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DE900426C - Sicherung am Mauserverschluss - Google Patents

Sicherung am Mauserverschluss

Info

Publication number
DE900426C
DE900426C DET5877D DET0005877D DE900426C DE 900426 C DE900426 C DE 900426C DE T5877 D DET5877 D DE T5877D DE T0005877 D DET0005877 D DE T0005877D DE 900426 C DE900426 C DE 900426C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuse
lock
mauser
securing
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET5877D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Nikolaus Von Tilly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIKOLAUS VON TILLY DIPL ING
Original Assignee
NIKOLAUS VON TILLY DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NIKOLAUS VON TILLY DIPL ING filed Critical NIKOLAUS VON TILLY DIPL ING
Priority to DET5877D priority Critical patent/DE900426C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE900426C publication Critical patent/DE900426C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/30Multiple safeties, i.e. one safety element acting on at least one element of the firing mechanism and at least one other element of the gun, e.g. the moving barrel
    • F41A17/32Multiple safeties, i.e. one safety element acting on at least one element of the firing mechanism and at least one other element of the gun, e.g. the moving barrel the other element being the breech-block or bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

  • Sicherung am Mauserverschluß Bei den bisher bekannten Verschlüssen für Mausergewehre ist die Sicherung am Schlößchen derart drehbar gelagert, daß die Walze der Sicherung in einem an der oberen Seite des Schlößchens erhöht angebrachten Lager drehbar ruht. Die Drehachse der Sicherung liegt in der die Längsachse des Verschlusses enthaltenden senkrechten Ebene. Wird die Sicherung aus der links gelegten Entsicherungsstellung nach rechts hochgestellt, so tritt .der Bund ihres Flügels in die Bewegungsbahn der Schlagbolzenmutter ein, so .daß der Schlagbolzen nicht entspannt werden kann. Wenn dann die Sicherung aus der hochgestellten Stellung nach rechts umgelegt wird, so tritt die Walze mit ihrer Schaufel in, die Sicherungsrast am hinteren Ende der Kammer, die dadurch gesichert wird, so daß sie nicht gedreht werden kann. Diese bekannte Ausführungsform hat verschiedene Nachteile. Erstens zwingt die erhöhte Anordnung des Lagers für die Walze der Sicherung zur erhöhten Anordnung .der Visierlinie, so .daß, beim Zielen, sei es über die normale Visiereinrichtung, sei es durch das Fernrohr, der Kopf des Schützen eine unnatürlich hochgerichtete Lage einnimmt, wodurch das Zielen beeinträchtigt wird. Ferner erfordert das Entsichern des Verschlusses eine lange Bewegungsbahn der Sicherung, was zusammen mit dem Umstand, daß die rechtsgelegte Sicherung mit zwei Fingern zwecks Entsicherns erfaßt werden muß, die Schußbereitschaft der Waffe verschlechtert. Außerdem kann,das .doppelteKlingen ,beim Entsichern die Aufmerksamkeit des Feindes erwecken bzw. das Wild aufscheuchen, falls es sich um ein Jagdgewehr handelt. Man hat schon vorgeschlagen, den ersterwähnten Nachteil dadurch zu vermeiden, daß das Lager der Sicherungswalze an der linken Seite des Schlößchens angeordnet wurde, wodurch die Erhöhung an der Oberseite des Schlößchens in Fortfall kam. Dabei gelangte jedoch die Walzeder Sicherung außer Bereich der Kammer, so daß durch die Sicherung nus der Schlagbolzen gegen Entspannen, nicht jedoch die Kammer gegen Drehen gesichert wurde. ES kam daher oft vor, daß sich die Kammer durch einen zufälligen äußeren Einfluß verdrehte und öffnete, was den Verlust der Patronen, sowie das Eindringen von Schmutz in; das Verschlußinnere oder sogar den Verlust der Kammer unvermeidbar zur Folge haue, wodurch die Waffe unbrauchbar wurde.
  • Die Erfindung beseitigt die Nachteile dieser bekannten Ausführungen, und ihr Wesen besteht darin, daß die in bekannter Weise in der linken Seite des Schlößchens :gelagerte und mittels des Bundes ihres Flügels den Schlagbolzen sichernde Sicherung an ihrem Bund mit einer Abschrägung versehen ist, die mit tdem einen Ende eines an, sich bekannten, im Schlößchen längs verschiebbar gelagerten, federnd `beeinflußten Stiftes zusammenwirkt, .der beim Umlegen, der Sicherung in die Sicherungslage mit seinem anderen Ende in eine Rast der Kammer eintritt und dadurch die Kammer gegen Drehung sichert.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigt Abb. i das neue mit der erfindungsgemäßen Sicherung versehene Schlößchen des Mauserverschlusses M. 98 im Grundriß, Abb. 2 die zugehörige Stirnansicht und A'bb. 3 die Vorderansicht -der Sicherung selbst. In dem Schlößchen i des üblichen Mausergewehres ist an der linken Seite um den Zapfen 2 drehbar die Sicherung 3 gelagert, die den Flügel q. und- den Bund 5 aufweist. Der Bund 5 ist mit einer Abschrägung 6 versehen. In die Bewegungsbahn dieser Abschrägung ragt das konisch ausgebildete Ende eines in einer Bohrung des Schlößchens i längs verschiebbar gelagerten Stiftes 7, der durch die Fader 8 stets nach rückwärts gedrückt wird.
  • Wird die Sicherung aus der in Ab @b. 2 voll gezeichneten Stellung in die gestrichelt gezeichnete Sicherungsstellung gelegt, so tritt sie mit dem Teil 5' ihres Bundes 5 in die Bewegungsbahn der nicht dargestellten Schlagbolzenmutter ein, wodurch ein Entspannen des Schlagbolzens verhindert wird. Gleichzeitig wird durch die Abschrägung 6 der Stift 7 nach vorn gedrückt, so .daß das abgerundete vordere Ende 7' dieses Stiftes in eine Rast am hinteren Kammerende eintritt und dadurch ein Verdrehen und Offnen der Kammer verhindert. Das. Entsichern kann mit dem rechten Daumen bewirkt werden, durch den die Sicherung in. die linksgelegte Entsicherungsstellung bequem und rasch umgelegt werden kann. Der Bund 5, 5' legt dabei die Bewegungsbahn der Schlagbolzenmutter frei, und auch die Abschrägung 6 gibt den Stift 7 frei, der durch die Federwirkung in die entsicherte Lage zurückgeführt wird. Die Waffe ist nun schußbereit.
  • Infolge der leichten Gangbarkeit kann der Schütze .die Entsicherung beim. angeschlagenen Gewehr ohne weiteres vornehmen. Die Schußbereitschaft ist .daher eine sofortige. Obzwar die Sicherung doppelt isst (des Schlagbolzens und der Kammer), wird sie auf einmal eingelegt b@zw. aufgehoben, und das mit kleinstem Geräusch.
  • Wenn in Vereinigung mit der erfindungsgemäßen Sicherung ein bis in die Nähe des Abzuges gekröpfter Kammerstengel verwendet und die Schlagbolzenmutter an ihrem hinteren Ende mit einem bekannten Hahn versehen wird, wird außer der Schußbereitschaft auch wesentlich die Feuergeschwindigkeit gefördert und ein wiederholtes Abziehen: des Schlagbolzens bei Versager ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherung am Mauserverschluß, gekennzeichnet durch eine Kombination -der bekannten, linksseitig im Schlößchen (i) gelagerten Sicherung (3), mit einem an sich bekannten, im Schlößchen (i) gelagerten, federnd beeinflußten Stift (7), der beim Umlegen der Sicherung (3) in die Sicherungslage durch eine Abschrägung (6) an ihrem Bund (5) in eine Rast der Kammer gedrückt wird und diese gegen Drehung sichert.
DET5877D 1943-07-31 1943-07-31 Sicherung am Mauserverschluss Expired DE900426C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET5877D DE900426C (de) 1943-07-31 1943-07-31 Sicherung am Mauserverschluss

Applications Claiming Priority (1)

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DET5877D DE900426C (de) 1943-07-31 1943-07-31 Sicherung am Mauserverschluss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE900426C true DE900426C (de) 1953-12-28

Family

ID=7545157

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET5877D Expired DE900426C (de) 1943-07-31 1943-07-31 Sicherung am Mauserverschluss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE900426C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982002941A1 (en) * 1981-02-27 1982-09-02 Mattarelli Ennio Security device for hand fire arms

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1982002941A1 (en) * 1981-02-27 1982-09-02 Mattarelli Ennio Security device for hand fire arms

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