DE9001212U1 - Längenverstellbarer Stock - Google Patents
Längenverstellbarer StockInfo
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Description
• ■ · ·
zu schaffen.
Die Erfindung betrifft einen [ängenversteübaren Stock nach Art
eines Ski- oder Wanderstocks, mit einem ersten Rohr größeren Durchmessers und einem darin teleskopartig verschiebbaren zweiten Rohr
kleineren Durchmessers, welch letzteres im Bereich seines einen Endes einen Spreizkonus aufweist, dem zur verstellbaren Verbindung mit
dem ersten Rohr größeren Durchmessers ein Spreizglied zugeordnet
ist, und mit einem zwischen dem Spreizkonus einerseits und dem
zweiten Rohr kleineren Durchmessers andererseits angeordneten, bei
axialer Belastung des Stocks einfedernden Federglied.
Ein derartiger Sia-r: ist bek? rtt aus dem DE - Gbm 8 004 343. Bei
diesem bekannten Stock ist e: ' einer Sechskantschraube ein Zpreizkonus
mittels einer Kontermu; ur befestig. Der Kopf dieser Sechskantschraube
ist axial verschiebbar, abtr unverdrehbar, in einem Formstück geführt, welch letzteres /: jinent Rohr kleineren Durchmessers
dieses Stockes befestigt ist. Zwischen dem Spreizkonus und diesem Rohr ist, um den zylindrischen Abschnitt der Sechskantschraube herum,
eine Schraubenfeder angeordnet, welche bei axialer Belastung
des Stocks einfedert. Nachteilig hierbei ist, daß eine solche Anordnung durch die lange Sechskantschraube relativ schwer wird, was bei
einem Ski- oder Wanderstock als unangenehm empfunden wird.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem eingangs genannten
Stock dadurch gelöst, daß zur Aufnahme des Federglieds ein Cehäuse vorgesehen ist, welches mit seiner Innenseite einen das Federglied
mindestens bereichsweise umschließenden Fortsatz des Spreizkonus unverdrehbar, aber axial verschiebbar führt, und welches
an seinem vom Spreizkonus abgewandten Abschnitt eine Verbindung zu dem zweiten Rohr aufweist. Dadurch, daß das Cehäuse mit seiner
Innenseite einen axialen Fortsatz des Spreizkonus unverdrehbar, aber axial verschiebbar führt, kann dieser Fortsatz relativ kurz sein.
Da er außerdem das Federglied mindestens bereichsweise umschließt, ermöglicht er die Verwendung eines relativ langen Federglieds, was
« t 11 r m
wegen der Federeigenschaften erwunsch't isl. Insbesondere kann eine
solche Anordnung bei einem Verstellstock üblicher Bauart leicht nachgerüstet werden.
Mit besonderem Vorteil geht man nach der Erfindung so vor, daß ctes Federglied als mindestens nahezu stabförmiges Federglied
sus einem Kunststoff ausgebildet ist. Man vermeidet so Probleme mit
dem Rosten und mit Korrosion. Dabei ist eine besonders bevorzugte Lösung dadurch gekennzeichnet, «fy* aas Federglied ein mindestens
nahezu stabförmiges Federglied aus Polyurethan, insbesondere aus Polyurethan mil einer Shorehärte von etwa 85, aufweist. Ein solches
Federglied federt bei Belastung zunächst schnell ein. Z.B. federt es bei geringer Belastung ca. 4 bis 5 mm ein. Dabei wird z..>er das
stabförmige Federglied dicker, d.h. sein Durchmesser nimmt durch die Belastung zu, und bei zusätzlicher Belastung federt es folglich
nur noch wenig mehr ein. Dies ist eine ideale Federcharakteristik für einen Stock nach Art eines Ski- oder Wanderstockes, da so die Stöße
beim Aufsetzen des Stockes auf dem Boden sehr gut gedämpft werden, ohne daß doch der Stock insgesamt zu weich wird. Eine solche
Feder hat also z.B. eine völlig andere Charakteristik als eine Schrauben-'
feder. Auch ist ein solches stabförmiges Federglied besonders raumsparend,
da es den Raum im Bereich der Mittelachse des Stockes besonders gut ausnützt.
Dabei wird ein solches stabförmig»3 Federglied, mit Vorteil so ausgebildet,
daß es ein Verhältnis von Länge zum Durchmesser im Bereich von 6 bis 9 und bevorzugt im Bereich von 7 bis 8 hat.
Eine besonders raumsparende Ausgestaltung ergibt sich im Rahmen der Erfindung dadurch, daß der Fortsatz des Spreizkonus auf
mindestens einem Teil seiner Länge hohl ausgebildet ist und dort einen Abschnitt des mindestens nahezu stabförmigen Federglieds aufnimmt.
D&durch, daß das stabförmige Federglied in diesem hohlen Fortsatz
geführt ist, kann man es lang und dünn ausbilden, da es durch die seitliche Führung an einem seitlichen Ausknicken gehindert ist. Dies
ermöglicht also die Verwendung eines stabförmigen Federglieds, bei
dem das Verhältnis von Länge zu Durchmesser einen großen Wert hat.
Eine Anordnung, die sich besonders gut für die Nachrüstung von Stöcken eignet, ergibt sich in besonders vorteilhafter Ausgestaltung
der Erfindung dadurch, daß das Gehäuse an seaneui von; Spreizkonus
abgewandten Ende fest mit einem ein Innengewinde aufweisenden Teil ( verbunden ist. Dieses Innengewinde kann dann auf den Spreizkonus
eines Stockteils aufgeschraubt werden, um diesen Stock mit einer Federanordnung nachzurüsten.
Dabei wird die Anordnung bevorzugt so ausgebildet, daß das Federglied
mit dem ein innengewinde aufweisenden Teil vom Rohr kleineren Durchmessers abschraubbar ausgebildet ist. Ist der Stock z.B. nach
einem Sturz verbogen, so kann man die Federanordnung abschrauben und bei einem anderen Stock erneut verwenden.
Mit Vorteil geht man ferner so vor, daß das zur Aufnahme des Federglied= vorgesehene Gehäuse aus Kunststoff ausaebildet ist. Man
erhält so eine Anordnung mit niedrigem Gewicht und vermeidet
( Korrosionsprobleme. Dabei wird die Anordnung bevorzugt so ausgebildet,
daß der Außendurchmesser des zur Aufnahme des Federglieds vorgesehenen
Gehäuses zur Gleitführung in dem ersten Rohr größeren Durchmessers ausgebildet ist. Man vermeidet so ein Klappern und erreicht
gleichzeitig eine Aussteifung des ersten Rohres größeren Durchmessers.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung
dargestellten, in keiner Weise als Einschränkung der Erfindung zu verstehenden Ausführungsbeispiel, sor/ie aus den Unteransprüchen
4 - 9. Es zeigt:
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem Stock nach Art eines Skioder Wanrierstockes, wobei oben das Rohr größeren
Durchmessers und unten das Rohr kleineren Durchmessers dargestellt ist,
Zustand,
nicht eingebauten Zustand,
und
Zustand.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Ausschnitt aus einem verstellbaren Stock 10. Dieser hat oben ein Metallrohr 11 größeren Durchmessers
und unten ein Metallrohr 12 kleineren Durchmessers, das im Rohr 11 teleskopartig geführt werden kann und das mit diesem durch Verbindungsmittel
in Gestalt einer Klemmverbindung verbunden werden kann. Im oberen Ende des unteren Stockes 12 ist, z.B. wie dargestellt
durch eine formschlüssige Verbindung 13, ein einstückiges Formstück 14 befestigt. Sein im Stock 12 befestigter zylindrischer Abschnitt
15 geht über in einen Kragen 16, dessen Außendurchmesser dem des Stockes 12 entspricht. Der Kragen 16 geht seinerseits über
in ein bolzenförmiges Spreizteil 17, auf dem ein Außengewinde 18
vorgesehen ist, an das sich ein im Verhältnis .'ur Gewindelänge
kurzer gewindeloser zylindrischer Abschnitt 19 anschließt, dessen Außendurchmesser kleiner ist als der des Gewindeabschnitts des
Außengewindes 18. Auf den zylindrischen Abschnitt 19 folgt an der Spitze des bolzenförmigen Spreizteils 17 ein Spreizglied Il in
Form eines Kegels, dessen Spitze, wie dargestellt, bevorzugt einen Winkel von etwa 60° einschließt. Dieser Winkel hat sich in
Verbindung mit einer Spreizhülse 24 aus Polyamid als günstig erwiesen, da auf diese Weise ein günstiges, nämlich niedriges Drehmoment
für die Bedienung erreicht wird, wozu ferner die aus Fig. 1 klar erkennbare kleine Fläche des Spreizglieds 22 beiträgt.
Füi das Außengewinde 18 hat sich - ebenfalls in Verbindung mit
einer Spreizhülse 24 aus Polyamid - eine Gewindesteigung von h = 1...1,5 mm, vorzugsweise von etwa 1,25 mm, als günstig erwiesen; eine
zu große Gewindesteigung führt dazu, daß zur Betätigung der Verstellmechanik sehr erhebliche Drehmomente erforderlich werden, was
gewöhnlich unerwünscht ist.
Im unteren Abschnitt der Spreizhülse 24, und etwa auf der Hälfte
ihrer Länge, ist ein Innengewinde 25 vorgesehen, das zur Aufnahme des Außengewindes 18 dient. Die Spreizhülse 24, die zweckmäßig als
einstückiges Spritzgußteil aus Polyamid, ABS, oder einem sonstigen geeigneten Kunststoff hergestellt wird, hat vier Längsschlitze 26, die
jeweils von der Mitte der Spreizhülse 24 aus in radialer Richtung verlaufen und um 90° gegeneinander versetzt sind, vgl. Fig. 2. Diese
Schlitze 26 erstrecken sich vorzugsweise über mindestens 70 % der Länge der Spreizhülse 24, bevorzugt über 80 bis 97 %. Bei einer
praktischen Ausführungsform wird z.B. eine bevorzugte Schlitzlänge von etwa 95 % verwendet. Die Spreizhülse 24 paßt sich deshalb
ohne Schwierigkeiten den in der Praxis vorkommenden Toleranzbereichen für den Stock-Innendurchmesser an.
Anschließend an das Innengewinde 25 befindet sich im Inneren der Spreizhülse 24 ein Abschnitt 28 mit einer Form, die an die Form des
Spreizglieds 22 angepaßt ist, bei der dargestellten Ausführungsform also die Gestalt eines Hohlkegels hat. Beim Hineinschrauben des Spreiz-
gliedes 22 in dia Ausnehmung 28 werden die spreizbaren Abschnitte
27 radial nach außen gespreizt und mit einer erheblichen Kraft großflächig gegen die Innenwand 29 des Stockes 11 gepreßt, so daß dann
die beiden Stöcke 11 und 12 in ihrer gewählten Lage relativ zueinander
sicher fixiert sind. Dabei verhindert der zylindrische Abschnitt 19, daß sich das Außengewinde 18 in die Ausnehmung 28 hineinfrißt.
Umgekehrt liegen bei der in Fig. 1 dargestellten Lage des Spreizglieds
22 zwar die spreizbaren Abschnitte 27 unter radialer Vorspannung gegen die Innenwand 29 an, doch ist die Reibung zwischen Spreizhülse 24 und
Innenwand 29 nur so groß, daß die Rohre 11 und 12 leicht teleskopartig relativ zueinander verschoben werden können. Dies gilt auch dann,
&lgr; wenn infolge Herstellungstoleranzen der Rohre die Innenwand 29 stellenweise
einen kleineren Durchmesser hat, da sich hierbei die radiale Vorspannung der spreizbaren Abschnitte 27 rvir geringfügig erhöht. Die
ungespannte Spreizhülse 24 kann nämlich z.B. mit der Hand zusammengedrückt werden, hat also keine hohe Feder konstante. - In der Mantellinie
35 der Spreizhülse 24 ist eine Schulter vorgesehen, die als Sperre oder Widerhaken verwendet werden kann.
Zum Längsverstellen wird das Spreizglied 22 etwas aus der Ausnehmung
herausgedreht, wozu die beiden Rohre 11 und Vi gegeneinander verdreht
werden müssen. Sodann schiebt man die Rohre 11, 12 zusammen oder zieht sie auseinander und verdreht sie dann in entgegengesetzter
Richtung relativ zueinander, um das Spreizglied 22 in die Ausnehmung V hineinzudrehen, die spreizbaren Abschnitte 27 in radialer Richtu^r? zu
spreizen, und so die Rohre 11 und 12 in ihrer neuen Lage zueinander
sicher zu fixieren. Dabei sind sowohl für das Lösen wie für das Spannen der Klemmvorrichtung nur Drehmomente erforderlich, die durch gegenseitiges
Verdrehen der beiden Stöcke von Hand e; >^u^t werden können.
Andererseits ist die Klemmung so sicher, daß sie allen Belastungen standhalten kann, die auf einen derartigen Stock in der Praxis einwirken,
und auch ein unerwünschtes Lösen der Klemmung ist bei dieser bevorzugten Art der Klemmverbindung nicht zu erwarten.
36, die zum Halten bei der automatischen Montage dienen. - Die beschriebene
-•7 1 · · · ■
Anordnung ist aus der bereits genannten DE - PS 2 407 464 für sich
bekannt und hat sich in der Praxis sehr bewährt. Etwas nachteilig ist jedoch, daß ein solcher Stock praktisch wie ein einziger starrer
Metallstock wirkt und wenig elastisch ist.
Fig. 3 zeigt die Anordnung nach Fig. 1 im auseinandergezogenen Zustand. Die Teile sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet wie
Fig. 1 und 2 und werden deshalb nicht nochmals beschrieben.
beispiel hat dieses im Umriß etwa die Form einer Patrone. An seinem K
in Fig. 4 unteren Abschnitt hat es ein Metallteil 41 mit einem Innenge- :';-
winde 42, das sich - wie dargestellt - bis zum unteren Ende des Metall- &ngr;
teils 41 erstreckt. Dieses untere Ende ist bevorzugt als Sechskant ausgebildet,
um das Ansetzen eines Schraubenschlüssels zu ermöglichen. :
Das an den Sechskant nach obenhin anschließende Teil hat einen zylindrischen Außenumfang 43, und auf diesem ist ein Gehäuseteil 44 befestigt.
Dieses ist außen zylindrisch ausgebildet und hat innen einen Sechskantquerschnitt
44', wie das aus Fig. 5 hervorgeht. Das Gehäuseteil 44 besteht bevorzugt aus Kunststoff, z.B. einem Polyamid, und ist bevorzugt
als Spritzgußteil ausgebildet. An seinem oberen Ende hat es einen nach innen ragenden Kragen 45 und eine zylindrische öffnung
46. Das Gehäuseteil 44 ist mit Vorteil auf den zylindrischen Abschnitt aufgeklebt.
Am oberen Ende des Innengewindes 42 ist das Metallteil 41 mit einer
konischen Ansenkung 47 versehen, und an dieser ist ein stabförmiges Federglied 50 aus Polyurethan abgestützt. Beim Ausführungsbeispiel
ist das Federglied 50 völlig zylindrisch ausgebildet und hat eine Länge von 57 mm und einen Durchmesser von 8 mm. Es hat eine Shorehärte
von etwa 85 und daher bei maximaler Belastung einen Federweg von etwa 20 mm. Derartige Polyurethanteile sind unter der eingetragenen
Handelsmarke "Fibroflex" im Handel.
Das obere Ende des Federglieds 50 ist mit Spiel In einer axialen
Bohrung 52 eines Metallteils 53 geführt. Letzteres hat an seinem freien,
oberen Ende ein Spreizglied 54 mit einem Außengewinde 55 und einem
Spreizkegel 56. Das Außengewinde 55 entspricht dem Außengewinde 18 der Fig. 1 und 3 und ist mit diesem identisch, so daß hierauf
gemäß Fig. 6 eine Spreizhülse 57 aufgeschraubt werden kann, die mit der Spreizhülse 24 der Fig. 1 und 3 identisch ist und deswegen nicht
nochmals beschrieben wird. Der Spreizkegel 56 entspricht ebenfalls dem Spreizkegel 22 der Fig. 1 und 3 und wird deshalb nicht nochmals
beschrieben.
An das Spreizglied 51 schließt sich nach unten esi>
zylindrischer Fortsatz 5S an, ö&r einen etw&s grSSersR Durchmesser hat als das Spreizglied
54 und in dem die Bohrung 52 endet, wie das Fig. 4 klar zeigt. Der -vußendurchmesser des zylindrischen Fortsaztes 5ß ist >o bemessen,
daß er die Ausnehmung 46 des Gehäuseteils 54 mit Spiel durchdringt.
An den Fortsatz 59 schließt sich nach unten ein Abschnitt 62 an, der
außen einen Sechskantquerschnitt hat,welcher mit geringem Spiel im
Sechskantquerschnitt 441 des Cehäuseteils 44 geführt ist, so daß er
in diesem zwar axial verschoben, aber nicht verdreht werden kann. Hierdurch ist es möglich, vom Metallteil 41 über das Gehäuseteil 44
ein Drehmoment auf das Spreizglied 54 zu übertragen.
Wirkt auf das Metallteil 53 eine Kraft F von oben, so wird dieses im
Gehäuseteil 44 axial nach unten verschoben. Dabei wird das stabförmige Federglied 50 axial komprimiert. Während der ersten Millimeter
erfolgt diese Kompression mit geringem Kraftaufwand, so daß man eine sehr gute Dämpfung von Stoßen erhält. Bei stärkerer Belastung
nimmt der Widerstand des Federglieds 50 gegen Verformung stark zu, so daß die zusätzliche Einfederung bei stärkerer Belastung geringer
ist. Nach der Erfindung erhält man also bevorzugt «ine nicht lineare
Federkennlinie mit sehr guter Dämpfung.
Im Gebrauch wird vom unteren Rohr 12 die Spreizhülse 24 (Fig. 3)
abgeschraubt. Dann wird auf das Außengewinde 18 das Innengewinde 42 am unteren Ende des Federglied» 40 fest aufgeschraubt, zweckmäßig
mit einem Schraubenschlüssel, um ein unerwünschtes Lösen zu vermeiden* Diese Befestigung ist in Fig. 6 dargestellt. Anschließend
&ogr;· ·· M um .&igr; ,.
wird die Spreizhülse, die in Fig. 6 mit 57 bezeichnet ist, auf das Außengewinde
55 am oberen Ende des Federglieds 40 aufgeschraubt.
Nun kann die Spreizhülse 57 in der in Fig. 6 dargestellten Weise in das
obere Rohr 11 eingeführt und dort mit diesem so verklemmt werden,
wie das anhand der Fig. 1 und 2 sehr ausführlich beschrieben wurde. Bei Belastung des Stockes sind nun aber nicht mehr die Rohre 11 und
12 starr miteinander verbunden, sondern zwischen ihnen befindsi sich
das Federglied 40, das bei Belastung in der bereits beschriebenen Weise einfedert, wobei sich die Rohre 11 und 12 teleskopartig gegeneinander
verschieben.
&Ggr;\ Das Federglied 40 gemäß Fig. 4 ist speziell für die Nachrüstung b
verkaufter Versisii»i-;s:k* gedacht. Bei neuen· Stöcken kann das Metallteil
41 LiispieSsv-.tse direkt fte»t mit ism unteren Rohr 12 verbunden
werden. Auch ta»nn das stabförmige Fed« jlied 50 in diesem Fall direkt
in da» untere Rohr 12 eingebaut werden. Derartige und andere Modifikationen
stellen den Fachmann vor keis.^· iei Pt^blena. Z.B. kann die
Federcharakteristik des stabförmigen Federglieds 50 dadurch leicht verändert
werden, daß man ihm eine von der Zylinderform abweichende Form gibt.
Im Rahmen der Erfindung kann statt des stabförmigen Federglieds 50
auch eine Schraubenfeder verwendet werden, oder eine sonstige Feder.
Auch hiermit können in bekannter Weise nichtlineare Federcharakteristiken ( ) realisiert werden, wenn das gewünscht wird.
Wie Fig. 6 zeigt, ist der Außendurchmesser des Gehäuseteils 44 so an
den Innendurchmesser des oberen Rohres angepaßt, daß dieses Gehäuseteil als Gleitführung für das obere Rohr 11 wirkt. Der Außendurchmesser des
Gehäuseteils 44 1st deshalb etwas geringer als der Innendurchmesser des Rohres 11. Zur Gleitführung 1n umgekehrter Richtung kann zusätzlich
auch eine BundhUise verwendet werden, die am unteren Ende des Rohres
befestigt wird und das Rohr 12 führt. Da das Gehäuseteil 44 bevorzugt
gute Gleiteigenschaften hat, eignet es sich sehr gut zur Gleitführung des Rohres 11.
- 10 -
Claims (10)
1. Längenverstellbarer Stock (10) nach Art eines Ski- oder Wanderstocks,
mit einem ersten Rohr (11) größeren Durchmessers und einem darin teleskopartig verschiebbaren zweiten Rohr (12) kleineren
Durchmessers, welch letzteres im Bereich seines einen Endes einen Spreizkonus (56) aufweist, dem zur verstellbaren Verbindung mit
dem ersten Rohr (11) größeren Durchmessers ein Spreizglied (57) zugeordnet ist,
und mit einem zwischen dem Spreizkonus (56) einerseits und dem »weiten Rohr (12) kleineren Durchmessers andererseits angeordneten,
bei axialer Belastung des Stocks (10) einfedernden Federglied (50), dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Federglieds (50) ein
Gehäuse (44) vorgesehen ist, welches mit seiner Innenseite einen das Federglied (50) mindestens bereichsweise umschließenden
Fortsatz (62) des Spreizkonus (56) unverdrehbar, aber axial verschiebbar führt, und welches an seinem vom Spreizkonus (56) abgewandten
Abschnitt eine Verbindung (41) zu dem zweiten Rohr (12) aufweist.
2. Stock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied
als mindestens nahezu stabförmiges Federglied (50) aus einem Kunststoff ausgebildet ist.
3. Stock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied ein mindestens nahezu stabförmiges Federglied (50) aus
Polyurethan, insbesondere aus Polyurethan mit einer Shorehärte von etwa 85, aufweist.
4. Stock nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens nahezu stabförmige Federglied (50) ein Verhältnis von
Länge zu Durchmesser im Bereich von 6 bis 9 aufweist.
5. Stock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens
nahezu stabförmige Federglied (50) ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser im Bereich von 7 bis 8 aufweist.
- 11 -
6. Siock nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz
(58, 62) des Sprpi/konus (56) auf mindestens einem Teil seiner
Länge hohl (52) ausgebildet ist und dort einen Abschnitt des mindestens nahezu stabförmigen Federglieds (50) aufnimmt.
7. Stock nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (44) an seinem vom Spreizkonus (56) abgewandten Ende fest mit
einem ein Innengewinde (42) aufweisenden Teil (41) verbunden ist.
8. Stock nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied
(40) mit dem ein innengewinde (42} aufweisenden Tsi! (UI) vor!
zweiten Rohr (12) kleineren Durchmessers abschraubbar ausgebildet, ist.
9. Stock nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Aufnahme des Federglieds (50)
vorgesehene Gehäuse (44) aus Kunststoff ausgebildet ist.
10. Stock nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des zur Aufnahme
des Federglieds (50) vorgesehenen Gehäuses (44) zur Gleitführung in dem ersten Rohr (11) größeren Durchmessers ausgebildet
ist.
- 12 -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9001212U DE9001212U1 (de) | 1989-02-21 | 1990-02-03 | Längenverstellbarer Stock |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8902033 | 1989-02-21 | ||
| DE9001212U DE9001212U1 (de) | 1989-02-21 | 1990-02-03 | Längenverstellbarer Stock |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9001212U1 true DE9001212U1 (de) | 1990-04-05 |
Family
ID=25954373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9001212U Expired - Lifetime DE9001212U1 (de) | 1989-02-21 | 1990-02-03 | Längenverstellbarer Stock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9001212U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0650675A1 (de) * | 1993-10-27 | 1995-05-03 | D'Abruzzo, Florindo | Wanderstock |
| DE29822136U1 (de) * | 1998-09-18 | 2000-01-27 | Lenhart, Klaus, 73275 Ohmden | Langlauf-Teleskopstock |
| EP2113674A1 (de) * | 2008-05-01 | 2009-11-04 | Fuko Inc | Ausziehbare Vorrichtung für eine Teleskopstange |
| DE202015105011U1 (de) * | 2015-09-22 | 2016-12-23 | Ovibell Pflanzen, Deko Und Freizeit Gmbh & Co. Kg | Handtuchhalter |
-
1990
- 1990-02-03 DE DE9001212U patent/DE9001212U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0650675A1 (de) * | 1993-10-27 | 1995-05-03 | D'Abruzzo, Florindo | Wanderstock |
| DE29822136U1 (de) * | 1998-09-18 | 2000-01-27 | Lenhart, Klaus, 73275 Ohmden | Langlauf-Teleskopstock |
| EP2113674A1 (de) * | 2008-05-01 | 2009-11-04 | Fuko Inc | Ausziehbare Vorrichtung für eine Teleskopstange |
| DE202015105011U1 (de) * | 2015-09-22 | 2016-12-23 | Ovibell Pflanzen, Deko Und Freizeit Gmbh & Co. Kg | Handtuchhalter |
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