DE9000899U1 - Autonome Funkuhr - Google Patents
Autonome FunkuhrInfo
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Description
JGm 172 DE
Fg/ma
Fg/ma
JUNGHANS UHREN GMBH, 0-7230 Schramberg
Autonome Funkuhr
Die Erfindung betrifft eine Funkufv gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
,.. Dab^i ist "tter eint— Funkuhr nicht etwa ein [z.B. am Arm getragenes)
I 05 Rundfunk- oder Fernsehempfangsgerät b?w. ; -soner Rufgerät, das
I zusätzlich mit einer Uhr ausgestattet sein kann, zu verstehen; sondern
jjj ein Empfänger fjr di:. periodisch über Funk übertragenen kodierten
g absoluten Zeitinfcrmat-.onen, der diese Informationen dekodiert und
zur Anzeige bringt. Bei einer autonomen Funkuhr ist der Empfänger 10 ii^tzlich mit einer zeithaltenden Schaltung ausgestattet, um die
Zeitanzeige auch während solcher Intervalle fortzuschalten, in teren
- aufgrund zui* Energieeinsparung abgeschalteten Empfängers oder
I aufgrund von Übermittlungsstörungen - keine gültige Zeitinformation
&psgr; empfangen wird. Als gültige Zeitinformation ist insbesondere eine
&iacgr;· 15 solche anzusehen, die bestimmte Plausibilitatsbedingungen erfüllt;
!Jj was beispielsweise gegeben ist, wenn zwei nacheinander empfangene
f Zeitinformationen genau die senderseitig vorgegebene und bekannte
Sj Zeitdifferenz aufweisen. Wenn die momentane Zeitanzeige mit der
: aktuell ermittelten gültigen Zeitinformation nicht übereinstimmt
I 20 (beispielsweise aufgrund von Anzeigefehlern oder aufgrund eines
[&igr; Sommerzeit-Winterzeit-Wechsels), dann erfolgt eine Anzeige-Korrektur
, aufgrund der aktuell empfangenen gültigen Zeitinformation, und aus
I- 25
&Idigr; ...2
dieser Korrekturposition heraus danach wieder die Fortschaltung mittels des Taktgebers der internen zeithaltenden Schaltung. Im
übrib2n wird bezüglich einer Funkuhr gattungsgemäßer Art auf das
DE-GM 88 la 378 verwiesen.
05
05
jux Erfindung liegt ^ie Aufgabe zugrunde, eine funktionstüchtige
und fertigungsfreundliche autonome Funkuhr gattungsgemäßer Art in Ausgestaltung einer Armbanduhr zu schaffen.
Diesa Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst,
daß die gattungsgemäfle Funkuhr gemäß dem Rjnnzeichnungsteil des
Anspruches 1 ausgelegt ist.
Diese Lösung eröffnet eine funktional optimierte Gehäuse-Armband-Kombination,
indem bei einem aufgrund der Trage-Einflüsse verschlissenen Antennen-Armbandes nur das schlauchförmige Bandäußere als solches
ausgetauscht werden muß, die elektrisch wirksame Antenne, auf die der Eingangskreis des Empfängers abgestimmt ist, aber weiterhin
benutzbar bleibt. Dafür ist zweckmäßigerweise die Armband-Hülle entgegen der konventionellen Steg-Anlenkung nicht unmittelbar am
Armbanduhren-Gehäuse befestigt, sondern an einem, vor der Schlauchöffnung für den Durchtritt des Antennenkabels gelegenen, Steckverbinder
für den zugen^lasteten und wasserdichten mechanischen und elektrischen Anschluß an das Gehäuse und wenigstens einen zum Empfänger
der Uhrenschaltung führenden Verbindungsstift. Das schlauchförmige
Armband zur Aufnahme der flexiblen magnetischen Antenne (bestehend aus einem biegbaren und von einer Antennenepule umwickelten
Stapelkern) endet für den Anschluß am Stecker in zwei Lippen unterschiedlicher Länge, von denen die kürzere auf der Bogen-Außenseits
des Armbandes liegt und unmittelbar an einem Buchsenträger-Halt&steg
angeschlossen ist; während die längere, aber innenliegende Lippe
an einem Trägerstreifen enden kann, der formschlüssig mit der Rückseite
des Steckverbinders verbundßn wird, wenn die Steckverbindung durch Verschraubung mit dnm Uhrengehäuse gesichert wird.
Der Ruchsenträger-Haltesteg nimmt zweckmäßigerweise außerdem einen
streifenförmigen Antennenträger auf, der gegenüberliegend eine Zugöse
aufweist, um ihn mittels eines dünnen Werkzeugs durch eine schmal Montageöffnung auf dur Bogeninnenseite des Armbandes hindurch in
das Innere des Armbandschlauches hineinziehen zu können. Als Antennenträger kann unmittelbar der flexible Isolierstoff-Träger einer
aufkaschierten Antennenleitung dienen, auf die vor der Stirn der
Antennenspule ein flacher Schwingkreis-Abstimmkondensator montiert ist, mit elektrischer Antennenkabel-Abschirmung durch parallel aufgedruckte
Massepfade. Eine Zentrierung zwischen Antennenkern und Antennenspule einerseits sowie Antennenträgsr andererseits in Träger-Längsrichtung
erfolgt zweckmäßigerweise „i^rch eine Taillierung
von Träger und Kernstapel, mit Aufbringen der Spule im verjüngten
Taillen-Bereich um einen Spulenträger herum, der durch um den fail len-Bereich
herumgeklappte seitliche Lappen am Antennenträger gebilde ist. Wenn der kaschierte Flex-Träger auf der Krümmungs-Innenseite
des Antennenkernstapels und des Steckbuchsen-Haltestege;, angeordnet
ist, treten keine scharfen Kanten oder sonstigen Abknickungen auf,
so daß mit wenigen Bauteilen und Verbindungsstellen, also in wenigen
Arbeitsgängen, eine elektrisch und mechanisch äußerst zuverlässige, einfach handhabbare und servicefreundliche Verbindung zwischen Antennenarmband
und Funkuhrengehäuse erzielt ist.
Zusätzliche Alternativen und Weiterbildungen sowie weitere Merkmale
und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen
und, auch unter Berücksichtigung der Darlegungen in der Zusammenfassung,
aus nachstehender Beschreibung von in der Zeichnung unter Beschränkung auf das Wesentliche etwas abstrahiert aber angenähert
maßstabsgerecht unterschiedlich stark vergrößert skizzierten bevorzugten Raalisierungsbeispielen zur erfindungsgemäßen Lösung.
Es zeigt:
Fig. 1 im Längsschnitt eine als Armbanduhr ausgebildete autonome Funkuhr mit flexibler magnetischer Antenne bei abgebrochener
Dorstellung der an das Uhrengehäuse angelenkten Armbänder,
05
05
Fig. 2 einen senkrecht zur Schnittebene der Fig. 1 orientierten
Querschnitt durch den Bereich der Stecker-Verbiriuuny vum
Armbanduhren-Gehäuse zum Antennenarmband,
Fig. 3 (bestehend aus Fig. 3a, Fig. 3b, Fig. 3c) einen Sandwich-Aufbau
eines gegenüber Fig. 1 abgewandelten, durch eines der Armbänder verlaufenden, Antennenträgers und
Fig. 4 nach Art eines vereinfachten einpoligen Blockschaltbildes eine Armbanduhr-Funkuhr nach Fig. 1.
Die im Schnitt dargestellte autonome Funkuhr 11 weist ein Armbanduhren-Gehäuse
12 auf, bei dem unter einem Uhrglas 13 die Zeitanzeige 14 (digital oder analog und als elektromechanisches Anzeigesystem
ödüi als elektxuuptisunes Display äü5yebildct) Sichtbar ist. DlS
daneben und/oder darunter angeordnete Uhrenschaltung 15, bei der es sich im Falle der Funkuhr 11 im wesentlichen um einen abgestimmten
Zeittelegramm-Empfänger 71 mit Demodulator sowie Speicher-Vergleichsschaltungen einer Anzeigesteuerschaltung 75 (vgl. Fig. 4) handelt,
wird aus wenigstens einer Knopfzellen-Batterie IF gespeist, die
mittels eines abnehmbaren Gehäuse-Bodens 17 unter der Uhrenschaltung 15 gehaltert und kontaktiert ist.
Dem empfangerseitigen Anschluß einer flexiblen magnetischen Antenne
18 an die Uhrenschaltung 15 dient eine am Schaltungsträger 19 befestigte
Kontaktfeder 20 in Anlage gegen einen Kontaktstift 21, der
...5
• ·
in einer Isolierstoff-Durchführung 22 gehaltert ist, die sich etwa
vom Gehäuse-InnenraL'm 23 durch die Gehäusewand 24 erstreckt. Der Kontaktstift 21 hat die Gestalt eines abgewinkelten Hakens, dessen
längerer Schenkel etwa parallel zur sichtseitigen Gehäuse-Oberfläche 05 27 gegen die Kontaktfeder 20 anliegt, während der kürzere Schenkel
: parallel zur Höhe des Gehäuses 12 aus einer Einbuchtung 28 an der
tritt (vgl. Fig. 2). Beiderseits daneben angeordnete Masse-Steckstifte
;; 29' sind unmittelbar in der Gehäusewand 24 verankert.
f. 10
&Ggr; In diese seitlich, von unten zugängliche Gehäuse-Einbuchtung 28
&Ggr; In diese seitlich, von unten zugängliche Gehäuse-Einbuchtung 28
greift ein Stecker 30 mit den Steckstiften 29, 29' geometrisch und
f; örtlich zugeordneten Kupplungs-Buchsen 31, 31' ein, die in einem
l; Haltesteg 35 verankert sind. Dieser kragt seitlich über die Breite
;! 15 der Anschluß-Einbuchtung 28 vor, so daß er bei zusammengesteckter
;;; Stift-Buchsen-Paarung 29-31/29'-31' neben der Einbuchtung 28 in
U Steckrichtung mittels Schraubverbindungen 33 am Armbanduhren-Ge-
p häuse 12 gesichert werden kann. Der Haltesteg 35 ist rückwärtig
j? mit wenigstens einem Distanzkörper 34 ausgestattet, hinter dem ein
^ 20 Ar^band-Anschlußst-reifen 32 folgt (vgl- unten). Dieser Streifen
^ 32 kragt zweckmäßigerweise ebenfalls über die Querabmessung der Steckanschluß-Einbuchtung 28 vor, so daß die Schraubverbindungen
33 letztlich den Schichtenaufbau aus rückwärtigem Anschlußstreifen 32,
25
.. 30
35
Distanzkörpern 34 und Haltesteg 35 gegen die Gehäuse-Wand 24 verspannen.
Ein frontseitig mit Einführtrichtern 37 für die Stifte 29, 29' und deren Halterungssockel ausgestatteter Vergußkörper-Balken
38 erstreckt sich beiderseits längs des Haltesteges 35 und erbringt
einen formschlüssig-feuchtigkeitsdichten Abschluß der Steckverbindung.
Des Gchlcuchförmigc Antcnricncrmbcrid 39 endet gehä'jsessitig mit zwei
zuncinförmig übereinanderliegenden Lippen 42, 42', von denen die
außenliegende um eine Welle 43 in Ohrenflansch<?n 41 am Haltesteg
35, für die Steckbuchsen 31. 31' im Isolierstoff-Balken 38, herumgeschlungen
ist. Die bodenseitige, also krümmungsinnengelegene Lippe 42" umschlingt den dem Abdichtungs-Balken 38 geometrisch angepaßten
Anschluß-Streifen 32. Eine formschlüssige Verbindung zum Haltesteg 35 erfährt dieser im montierten Zustand mittels Zapfen 44, die der
Steckrichtung entgegen an den Masse-Kontaktbuchsen 29' ausgebildet
sind und durch die untere Lippe 42* hindurch in Aufnahmelöcher 45 des Streifens 32 eingreifen, wie aus der Darstellung der Fig. 2
ersichtlich. Zweckmäßiqerweise ist der zentrale Bereich 46 der den
Anschlußstreifen 32 umschlingenden Lippe 42' ausgespart, um hier
2Q hinter der Antennsnstift-Buchse 29 ini Vsrn|jßkörner-B3lk6n 38 (nehr
Gußmaterial für die Ummantelung der Rückseite der hier mittels einer
. . 25
Isolierbuchse 36 eingesockelten Antennenbuchse 31 verfügbar zu haben.
Unmittelbar am Haltesteg 35, oder aber - falls vorhanden - wie in
Fig. 1 dargestellt an einer ihm angeformten, abgekröpften Ausbuchtung 40, ist ein flexibler Antennenträger 47 befestigt. Wenn er sich
unmittelbar bis zum Haltesteg 35 erstreckt, kann die zugfests mechanische
Festlegung dadurch erfolgen, daß Löcher 48 (Fig. 3) von den Steck-Buchsen 29 bzw. 29' durchgriffen werden, also das Befestigungs-Ende
49 im Kunststoff-Balken 38 am Haltesteg 35 festgelegt wird. Wenn es sich beim Antennenträger 47 dagegen entsprechend Fig.
1 beispielsweise um einen Gewebestreifen handelt, wird dieser zweckmäßigerweise
dadurch am Haltesteg 35 festgelegt, daß er durch eine Öffnung 50 hindurch um die abgewinkelt in den flachen Schlauch des
Antennen-Armbandes 39 hineinragende Steg-Ausbuchtung 40 herumgeschlungen und vernäht oder verklebt wird.
Jedenfalls erstreckt der Antennenträger 47 sich vom Stecker-Haltesteg
35 zwischen den Armband-Lippen 42, 42' in einen sacklochförmigen oder schlauchförmigen flachen Kanal 51 hinein bis unter den flexiblen
Kern 52 der Antennen-Spule 53 hindurch. Dem Haltesteg 35 gegenüber
weist der Antennenträger 47 eine Öse 54 zum Eingriff eines Zugwerkzeuges (nicht dargestellt), etwa eines Drahtes mit stirnseitigem
Haken auf, um den Antennenträger 47 durch eine schmale innenliegende
Montageöffnung 55 am Sackloch-Ende 56 in den schlauchförmigen Kanal 51 einziehen zu können. So ist bei Austausch eines verbrauchten
Antennenarmbandes 39 nicht auch die Antenne 18 selbst verloren. Jenseits des Sackloch-Endes 56 geht das Antennenarmband 39 dann
(vgl. Fig. 4) in das übliche mehrlagige, gelochte Flachband zum Anschluß oder Eingriff eines Uhrenarmbandverschlusses 70 (Fig. 4)
über.
Der elektrische Anschluß der Antenne 18 an den Eingang des Empfangers
71 der elektronischen Uhrenschaltung 15 kann gemäß Fig. 1 durch eine
diskrete Koaxial-Antennenleitung 26 erfolgen, die lose längs des
Antennenträgers 47 verläuft und dadurch eine Zugentlastung erfährt. Die Antennenleitung 26" kann aber auch (gemäß Fig. 3) in den Antennenträger
47' Integriert sein, etwa nac·.-; Art einer auf einen flexiblen
Isolierstoffstreifen aufkaschierten Leitung 26'. Zur Abschirmung
genügt es, weitere Leiterbahnen 57 parallel zur Antennenleitung 26' auf das Material des Trägers 47' aufzukaschieren, vorzugsweise
beiderseits dicht parallel der Antennenleitung 26 und die~2 i«1 Anschlußb^reich
58 U-fönnxy umschließend. Der Antennenanschluß der ^
Leitung 26! wie auch der einseitige Masseanschluß der in Serie ge- ' S
schalteten beiden Abschirm-Leiterbahnen 57 erfolgt dann in der Um- jj
gebung der bcfestigungslöcher 48 an die SteckerBuchsen 31, 31' und §1
so über die Stecker-Stifte 29, 29' zur elektronischen Uhrenschaltung ■
15 (siehe Fig. 1). Das gegenüberliegende Ende eines solchen mit y
Leiterbahnen 26', 57 kaschierten Isolierstoff-Trägers 47' ist zweck- :
mäßigerweise auch in der Umgebung der Zug-Öse 54 mit einer Metall- .:
schicht als Verstärkung 59 kaschiert, um hier beim Einziehen in %\
den Kanal 51 des Armband-Schlauches einen größeren Schutz gegen V
ein Ausreißen zu erzielen.
I
Vorzugsweise ist die mit Leiterbahnen bedruckte Folie 60 (Fig. 3a) '(
auf Kapton-Basis über ihrer kaschierten Oberfläche mittels einer ''
flexiblen dünnen Isolierstoff-Abdeckung 61 (Fig. 3b) belegt, die
sich in Anpassung an die streifenförmige Geometrie des Antennenträgers
47' bis kurz vor die Halterungs- und Anschluß-Löcher 48 erstreckt,
aber jenseits der Leiterbahnen vor dem Anschlußbereich 58 zwei an f-.'!
einer Einschnürung 63 quer zur Längserstreckung vorstehende lappen- .
förmige Laschen 62 aufweist. Diese werden um eine geometrisch ent- *;
sprechende Taille 69 des streifenförmigen Blechstapel-Antennenkernes
52, der gegenüber der kaschierten Oberfläche der Folie angeordnet
ist, herumgeschlungen, um dadurch, zusammen mit den Seitenrändern \<:
der Einschnürung 63 in der Träger-Folie 60, ihrer Abdeckung 61 und h
dem Kern 52, als Spulenkörper für die dann darumzuwickelnde
...9
Antsnnenspule 53 zu dienen. Durch eine Freisperung 64 in der Abdeckfolie
61 hindurch ist auf dem Kern 52 vor der Spulen-Stirn (Fig.
3c), besser noch (gemäß Fig. 4) vor dem Kern 52 (also zum Befestigungsende
49 versetzt), der Leiterbahnen-Anschlußbereich 58 zugär.glieh,
um hier die 3pulendrähte und gegehenenfalls auch ainen Schwingkreis-Abstimmkondensator 65 (vgl. Fig. 1) mechanisch und elektrisch
anzuschlisßsn, at v/3 aufzulöten. Übar dis Stir-endssn des I arcellen-Ker·-
nes 52 werden zweckmäßigerweise Schutzhauben geschoben, um einerseits
ein Abheben vom gebogenen Träger 47 und andererseits ein Durchscheuern de* übergezogenen Ar-sLa^· Srbi-audkös zu verhindern (nicht zeichnerisch
de", "^stallt).
Dem mitto-Lo des Steckers 30 an das Uhrengehäuse 12 angeschlossenen
platten Schlauch des Antennenarmbandes 3i? yegenüb^r ijt ein konventionelles
aber kürzeres Halbarmband 66 in üblicher Weise an das Gehäuse 12 angelenkt, etwa durch Umschlingen einer zwischen Hörnchen
67 gehalterten Scharnierwelle 68 (Fig. 1).
Gej..(i Tragen der Uhr 11 hat das Antennenarmband 39 einen, in Längsrichtung
gemäß fertigungsbedingter Durchbiegerichtung der Kern-Lamellen die mit ihrer Bogeninnenseite zum Träger 47 hin orientiert ist,
gewölbten Verlauf. Aufgrund begrenzter Rückstellkraft des Schichtkernes 52 wird der durch bloßes Öffnen des Armband-Verschlusses
70 (vgl. Fig. 4) nicht selbsttätig wieder ganz geradegerichtet. Deshalb wird zweckmäßigerweise der Demodulator-Empfänger 71 der
Uhrenschaltung 15 eingangsseitig auf Resonanzbedingungen abgestimmt,
die der Antennen-Induktivität bei einem mittleren Biegeradius des Kernes 52 entspricht, damit optimale Empfangsempfindlichkeit gegeben
ist, wenn (Fig. 4) der Empfänger 71 periodisch aus der autonomen zeithaltenden Schaltung 72 über eine Steuerleitung 73 zur Kontrolle
und gegebenenfalls Korrektur der Zeitanzeige 14 eingeschaltet wird.
Wenn diese Einschaltung allerdings erfolgt, während die Uhr 11 mit
bewußt gestrecktem Antennenarmband 39 abgelegt ist, resultiert daraus % . eine Verstimmung des Eingangskreises des Empfängers 71 mit entspre-
r 35 chend reduzierter Empfangsempfindlichkeit. Deshalb ist es zweckmäßig,
• ■ &igr; » &igr; « ·
im Empfänger 71 einen elektrisch nachstimmbaren Eingangs-Resonanzkreis
74 auszubilden, wie in Fig. 4 durch das Symbol für eine selbstangleichende
Kapazität zum Ausdruck gebracht. Dadurch wird die Empfangsempfindlichkeit
jewei.ls im Empfangs,?':-itpüP1-1· auf die krümmungsabhängige
momentane Antenneninduktivität uptimiert.
Bezüglich der Funktion der Anzeigesteuerschaltung 75, die von der
über Funk empfangenen absoluten Zeitinformaiion gesetzt und bis
zum nächsten Empfang aus der autonomen zeithaltenden Schaltung betrieben wird, wird auf die eigenen älteren Anmeldungen, insbesondere
auf die EP 0 242 717 A2 Bezug genommen.
Claims (18)
1. Autonome Funkuhr (11) mit flexibler magnetischer Antenne (18),
dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne an einen Empfänger (71) in einem Armbanduhren-Gehäuse
(12) mittels eines Steckers (30) angeschlossen ist, von dem aus sich ein flexibler Antennenträger (47) in einen Sackloch-&Kgr;&egr;
nal (51) eines Antennen-Armbandes (39) f
2. Funkuhr nach Anspruch I1
dadurch gekennzeichnet, daß für den Stecker (30) ein hakenförmig abgewinkelt vorlaufender
Stift (29) vorgesehen ist, der im Uhrgehäuse-Innenrjum (23) gegen
eine Kontaktfeder (20) auf dem Schaltungsträger (19) der Uhrenschaltung
(15) anliegt.
3. Funkuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stecker-Stift (29) quer zur Uhrgehäuse-Oberfläche (27)
in einer Einbuchtung (28) unterhalb der Gehäuse-Seitenwand (24) für eine Steck-Buchse (31) zugänglich ist, die von einem Vergußkörper-Balken
(38) mit Stift-Einführtrichter (37) für einen dichten Verschluß der Stecker-Umgebung zugänglich ist.
4. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stecker (30) mit einem am Uhrgehäuse (12) verschraubbaren
Steckkontakt-Haltesteg (35) ausgestattet ist, der von einem Dicht-Balken (38) umspritzt ist.
Steckkontakt-Haltesteg (35) ausgestattet ist, der von einem Dicht-Balken (38) umspritzt ist.
5. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, }<
daß für Masse-Verbindungen von der Antenne (18) zur Uhrenschal- ü)
tung (15) Stifte und Buchsen (31', 29') unmittelbar in der Gehäu- &iacgr;
se-Wand (24) und in einem Haltesteg (35) angeordnet sind.
6. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Haltesteg (35) mit der Steckrichtung entgegen vorkragen- ■
den Zapfen (44) für eine formschlüssige Verbindung mit einem
Armband-Anschlußstreifen (32) ausgestattet ist.
Armband-Anschlußstreifen (32) ausgestattet ist.
7. Funkuhr nach Anspruch 6, ' dadurch gekennzeichnet,
daß der aufgesteckte Anschlußstreifen (32) zusammen mit dem Kontakt-Haltesteg
(35) mit der Uhrgehäuse-Wand (24) verschraubbar
ist. ;
ist. ;
8. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, ;
dadurch gekennzeichnet,
daß das schlauchförmige Antennenartroand (39) in zwei am Stecker \
(30) befestigte Lippen (42, 42') ausläuft. h
9. Funkuhr nach Anspruch 8, .;
dadurch gekennzeichnet, &zgr;
daß eine der Lippen (42) formschlüssig an einem Steckkontakt- f
Haltesteg (35) festgelegt ist, während die andere Lippe (42') j
formschlüssig an einem Anschlußstreifen (32) festgelegt ist. |
I
...3 J
·- 3
10. Furkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche,
H dadurch gekennzeichnet,
daß ein Steckkonktakt-Haltesteg (35) mit Ohrflanschen (41) zur
f Aufnahme einer Welle (43) ausgestattet ist, um die ein Teil
k 05 des schlauchförmigen Armbandes (39) herumgeschlungen ist.
11. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, f, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Steckkontakt-Haltesteg (35) mit einer ins Innere des schlauchförmigen Antennenarmbandes (39) hineinragenden abgekröpften
Ausbuch1.ung (40) zur Befestigung eines streifenförmig-elastischen
Antennenträgers (47) ausgestattet ist.
12. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem Steckkontakt-Haltesteg (35) ein in das schlauchförmige
Antennenarmband (39) hineingezogener streifenförmiger
biegeelastischer Antennenträger (47) befestigt ist.
13. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sich durch den Sackloch-Kanal (51) des schlauchförmigen Antennenarmbandes (39) ein biegeweicher Antennenträger (47)
erstreckt, der den biegbaren Lamellen-Kern (52) und seine Antennen-Spule
(53) sowie einen Schwingkreis-Kondensator (65) trägt.
14. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereiche des Endes (56) des Sackloch-Kanales (51) des Antennenarmbandes (39) eine schmale Montageöffnung (55) zum
Einziehen des bestückten Antennenträgers (47) von der steckerseitigen
Öffnung her ausgebildet ist.
...4
15. Funkuhr nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Stecker (30) gegenüberliegende Ende des Antennenträgers
(47) mit einer Einzieh-Öse (54) ausgestattet ist. 05
16. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antennenträger (47:) als einiagig kaschierter flexibler
Schaltungsträger mit Abschirm-Leiterbahnon (57) beiderseits
einer Antennenleitung (26') ausgebildet ist.
17. Funkuhr nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antennenträger (47') und der geschichtete Antennenkern (52) koinzidierend mit Taillen (69) ausgestattet sind, um die
herum seitlich vorstehende Lappen (62) einer Antennenträger-Abdeckung (61) gelegt sind, um im Bereiche der Einschnürung (63)
die Antennenspule (53) aufzunehmen.
18. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie bei gebogenem Folien-Kern (52) auf einen Zeittelegramm-Se~>der
abgestimmt ist und daß ihr Empfänger (71) mit einem elektrisch abstimmbaren Kondensator für eir.an nachstimmbaren Resonanzkreis
(74) in Abhängigkeit von der momentanen krümmungsabhängigen Antennenkern-Induktivitä··" während Empfangsbereitsr' &eeacgr;" des Empfängers
(71) ausgestattet ist.
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