[go: up one dir, main page]

DE900034C - Vorrichtung zum Anschaerfen der zu verbindenden Enden von Treibriemen - Google Patents

Vorrichtung zum Anschaerfen der zu verbindenden Enden von Treibriemen

Info

Publication number
DE900034C
DE900034C DEH10342A DEH0010342A DE900034C DE 900034 C DE900034 C DE 900034C DE H10342 A DEH10342 A DE H10342A DE H0010342 A DEH0010342 A DE H0010342A DE 900034 C DE900034 C DE 900034C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive belt
sharpening
belt
guide
ruler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH10342A
Other languages
English (en)
Inventor
Fernand Habegger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Habasit Werk A G
Original Assignee
Habasit Werk A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Habasit Werk A G filed Critical Habasit Werk A G
Application granted granted Critical
Publication of DE900034C publication Critical patent/DE900034C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/003Apparatus or tools for joining belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anschärfen der zu verbindenden Enden von Treibriemen Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anschärfen der Verbindungsenden von Treibriemen.
  • Bekanntlich stehen in der Praxis bisher keine geeigneten Apparate zur Verfügung, um das Anschärfen der Verbindungsenden von Treibriemen aus Material verschiedenster Art, wie Leder, Gummi, Kunststoffe usw., auf einfachste Weise vornehmen zu können und damit jede Verdickung der Endlosverbindung des Riemens zu vermeiden. Wohl ist man sich bewußt, daß die Überlappungsverbindung, die das Anschärfen der Riemenenden voraussetzt, als die haltbarste und sauberste Lösung gilt, weil hierbei eine innige Verbindung auf relativ großer Fläche entsteht. Dieses zu bevorzugende Verfahren ist aber infolge seiner technischen Umständlichkeit nur durch Fachleute einwandfrei durchführbar, weshalb der Riemenverbraucher selbst gewöhnlich zu einfacheren Mitteln greift, welche ihm namentlich in der Form des Riemenschlosses in die Hand gegeben sind. Obschon dadurch eine rasche Betriebsbereitschaft erzielt wird, kann es sich beim Riemenschloß nur um eine Notlösung handeln, da durch die Schläge desselben eine rasche Zerstörung,der Lager herbeigeführt wird.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer insbesondere auch dem Riemenverbraucher unmittelbar zur Verfügung zu stellenden Vorrichtung, welche es ihm unter Vermeidung der obengenannten Nachteile erlaubt, die Verbindung von Treibriemenenden in einfachster Weise an Ort und Stelle selbst vornehmen zu können, und zwar derart, daß an keiner Stelle eine Verdickung bzw. ein Stoß des Riemens entsteht. Mit dieser Vorrichtung kann dann jede Riemenreparatur auch durch ungeübte Kräfte ausgeführt werden. Die damit .erzielte Riemenverbindung bleibt schlagfrei. Sie vermeidet Störung, Lärm, Unfall und unnötigen Verschleiß. Der so verbundene Treibriemen erlangt erhöhte Lebensdauer.
  • Die neue, diesen Fortschritt schaffende Vorrichtung zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß eine den anzuschärfenden Winkel des Treibriemenendes wiedergebende Lehre vorgesehen ist, gebildet z. B. durch ein .entsprechend schräg stehendes oder abgeschrägtes Leitlineal, auf dem die beiden -zu bearbeitenden Treibriemenenden aufliegend nach dieser Schräge durch ein vorzugsweise rotierendes und dagegendrückend abschleifend wirkendes Arbeitswerkzeug nacheinander übereinstimmend im spitzen Winkel anschärfbar sind.
  • Eine Vorrichtung entsprechend der Erfindung zum Anschärfen der zu verbindenden Enden von Treibriemen ist nachfolgend an Hand von Zeichnungen in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt und noch näher erläutert. Aus diesen Beispielen gehen auch die weiteren Einzelheiten der Erfindung noch besonders hervor. Es zeigt F ig. i eine Ausführung der neuen Anschärfvorrichtung in Seitenansicht, Fig. 2 diese Vorrichtung in der Draufsicht, Fig. 3 eine .andere Ausführungsform einer Anschärfvorrichtung in Seitenansicht und F ig. 4 diese Vorrichtung in der Vorderansicht. In Fig. i bedeutet i den an seinem Ende konisch anzuschärfenden Riemen, welcher auf einem im Punkt :2 drehbar gelagerten Leitlineal 3 ruht und gegen .den Schleifteller 4 angedrückt wind, welcher auf seiner Unterseite eine entsprechend abschleifend wirkende Arbeitsfläche hat. Dadurch, daß diesem Schleifteller 4 mittels seines Drehknopfes 5 von Hand in Pfeilrichtung eine Drehbewegung erteilt wird, erhält das eine Riemenende einen konisch angeschärften Ansatz, dessen spitzer Winkel der schiefen Ebene des drehbar gelagerten, passend einstellbaren Leitlineals 3 entspricht. Der Winkel ist für jede Riemendicke entsprechend wählbar. Der gleiche Arbeitsvorgang wird dann am anderen Riemenende wiederholt, so daß die Anschärfwinkel beider Riemenenden einander ,gleich sind und überlappt keine Verdickung des Riemens ergeben. Die ganze Vorrichtung ist mittels eines Bügels 6 an einem Tisch befestigt.
  • Fig. 3 stellt eine andere konstruktive Ausführungsform einer Vorrichtung entsprechend der Erfindung dar. Diese unterscheidet sich gegenüber Fig. i und 2 dadurch, daß an Stelle eines flachen Schleiftellers ein zylindrischer Schleifkörper 7 vorgesehen ist. Das anzuschärfende Riemenende 8, welches hier auf einem Leitlineal 9 ruht, wird entsprechend dieser Konstruktion mittels eines den Riemen 8 gegen das Lineal 9 angedrückt haltenden Griffes io unter dem in Drehung versetzten Schleifkörper 7 in Pfeilrichtung hindurchgezogen. Damit dabei die richtige Anschärfung,des Riemens stattfindet, ist das Lineal 9, welches bei dieser Arbeit auf der Grundplatte i i parallel verschoben wird (vgl. Pfeil i2), an seinem hinteren Ende mit einer dem Anschärfwinkel entsprechenden, nach oben verlaufenden Schräge 13 versehen. Auch hier wiederholt sich der gleiche Arbeitsvorgang an beiden Riemenenden zwecks Erreichung einer eine Verdickung vermeidenden Überlappungsverbindung. Nach dem Anschärfen können die überlappten Riemenenden zwischen zwei Druckplatten in der Presse oder im Schraubstock stoßfrei verleimt, verpreßt oder sonstwie geeignet verbunden werden.
  • Erwähnt sei, daß an Stelle von z. B. abschmirgelnd wirkenden Schleifwerkzeugen auch solche mit Schneidemessern Verwendung finden können. Den Schleifwerkzeugen ist aber der Vorzug zu geben, weil diese keiner besonderen Wartung bedürfen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anschärfen der zu verbindenden Enden von Treibriemen, dadurch gekennzeichnet, daß eine den anzuschärfenden Winkel des Treibriemenendes wiedergebende Lehre vorgesehen ist, gebildet z. B. durch ein entsprechend schräg stehendes oder abgeschrägtes Leitlineal (3 bzw. 9), auf dem die beiden zu bearbeitenden Treibriemenenden aufliegend nach dieser Schräge durch ein vorzugsweise rotierendes und dagegendrückend abschleifend wirkendes Arbeitswerkzeug (4 bzw. 7) nacheinander übereinstimmend im spitzen Winkel anschärfbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das das Treibriemenende tragende, als Lehre dienende Leitlineal (3) um eine horizontale Achse schwenkbar vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als mit der Leitlehre zusammenarbeitendes Werkzeug ein vorzugsweise um eine vertikale Achse drehbarer Schleifteller (4) dient.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß als mit der Leitlehre zusammenarbeitendes Werkzeug ein vorzugsweise um eine horizontale Achse drehbarer zylindrischer Schleifkörper dient.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Leitlehre ein die Arbeitsschräge tragendes Lineal (9) od. dgl. dient, welches mit dem ihm aufgelegten Treibriemenende gegenüber dem rotierenden Arbeitswerkzeug verschiebbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der das Treibriemenende tragende, mit der Arbeitsschräge versehene Verschiebeschlitten zu seiner Bedienung mit einem Handgriff versehen ist, der vorzugsweise zugleich den zu bearbeitenden Treibriemen auf ihm festhält.
DEH10342A 1951-04-04 1951-11-10 Vorrichtung zum Anschaerfen der zu verbindenden Enden von Treibriemen Expired DE900034C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH900034X 1951-04-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE900034C true DE900034C (de) 1953-12-17

Family

ID=4546499

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH10342A Expired DE900034C (de) 1951-04-04 1951-11-10 Vorrichtung zum Anschaerfen der zu verbindenden Enden von Treibriemen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE900034C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE900034C (de) Vorrichtung zum Anschaerfen der zu verbindenden Enden von Treibriemen
DE1956879A1 (de) Kopiervorrichtung fuer Werkzeugmaschinen
DE680818C (de) Tabakschneidmaschine
DE1870977U (de) Kantenbeleimmaschine zum beleimen von linienartigen kanten an moebelteilen u. dgl.
DE2211898C2 (de) Motorgetriebene Schere, insbesondere tragbare Schere
DE470509C (de) Fraesmaschine fuer Fassboeden
DE2449121A1 (de) Hilfseinrichtung fuer die fertigung von mit aufgesetzten kragen versehenen oberhemden oder blusen
DE453964C (de) Schleif- und Abschaerfmaschine
CH292495A (de) Vorrichtung zum Anschärfen der Verbindungsenden von Treibriemen.
DE450781C (de) Maschine zum Auftragen von Klebstoff, insbesondere auf Leder und Schuhwerkteile
DE838648C (de) Abrichtmaschine mit einer Einrichtung zum Dickenhobeln
DE540794C (de) Vorrichtung zum Schaerfen von Riemenenden quer zur Laengsrichtung
DE370396C (de) Tragbare Vorrichtung zum Abschaerfen von Riemen
DE692883C (de) Vorrichtung zum Einziehen (Schrumpfen) der Raender von Halbschuhen
DE625301C (de) Naehmaschine zum Ein- oder Annaehen von Gummiband
DE624789C (de) Schaelmaschine fuer Fruechte sowie wurzel- und knollenartiges Gemuese u. dgl.
DE456397C (de) Vorrichtung zum Aufschneiden von Konservenbuechsen
AT166625B (de) Präzisions-Planfräsmaschine
DE387277C (de) Nudelschneidmaschine mit Messerrad
DE423838C (de) Verfahren zur Herstellung von Formstreifen
DE453591C (de) Vorrichtung zum Stapeln und Ausstossen von Brettern an Holzbearbeitungsmaschinen
DE3610478A1 (de) Vorrichtung zum lockern von schuettgut in faessern
DE461549C (de) Schlagplattenmaschine zum Festschlagen, Abstreichen und Glaetten von Kunststeinplatten, Dachziegeln u. dgl.
DE932198C (de) Einrichtung zum Fraesen kurvenfoermiger Werkstuecke aus Holz od. dgl.
DE677450C (de) Maschine zum Verschliessen von Flaschen o. dgl.