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DE909953C - Kette aus Langstabisolatoren - Google Patents

Kette aus Langstabisolatoren

Info

Publication number
DE909953C
DE909953C DEA6733D DEA0006733D DE909953C DE 909953 C DE909953 C DE 909953C DE A6733 D DEA6733 D DE A6733D DE A0006733 D DEA0006733 D DE A0006733D DE 909953 C DE909953 C DE 909953C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
end plates
rope
insulating
chain according
isolator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA6733D
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander V Schaubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA6733D priority Critical patent/DE909953C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE909953C publication Critical patent/DE909953C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators
    • H01B17/04Chains; Multiple chains
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/06Synchronising arrangements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J7/00Multiplex systems in which the amplitudes or durations of the signals in individual channels are characteristic of those channels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

Es ist bereits vorgeschlagen worden, Langstabisolatoren für Kraftübertragung mit sehr hoher Betriebsspannung in der Weise auszubilden, daß der Isolator aus einzelnen Teilisolatoren besteht, die auch als Verbundisolatoren mit einem innenliegenden Strunk und einem Mantel mit Rippen ausgebildet sein können, und die Teilisolatoren durch nichtleitende Zwischenglieder, z. B. Quarzklötze, miteinander verbunden sind. Diese Bauart hat den Vorteil, daß durch die Isolierkupplungen der Teilisolatoren die keramische Kettenlänge erhalten und eine ungünstige Kapazitätsverteilung an der Kette vermieden wird. Beim Lichtbogenüberschlag fehlen dann auch die Möglichkeiten zur Bildung von Fußpunkten an der Kette selbst.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung einer derartigen Anordnung und besteht darin, daß die die einzelnen Teilisolatoren verbindenden nichtleitenden Zwischenglieder so ausgebildet sind, daß sie eine gewisse gegenseitige Beweglichkeit der einzelnen Teilisolatoren zulassen. Insbesondere besteht die Erfindung darin, daß an den einander zugekehrten Enden von Teilisolatoren der Kette schirmartig ausgebildete Isolierstoffscheiben od. dgl. vorgesehen und durch Seile aus Glasseide oder einem anderen geeigneten Isolierstoffseil, z. B. aus
Perlonfasern, miteinander verbunden sind. Dabei kann man so vorgehen, daß die einzelnen Isolierstoffseile der Zwischenglieder parallel oder über Kreuz verspannt sind oder zu einem Knotenpunkt zusammengefaßt werden.
Es werden auf diese Weise sozusagen Gelenkkupplungen in den Isolatorketten geschaffen, die im wesentlichen ebenfalls aus nichtleitendem und zweckmäßig gestaltetem Werkstoff bestehen und ίο daher die Nutzlänge der Isolatorkette nicht verkleinern. Auf der anderen Seite erhalten aber die Isolierketten in sich nunmehr eine gewisse Beweglichkeit, durch die sie in der Lage sind, auftretenden mechanischen Beanspruchungen besser standzuhalten.
Die nach der Erfindung in mehrere durch Seile verbundene Endscheiben aufgelösten Zwischen-. glieder können selbst vorteilhaft einen erheblichen Teil der nutzbaren isolierenden Kettenlänge ausmachen. Bei größeren Seillängen sollen dann nach der Erfindung die Seile gegen Verschmutzung, Versalzung und Verkrusten möglichst auch noch durch besondere Seilschirme und Durchführungen geschützt werden. Außerdem können längere Seilstücke durch die Schirme oder deren Durchführungen entweder parallel, in Richtung der Zugbeanspruchung der gesamten Kette und im wesentlichen des elektrischen Kraftlinienverlaufs oder schräg dazu mit langen Kriechwegen verspannt gehalten werden. Zur Herstellung der Endscheiben und Seilschirme kann fester Naturstein, z. B. Granit oder Basalt, keramischer Werkstoff, auch Glas-Glimmer- und Asbestverbindungen sowie Isolierbeton dienen. Die Endscheiben, die starken Kräften ausgesetzt sind, können durch am Rande angebrachte metallene Ringe, auch Schrumpfringe, zusammengehalten werden, ohne daß dadurch die elektrische Feldbildung wieder wesentlich verschlechtert wird. Diese Halteringe, z. B. aus Eisen, brauchen nicht aus dem Isolierstoff der Scheiben hervortreten, so daß sie auch nicht ohne weiteres Fußpunkte für Überschläge zu bilden vermögen. Solche in den Isolierstoff eingebetteten Halteringe entlasten die außenliegenden Teile mechanisch, so daß diese dann ganz nach den Forderungen für die zweckmäßige Ausbildung als. volle oder hohle Schirme an den Endscheiben ausgeführt werden können.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt, die auch noch erläutert werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 bezeichnen 1 und μ zwei benachbarte Einzelstabisolatoren der Isolatorkette. 3 und 4 sind Endplatten aus nichtleitendem Baustoff, die mit den zugehörigen Einzelstabisolatoren durch Verkitten, Verleimen od. dgl. verbunden sind. Endplatten und Langstäbe aus keramischen Stoffen können auch miteinander verschmolzen werden. Die Endplatten 3 und 4 besitzen Bohrungen, durch die Seile 5 aus Glasseide oder einem sonstigen geeigneten Isolierstoff hindürchgreifen, welche die Endplatten 3 und 4 beweglich miteinander verbinden. Durch Knoten an den Enden der Seile 5 werden deren Zugkräfte auf die Endscheiben 3 und 4 übertragen. Die Befestigung der Seile an den Endplatten 3 und 4 kann aber auch statt durch die hervorstehenden Knoten in anderer Weise geschehen. Es ist z. B. möglich, die Löcher in den Endplatten konisch, nach den Enden der Seile zu sich erweiternd herzustellen und die beiden Enden jedes Seilstücks durch Zurückbiegen und Einspleißen der einzelnen Litzenenden kegelförmig dicker werdend auszuführen, wrobei ein Seilende erst nach der Einfädelung derart verdickt werden kann. Unter der Zugbelastung der Kette pressen sich dann die Seilenden in den konischen Löchern fest, und sie lassen sich schließlich glatt abschneiden. Die Seilenden können auch durch Imprägnieren und Verpressen in gewünschte Formen gebracht werden.
Der Erfindungsgedanke kann auch noch in anderer Form verwirklicht werden. Zum Beispiel kann man so vorgehen, daß die Seile aus Glasseide od. dgl. etwas langer bemessen werden als beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel und über Kreuz durch die Bohrungen der Endplatten hindurchgeführt sind. Dabei werden dann die verbindenden Isolier stoff seile zweckmäßig zu Knoten zwischen den Endplatten zusammengefaßt.
Es ist vorteilhaft, die Gelenkkupplungen mit go einem Schutz gegen Verwitterung zu versehen. Diese Maßnahme ist insbesondere bei Seilen durch Imprägnierung oder Lackierung an Ort und Stelle der Verwendung zu treffen. Die Seilstücke können auch, soweit ihre Biegsamkeit für die Gelenkigkeit der Kette nicht benötigt wird, in an sich bekannter Weise mit nahtlosen Schutzrohren aus nichtleitendem Werkstoff gegen Verschmutzung geschützt werden. Die Schutzrohre werden dabei einfach übergeschoben oder z. B. durch Zement oder Kitt mit den Seilstücken verbunden. Die Rohre können für sich Isolatoren mit Rippen, Rillen und Schirmen sowie Schutzfunkenstrecken mit innerer gasabgebender Auskleidung sein, die für den Fall eines Lichtbogens am Seil entlang selbstlöschend wirkt.
Auch zwecks leichterer Beförderung der Einzelstabisolatoren mit oder ohne bereits daran befestigten Endplatten ist es zur Verwirklichung der Erfindung zweckmäßig, die Seilverbindung erst kurz vor der Aufhängung der ganzen Kette von Einzelstabisolatoren herzustellen und für den Fall der notwendigen Erneuerung eines Gliedes der Kette bei deren Abnahme zuerst die Seilverbindung zu lösen.
In Fig. 2 und 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Es bedeuten und 12 zwei benachbarte Isolatorstücke einer Kette. Die zugehörigen Endplatten im Schnitt bzw. Aufsicht sind mit 13 und 14 bezeichnet. Das in Fig. 2 abgebrochen, also nicht gezeichnete Ende des Langstabes 11 möge in bekannter Weise in einer Kappe gefaßt sein, die mit dem Mast wie üblich verbunden ist. Ebenso soll das nicht dargestellte Stück des Isolators 12 vermittels einer metallenen Kappe die Leitung oder wiederum eine Endplatte 13
tragen. Die Langstäbe ii und 12 sind auch bei der Ausführung für die Erfindung gedrehte Körper, welche aber dort, wo sie unter Zugbelastung der Kette große, vorwiegend radial gerichtete Druckkräfte auf die Endplatte 13 bzw. 14 ausüben, mit einem längeren und stärker abgeschrägten kegelförmigen Ende als sonst versehen sind. Die Formgebung der Platten 13 und 14 trägt aber, wie zu erkennen ist, nicht nur diesen mechanischen Kräften, sondern den bekannten Zwecken der Selbstreinigung und Schirmbildung der Isolatoren Rechnung. Die entstehenden Zugbeanspruchungen in den Endplatten 13 und 14 werden durch die massiven Teile rings um die Schlitze 16 und Seillöcher 21 bis 32 aufgenommen. Die zwischen den Seillöchern und Schlitzen liegenden inneren zahnartigen Teile der Endplatten
13 und 14 sind hauptsächlich auf Druck beansprucht. Die Schlitze müssen außen, damit der Isolierstoff nicht erhöhter Gefahr des Einreißens ausgesetzt ist, rund hergestellt werden. Der kegelförmige und ringförmige Raum zwischen dem Strunk n und der Platte 13 bzw. zwischen 12 und
14 kann durch einen nichtleitenden Zement oder a5 Kitt vollständig ausgefüllt werden, wie dies sonst zwischen metallenen Kappen und Langstäben auch üblich ist. Da die Zwischenräume bei den Ausführungen nach der Erfindung aber breiter ausfallen, können auch teilringförmige Stücke zur Übertragung der Kräfte vom Stab zur Endplatte eingelegt und eingekittet werden. Die Schlitze in der Endscheibe 13 dienen auch dazu, einströmendem Regenwasser Abfluß zu gewähren.
Die Verbindung der beiden Endplatten geschieht bei dem Ausführungsbeispiel durch ein durchlaufendes Isolierstoffseil. Das Seil wird durch die Bohrungen 21 bis 32 in den beiden Endplatten 13 und 14 hindurchgeführt, und zwar in der Reihenfolge der angegebenen Bezifferung der Durchtrittslöcher. Die zwischen den beiden Endplatten befindlichen Teilstücke des Seiles verlaufen dabei parallel zueinander. Unter Umständen kann es vorteilhaft sein, das Isolierstoffseil an einigen Stellen festzuhalten, um es am Verschieben zu verhindern.
Zweckmäßigerweise werden hierfür und zum Schließen der beiden Enden des Seiles isolierende Klammern verwendet, die in dem Hohlraum der Endplatte 14 angebracht werden. Gegebenenfalls genügt auch ein Einkitten der Seile in den Löchern 21 bis 32 der Endplatten, da bei durchlaufendem Seil der Kitt nur einen Teil des Seilzuges aufzunehmen braucht.
Daneben ist es aber auch möglich, das Seil über Kreuz zu führen, und zwar z. B. nach Fig. 4 ebenfalls so, daß sich die je zwei kreuzenden, etwas verschieden lang gemachten Teilstücke des Seiles zwischen den Endplatten nicht aneinander reiben. Dabei sind, abweichend von der Anordnung nach Fig· 3> ]'e zwei der Seillöcher 41 bis 52 an einer Endplatte 33 bzw. 34 näher aneinandergerückt. Bei Berührung gleich lang gemachter Seilstücke können diese durch Bunde aneinander leicht befestigt werden.
Schließlich kann man das Seil auch zwischen aneinander diagonal gegenüberliegenden Löchern der Endplatte verspannen, wobei sich dann die Seile in der Mitte treffen. Es ist zweckmäßig, in diesem Fall den Kreuzungspunkt zu einem Knoten fest zusammenzufassen. Durch Kreuzverspannen sind die Seilstücke auch gegen Verschmutzung, Regen und Tropfwasser besser als sonst geschützt.
Die Endplatten 13, 14 bzw. 33, 34 bestehen bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen vorzugsweise aus Hartporzellan. Daneben ist es aber auch möglich, für diese Endplatten einen anderen geeigneten Isolierstoff zu verwenden, z. B. den unter der Bezeichnung Mikalex handelsüblichen Isolierwerkstoff oder auch Isolierbeton. Bei der Verwendung derartiger durch Pressen oder Gießen verarbeiteter Isolierstoffe für die Endplatten ist es unter Umständen zweckmäßig, in die Endplatten einen die Zugkraft aufnehmenden Metallring einzuformen, und zwar derart, daß er möglichst weit am Umfang der Endplatten zu liegen kommt, aber noch durch Isolierstoff verkleidet ist.
In den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung durch Ansichten in Richtung der Kette von oben und senkrecht zu deren Achse dargestellt. Hierdurch wird insbesondere die Anwendung von Seilschirmen 15 zwischen Endplatten 33 und 34 erläutert, deren Seitenansicht den Scheiben 13 und 14 in Fig. 2 entspricht. Bei der in Fig. 6 gezeichneten Kreuzverspannung des Seiles ist dieses der Reihe nach durch die Scheiben- und Schirmlöcher 53 bis 70 hindurchgezogen. Der Schirm 35 kann allein schon durch die Kreuzverspannung etwa in der Mitte zwischen den Endplatten gehalten werden. Es ist aber auch möglich, etwa wie für die Seilenden in Fig. 1 beschrieben, Verdickungen durch Einspleißen kurzer Litzenstücke in den Seilsträngen zur Befestigung des Schirmes 15 hervorzurufen. Der Schirm 15 muß bei Kreuzverspannung so kräftig ausgeführt werden, daß er den fast radialen Spannkräften der Seilstücke sicher standhält. Nach der Erfindung können Seilschirme an den Stellen der Löcher mit isolierenden Durchführungen, wie sie für geringe Reihenisolation von elektrischen Leitern üblich sind, versehen werden. Die Seilstränge werden in diesem Fall an Stelle von Leitern in den Durchführungen geführt. Die Durchführungen können sich auch zweckmäßig der Art der Seilverspannung anpassen und bei Querverspannung z. B. geknickt ausgeführt werden. Es ist auch möglich, einfach nur gebogene Rohre für die Seile durch die Löcher der Schirme zu führen. Die gewöhnlich sehr elastischen Seile werden zweckmäßig bei der Zusammensetzung der Kette derart angezogen, daß die beiderseitigen Enden der Durchführungen oder Rohre in den Seilschirmen fest an den Endplatten der Langstäbe anliegen, so daß auch die Seilstücke dazwischen vollständig geschützt sind.
Bei durch einen Seilschirm parallel hindurchführenden Seilstücken fällt eine Druck- oder Zugbeanspruchung desselben fort. Die Befestigung eines Schirmes an den Seilen kann auch durch
Zement in den Löchern bzw. Durchführungen erfolgen. Abweichend von Fig. 6 können auch mehrere Seilschirme zwischen zwei Endplatten angeordnet werden. Es ist auch möglich, mit Rücksieht auf nahe bei den Endplatten angeordnete Schirme mit Löchern für die Seile die Endplatten selbst ohne Seillöcher herzustellen. Die Seilstücke sind dann auf der Seite des Langstabes an der Endplatte kreisförmig miteinander zu verflechten und
ίο einfach nur über den Rand der Endplatte zu legen und durch die Schirmlöcher hindurchzuführen. Die an sich hoch beanspruchte Endplatte ist ohne Löcher fester als mit diesen. Der nahe einer Endplatte gelegene Schirm mit Löchern übernimmt dann an deren Stelle die Verhinderung einer ungewollten Verschiebung der Seilstücke am Umfang der Endplatte.
Die Isolation durch Seile beliebiger Tragkraft und Anzahl und mit und ohne Schirme und Durchführungen kann bei den Ausführungen nach der Erfindung einen erheblichen Teil der Kettenlänge und -isolation ausmachen. Am Anfang und Ende der Kette braucht vielleicht nur je ein Langstab, ja vielleicht nur ein verhältnismäßig kurzer Vollkernisolator zu liegen. Andererseits kann sich eine Seilanordnung z. B. nach den Fig. 2 oder 6 zwischen zwei Endscheiben innerhalb einer Kette mehrmals wiederholen.
Auch die Ausführung von Doppel- und Mehrfachketten, Hänge- und Abspannketten, im Sinne der Erfindung ist denkbar. Die Isolatorenketten nach der Erfindung können zweckmäßig mit Lichtbogenschutz, namentlich am Anfang und Ende, versehen werden. Metallene Schutzringe und Hornkreuze sollen unter Umständen noch über die Endplatten hinausreichen.

Claims (11)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Kette aus Langstabisolatoren, bei der die Einzelisolatoren durch nichtleitende Zwischenglieder miteinander verbunden sind, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Zwischenglieder, daß sie eine gewisse Beweglichkeit der Einzelstabisolatoren der Kette zulassen.
2. Isolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierenden Zwischenglieder aus zwei mit den einander zugekehrten Enden zweier benachbarter Einzelisolatoren fest verbundenen, schirmartig ausgebildeten Endplatten (3,4) bestehen, die durch Seile (5) aus Naturoder Kunstfaser, Glasseide oder einem sonstigen geeigneten Isolierstoff miteinander verbunden sind.
3. Isolatorkette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Endplatten verbindenden Isolierstoffseile aus einzelnen Seilstücken bestehen, die an jeder Endplatte befestigt und parallel oder über Kreuz verspannt sind.
4. Isolatorkette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die beiden Endplatten miteinander verbindende Isolierstoffseil ein durchgehendes Seilstück ist, dessen Teillängen zwischen den Endplatten parallel oder über Kreuz verspannt sind.
5. Isolatorkette nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überkreuzverspannung der Isolierstoffseile der Mittelpunkt der Teilseillängen zu einem Knoten zusammengefaßt ist.
6. Isolatorkette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der inneren Bohrung der Endplatte Ausnehmungen (16) vorgesehen sind.
7. Isolatorkette nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endplatten aus einem Isolierwerkstoff bestehen, der durch Pressen oder Gießen verarbeitet wird.
8. Isolatorkette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem durch Pressen oder Gießen hergestellten Isolierstoff und Endplatten in den Außenteilen der Platten ein Metallring od. dgl. eingesetzt ist.
9. Isolatorkette nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seile zwischen den Endplatten durch Seilschirme geschützt und verspannt gehalten werden.
10. Isolatorkette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daji in die scheibenförmigen Seilschirme isolierende Durchführungen für die Seile eingesetzt werden.
11. Isolatorkette nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Orte der Verwendung die elastischen Seile derart vorgespannt werden, daß sich die beiderseitigen Enden der isolierenden Durchführung an den Endplatten fest abstützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 9511 4.54
DEA6733D 1943-03-20 1943-03-20 Kette aus Langstabisolatoren Expired DE909953C (de)

Priority Applications (1)

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DEA6733D DE909953C (de) 1943-03-20 1943-03-20 Kette aus Langstabisolatoren

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DEA6733D DE909953C (de) 1943-03-20 1943-03-20 Kette aus Langstabisolatoren
NL2616976X 1947-03-05

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DE909953C true DE909953C (de) 1954-04-26

Family

ID=25963068

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DEA6733D Expired DE909953C (de) 1943-03-20 1943-03-20 Kette aus Langstabisolatoren

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DE (1) DE909953C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072669B (de) * 1956-03-26 1960-01-07 Farbwerke Schroeder iS. Stadelmann Aktiengesellschaft, Oberlahnstein Stabilisator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072669B (de) * 1956-03-26 1960-01-07 Farbwerke Schroeder iS. Stadelmann Aktiengesellschaft, Oberlahnstein Stabilisator

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