DE909704C - Anordnung zur elektrischen Nachrichtenuebermittlung - Google Patents
Anordnung zur elektrischen NachrichtenuebermittlungInfo
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- DE909704C DE909704C DEA11001D DEA0011001D DE909704C DE 909704 C DE909704 C DE 909704C DE A11001 D DEA11001 D DE A11001D DE A0011001 D DEA0011001 D DE A0011001D DE 909704 C DE909704 C DE 909704C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/60—Systems for communication between relatively movable stations, e.g. for communication with lift
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
- Anordnung zur elektrischen Nachrichtenübermittlung Bei langen Zügen, die nachgeschoben werden müssen, ist eine Verständigung zwischen Zug- und Schublokomotive notwendig. Für gewöhnlich bedient man sich hierfür der Dampfpfeife, bei elektrischen Triebfahrzeugen der Luftpfeife. Es hat sich im Betriebe gezeigt, daß diese Zeichen auf kurven- und tunnelreichen Strecken (Steilrampen) nicht immer zuverlässig genug gehört werden und daher die Übermittlung der Zeichen anderweitig erfolgen muß.
- Es gibt verschiedene Wege, diese Zeichenübertragung durchzuführen. Bei der Auswahl dieser Übertragungsmöglichkeiten ist in erster Linie den besonderen Verhältnissen beim Zugbetrieb Rechnung zu tragen. Der Zugbetrieb erfordert einen einfachen, übersichtlichen Aufbau und Vermeidung empfindlicher Aufbauteile. Die Einrichtung muß außerdem hinsichtlich der Zugzusammenstellung vollkommen freizügig verwendbar sein: Die zwischen den Triebfahrzeugen befindlichen Wagen können wegen ihrer voneinander abweichenden Bauart nicht zur Übertragung mit herangezogen werden.
- Eine Möglichkeit, alle diese Forderungen zu erfüllen, ist die, die Zeichen erfindungsgemäß elektrisch mittels Tonfrequenz zu übertragen. Als Hin-und Rückleitung von Triebfahrzeug zu Triebfahrzeug werden der Fahrdraht und die Schiene benutzt. Die Tonfrequenz wird in an sich bekannter Weise von einem Tonfrequenzgenerator g erzeugt und in einem Lautsprecher 1a empfangen. Die Verbindung mit dem Fahrdraht stellen die bei elektrischen Triebfahrzeugen an sich schon vorhandenen Stromabnehmer a her.
- Die Trennung der Tonfrequenz von der Hochspannung geschieht durch einen Ankopplungskondensator e, der für die Betriebsfrequenz, i6=/3 Hz, einen hohen, für die Tonfrequenz jedoch einen niederen Widerstand hat. Der Kondensator kann vor oder hinter dem Lokomotivhauptschalter b angeschlossen werden. Im Bild ist der Kondensator hintei dem Hauptschalter angeschlossen gezeichnet. %fit der Taste f werden die Zeichen gegeben, die im eigenen Lautsprecher Ja mitgehört werden. Der Lautsprecher ist dauernd empfangsbereit angeschlossen. Hie Sicherung d und der überspannungsschutz t schützen die Anlage vor Schäden. c ist der Hauptumspanner des elektrischen Triebfahrzeuges (Fig. i).
- Um den @,#'iderstand des Kondensators für die Tonfrequenzen herabzusetzen; wird in Reihe mit diesem eine Induktiv ität (Drossel i) geschaltet, d. h. der Ankopplungskreis (Kondensator und Drossel') wird für die Tonfrequenz abgestimmt. Bei einer bestimmten Frequenz heben sich der positive und der negative Blindwiderstand auf. übrig bleibt nur mehr der Wirkwiderstand von Kondensator und Drossel (Fig. a): Damit der i6=ls-Hz-Ton im Lautsprecher nicht hörbar wird, wird ein für die Frequenz i6-/3 Hz abgestimmter Ableitkreis k verwendet (Fig. 3).
- Fig. q. sieht zwei Ableitkreise k und l für 162/s Hz vor.
- Um die Stromkreise mit verschiedenem Potential galvanisch zu trennen, wird ein Überträger m verwendet. Wenn man hierfür einen gesättigten Übertrager verwendet, lassen sich auf diese Weise Lautstärkeschwankungen ausgleichen (Fig. 5).
- Auf den Bahnstrecken können mehrere Züge gleichzeitig verkehren. Es muß also eine trennscharfe Zeichenübertragung möglich sein. Dies erreicht man dadurch, daß man mit verschiedenen Frequenzen n sendet und den Lautsprecher auf der zugehörigen Lokomotive auf die gleiche Frequenz abstimmt (tonfrequenzmäßig abgestimmter Lautsprecher o; Fig. 6).
- Statt des Tonfrequenzgenerators g kann man auch eine Hilfsspannung verwenden, die im Rhythmus der Tonfrequenz unterbrochen wird. Die Unterbrechung kann mechanisch nach Art eines Kollektors p geschehen, wobei der Kollektor von einem Hilfsmotor q angetrieben wird. Die not-«-endigen Frequenzen können entweder durch Drehzahländerungen oder aber durch Anordnung verschiedener Kollektoren mit entsprechender Lamellenzahl erzeugt werden (Fig. 7).
- Der Empfangslautsprecher würde bei Senden zuviel Leistung aufnehmen. Durch besondere Ausbildung der Taste v (Fig. S) und Einschalten eines Widerstandes w in den Lautsprecherkreis wird dies vermieden. Ruhestellung der Taste -am Kontakt u (Fig. 8).
- Verwendet man statt des Tönfrequenzgenerators g oder des Kollektorunterbrechers p ein Mikrophon r und einen genügend großen Verstärker s, dann ist es möglich, statt der einfachen Zeichen auch Sprache zu übertragen (Fig. 9).
- Auch ohne Stromabnehmer ist es möglich, Zeichen oder Sprache zu empfangen, und zwar durch Verwendung einer Antenne an Stelle des Stromabnehmers. Voraussetzung hierfür ist i. eine genügend große Sendeleistung oder z: ein Verstärker vor dem Lautsprecher (Fig. i o) .
- Selbstverständlich lassen sich Zeichen und Sprache nicht nur zwischen stehenden und fahrenden Fahrzeugen übertragen, sondern auch zwischen zwei festen Stationen oder zwischen einer festen Station und einer ortsbeweglichen Station (Fahrzeug, Fig. i i). Der Aufbau bleibt in allen Fällen grundsätzlich der gleiche.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur elektrischen Nachrichtenübermittlung über Leitungen, insbesondereüber Bahnfahrleitungen zwischen festen und/oder längs der Leitung beweglichen Stationen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachrichten-Übermittlung (Zeichen- oder Sprachübertragung) mit tonfrequenten Strömen vorgenommen wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankopplüng der tonfrequenten Ströme an den Fahrleitungskreis über Kondensatoren erfolgt.
- 3. Anordnung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Blindwiderstand des Ankopplüngskondensator s durch die Hintereinanderschaltung mit einer gegebenenfalls einstellbaren Induktivität (Drossel-) kompensiert wird. q.. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Fahrleitungsströme in einem besonderen Ableitkreis abgeleitet wird, so daß sie im Lautsprecher nicht mehr hörbar ist. 5. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur wirksamen Unterstützung des ersten Ableitkreises noch weitere verwendet werden. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Fahrleitungsströme von der Nachrichteneinrichtung durch einen Hochpaß getrennt wird, dessen Grenzfrequenz so gelegt ist, daß die Frequenz der Leitungsströme und ihre stärksten Oberwellen von dem Tonfrequenzkreis ferngehalten werden. 7: Anordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Übertrager werwendet wird, der den Innenwiderstand des Tonfrequenzgenerators und/oder des Lautsprechers an den Widerstand des Ankopplungskreises anpaßt. B. Anordnung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonfrequenzgenerator verschiedene Frequenzen abgeben kann. g. Anordnung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lautsprecher durch vorgeschaltete einstellbare Filter für verschiedeneTonfrequenzen selektiv gemacht wird. io. Anordnung nach Anspruch i bis 9, dadarch gekennzeichnet, daß der Lautsprecher zwangsläufig auf die gleiche Frequenz wie der Tonfrequenzerzeuger umgeschaltet wird. i i. Anordnung nach Anspruch 8 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonfrequenz durch eine veränderliche tonfrequente Unterbrechung einer Hilfsstromquelle erzeugt wird 12. Anordnung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die die dem Lautsprecher der sendenden Station zugeführte Leistung beim Senden verringert wird. 13. Anordnung nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung durch Verwendung eines Mikrophons mit Verstärker für Sprachübertragung ausgebaut ist. 14. Anordnung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der galvanischen Ankopplung durch den Stromabnehmer eine Antenne benutzt. wird. 15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Verwendung einer Antenne auftretende Energieverlust im Lautsprecher durch Verwendung eines Verstärkers vor dem Empfänger ausgeglichen wird. 16. Anordnung nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachrichtenübermittlung nur in einer Richtung erfolgt.. 17. Anordnung nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen Nachrichtenströme auf Relais wirken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA11001D DE909704C (de) | 1940-02-18 | 1940-02-18 | Anordnung zur elektrischen Nachrichtenuebermittlung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA11001D DE909704C (de) | 1940-02-18 | 1940-02-18 | Anordnung zur elektrischen Nachrichtenuebermittlung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE909704C true DE909704C (de) | 1954-04-22 |
Family
ID=6922150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA11001D Expired DE909704C (de) | 1940-02-18 | 1940-02-18 | Anordnung zur elektrischen Nachrichtenuebermittlung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE909704C (de) |
-
1940
- 1940-02-18 DE DEA11001D patent/DE909704C/de not_active Expired
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