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DE908101C - Drosselklappensteuerung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Drosselklappensteuerung fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE908101C
DE908101C DEH14207A DEH0014207A DE908101C DE 908101 C DE908101 C DE 908101C DE H14207 A DEH14207 A DE H14207A DE H0014207 A DEH0014207 A DE H0014207A DE 908101 C DE908101 C DE 908101C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
throttle valve
pedal
accelerator pedal
motor vehicles
valve control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH14207A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Hartung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTER HARTUNG DIPL ING
Original Assignee
WALTER HARTUNG DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTER HARTUNG DIPL ING filed Critical WALTER HARTUNG DIPL ING
Priority to DEH14207A priority Critical patent/DE908101C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE908101C publication Critical patent/DE908101C/de
Priority to DEH22505A priority patent/DE936971C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D11/00Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated
    • F02D11/04Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated characterised by mechanical control linkages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Drosselklappensteuerung für Kraftfahrzeuge, bei der die Drosselklappe von einem Betätigungsorgan (Gaspedal) unter Einschaltung eines Übersetzungsgetriebes mit veränderlicher Übersetzung gesteuert wird. Ein solches Übersetzungsgetriebe gestattet es, im unteren Leistungsbereich bei relativ großen Pedalwegen relativ kleine Drosselklappenbewegungen und im oberen Leistungsbereich umgekehrt bei kleinen Pedalwegen große Bewegungen der Drosselklappe einzusteuern. Die Einschaltung eines solchen Übersetzungsgetriebes führt jedoch zu einer beachtlichen Schwierigkeit. Es ist erwünscht, daß am Gaspedal immer eine fühlbare Gegenkraft auftritt, d. h. daß das Gaspedal nicht zu leicht geht und gewissermaßen als Fußstütze wirken kann. Wenn man diese Gegenkraft, wie bisher üblich, durch die Rückholfeder der Drosselklappe erzeugt, so nimmt diese Gegenkraft im Verhältnis der Übersetzungsänderung, z. B. im Verhältnis i :4, zu und wird dann bei durchgetretenem Gaspedal so groß, daß eine unerwünschte Ermüdung des Fußes eintritt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in der Bemessung des Pedalgegendruckes weitgehend unabhängig von der Übersetzungsänderung zu werden.
  • Dies geschieht erfindungsgemäß: dadurch, daß die Drosselklappe und das Betätigungsorgan (Gaspedal) unter dem Einfluß je einer Rückholfeder stehen, von denen die eine am Gaspedal vor dem Übersetzungsgetriebe und die andere am Drosselklappengestänge hinter dem Übersetzungsgetriebe angreift. Es wird also der Pedalgegendruck nicht von der Rückholfeder der Drosselklappe abgeleitet, sondern von einer besonderen Pedalfeder, die unabhängig von dem Übersetzungsgetriebe wirkt. Man kann dann die Rückholfeder der Drosselklappe, die zusätzlich am Pedal wirkt, sehr schwach bemessen, da sie lediglich zur Herstellung des Getriebekraftsehlusses dient, aber im unteren Leistungsbereich keine fühlbare Gegenkraft am Pedal zu erzeug--n braucht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Abbildung näher erläutert. Ein als Winkelhebel ausgebildetes Gaspedal i ist um eine Welle :2 schwenkbar gelagert. An dem einen Schenkel i' des Gaspedals i greift eine relativ starke Pedalfeder 3 an, die das Gaspedal i in die Leerlaufstellung zu ziehen trachtet. Bei einer Betätigung des Gaspedals i ist immer die Kraft der Pedalfeder 3 als Gegenkraft fühlbar.
  • Um die Welle 2 ist ferner ein Hebel 4 schwenkbar gelagert, der durch ein Gestänge 5 mit einer Drosselklappe 6 verbunden ist. Am Hebel 4. greift eine schwächere Zugfeder 7 an, die die Drosselklappe 6 in Schließstellung zu bringen bestrebt ist.
  • Bei B ist ein Zwischenhebel 9 schwenkbar gelagert, der mit einem Zapfen io in einem Langloch i i des Hebels 4 geführt ist. Der Zapfen io und ein weiterer Zapfen i2 des Zwischenhebels 9 ragen in die Bahn des Schenkels i' des Gaspedals i hinein. Diese Teile des zwischengeschalteten übersetzungsgetrieben sind nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Bei der durch die Hilfslinie Z angedeuteten Leerlaufstellung des Gaspedals i liegt der Zapfen io am Schenkel i' kraftschlüssig an, wobei die Zugfeder 7 den Kraftschluß unter Vermittlung des Hebels herstellt. Wird das Gaspedal i von der Leerlaufstellung bis zu der dargestellten Zwischenstellung bewegt, so wird der Hebel 4. und damit die Drosselklappe 6 um einen relativ kleinen Winkel geschwenkt, da am Schenkel i' ein kleiner und am Zwischenhebel 9 ein großer Hebelarm wirksam ist. Das Hebelübersetzungsverhältnis kehrt sich jedoch um, wenn das Gaspedal i über die dargestellte Zwischenstellung hinaus durchgetreten wird (Hilfslinie o). Dann wirkt am Schenkel i' ein großer und am Zwischenhebel 9 ein kleiner, durch den Angriffspunkt des Zapfens 1z bestimmter Hebelarm. In der dargestellten Zwischenstellung wird am Gaspedal i ein Drehpunkt fühlbar, da sich nach Überschreiten dieser Zwischenstellung die von der Zugfeder 7 ausgeübte Gegenkraft im Verhältnis der Übersetzungsänderung verstärkt. Man kann also durch die Zugfeder 7 die Stärke des Druckpunktes bemessen, d. h. die Zunahme der Pedalgegenkraft im oberen Leistungsbereich, ohne daß man dabei auf die im unteren Leistungsbereich wirksame Pedalgegenkraft Rücksicht zu nehmen braucht, da diese im wesentlichen von der Pedalfeder 3 erzeugt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drosselklappensteuerung für Kraftfahrzeuge, bei der die- Drosselklappe von einem Betätigungsorgan (Gaspedal) unter Einschaltung eines Übersetzungsgetriebes mit veränderlicher Übersetzung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselklappe (6) und das Betätigungsorgan (i) (Gaspedal) unter dem Einfluß je einer Rückholfeder (3, 7) stehen, von denen die eine (3) am Gaspedal (i) vor dem Übersetzungsgetriebe (9) und die andere am Drosselklappengestänge (:4, 5) hinter dem Übersetzungsgetriebe (9) angreift.
DEH14207A 1952-10-22 1952-10-22 Drosselklappensteuerung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE908101C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH14207A DE908101C (de) 1952-10-22 1952-10-22 Drosselklappensteuerung fuer Kraftfahrzeuge
DEH22505A DE936971C (de) 1952-10-22 1954-12-24 Drosselklappensteuerung fuer Kraftfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH14207A DE908101C (de) 1952-10-22 1952-10-22 Drosselklappensteuerung fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE908101C true DE908101C (de) 1954-04-01

Family

ID=7147408

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH14207A Expired DE908101C (de) 1952-10-22 1952-10-22 Drosselklappensteuerung fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE908101C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002636B (de) * 1954-06-26 1957-02-14 Auto Union Gmbh Vorrichtung zur Verstellung der Kraftstoffzufuhr eines Verbrennungsmotors, vorzugsweise an Kraftfahrzeugen
DE959797C (de) * 1953-04-11 1957-03-14 Walter Hartung Dipl Ing Drosselklappensteuerung fuer Kraftfahrzeuge
DE1023679B (de) * 1956-06-08 1958-01-30 Messerschmitt Boelkow Blohm Vorrichtung zum Regeln von Kennfeldern mit aehnlichen bzw. praktisch aehnlichen Niveaulinien
DE1100480B (de) * 1956-12-21 1961-02-23 Ferodo Sa Verbindungsgestaenge zum Betaetigen der Motorreguliereinrichtung von Kraftfahrzeugen
DE1163686B (de) * 1961-06-24 1964-02-20 Walter Hartung Dipl Ing Betaetigungsvorrichtung fuer die Vergaserdrosselklappe von Kraftfahrzeugen

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