann das Brennmittel am Holz haften und langsam daran nach unten fliessen.
30 Anhand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
1 Figur 1 einen Spenderbehälter bei der Flüssigkeitsabgabe,
Figur 2 einen Spenderbehälter bei Unterbruch der Abgebe durch Druckabfälle.
Auf den mit einem Schraubgewinde 1 versehenen Hals 3 einer radial leicht von Hand zusammendrückbaren Kunststoffflasche S ist ein Verschluss 7 aufgesetzt, in dem ein Ventil eingebaut ist, bei dem bei Druckerhöhung im Innern der Flasche 5 eine Membran 9 oder ein anderer, die Austrittsöffnung überspannender Ventilkörper den Austritt von einer in der Flasche S enthaltenen Flüssigkeit 11 erlaubt, und zwar gerade so lange, wie der Ueberdruck anhält. Bei Verminderung des Druckes auf den Mantel der Flasche 5 legt sich die Membran 9 über die Durchtrittsöffnung und trennt den bereits ausgetretenen Inhalt von demjenigen in der Flasche 5 verbliebenen ab. Wird als Brennflüssigkeit eine verdickte brennbare Flüssigkeit, z.B. Brennsprit mit einer Viskosität von 200-1000 mPa.s, ynr?nncur/iica 1&Pgr;&Pgr; mPii c ypnuAn/Ut cn KtfULrirL·t /Imc C^Wli-atcon /tor MomKrtm U /lace /Inr
austretende Strahl bei Druckabfall sofort unterbrochen und abgetrennt wird und so dass keine Flamme in die Flasche 5 zurückschlagen kann. Die Verdickung des Brennsprits verhindert zudem dessen Zerstäubung beim Austritt aus dem Verschluss, so dass auch kein explosionsartiges Verbrennen eintreten kann, insbesondere, wenn eine Brennflüssigkeit direkt in offenes Feuer gespritzt wird. Eine zweite Membran 13 erlaubt nach jeder Druckentlastung eine Belüftung des Behälters zum Ausgleich des ausgestossenen Inhaltes. Der Durchtrittsquerschnitt für Luft ist so gering bemessen, dass ein Rückschlagen einer Flamme in das Behälterinnere nicht möglich ist. Sobald ein Druckausgleich eingetreten ist. sind beide Membranen M. 13 geschlossen und ein Austritt von Brennsprit ist auch bei liegender Flasche 5 nicht möglich.

Claims (5)

I ··» ··!··· HI ■ I Schutzansprüche
1. Spendersystem für flüssige, leicht entflammbare Brennstoffe, bestehend aus einem Hohlkörper (5) aus einem biegsamen Material zur Aufnahme der Flüssigkeit, m i L oin?!!" Verschlußtoi I (7); >lnr Rinn Anstrittsöffnung für den Brennstoff aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (7) einen Ventilkörper (9) umfaßt, der zwischen einer, die Austrittsöffnung verschließenden Stellung (bei Druckabfall/Unterdruck im Hohlkörper (5)) und einer die Austrittsöffnung freilegenden Stellung (bei Überdruck im Hohlkörper (5)) bewegbar ist.
2. Spendersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (9) eine Membran ist.
3. Spendersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dsß die Meinbren ' 9 ^ eine Trichfcfirfarni aufweist, deren verjüngtes Ende vom Inneren des Hohlkörpers (5) in die Austrittsöffnung ragt.
4. Spendersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (7) einen zweiten Ventilkörper (13) aufweist, der zwischen einer, das Innere des Hohlkörpers (5) von der Umgebungsatmosphäre abschließenden Stellung (bei Überdruck im Hohlkörper (5)) und einer die Umgebungsatmosphäre mit dem Inneren des Hohlkörpers (5) verbindenden Stellung (bei Druckabfall/Unterdruck im Hohlköroer (5)) bewegbar ist.
5. Spendersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (5) die Form einer Flasche besitzt.
DE9004674U 1989-09-20 1990-04-25 Spendersystem für flüssige, leicht entflammbare Brennstoffe Expired - Lifetime DE9004674U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH341889 1989-09-20

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Publication Number Publication Date
DE9004674U1 true DE9004674U1 (de) 1990-06-28

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ID=4255557

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9004674U Expired - Lifetime DE9004674U1 (de) 1989-09-20 1990-04-25 Spendersystem für flüssige, leicht entflammbare Brennstoffe

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EP (1) EP0419420A1 (de)
DE (1) DE9004674U1 (de)

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EP0419420A1 (de) 1991-03-27

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