DE900059C - Federung fuer Fahrzeuge - Google Patents
Federung fuer FahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Federung für gleislose und Gleisfahrzeuge aller
Art.
Die zwischen Fahrgestell und Wagenkasten angeordneten federnden Organe, wie Blattfedern,
zylindrische oder kegelförmige Federn,, Torsionsfedern u. dgl., !besitzen eine Federcharakteristik,
bei welcher mit zunehmendem Federweg die Federkraft und dementsprechend die Steifigkeit der
Feder größer wird. Da die Federung bei allen Fahrzeugen grundsätzlich auf die größte zulässige
Belastung abgestellt werden muß, so ergibt sich zwangsläufig, daß die zumeist noch vorgespannten
Federn bei geringer Belastung des Fahrzeuges zu hart sind und daher nur unvollkommen oder überhaupt
nicht die ihnen zugeordnete Aufgabe eines Ausgleichs oder einer Minderung der Fahrbahnunebenheiten
erfüllen können.
Man hat daher bereits die verschiedensten Vorschläge gemacht und teilweise auch ausgeführt,
welche darauf abzielen, den Wagenkasten in leerem Zustand oder bei geringer Belastung nur von
schwachen- Federn tragen zu lassen und erst bei zunehmender Belastung, welche ein Absinken des
Wagenkastens oder der Karosserie zur Folge hat, weitere zusätzliche Federn zur Wirkung zu
bringen, um dadurch eine günstige Gesamtcharakteristik der Federung zu erzielen.
Abgesehen davon, daß sich keiner dieser Vorschläge in der Praxis bewährt hat, weil die Stabilitat
des Fahrzeuges und bei Kraftfahrzeugen, die sogenannte Straßenlage erheblich darunter leidet,
bringt die dabei notwendigerweise vorhandene starke Abhängigkeit der Höhenlage des Wagenkastens
von der jeweiligen Belastung weitere Unzuträglichkeiten mit sich, so daß man bisher immer
wieder zu der klassischen, von der Pferdedroschke übernommenen Art der Federung zurückgekehrt ist.
Die Erfindung- betrifft eine neuartige Ausgestaltung der Federung für Fahrzeuge aller Art, welche
im Prinzip darin besteht, zwischen der mit" dem Fahrgestell verbundenen Federung und dem
Wagenkasten Winkelhebel, gegebenenfalls mit veränderbarem Winkel und/oder mit in ihrer Länge
veränderbaren Hebelarmen, derart anzuordnen, ίο daß das Produkt aus der !horizontalen Projektion
des einen Hebelarmes (Kraftarmes) und der an ihm angreifenden Federkraft in einem vorgegebenen
Verhältnis zu dem Produkt aus der horizontalen Projektion des anderen Hebelarmes
(Lastarmes) und der an ihm angreifenden Teillast des Wagenkastengewichtes steht.
Die Veränderung des Winkels des Winkelhebels und/oder die Veränderung der Länge seiner Hebelarme
kann von Fall zu Fall in Abhängigkeit νο·η der jeweiligen Belastung des Wagenkastens beispielsweise
von Hand erfolgen. Es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, durch geeignete Maßnahmen
und Hilfsmittel, von denen in der nachfolgenden Beschreibung ein Ausführungsbeispiel
angegeben ist, dafür zu sorgen, daß die gewünschte und notwendige Veränderung der obengenannten
Bestimmungsstücke des als Zwischenglied eingeschalteten
Winkelhebels selbsttätig eintritt.
Es ist weiterhin ein Gegenstand der Erfindung, durch besondere Ausgestaltung des Winkelhebels
und der mit ihm zusammenwirkenden Organe die Höhenlage des Wagenkastens bei jeder beliebigen
Belastung mindestens annähernd gleich zu halten, wodurch die Fahrsicherheit und vor allen Dingen
die Straßenlage eines Kraftfahrzeuges ganz wesentlich verbessert wird.
Zur Ermittlung der in jedem einzelnen Fall notwendigen Bestimmungsstücke: (Hebelarmlängen
und Winkel) des als Ausgleichsorgan zu verwendenden Winkelhebels können sowohl rechnerische
als auch graphische Verfahren angewandt werden. Zu diesem Zweck werden Last-Weg- bzw. Kraft-Weg-Diagramme
angefertigt, in denen jeweils die Horizontalprojektionen· der Lastarme und der
Kraftarme und für die Wege jeweils die Vertikalprojektionen der von den Last- bzw. den Kraftangriffspunkten beschriebenen Bogen eingesetzt
werden.
Für die verschiedenen Längen der von der Feder beaufschlagten Hebelarme ergibt sich für jeden
Winkelhebel mit einem bestimmten Winkel bei gleichbleibendem Lastarm in dem Kraft-Weg-Diagramm
eine Schar von Kurven, für welche die verschiedene Hebelarmlänge den Parameter bildet. Es
liegt auf der Hand, daß im Bedarfsfall auch noch die Länge des Lastarmes unabhängig von. der
Länge des Kraftarmes und dem Winkel des Winkelhebels variiert werden kann.
An diesen Kraft-Weg-Kurvem bzw. Last-Weg-Kurven
sind noch Korrekturen anzubringen im Hinblick 'darauf, daß der 'Niedergang (Vertikalprojektion
des Wegbogens) der beiden Hebelarmenden des Winkelhebels ein ungleicher ist, d. h.
daß einer Einheit des Niederganges des Wagenkastens nicht stets gleichbleibende Einheiten des
F ederni ederganges entsp rechen.
Zur Bestimmung des günstigsten Hebelarmverhältniisses
werden bei dem graphischen Ermittlungsverfahren unter den für verschiedene Winkel
des Winkelhebels und für verschiedene Längen des von der Feder ibeauf schlagten Hebelarmes beispielsweise
bei konstanter Länge des Laistamies ermittelten Kurvenscharen diejenigen ausgewählt,
die den Federkurven der zur Verfügung stehenden oder für die Konstruktion in Aussicht genommenen
Federn am besten entsprechen.
Etwaige Abweichungen zwischen der Fed'ercharakteristik
und dem Kraft-Weg-Diagramm des von der Feder beaufschlagten Hebelarmes können
mechanisch durch Kurven od. dgl. ausgeglichen werden, an welchen sich die von der Feder beaufschlagten
und/oder die mit dem Wagenkasten verbundenen Organe abwälzen oder an denen sie entlang
gleiten, oder umgekehrt.
Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung
mit der Zeichnung, auf welcher als Ausführungsbeispiel eine auf dem Prinzip der Erfindung beruhende,
aus mehreren Blattfedern zusammengesetzte Automobilfederung dargestellt ist.
Fig. ι zeigt eine schemiatische Seitenansicht der
Federung, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt.
Auf der Radachse 1 liegt die aus mehreren, Blattfedern bestehende Bogenfeder 2 auf. Die Enden der
obersten Blattfeder sind1 zu den Augen 3 und 4 umgebogen und umfangen den Bolzen 5 bzw. 6.
An der Radachse 1 ist mittels der vertikalen dreieckigen Lasche 7 der Zylinder 8 befestigt.
Innerhalb des Zylinders 8 befindet sich der Κοί- loo
ben 9, der durch ein dem Zylinderinnenraum durch die Öffnungen 10 und 11 zugeführtes hydraulisches
Medium, beispielsweise Öl, in der Längsachse des Zylinders 8 verschoben werden kann.
In dem am Ende der mit dem Kolben 9 verbundenen Kolbenstange 12 angebrachten Auge 13. ist
der horizontale Querbolzen 14 gelagert, der innerhalb der im äußeren Teil des Zylinders 8 angebrachten
Längsschlitze 15 verschiebbar ist. Seine an beiden Seiten aus den Schlitzen 115 hervorragenden
Enden 14 bilden die Drehachse für den Scheitelpunkt zweier Winkelhebel, die als Dreiecksplatten'
16 -ausgebildet sind.
Das Ende des oberen, in seiner Länge univeränderbaren
Hebelarmes bildet der die Platten 16 an ihrem rechten oberen Ende miteinander verbindende
Bolzen 17, welcher in dem horizontalen Schlitz 18 der an der Karosserie befestigten Platte
19 verschiebbar gelagert ist. Der von dem Federauge 3 umschlossene Bolzen 5, der das Ende des
unteren, in seiner Länge veränderbaren Hebelarmes des Winkeihebels bildet, ist in den schrägen
Schlitzen 20 der. Dreiecksplatten 16 verschiebbar gelagert.
Der von idem anderen Federauge 4 der Blattfeder
umschlossene Bolzen 6 ist einerseits in den schrägen
Schlitzen 2!i der den .antisymmetrischen Winkelhebel
bildenden Dreiecksplatten 22 und anderseits in den abwärts gerichteten Schlitzen 2$ der an der
Karosserie befestigten Platten 24 geführt. Die Schlitze 23 verlaufen, etwa tangential zu einem um
die Radachse 1 geschlagenen, durch die Mitte (des Federauges 4 gehenden Kreisbogen. In den mit der
Karosserie verbundenen Platten 24 sind in der Horizontalebene des Schlitzes. 18 der anderen Platte
19 die 'horizontalen Schlitze 25 angebracht, in welchen der Bolzen 26 horizontal verschiebbar ist,
welcher den linken oberen Drehpunkt der Dreiecksplatten 22 und damit das Ende des konstanten Lastarmes
des in der Figur linken Winkelhebels bildet.
Am rechten Ende der Dreiecksplatten 22 ist der
den Scheitelpunkt dieses Winkelhebels bildende Bolzen 27 befestigt, welcher in der aus Fig. 1 ersichtlichen
Weise innerhalb der horizontalen Schlitze 2S am linken Ende des Zylinders 8 verschiebbar
ist.
Durch, den Kolben 9 wird entsprechend der Belastung
der Karosserie und der gewünschten Charakteristik der Federung der Bolzen 14 innerhalb
der Schlitze 15 des Zylinders 8 von Hand oder
selbsttätig auf eine solche Länge verschoben, daß
das Produkt der Horizontalprojektion des von der Feder 2 beaufschlagten Hebelkraftarmes 14, 5 des
durch die drei Bolzen 17, 14 und 5 bestimmten
Winkelhebels und der am Bolzen 5 angreifen den Federkraft in ein vorgegebenes Verhältnis zu dem
Produkt aus der Horizontalprojektion des eine konstante
Länge aufweisenden Hebelarmes 14, 17 und der an ihm angreifenden Teillast des Wagenkastens
gebracht wird. Die Länge des Krafthebelarmes 14, 5 und seiner Horizontalprojektion wird
durch die von der Belastung der Feder 2 abhängigen Lage des von dem Federauge 3 umschlossenen
Bolzens 5 relativ zu dem den Drehpunkt des Winkelhebels bildenden Bolzen 14 bestimmt.
Bei einem beispielsweise nach links erfolgenden Verschieben des Bolzens 14 durch den in dem
Zylinder 8 verschobenen Kolben 9 wird der das Ende des Kraftarmes bildende, von dem Federauge
3 umschlossene Bolzen 5 innerhalb des schrägen Schlitzes 20 und der das Ende des Lastarmes
bildende Bolzen 17 innerhalb des horizontalen Schlitzes 18 verschoben.
Gleichzeitig werden die in der Figur linken Dreiecksplatten.
22 durch Verschieben des Bolzens 26 in dem Schlitz 25 und des Bolzens 27 in dem Schlitz
28, wobei der Bolzen 6 in den sich kreuzenden Schlitzen 21 und 23 entsprechend verschoben wird,
in eine zu den Dreiecksplatten 16 antiiSymmetrische Lage' gebracht.
Es ist ohne weiteres ersichtlich., daß mit zunehmender Belastung und dadurch bedingtem Durchbiegen
(Verflachen) der Bogenfeder 2 bei feststehenden, durch die Bolzen 14 und 27 bestimmten
Drehpunkten der Dreiecksplatten 16 bzw. 22 ein Absinken der Karosserie verhindert werden kann,
da durch Entlanggleiten der Bolzen 5 und 6 in den schräg nach außen abwärts geneigten Schlitzen 20
bzw. 2Ί die Entfernung zwischen der Karosserie und der die Federaugen 3 und 4 enthaltenden Horizontalebene
vergrößert wird.
Die Neigung der schrägen Schlitze 20 und 21 ist
erfindungsgemäß zweckmäßig so· gewählt, daß, wie groß auch immer die Belastung der Karosserie
und dementsprechend die Durchbiegung der Federn 2 sein mag, die Karosserie relativ zum Fahrgestell
bzw. zur Radachse 1 stets mindestens annähernd die gleiche Höhenlage beibehält.
Gleichzeitig mit dem Verschieben der Bolzen 5 und 6 innerhalb der Schlitze 20 bzw. 21 wird die
Länge des von der Feder beaufschlagten Krafthebelarmes 14, 5 bzw. 27, 6 im Verhältnis zu den
das Karosseriegewicht tragenden konstanten Lasthebelarmen 14, 17 bzw. 27, 26 vergrößert; darüber
hinaus wird dabei auch der durch die Bolzen 17, 14, 5 bzw. 26, 27, 6 definierte Winkel der Winkelhebel
verändert, wenn der Schlitz 20 nicht radial zu der durch den Bolzen 14 bestimmten Drehachse
verläuft.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß es bei geeigneten, durch Rechnung oder graphisch, ermittelteil
Abmessungen der den Winkelhebel erfindungsgemäß beeinflussenden Bestimmungs stücke
möglich ist, die Federcharakteristik der die Karosserie tragenden Federn in beliebig vorgegebener
Weise genau festzulegen.
Das hier an Hand eines Ausführungsbeispieles mit Blattfedern, demonstrierte Prinzip der Erfindung
kann selbstverständlich bei sinngemäßer Abwandlung der Anordnungen und Wahl der einzelnen
Konstruktionselemente auch bei beliebigen anderen Federn, wie z. B. zylindrischen oder
konischen Druck- und Zugspiralfedern, oder bei den verschiedensten Federkombinationen angewandt
werden.
Claims (9)
1. Federung für Fahrzeuge aller Art, wie
z. B. Eisenbahnwagen, Kraftfahrzeuge u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die die Federung
bewirkenden Federn oder Federkombinationen nicht unmittelbar an dem Wagenkasten (Karosserie)
und dem Federgestell oder den Radachsen angreifen, sondern mittelbar über Winkelhebel, deren Winkel und Hebelarmlängen
so gewählt sind, daß das Produkt aus der Horizontalprojektion des Kraftarmes (14,
5 bzw. 27, 6) und der an ihm angreifenden Federkraft in einem dem notwendigen Gleichgewichtszustand
entsprechenden Verhältnis zu dem Produkt aus der Horizontalprojektion des Lastarmes (14, 17 bzw. 2j, 26) und der ihm
zugeordneten Teillast (Wagenkastengewicht) steht.
2. Federung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit der Radachse (1) oder mit dem Fahrgestell verbundene Blattfeder
(Bogenfeder 2) unter Zwischenschaltung zweier an ihren Enden angeordneter Winkelhebel, auf
die Karosserie einwirkt.
3· Federung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitel der Winkelihebel
an einem Fahrgestell angelenkt ist.
4. Federung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Drehpunktes
(14 bzw. 27) des Winkelhebels relativ zum Fahrgestell oder zur Radachse veränderbar ist.
5. Federung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkelhebel durch eine oder zwei dreieckige Platten (16 bzw. 22) gebildet wird, in
welchen für den am freien Ende der Blattfeder (2) befestigten Bolzen (5 bzw. 6) ein so verlaufender
Längsschlitz (20 bzw. 21) angebracht
ist, daß sich der von der Blattfeder (2) beaufschlagte Hebelarm des Winkelhebels (.Kraftarm
14, 5 bzw. 27, 6) mit zunehmender Durchbiegung der Federn relativ zu dem von dem
Wagenkastengewicht beaufschlagten (konstan-
ten) Lasthebelarm (14, 17 bzw. 27, 26) vergrößert.
6. Federung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der an den Dreiecksplatten (16 bzw. 22) befestigte, das Ende des Last-
hebelarmes bildende Bolzen (17 bzw. 26) in
einem beispielsweise horizontalen Schlitz (18 bzw. 25) eines mit dem Wagenkasten, verbundenen
Konstruktionsteiles (19 bzw. 24) verschiebbar ist.
7. Federung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Anpassung an die
Federcharakteristik und/oder zwecks Aufrechtn erhaltung einer vorgegebenen Nullpunktlage des
beliebig belasteten- Wagenkastens relativ zum Fahrgestell oder zu den Radachsen der in dem
Karosserieteil für den am Ende des Lastarmes angebrachten Bolzen (17 bzw. 26) vorgesehene
Schlitz (iS bzw. 25) !kurvenförmig verläuft.
8. Federung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks
Anpassung an die gewünschte Federcharakteristik und/oder zwecks Aufrechterhaltung einer
Nullpunktlage des beliebig belasteten Wagenkastens relativ zum Fahrgestell oder zu den
Radachisen die in den Dreieckspiatten (16 bzw. 221) angebrachten Schlitze (20 bzw. 2.1)
für den Bolzen (5 bzw. 6) am Ende der Blattfeder kurvenförmig und/oder schräg verlaufen.
9. Federung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der den1 Drehpunkt des Winkelhebels bildende Bolzen (14 bzw. 27) innerhalb eines Schlitzes
(15 bzw. 28) verschiebbar und am Ende einer Kolbenstange (12) angeordnet ist, deren Kolben
(9) vorzugsweise durch hydraulische Mittel von Hand oder selbsttätig, vorzugsweise in Abhängigkeit
von der Belastung des Wagenkastens verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5643 12.
Priority Applications (2)
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| DES26158A DE900059C (de) | 1951-12-02 | 1951-12-02 | Federung fuer Fahrzeuge |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES26158A DE900059C (de) | 1951-12-02 | 1951-12-02 | Federung fuer Fahrzeuge |
Publications (1)
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|---|---|
| DE900059C true DE900059C (de) | 1953-12-17 |
Family
ID=7478609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DES26158A Expired DE900059C (de) | 1951-12-02 | 1951-12-02 | Federung fuer Fahrzeuge |
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|---|---|
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| FR (1) | FR1054232A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6951343B2 (en) * | 2003-03-06 | 2005-10-04 | Bds Co. Inc. | Vehicle suspension apparatus |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| FR2574028B1 (fr) * | 1984-11-30 | 1988-12-09 | Peugeot | Suspension pour vehicules automobiles |
| DE4316535A1 (de) * | 1993-05-18 | 1994-11-24 | Abb Henschel Waggon Union | Eisenbahngüterwagen |
-
1951
- 1951-12-02 DE DES26158A patent/DE900059C/de not_active Expired
- 1951-12-17 FR FR1054232D patent/FR1054232A/fr not_active Expired
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Also Published As
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| FR1054232A (fr) | 1954-02-09 |
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