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DE900013C - Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Beizen von Nadelholz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Beizen von Nadelholz

Info

Publication number
DE900013C
DE900013C DEM10638A DEM0010638A DE900013C DE 900013 C DE900013 C DE 900013C DE M10638 A DEM10638 A DE M10638A DE M0010638 A DEM0010638 A DE M0010638A DE 900013 C DE900013 C DE 900013C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pickling
wood
softwood
agent
manufacture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM10638A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Julius Mel Mellenheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JULIUS MELL VON MELLENHEIM DIP
Original Assignee
JULIUS MELL VON MELLENHEIM DIP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JULIUS MELL VON MELLENHEIM DIP filed Critical JULIUS MELL VON MELLENHEIM DIP
Priority to DEM10638A priority Critical patent/DE900013C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE900013C publication Critical patent/DE900013C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K5/00Treating of wood not provided for in groups B27K1/00, B27K3/00
    • B27K5/02Staining or dyeing wood; Bleaching wood
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/52Impregnating agents containing mixtures of inorganic and organic compounds

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Beizen von Nadelholz Die bisher üblichen Metallsalzbeizverfahren für Nadelhölzer, bestehend; aus einer Vorbeize und einer Nachbeize, machten .drei bis vier Arbeitsgänge notwendig. Die Holzflächen mußten vorgebeizt, nachgebeizt, grundiert und in den meisten Fällen noch mattiert oder lackiert werden. Ein, direktes Aufbringen einer Mattierung oder eines Lackes auf ,die mit diesen Beizen behandeltenNadelholzflächen war nicht möglich, da die weichen Jahresringe .durch das Transparentwerden der Zellwände des Holzes infolge des eindringenden Lackes bzw. Mattierung dunkler erschienen als die harten Jahresringe und somit das natürliche Mase rbild des Nadelholzes umgekehrt, also negativ wurde. Man verwandte daher dünne Lösungen hochviskoser Nitrocellulose, welche die Zellwandungen wenig transparent machten als leichte Mattierungen oder als Grundierung. In letzterem Fall konnte dann auf eine derartig grundierte Fläche auch eine Mattierung oder ein Überzugslack aufgetragen werden, da .diese nicht mehr wesentlich in die Zellwände eindringen konnten und damit das natürliche positive Maserhild (harte Jahresringe dunkel, weiche hell) erhalten blieb.
  • Die dünnen Nitrocell.uloselösungen als alleiniger Überzug schützten die gebeizten Flächen nur wenig, weil ja ihr Körpergehalt einige Prozente nicht übersteigen. durfte, da sonst auch bei Verwendung hochviskoser Nitrocellulo,sie ein. Transparentwerden der Zellwände nicht zu verhüten ist.
  • Um diesen Übelständen abzuhelfen wurde nachstehendes Verfahren zur Herstellung -,eines Mittels zum Beizen von Nadelholz entwickelt, welches von dem Gedanken ausgeht, ein Überzugsmittel unter Vermeidung organischer Lösungsmittel, welche das Eindringen, in die Holzzellwände und das Transparentwerden derselben bewirken, in. ,die Nachbeize selbst einzuführen.
  • Das entwickelte Verfahren besteht darin, daß lösungsmittelfreie, weichmacherhaltige, wäßrige Kunstharzdispersionen, z. B. Polyvinylaoetat, Mischpolymerisate von Vinylaoetat und Vinylchlo,ri-d usw. unter Zusatz von Emulgier- und Schwebemitteln, mit oder ohne Zusatz von in Wasser feiest dispergierten, wasserunlöslichen, lichtechten, organischen Farbstoffen nach und nach unter ständigem Rühren im Schnellrührwerk mit den gegebenenfalls mit Ammoniak versetzten, zum Beizen von Holz gegebräuchlichen. Metallsalzlösungen, z. B. AlkaIichromaten, Kupferchlorid usw. versetzt werden. Die zu beizenden Nadelhölzer werden mit den. für diese Zwecke bekannten oxydierbaren, organischen Verbindungen, wie Pyrogallol, Brennzcatechin usw., vorgebeizt.
  • Durch die Abwesenheit organischer Lösungsmittel wird ein Transparentwerden der Z,ellwandungen .des Holzes hintangehalten, wodurch das positive Beizbild trotz des hohen Kunstharzgehaltes von 2o :bis 25 °/o erhalten bleibt und die geibeizten Holzflächen ein stumpfmattes, ganz dem natürlichen Charakter des Nadelholzes entsprechendes Aussehen erhalten. Andererseits ist durch die verhältnismäßig große Menge des .auf der gebeizten Fläche niedergeschlagenen Kunstharzes die Beizung nicht nur gegen .die Einwirkung von Wasser, Fett usw. gesichert, sondern auch ohne vorherige Grundierung verändert ein Überzug mit einem noch- so körperreichen Lack das positive Beizbild nicht, da er ja nur auf der Kunstharz.schicht aufliegt, ohne in die Zellwandungen eindringen zu können.
  • Der Vorteil gegenüber den bisherigen Metallsalzbeizen für Nadelhölzer besteht also darin, daß z. die gebeizten Nadelh.o,lzflächen .das natürliche Aussehen der Nadelhölz,er behalten, .dabei aber hervorragend w asser- und: ölfest werden, so, daß dieselben naß gereinigt werden können und auch gegen Fett u.,dgl. gesichert sind, ein Überzug daher entfällt; a. falls ein stärkerer Glanz und Überzug gefordert wird, die gebeizten Naidelholzflächen direkt, ohne vorherige Grundierung, mit Mattierungen oder Überzugslacken behandelt werden können, ohne das positive Beizbild zu zerstören.
  • In jedem Fall wird also ein Arbeitsgang erspart.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Beizen, von Nadelholz, dadurch gekennzeichnet, daß lösungsmittelfreie, weichmiacherhalti.ge, wäßrige, mit Emulgier- und Schwebemitteln versetzte Kunstharzdispersionen mit oder ohne Zusatz von in Wasser feiest dispergierten, wasserunlöslichen, lichtechten"o,rganischen Farbstoffen nach und mach unter ständigem Rühren im Schnellrührwerk mit den gegebenenfalls mit Ammoniak versetzten, zum Beizen von Holzgebräuchlichen Metallsalzlösungen, z. B. Alkalichromate und Kupferchlorid, versetzt werden.
DEM10638A 1951-08-14 1951-08-14 Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Beizen von Nadelholz Expired DE900013C (de)

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