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DE900320C - Vorrichtung an Bandwebstuehlen zum Weben von Leiterbaendchen - Google Patents

Vorrichtung an Bandwebstuehlen zum Weben von Leiterbaendchen

Info

Publication number
DE900320C
DE900320C DER7319A DER0007319A DE900320C DE 900320 C DE900320 C DE 900320C DE R7319 A DER7319 A DE R7319A DE R0007319 A DER0007319 A DE R0007319A DE 900320 C DE900320 C DE 900320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shafts
chopsticks
rollers
dobby
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER7319A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Reinshagen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
P F REINSHAGEN FA
Original Assignee
P F REINSHAGEN FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by P F REINSHAGEN FA filed Critical P F REINSHAGEN FA
Priority to DER7319A priority Critical patent/DE900320C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE900320C publication Critical patent/DE900320C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D1/00Woven fabrics designed to make specified articles
    • D03D1/08Ladder tapes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Bandwebstühlen zum Weben von Leiterbändchen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Weben von Bändern, insbesondere von für Brettchenvorhänge (Jalousien) bestim.mtz#n sogenannten Leiterbändern, bestehend aus einem Ober-und Untergurt, die durch mit ihren Enden abwechselnd in die beiden. Gurte eingewebte, der Breite der Brettchen entsprechende sogenannte Stäbchen verbunden sind. Die Bänder werdien auf Bandstühlen mit Schaftmaschine, gewebt, und zwar bisher in der Weise, daß eine den einzelnen Bandteilen entsprechende Vielzahl von Fächern, gewöhnlich vier, gebildet wird, die von vier Schützen, nacheinander passiert werden. Diese Herstellung ist zeitraubend und verteuert die Anfertigung solcher Bänder. Es ist zwar bereits der Vorschlag gemacht worden, durch besondere Platinen und Ausbildung der Schaftmaschine die Bildung der Fächer auf einmal und den Durchtritt derentsprechenden Schützen gleichzeitig zu bewirken, doch konnte dieses Einrichtung keinen Erfolg haben, weil Aufbau und Arbeitsweise zu verwickelt und die Schaftmaschine zu hoch belastet waren, so daß ihre Empfindlichkeit laufend zu Betriebsstörungen und Fehlern im Erzeugnis führte.
  • Die Erfindung vermeidet diese Mängel und hat einen Bandstuhl zur Herstellung der erwähnten Bänder entwickelt, der baulich nur wenig von einem gewöhnlichen B;andstuhi abweicht, so daß seine Herstellungskosten kaum merklich höher sind, und trotzdem eine schnellere Herstellung der Bänder störungsfrei gewährleistet. Diesels ist erfindungsgemäß im wiesentl.ichen dadurch erreicht, daß die zusätzlich - zur normalen Bewegung stattfindende Relativbeiwegunig der Stäbchenketten zum Verweben mit dem Ober- und Untcrgurt durch den mit Hilfe der Schaftmaschine gesteuerten Wechselkasten über besondere Glieder-erfolgt,-die in-die Züge zwischen der Schaftmaschine und den Schäften. für die Stäbchen eingeschaltet sind und wahlweise ein Verkürzen oder Verlängern der Züge herbeiführen. -Auf diese Weise ist die Schaftmaschine entlastet und. kann ungehindert ihre Arbeit verrichten, während der robuste Wechselkasten das Heben und Senken der Stäbchenfächer jeweils in die Fächer des Ober-und Untergurtes besorgt. Die dem Verlängern oder Verkürzen der Stäbchenzüge dienenden besonderen Glieder können einerseits aus einem Flaschenzug bestehen, .dessen: festes Rolle am Gestell des Bandstuhles befestigt ist, während seine Losrolle mit dem Zuggestänge des. Wechselkastens. in Verbindung steht, und andererseits durch ein Zwischenstück gebildet sein, das in das Zuggestänge zwischen Wechselkasten und Flaschenzug eingeschaltet ist und Maß und Richtung des relativen Hebens und Senkens der Stäbcheroschäfte bestimmt. Das kann durch einen zweiarmigen Hebel mit doppelter Übersetzung erreicht werden., dessen. Drehpunkt mit dem Flaschenzug und dessen Enden j edels mit einem Schlitten des Wechselkastens verbunden sind. Vorteilhaft ist es, die Rollen des Flaschenzuges als Kettenräder auszubilden und dabei die Festrollen in einer der Zahl der Schäfte für die Stäbchen entsprechenden Anzahl auf einer gemeinsamen Achse nebeneinander, die Losrollen dagegen in Form von auf gleicher Höhe, aber versetzt zueinander gegenüberliegenden Rollenpaaren anzuordnen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbenspiel dargestellt, und zwar zeigt .
  • Fig. i einen Bandwebstuhl teilweise im Schnitt und vereinfachter Darstellung, wobei zur Verdeutlichung der Zeichnung nur die Merkmale der Erfindung im einzelnen wiedergegeben sind, Fig. 2 eine Ansicht von der Rückseite eines Bandstuhles in der gleichen Weise wie Fig. i, Fig. 3 bis 5 eine vereinfachte Darstellung .des Verfahrens, wob-ei zur besseren Erläuterung des Erfindungsgedankens nur die Fachbildung für eine Stäbchenkefite dargestellt ist, Fig. 6 bis i i die Fachbildung für zwei Stäbchenketten, Fig. 12 das fertig gewebte Band im unaufgeschnittenen Zustand, Fig. 13 das Band. im aufgeschnittenen Zustand und Fig. 14 den Übersetzungshebel zur Fachbildung eines Leiterbundes mit zwei Stäbchen.
  • Die nachstehende Beschreibung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung eines Leiterbandes zum Betrieb vom. Brettchenrvorhängen (Jalousien). Das Band (s. Fig. 12 und 13) besteht aus einem starken Ober- und einem Untergurt A, B, die an ihren zugekehrten Flächen durch Zwischenbänder, die sogenannten Stäbchen C, D, verbunden sind. Von den beiden Stäbchen C, D ist jeweils eins auf der linken und eins auf der rechten Seite zwischen dem Oher- und dem Unteirgurt A, B angeordnet. Die Verbindung zwischen -den Stäbchenbändern und dem Ober- und Untergurt geschieht .dadurch, daß die Stäbchen C, D einmal mit dem oberen Gurt A und einmal -mit dem unteren Gurt B verweibt werden, und zwar derart, daß dein Wechsel von der oberen in die untere Bindung ganz kurz erfolgt. Sind die Stäbchenbänder C, D oben und unten geheftet, so werden sie eine bestimmte Länge getrennt von dem Ober- und dem Untergurt .gewebt, worauf sich die Verwebung mit dem Ober- und Untergurt wiederholt. Dabei sind die Anheftungen E der beiden Stäbchen C, D an dem Ober- und dem Unteirgurt A, B in der Längsrichtung versetzt zueinander angeordnet, derart, daß beispielsweise beim Anheften das linken Stäbr chens das rechte Stäbchen getrennt gewebt wird, und umgekehrt. Ist das ganze Leiterband A, B, C, D fertig gewebt, so, wird die Kette der Stäbchenbänder bei dem, kurzen Übergang F von der oberen in: die untere Heftung zerschnitten. Jetzt erst ist das Band gebrauchsfertig, indem es aufgeklappt wird, so daß Zwischenräume .entstehen, in die die Brettchen eingeschoben werden können.
  • Zur Anfertigung dieses Gewebes dient erfindungsgemäß folgende Vorrichtung: Durch eine Hauptwelle 15 wird eine auf dem Hinterscheit 16 eines Bandwebstuhles gelagerte Exzenterwelle 17 angetrieben. Die Exzenter .der Welle 17 wirken auf Rollen von Schafttritten ein, die am Vorderscheit des Stuhles lagern. Die Schafttritte stehen durch Auftrittsdrähte i 8 mit Hebewippen i g in Verbindung, die am Schwedenholz 2o drehbar gehalten sind. Die Wippen. ig stehen wieder durch Drähte 21 mit den Tümmlerarmen 22, 23 in Verbindung, die durch sich über die :ganze Länge des Bandstuhles erstreckende Wellen 2¢ in den offenen Lageraugen der Tümmlergestelle 2q.' ruhen. Die Tümmler sind doppeilarmige Hebel 22, 23, deren einer Arm über Drähte 25 unmittelbar. auf die Schäfte 26 einwirkt.
  • Der vorbeschriebena Antrieb gilt zur Bewegung der Schäften 26 für den Ober- und Untergurt A, B. Für beide Bänder sind bei einfacher Bindung nur zwei - Schäfte vorgesehen, indem. die Schaftlitzen, eines Schaftes zwei Augen jeweils. für eine Kette des oberen und des unteren Gurtes aufweisen. Wie ersichtlich, werden somit beide Gurte A, B spiegelbildlich gegenüberliegend gleichgewebt. Es versteht sich, daß bei Ausbildung des Ober- und Untergurtes als. 'vierbindigen Köper vier Schäfte zur' Anwendung kommen.
  • Die Schäfte oder Schachten 27 für die Stäbchenbänder C, D werden durch die Schaftmaschine bewegt. Diese sitzt noch über-den Tümmlergestellen 2q.' im obersten Teil des Bandstuhles.
  • Um die die Schäfte 27 mit der Schaftmaschine verbindenden, Seile oder Ketten 28 verkürzen oder verlängern und somit die Schäfte in ihrer Gesamtstellung heben oder senken zu können, wenden die Seile 28 über flaschenzugähnliche Rollen 219, 30 geführt. Davon sind die einen als. Festrollen 2g und die anderen als Losrollen 30 ausgebildet. Die Festrollen 29 lagern zwischen zwei U-Eisen 31, die auf einer an einem Bandstuhlträger 32 angebrachten Konsole 33 befestigt sind. Die beiden U-Eisen 31 weisen an ihrem oberen Ende je eine aus Flacheisen bestehende Travers0 34 auf, die an beiden Emden mit einer Lasche 3,5 versehen sind. Die! Laschen 35, von denen sich jeweils zwei auf den benachbarten Enden der Traversen 34 gegenüberliegen, weisen in senkrechter Richtung verlaufende Langlöcher 36 auf. In den Langlöchern 36 führen sich die Achsen 37 je eines in Durchmesserrichtung gegenüberliegenden Losrollenp-aares 30a, 30b, deren rechtes Paar 30a zum Bewegen der Schäfte 27a für die rechte Stäbchenkette dient, während das linke Paar 30b die Schäfte 27b für die linke Stäbchenkette, bewegt. Die, Losrollen 30a, 30b sind von einem Käfig 38 umgehen, der am obeiren Ende eine Cse 39 zum Einhängen eines Zugmittels in Form eines Seilzuges oder einer mit hakenartigen Enden versehenen Stange 4o aufweist. Über das Zugmittel 4o stehen die Los.rollen 30a, 3rb mit den Tümmlern 44 42 in Verbindung. Die Tümmler werden über Seilzüge oder Stangen 43, 44 und die Wippen i9 durch die Wechselvorrichtung 45 angetrieben. Die Wechselvorrichtung 45 erhält ihren Antrieb: über einen Kurbel- und Hebeltrieb- 46 von .der Exzenterwel'le 17 aus und wird durch Züge 46' der Schaftmaschine gesteuert. Dabei steht jeweils ein Paar Losrollen 30a Oder 30b über Seile 48 bzw. 48a mit zwei Schlitten der Weich:selvorrichtung 45 in Verbindung. In die Zugmitteil 44 zwischen den beiden, Schlitten der Wechselvorrichtung 45 und der Wippe i9 ist erfindungsgemäß Ein doppelarmiger Hebel 47, vorzugsweise mit dem Hebelverhältnis i ::2, eingeschaltet. Der mittlere Lagerpunkt Z des Hebels 47 dient zur Aufnahme des zur Wippe i9 gehenden Zugmittels 44, während die beiden äußeren Lagerpunkte X, Y die Zugmittel 48 der Wechselschlitten aufnehmen.
  • Beim Weben der vier Bänder A, B, C, D werden vier Fächer a., b, c, d gebildet (vgl. Fig. 7 bis 11), die von vier gekuppelten Schützen, die immer die gleiche Hinundherbewegung machen, passiert werden. Hinter den Schachten 26, 27a, 27b liegen die vier Ketten, von denen die obere mit O, die beiden mittleren mit Stl und St2 und die untere Kette mit U bezeichnet werden sollen. Von den flaschenzugähnlichen Rollen können so viele im Gesteill des Bandwebstuhles angeordnet werden, wie das Gewicht der Schachten oder Schäfte es verlangt, ohne daß diese sich durchbiegen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist in den Fig.3 bis 5 vereinfacht dargestellt, indem zur besseren Erklärung das zweite Stäbchenband D weggelassen, der Ober- und Untergurt also nur durch ein Stäbchen verbunden sind. Die Schachten 26 für den Ober- und Untergurt A, B arbeiten dabei in der üblichen Weise.
  • Nach Fig. 3 werden drei Bänder A, B, C getrennt gewebt. Die Schachten 27a für das Stäbchenband C arbeiten in ihrer mittleren Stellung. Der linke Zug 48a ist durch die Wechseilvorrichtung 45 angezogen, so daß das mittlere Lagerauge Z um den Drehpunkt X um den Betrag I nach unten geführt ist. Über die Züge 44, 43, 40, die Wippe i9 und den Tümmler 41, 42 wird das Paar Losrollen 30 in seiner mittleren Stellung gehalten. Soll jetzt die Stäbchenkette Stl im Obergurt A gebunden werden, so bleibt der linke Zug 48" des Wechselkastens 45 in seiner Stellung und der rechte, 48b, wird angezogen, (s. Fig. 4). Dabei wird das Lagerauge Z des Hebels 47 um den Drehpunkt Y um den Betrag II nach untern, geführt. Dia Zugmitteil 28 der Schaftmaschine werden dabei verkürzt und somit die Schachten 27a in die obere Stellung gehoben. Ist die Stäbchenkette Stl eine bestimmte Länge mit der Kette O des Obergurtes A verwebt, so werden, beide Wechselschlitten wieder nach oben geführt und der Hebel 47 in die Stellung nach Fig. 5 gebracht. Bei dieser Bewegung werden die Zugmittel 28 von der Schaftmaschine um die Entfernung der drei Fächer verlängert, so daß die Schäfte 27a in ihre unterste Stellung gebracht werden. Ist nun die! Stäbchenkette Stl um dein vorgeschriebenen. Betrag mit dem Untergurt C verweibt, so werden. die Schäfte 27a um den Abstand zweier Fächer, d. h. wieder in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung angehoben.
  • Die richtige Arbeitsweise für das Band mit zwei Stäbchenreihen A, B, C, D ist so, daß vier Fächer a, b, c, d gebildet werden (s. Fig. 6 bis i i), und zwar das Oberfach a., die beiden mittleren Fächer b und c und das Unterfach d. Hierzu ist für die Fachbildung ein Hebel mit einem Übersetzungsverhältnis von i : 2 erforderlich (s. Fig. i4). Jedes Fach a., b, c, d wird, wie schon envähnt, von einem Schützen passiert. Die Ketten Sti, St2 eines jeden Stäbchenbandes C, D werden im Gegensatz zu dein Ober- und Untergurten A, B je-durch zwei Schachten 27a, 27b gesteuert. Nach Fig. 6 wird in allen Fächern, a, b, c, d gebunden, so daß Ober- und Untergurt A, B, ferner das linke und da.s rechte Stäbchen C, D' getrennt gewebt werden (s. strichpunktierte Stellung des Hebels 47 in Fig. i4). In Fig. 7 wird de Stäbehenkette Stl an den Obergurt A geheftet, indem die beiden Schäfte in der obersten Stellung arbeiten, wobei der Schützen in Fach b leer läuft (s. gestrichelte Stellung des Hebels 47 in Fig. i4). jetzt werden die Schachten 27a gesenkt, wobei die Stäbchenkette Stl in Unterbindung heftet (s. voll ausgezogene Hebelstellung in Fig. i4). Im Fach b erfolgt keines Bindung (s. Fig. 8). In Fig. 9 sind die Schachten 27a wieder in ihres mittlere Stellung gehoben worden, .so daß alle vier Bänder A, B, C, D wieder getrennt gewebt werden, In Fig. io haben die Schachten 27b in: ihre oberste Stellung gewechselt, so daß der Schützen im Fach c leer läuft. Die Stäbchenkette St2 heftet nun in Obeirbindung. In Fig. i i wird die Stäbchenkette St2 im unteren Gurt B geheftet. Die Schäfte 27b stehen dabei in der tiefsten Stellung, und im Fach c erfolgt keine Bindung. Jetzt beginnt wieder die Arbeitsweise nach Fig.6, und das vorbeschriebene Spiel wiederholt sich.
  • Wie schon erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte z. B. mittels der Vorrichtung, wie schon bei der Darstellung des Verfahrens beschrieben, das Leiterband nur mit einem Stäbchenband oder aber auch mit mehr als zwei Stäbchenbändern hergestellt werden. Ferner wäre auch eine umgekehrte Bewegung der Fächer möglich, indem an Stelle der Stäbchenkette die Ober- und Un.tergurtketten in die Stäbchenketten gesenkt oder gehoben werden, wobei die Fächer der Stäbchenbünder keines Relativbewegung zu ihrer Eigenbewegung machen.

Claims (5)

  1. PATENTA.ISPRLTCHE: z. Vorrichtung an Bandwebstühlen zum Weben, von Bändern,' insbesondere von für Brettchenvoirhänge (Jalousien) bestimmten sogenannten Leiterbändchen, bestehend aus einem Ober- und Untergurt, die auf ihren einander zugekehrten Flächen durch Zwischenbänder, die sobgenannteu Stäbchen, unter An«ren.dung mehrerer Fächer verbunden sind, die vom der _gleichen Anzahl Schützen auf einmal passiert wezdz#n, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlich zur normalem Bewegung stattfindende Relativb-,Nvegung der Stäbchemketten (Sti und St') zum Verweben mit dem Ober- und Unteirgurt (A, B) durch dein mit Hilfe der Schaftmaschine gesteuerten Wechselkasten (45) durch besondere Glieder (29, 30, 47) erfolgt, die in die Züge (28) zwischen: der Schaftmaschine und -den Schäften (27a, 27b) für die Stäbchen (C, D) eingeschaltet sind und wahlweise ein Verkürzen oder Verlängern der Züge herbeiführen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Verlängern oder Vorkürzen der Stäbchenzüge (28) dienendem. Glieder einerseits aus einem Flaschenzug (29, 30) bestehen, dessen feste Rolle (29) am Gestell des Bandstuhles befestigt ist, während seine Losrolle (30) mit dem Zuggestänge (40) .des Wechselkastens (45) in Verbindung steht, und .andererseits durch ein Zwischenstück (47) gebildet ist, das in das Zuggestänge (48, 44) usw. zwischen Wechselkasten (45) und Flaschenzug (29, 30) eingeschaltet ist und Maß und Richtung des Relativhebens und Senkens der Stäbchenschäfte bestimmt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück aus einem zweiiar,migen Hebel (47) mit doppelter Übersetzung besteht, dessen Endpunkte (x, y) je mit einem Schlitten des Wechsellkasteu@s- (45) gelenkig verbunden sind, während der mittlere, Drehpunkt (z) mit dem Flaschenzug (29, 30) in Verbindung steht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen des Flaschenzuges (29,30) als Kettenräder ausgcbildet sind, von denen die Festrollen. (29) in einer der Zahl der Schäfte für die Stäbchen entsprechenden Anzahl auf einer gemeinsamen Achse nebeneinander, dieiLosrollen (3o) dagegen in Form von auf gleicher Höhe, aber versetzt zueinander gegenüberliegenden Rollenpaaren (30a, 30b) angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gelcennz,eichnet, daß die festen Kettenrädier (29) zwischen im Querschnitt U-förmigen Haltern (31) lagern, die zugleich Träger von Führungen (35= 36) sind, zwischen denen die losen Kettenräderpaare (30a, 30b) sich führen.
DER7319A 1951-10-06 1951-10-06 Vorrichtung an Bandwebstuehlen zum Weben von Leiterbaendchen Expired DE900320C (de)

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