DE909084C - AErmel-Anpass-Einrichtung - Google Patents
AErmel-Anpass-EinrichtungInfo
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- DE909084C DE909084C DEK3044A DEK0003044A DE909084C DE 909084 C DE909084 C DE 909084C DE K3044 A DEK3044 A DE K3044A DE K0003044 A DEK0003044 A DE K0003044A DE 909084 C DE909084 C DE 909084C
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- sleeve
- frame
- fitting device
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- needles
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A41H1/00—Measuring aids or methods
- A41H1/02—Devices for taking measurements on the human body
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Corsets Or Brassieres (AREA)
Description
- Ärmel -Anpaß -Einrichtung Das Ansetzen bzw. Anpassen eines Ärmels an den Ärmelausschnitt eines Kleidungsstückes, etwa eines Sakkos, erfordert, wie bekannt, große Sorgfalt und Zeit. Der Zweck der Erfindung besteht darin, dem Schneider eine Hilfseinrichtung an die Hand zu geben, die die genannte Tätigkeit erleichtert und beschleunigt, sie gewissermaßen mechanisiert.
- Die Einrichtung besteht in der Hauptsache aus einem dem Ärmeloberteil entsprechenden rahmenartigen Körper, der in den Ärmel hineingesteckt wird. Er ist mit zwei Reihen Spitzen versehen, die den Ärmelstoff festhalten. Dadurch erhält der Ärmelausschnitt eine steife Umrandung, so daß eine Anpassung an den Ärmelausschnitt am Sakko, der auf der Schulterform einer Büste mit einiger Formwahrung ruht, mühelos bewerkstelligt werden kann. Ist die gegenseitige Lage von Ärmel und Sakko durch einen flexiblen Streifen, etwa ein elastisches Heftband oder einen Klebstreifen, gesichert, so wird der Rahmen, nachdem der Ärmelstoff von den Spitzen abgelöst ist, aus dem Ärmel entfernt, so daß dieser nunmehr mit dem Sakko vernäht oder auch anderswie verbunden werden kann. Die Vorteile einer derartigen Einrichtung liegen auf der Hand.
- Weitere Erfindungsmerkmale gehen aus der Beschreibung hervor. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. i und 2 zeigen den Rahmen von außen und innen; Fig. 3 zeigt einen Schnitt A-B durch den Rahmen. Fig.4 ein elastisches Band zu vorläufiger Verbindung von Sakko und Ärmel; in den Fig. 5 bis 9 sind die vorgenannten Darstellungen größer herausgezeichnet; so zeigt Fig. 3 einen Vertikalschnitt und Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch Büste und Rahmen, Fig. 7 und 8 das elastische Band, Fig. 9 in Zusammenhang mit den beiden zu vereinigenden Stoffteilen.
- Der rahmenartige Körper R ist durch U-förmige Biegung eines profilierten Streifens beliebigen Baustoffes entstanden zu denken; ein geeignetes Profil zeigt Fig. 3. Der außen zu liegen kommende Flansch wie auch der innenliegende ist mit Einschnitten c versehen, einmal zum Zwecke faltenloser Biegung bei der Herstellung des Rahmens, dann aber auch, um beim Gebrauch die Lage der U-Schenkel zueinander verstellen und so den Rahmen dimensionell an dieArmlochweite anpassen zu können, und zwar durch eine Klemm- und Feststellvorrichtung, wie sie beispielsweise in den Fig. i und 2, 5 und 6 angedeutet sind.
- Um an dem Rahmen R (der Achsel vergleichbar) die Ärmelröhre m halten zu können, sind (vgl. Fig.3) auf den durch die erwähnten Einschnitte c gebildeten Lappen außen bei d, innen bei f Reihen spitzer Nadeln angebracht. Um gegebenenfalls auch Unterlagen zu korrigierender Erhöhung der Armkugel festheften zu können, läßt sich ein Filzband i (Fig. 3) anbringen.
- Der erste Arbeitsgang besteht darin, den Rahmen Rin den vorgearbeiteten Ärmel zu stecken und diesen an ihm zu halten. Letzteres geschieht dadurch, daß der Schneider den Stoffaußenteil in die Nadeln d drückt und den Rand des Ärmelloches, also den zum Annähen oder sonstigen Befestigen bestimmten inneren Teil des Ärmelstoffes (Nahtkante t) über die gerippte Rahmenkrümmung 1a legt und ihn unter gleichzeitiger Dressierung mit hineingreifenden Fingern in die Nadeln f drückt, so daß die Nahtkante nach innen absteht. Die Nadelreihen dienen zugleich der Abgrenzung der durch die Dressierung entstehenden Felder verschiedener Spannung. Nunmehr bilden Rahmen und Ärmel ein Ganzes; es kann auf die Nahtkante des auf dem Achselansatz der Büste l sitzenden Stoffes n in richtiger Lage aufgebracht werden, wobei durch eine geeignete Klemm- und Feststellvorrichtung a, b die Ärmelweite nachgestellt -werden kann.
- Der zweite Arbeitsgang besteht darin, eine vorläufige Verbindung zwischen Ärmel und Achselansatz zu schaffen. Diesem Zweck dient das in den Fig. q., 7, 8 und 9 dargestellte elastische, mit Reihen von Haken q und Nadeln r, s versehene Heftband o. Links (Fig. 7 bis 9) ist das Heftband mit einem vorkragenden Ansatz p ausgebildet. Die dadurch entstandene Höhlung dient dazu, die Nahtkante t aufzunehmen und sie dort durch die eingestochene Hakenreihe q zu halten, und zwar so, daß die Nahtkante t des Ärmels auf der Nahtkante t1 des Sakkostoffes aufliegt. Darauf werden die Nadelreihenr,s unter Zuhilfenahme der Dehnbarkeit des Bandes o in den Sakkostoff gedrückt. Dadurch ist die vorläufige Verbindung der Nahtkanten t, t1 und somit die des Ärmels und des Sakkos hergestellt. Beide zusammen können jetzt von der Büste 1 abgenommen und vernäht oder anderweitig, z. B. durch Klebung, endgültig vereinigt werden.
- Eine zweite Möglichkeit einer Verbindung ist die Klebheftung. Zwischen beiden Nahtkanten wird ein Klebband eingelegt, das durch einen Heizdraht g (Fig. 3) zum Kleben erweicht wird.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ärmel-Anpaß-Einrichtung, gekennzeichnet durch einen dem Ärmeloberteil entsprechenden rahmenartigen Körper, der mit leicht lösbaren Befestigungsmitteln den Ärmelstoff unter Versteifung der Lochkante hält, um Rahmen und Stoff auf den Armausschnitt am aufgebüsteten Kleidungsstück aufschieben und mit ihm verbinden zu können.
- 2. Ärmel-Anpaß-Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Verstellbarkeit der Schenkel des rahmenartigen Körpers.
- 3. Ärmel-Anpaß-Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ärmelstoff auf dem Rahmen haltenden, leicht lösbaren Befestigungsmittel aus Nadelreihen (d, f) bestehen. d..
- Ärmel-Anpaß-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vorläufige Verbindung zwischen Ärmel und Kleidungsstück aus einem mit Reihen von Haken (q) und Nadeln (r, s) besetzten, elastischen Heftband (o) solcher Form besteht, daß die Haken (q) mit einem Bandansatz die Nahtkante des Ärmellochs zangenartig halten und die divergierend angeordneten Nadelreihen (r, s) unter Vermittlung der Banddehnbarkeit sich im Kleiderstoff festzuhalten vermögen.
- 5. Ärmel-Anpaß-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Verbindung zwischen Ärmel und Kleidungsstück aus einem elektrisch heizbaren (ä) bzw. auflösbaren Klebband besteht.
- 6. Ärmel-Anpaß-Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (R) ein Filzband (i) zur Aufheftung formkorrigierender Zwischenlagen vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK3044A DE909084C (de) | 1950-05-09 | 1950-05-09 | AErmel-Anpass-Einrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK3044A DE909084C (de) | 1950-05-09 | 1950-05-09 | AErmel-Anpass-Einrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE909084C true DE909084C (de) | 1954-04-12 |
Family
ID=7209706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK3044A Expired DE909084C (de) | 1950-05-09 | 1950-05-09 | AErmel-Anpass-Einrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE909084C (de) |
-
1950
- 1950-05-09 DE DEK3044A patent/DE909084C/de not_active Expired
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