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DE908525C - Kochgeraete mit Wrassenabfuehrung - Google Patents

Kochgeraete mit Wrassenabfuehrung

Info

Publication number
DE908525C
DE908525C DET2013A DET0002013A DE908525C DE 908525 C DE908525 C DE 908525C DE T2013 A DET2013 A DE T2013A DE T0002013 A DET0002013 A DE T0002013A DE 908525 C DE908525 C DE 908525C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooking
fireplace
vapors
closed
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET2013A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Becker
Friedrich Kochheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TAENZER S ORIGINAL GRUDEOFENFA
Original Assignee
TAENZER S ORIGINAL GRUDEOFENFA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TAENZER S ORIGINAL GRUDEOFENFA filed Critical TAENZER S ORIGINAL GRUDEOFENFA
Priority to DET2013A priority Critical patent/DE908525C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE908525C publication Critical patent/DE908525C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/20Removing cooking fumes
    • F24C15/2007Removing cooking fumes from oven cavities

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Kochgeräte mit Wrasenabführung Einrichtungen, durch welche in den Küchen die Wrasen am Entstehungsort aufgefangen und, ohne daß sie sich im Küchenraum verbreiten, fortgeleitet werden, sind bekannt. Sie sind in Großküchen und bei Schlachtereikesseln üblich. Aber auch in Haushaltsküchen weiß man die Annehmlichkeit zu schätzen, die ein Nischenherd bietet, indem auch hier die in der Nische entstehenden Wrasen unmittelbar in den Rauchabzug geführt werden.
  • Alle bekannten Einrichtungen zeigen gewisse Nachteile. Soweit die Rauchgase unmittelbar in den Rauchabzug geleitet werden, ist damit die Gefahr der Schornsteinversottung verbunden. Auch hat diese Art der Wrasenentfernung eine Zugverminderung des Schornsteines zur Folge, da es nicht zu vermeiden ist, daß mit den Wrasen auch Falschluft in den Schornstein eintritt. Eine andere Lösung sieht vor, daß die aufgefangenen Wrasen ins Freie oder in den Abwässerungskanal geleitet werden. Daraus ergeben sich umständliche Leitungsanlagen, zumal Rückschlagklappen, Geruchverschlüsse u. dgl. in die Leitungen eingebaut werden müssen. Allen genannten Lösungen ist aber der Nachteil gemeinsam, daß die in den erhitzten Wrasen enthaltene Wärmemenge ungenutzt bleibt.
  • Man hat daher auch schon vorgeschlagen, die Wrasen durch Verwendung einer Rohrschlange oder eines Heizmantels oder ähnlicher Einrichtungen für die Erzeugung von Warmwasser zu verwenden. Solche Anlagen sind umständlich und kommen nur für große Küchenbetriebe in Frage.
  • Die Erfindung gibt einen Weg an, wie man die geschilderten Nachteile ohne Aufwendung großer Mittel vermeidet, und zwar besteht das Wesen der Erfindung darin, daß bei einem Kochgerät mit geschlossener Kochraumnische über einer Heizstelle und Wrasenabzug die Kochdünste durch einen Kanal oder eine Rohrleitung zwischen dem Wrasenabzug der geschlossenen Kochnische und einem lZaum unterhalb der Brenn- oder Feuerstelle diesem Raum zugeführt, durch die Saug- oder Zugwirkung vier Heizflammen zusammen mit der Verbrennungsluft angesaugt und den Brenngasen sowie anschließend den Abzüggasen beigemischt «erden. Es ist hierbei gleichgültig, ob es sich um eine Feuerung für feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe handelt. Auch läßt sich die Erfindung nicht nur bei Kochgeräten mit eigener Beheizung an-«-enden, sondern sie ist auch möglich, wenn mehrere Kochgeräte eine gemeinsame Beheizung besitzen, «-ie das beispielsweise bei Dampfkochkesseln in Großküchen der Fall ist. wo der für die verschiedenen Kessel erforderliche Heizdampf an einem gemeinsamen, mit Feuerung versehenen Dampferzeuger entnommen wird.
  • Bei Kochgeräten mit Kochnischen kommt der Erfindung noch eine besondere Bedeutung zu. Bei den bekannten Wrasenabzugausführungen wurden durch die Verbindungsleitung zwischen Kochraum and Rauchabzug nicht nur die Wrasen, sondern auch die zum Teil hocherhitzte Luft aus dem Kochraum fortgeleitet, so daß die Wärme dieser hocherhitzten Luft verlorenging. Durch Anwendung der Erfindung dient diese hocherhitzte Luft als Verbrennungsluft und erhöht damit den Wirkungsgrad der Feuerung. Die Zuführung von Dämpfen ist nicht nur für die Kohlenfeuerung unschädlich, sondern. bei einer Reihe von Kohlenarten durch Bildung von Mischgas und durch günstigere Verbrennungsbedingungen sogar vorteilhaft.
  • Vielfach werden durch die Wrasen auch Fett-, Speiseteilchen od. dgl. mitgerissen, die sich beim offenen Kochgerät an Wänden und Einrichtungsgegenständen niederschlagen. Alle diese Unannehmlichkeiten werden durch die Erfindung vermieden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abt). 1 eine Ausführungsform eines Kochnischenherdes im vertikalen Schnitt, Abb. 2 eine Ausführungsform eines Speisekochkessels im vertikalen Schnitt.
  • In der Abb. i streichen die im Feuerraum i erzeugten Heizgase unter der Herdplatte 2 hinweg und «-erden durch die Rohrleitung 3 in die doppelwandige Decke 4 geleitet. Demzufolge wird der Kochraum 5 von oben und von unten her beheizt. Die in dem Kochraum 5 entstehenden Wrasen ziehen durch die Öffnung 6 ab und werden durch den Kanal 7 bis in den Aschkastenraum 8 geleitet. Vor der Einmündung in den Aschkastenraum 8 ist eine Klappe 9 vorgesehen, durch welche die Einmündung in den Aschkastenraum 8 nach Belieben geschlossen oder geöffnet werden kann. Von dem Aschkastenraum 8 aus gelangen die Wrasen durch den Rost io in den Feuerraum i.
  • In Abb. 2 bestreichen die im Feuerraum i i erzeugten Heizgase den Kesselboden 12 und werden durch eine nicht gezeichnete Öffnung in den Kamin geleitet. Die in dem Kesselraum 13 erzeugten Dämpfe ziehen durch die Leitung 14 über das Gelenk 15 nach unten und werden bis in den Aschkastenraum 16 geleitet, von wo sie durch den Rost 17 in den Feuerraum i i gelangen. In die Wrasenleitullg 14 ist ein Schließorgan 18 eingebaut, «-elches entweder von Hand betätigt wird oder auch unter Einwirkung des Wrasendruckes sich selbsttätig öffnet und bei Nachlassen des Druckes sich -wieder schließt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kochgerät mit geschlossener Kochraulnnische über einer Heizstelle und Wrasen- oder Kochdunstabzug, dadurch gekennzeichnet, daß die Kochdünste der geschlossenen Kochnische durch einen Kanal oder eine Rohrleitung zwischen dem Wrasenabzug und einem Raum unterhalb der Brenn- oder Feuerstelle, diesem Raum zugeführt, durch die Saugwirkung der Heizflammen zusammen mit der Verbrennungsluft angesaugt und den Brenngasen sowie anschließend den Kochgasen beigemischt werden.
  2. 2. Kochgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wrasenverbindungsleitung nach der Brenn- oder Feuerstelle unterhalb derselben mit einem Absperrorgan versehen ist.
  3. 3. Kochgerät nach Anspruch 2, dadurch gekenuzeichnet, daß das Absperrorgan selbsttätig vom Wrasendruck entgegen einer nachgiebigen Schließkraft in die Öffnungslage bewegbar ein gerichtet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 36691, 4o65855-, französische Patentschrift Nr. 55i 7z8.
DET2013A 1950-08-08 1950-08-08 Kochgeraete mit Wrassenabfuehrung Expired DE908525C (de)

Priority Applications (1)

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DET2013A DE908525C (de) 1950-08-08 1950-08-08 Kochgeraete mit Wrassenabfuehrung

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DET2013A DE908525C (de) 1950-08-08 1950-08-08 Kochgeraete mit Wrassenabfuehrung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE908525C true DE908525C (de) 1954-04-08

Family

ID=7543629

Family Applications (1)

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DET2013A Expired DE908525C (de) 1950-08-08 1950-08-08 Kochgeraete mit Wrassenabfuehrung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE908525C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE36691C (de) * M. FRANKE in Potsdam, Waldemarstr. 14 Vorrichtung zur Ableitung der in Kochtöpfen entwickelten Dämpfe in den Feuerzug
FR551728A (fr) * 1922-05-19 1923-04-12 Dispositif pour l'absorption des vapeurs et buées dans les cuisines, buanderies, etc.
DE406585C (de) * 1924-02-16 1924-11-25 Askania Werke A G Vormals Cent Gasbeheizter Backofen zum Backen von Lebensmitteln in siedendem OEl, bei welchem dieaufsteigenden OEldaempfe nach dem Schlot abgezogen werden

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE36691C (de) * M. FRANKE in Potsdam, Waldemarstr. 14 Vorrichtung zur Ableitung der in Kochtöpfen entwickelten Dämpfe in den Feuerzug
FR551728A (fr) * 1922-05-19 1923-04-12 Dispositif pour l'absorption des vapeurs et buées dans les cuisines, buanderies, etc.
DE406585C (de) * 1924-02-16 1924-11-25 Askania Werke A G Vormals Cent Gasbeheizter Backofen zum Backen von Lebensmitteln in siedendem OEl, bei welchem dieaufsteigenden OEldaempfe nach dem Schlot abgezogen werden

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