DE907798C - Einrichtung zum Schutz einer Gleichstrom-Fernuebertragung gegen Aussertrittfallen des Wechselrichters - Google Patents
Einrichtung zum Schutz einer Gleichstrom-Fernuebertragung gegen Aussertrittfallen des WechselrichtersInfo
- Publication number
- DE907798C DE907798C DES13821D DES0013821D DE907798C DE 907798 C DE907798 C DE 907798C DE S13821 D DES13821 D DE S13821D DE S0013821 D DES0013821 D DE S0013821D DE 907798 C DE907798 C DE 907798C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- inverter
- direct current
- compounding
- change
- time
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 5
- 238000013329 compounding Methods 0.000 claims description 22
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 7
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 7
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 6
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000009467 reduction Effects 0.000 claims description 2
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 4
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 3
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M5/00—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
- H02M5/40—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases with intermediate conversion into DC
- H02M5/42—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases with intermediate conversion into DC by static converters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Inverter Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Energieübertragung auf große Entfernungen mittels
hochgespannten Gleichstromes, bei der am Ende der Übertragungsleitung ein Wechselrichter angeordnet
ist, welcher die übertragene Gleichstromenergie in Drehstromenergie umformt und einem
Drehstromnetz zuführt. Die Regelung der übertragenen Leistung bzw. des übertragenen Stromes
wird bei einer derartigen Anlage zweckmäßig durch entsprechende Regeleingriffe auf der Seite des die
Fernleitung speisenden Gleichrichters durchgeführt. Eine Regelung am Wechselrichter würde nämlich
mit Rücksicht auf die Trittgrenze des Wechselrichters bei Störungen in den Drehstromnetzen zu
ungünstigen Verhältnissen führen. Meist wird es sich darum handeln, den übertragenen Gleichstrom
bzw. die übertragene Leistung konstant zu halten. Bei einer Regelung auf der Wechselstromseite
müßte nun, wenn der Strom die Neigung hat, zu steigen, der Steuerwinkel des Wechselrichters verkleinert
werden. Eine Verkleinerung des Steuerwinkels hat beim Wechselrichter aber immer eine
Annäherung an dessen Stabilitätsgrenze zur Folge. Diese fällt um so mehr ins Gewicht, als ja eine Zunahme
des übertragenen Gleichstromes meist auf ein Absinken der Spannung in dem gespeisten
Drehstromnetz zurückzuführen ist, und durch dieses Absinken der Wechselspannung wird das für die
Kommutierung des Wechselrichters zur Verfügung stehende Spannungszeitintegral ohnehin schon ver-
kleinert. Es ist deshalb günstig, den Wechselrichter mit konstanter Aussteuerung zu betreiben, und
zwar wird man diese Aussteuerung möglichst hoch, den Steuerwinkel des Wechselrichters also mögliehst
klein wählen, damit der Wechselrichter mit einem guten Leistungsfaktor arbeitet. Nun kann
aber bei größerer Länge der Übertragungsleitung eine Regelung des Gleichrichters auf konstanten
Strom oder konstante Leistung nicht verhindern, ίο daß bei plötzlichen Spannungsabsenkungen in dem
vom Wechselrichter gespeisten Drehstromnetz doch die geregelte Größe am Wechselrichter vorübergehend
stark ansteigt. Zunächst liegt das an der Kapazität des Gleichstromkabels, welches beim Absinken
der von dem Wechselrichter gelieferten Gegenspannung das Bestreben hat, sich über den
Wechelrichter zu entladen. Vor allem aber macht sich die endliche Fortpflanzungsgeschwindigkeit
von Strom- bzw. Spannungswellen auf der Gleichao stromleitung störend bemerkbar. Man kann die
Fortpflanzungsgeschwindigkeit längs des Gleichstromkreiises etwa mit 50 bis 100· km/ms veranschlagen.
Das hat zur Folge, daß bei einer Störung in dem gespeisten oder dem speisenden Drehstromnetz
der auf der Gleichrichterseite ausgeübte Regeleinfluß auf der Wechselrichterseite erst nach
Ablauf einer gewissen, durch den Hin- und Rücklauf der Stromwellen bedingten Zeit zur Wirkung
kommt. In dieser Zeit kann aber die Überlastbarkeit des Wechselrichters durch das Ansteigen des
Gleichstromes bereits überschritten sein.
Die Erfindung schlägt deshalb vor, auf der Wechselrichterseite Mittel vorzusehen, die die
Änderungsgeschwindigkeit der zu regelnden Größe auf ein solches Maß herabsetzen, daß bei Störungen,
welche die Regelung auf der Gleichrichterseite zum Ansprechen bringen, bis zu dem Zeitpunkt, in
welchem dieser Regelvorgang auf der Wechselrichterseite wirksam wird, die Trittgrenze des
Wechselrichters nicht durch unzulässige Änderung der zu regelnden Größe überschritten wird. Als Mittel
zur Herabsetzung der Änderungs'geschwindigkeit
der zu regelnden Größe kann eine entsprechend bemessene Induktivität dienen, die in der Nähe des
\¥eehselrichters in die Gleichstromübertragungsleitung eingeschaltet wird.
Nun ist bereits vorgeschlagen worden, in solchen Anlagen, in denen die Regelung auf der Gleichrichterseite
erfolgt, den Wechselrichter zusätzlich mit einer rasch arbeitenden Kompoundierung auszurüsten,
welche im Fall einer Spannungsabsenkung im gespeisten Drehstromnetz den Steuerwinkel
des Wechselrichters nicht, wie es zur Konstanthaltung des übertragenen Stromes erforder-Hch
wäre, verkleinert, sondern im Gegenteil sogar noch vergrößert. Dies wirkt zwar ebenfalls im
Sinne einer Vergrößerung des von dem Wechselrichter umzuformenden Stromes, jedoch wird durch
eine Vergrößerung des Steuerwinkels auch die Überlastbarkeit des Wechselrichters vergrößert, so
daß auf diese Weise ein zusätzlicher Schutz gegen Außertrittfallen des Wechselrichters gewährleistet
wird. Die Kompoundierung des Wechselrichters wird zweckmäßig so ausgebildet, daß der Wirkstrom
konstant gehalten wird, um im Störungsfall nicht noch zusätzliche Wirklaststöße in das gespeiste
Drehstromnetz gelangen zu lassen. Es wird also, wenn Jg den Gleichstrom und β den Steuerwinkel
des Wechselrichters bedeutet, vorteilhaft der Wert Ig ■ cos · β konstant gehalten, d. h. es wird
der Kosiimus des Steuerwinkels in demselben Maße verkleinert, wie der Gleichstrom anwächst.
Die Geschwindigkeit, mit der diese Kompoundierung zur Wirkung gelangt, reicht aber auch
nicht in allen Fällen aus, um ein Überschreiten der Trittgrenze des Wechselrichters zu verhindern. Zunächst
bedarf die Kompoundierungseinrichtung beim Auftreten einer Störung einer gewissen Zeit,
um überhaupt zum Ansprechen zu kommen. Sodann muß aber auch beachtet werden, daß für die jeweilige
Überlastbarkeit des Wechselrichters ja immer nur der Zustand des Wechselrichters im
Kommutierungsabschnitt maßgebend ist. Es kommt also darauf an, wie weit der erste Kommutierungsvorgang, der bereits unter dem Einfluß der Korn-
poundierung stattfindet, zeitlich von dem Augenblick des Eintritts der Störung entfernt ist. Auch
hier wirkt sich das Vorhandensein der erfindungsgemäßen Verzögerungsmittel günstig aus, und zwar
müssen gemäß der weiteren Erfindung diese Verzögerungsmittel so bemessen sein, daß der Gleichstrom
den Höchstwert, der bei der abgesunkenen Wechselspannung und" dem betriebsmäßigen Steuerwinkel
des Wechselrichters noch kommutiert werden kann, vom Augenblick der Störung an gerechnet,
erst dann erreicht, wenn die Kommutierung des Wechselrichters bereits unter Einwirkung der
Kompoundierungseinrichtung erfolgt. Es läßt sich zeigen, daß für diesen Zeitabschnitt die Summe aus
der zum Ansprechen und Verstellen der Kompoundierungseinrichtung erforderlichen Gesamtzeit und
dem normalen Zeitabstand zweier aufeinanderfolgender Kommutierungsvorgänge des Wechselrichters
veranschlagt werden muß. Bei einer Frequenz von 50 Hz und einer Kommutierung im dreiphasigen
System ist der Abstand zwischen zwei normalen Kommutierungsvorgängen 6,6 ms, bei
sechsphasigen Systemen 3,3 ms.
In Fig. ι ist die normale Wechselspannung U="s
gesetzt. Der Wechselrichter möge mit einer Kornpoundierung ausgerüstet sein. Diese Kompoundierung
benötigt aber, wie noch weiter unten darelegt werden wird, eine gewisse Zeit J2, um zur
Wirkung zu gelangen. Sie möge so ausgelegt sein, daß der Wirkstrom Jw konstant gehalten wird.
Wegen der Verzögerungszeit der Kompoundierung steigt der Wirkstrom Jw von dem ursprünglichen,
ebenfalls gleich 1 gesetzten Wert zunächst an, um dann wieder auf den Wert 1 zurückzukehren.
Die Größe der Überlastbarkeit ü des Wechselrichters hängt in jedem Augenblick ab von der
Größe des Gleichstromes und von der Höhe der Wechselspannung. Im normalen Betrieb möge der
Wechselrichter eine Überlastbarkeit ü haben, die tun einen bestimmten Betrag größer als 1 ist. Durch
das Zusammenbrechen der Spannung U innerhalb
des Zeitabschnittes tt nimmt die Überlastbarkeit ü
ebenfalls rasch ab, um dann, zunächst noch unbeeinflußt von der Kompoundierung, etwas langsamer
weiterzusinken. Erst im Punkt A, nach Ablauf der Zeit i2 vom Störungsaugenblick t0 an gerechnet,
setzt dann die Kompoundierung des Wechselrichters ein und läßt die Überlastbarkeit U
wieder ansteigen. Die Ordinate des Punktes A hängt nun davon ab, wie weit innerhalb der Zeit Z2
ίο der Gleichstrom Jg angestiegen ist. Normalerweise,
d. h. wenn von der Erfindung kein Gebrauch gemacht worden ist, wird im Zeitpunkt tz der Gleichstrom
Ig bereits so weit angestiegen sein, daß die Überlastbarkeit ü den Wert ι unterschritten hat.
In diesem Fall fällt also der Wechselrichter trotz der Kompoundierung außer Tritt. Durch die Erfindung
wird erreicht, daß, wie es in Fig. ι auch dargestellt ist, der Gleichstrom I g nur so langsam
anzusteigen vermag, daß der Punkt A der Über-
ao lastungskurve noch oberhalb des Wertes ι liegt.
Dia bis zu dem Zeitpunkt i2 für die Überlastbarkeit
des Wechselrichters noch der ursprüngliche betriebsmäßige Steuerwinkel maßgebend ist, darf also,
mit anderen Worten, der Strom Ig bis zu diesem
as Zeitpunkt, in welchem die Kompoundierung einsetzt,
nicht so weit steigen, daß die dem ursprünglichen Steuerwinkel entsprechende Überlastbarkeit
den Wert ι unterschreitet. Zeigt der Strom Jg den
flachen Anstieg, der in Fig. ι dargestellt ist, so wird die Trittgrenze des Wechselrichters niemals
unterschritten, zumal ja nach einiger Zeit der Strom Ig durch das Wirksamwerden der Gleichrichterregelung
konstant gehalten wird.
Es fragt sich nun, wie groß die Zeit J2 ist, die
vergeht, bis die Wechselrichterkompoundierung zur Wirkung gelangt. In Fig. 2 sind diese Verhältnisse
für einen dreiphasigen Wechselrichter dargestellt. Im Zeitpunkt t0 möge die Störung auftreten. Dann
vergeht zunächst eine gewisse Zeit R, bis die Kompoundierungseinrichtung überhaupt angesprochen
und die Verstellung des Steuerwinkels bewirkt hat. Der Steuerwinkel, mit dem der Wechselrichter im
normalen Betrieb gearbeitet hat, möge gleich ßx
sein, wobei die Kommutierung den Zeitabschnitt M1 in Anspruch genommen haben möge. ß0 sei der
Sicherheitswinkel, der die zulässige Grenze für den Endpunkt der Kommutierung festlegt. Der Steuerwinkel
soll nun unter dem Einfluß der Kompoundierung von ß1 auf ß2 um das Maß ν zunehmen. In
Fig. 2 ist der Zeitpunkt J0 des Eintretens der Störung
so gewählt, daß sich unmittelbar an die Eigenzeit der Kompoundierung1 der neue Steuerwinkel /J2 anschließt.
In diesem Fall würde also der Wechselrichter bereits in dem Kommiutierungsabschnitt I,
der unmittelbar nach Ablauf der Eigenzeit R der Kompoundierungseinrichtung beginnt, imstande
sein, einen höheren Strom entsprechend dem neuen Steuerwinkel ß2 zu kommutieren. Wäre die Eigenzeit
R aber etwas größer, so würde im Kommutierungsabschnitt I der Steuerwinkel ß2 noch nicht
zur Verfügung stehen, sondern das wäre erst in dem darauffolgenden Kommutierungsabschnitt II
der Fall. Das gleiche tritt ein, wenn die Störung nicht im Zeitpunkt t0, sondern einen Augenblick
später eintritt. Mit Sicherheit ist der neue Steuerwinkel also erst nach einer Zeit tt erreicht, die noch
um den Zeitabstand zweier normaler Kommutierungen größer ist als die Eigenzeit R der Kompoundierungseinrichtung.
Bei der der Fiig. 2 zugrunde gelegten I2o°-Schaltung des Wechselrichters beträgt
der Abstand zweier normaler Kommutierungen 6,6 ms; innerhalb der Zeit tt darf also der
Strom nur so weit steigen, daß der Wechselrichter noch mit dem ursprünglichen Steuerwinkel ß1 eine
Überlastbarkeit größer als 1 behält. Im Kommutierungsabschnitt II steht dann für den gesamten
Kommutierungsvorgang eine Zeit M2 zur Verfügung. Daraus ergibt sich in jedem Fall die notwendige
Bemessung der Drossel im Gleichstromkreis. Je größer die Induktivität im Gleichstromkreis
ist, um so größer ist bei sonst ungeänderten Verhältnissen die Zeit, die der Gleichstrom braucht,
um auf einen bestimmten Wert anzusteigen. In Fig. ι ist der Zeitmaßstab, in welchem die
Kurven Ig und ü eingezeichnet werden müssen, unmittelbar
proportional der Induktivität L im Gleichstromkreis. Die Erfindung hat den Vorteil, daß im
normalen Betrieb der Wechselrichter mit einer sehr kleinen Sicherheit gegen Kippen, d. h. mit einem
sehr kleinen Steuerwinkel ß, betrieben werden kann. Das bedeutet aber einen Betrieb mit einem
guten Leistungsfaktor und einem geringen Aufwand für Blindleistungserzeuger im gespeisten
Netz.
Claims (5)
1. Einrichtung zum Schutz einer Gleichstrom-Fernübertragung
gegen Außertrittfallen des Wechselrichters, bei welcher der Regeleingriff zur selbsttätigen Regelung der übertragenen
Leistung bzw. des übertragenen Stromes auf der Gleichrichterseite erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Wechselrichterseite Mittel vorgesehen sind, welche die Änderungsgeschwindigkeit
der zu regelnden Größe auf ein solches Maß herabsetzen, daß bei Störungen, welche die Regelung auf der Gleichrichterseite
zum Ansprechen bringen, bis zu dem Zeitpunkt, in welchem dieser Regel Vorgang auf der
Wechselrichterseite wirksam wird, die Trittgrenze des Wechselrichters nicht durch unzulässige
Änderung der zu regelnden Größe überschritten wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Mittel zur Herabsetzung der Änderungsgeschwindigkeit der zu regelnden Größe eine in der Nähe des Wechselrichters in
der Fernleitung liegende, entsprechend bemessene Induktivität dient. iao
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung
einer rasch wirkenden Kompoundierung an dem Wechselrichter, die bei Spannungsabsenkungen
in dem gespeisten Drehstromkreis seinen Steuer- 1*5 winkel vergrößert, die Mittel zur Herabsetzung
der Änderungsgeschwindigkeit der zu regelnden Größe so bemessen sind, daß der Gleichstrom
den höchsten Wert, der bei der abgesunkenen Wechselspannung und dem betriebsmäßigen
Steuerwinkel des Wechselrichters noch kommutiert werden kann, vom Augenblick der Störung
an gerechnet, erst dann erreicht, wenn die Wechselrichterkompoundierung bereits zur
Wirkung gelangt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Mittel für
die Herabsetzung der Änderungsgeschwindigkeit der zu regelnden Größe, daß der Gleichstrom
den durch die abgesunkene Wechselspannung und den betriebsmäßigen Steuerwinkel
des Wechselrichters gegebenen Höchstwert frühestens nach einem Zeitintervall erreicht,
welches gleich ist der Summe aus der zum Ansprechen und Verstellen der Kompoundierungs-■
einrichtung· erforderlichen Gesamtzeit und dem normalen Zeitabstand zweier aufeinanderfolgender
Kommutierungsvorgänge des Wechselrichters.
5. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselrichter
auf konstanten Wirkstrom kompoundiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5861 3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES13821D DE907798C (de) | 1942-10-28 | 1942-10-29 | Einrichtung zum Schutz einer Gleichstrom-Fernuebertragung gegen Aussertrittfallen des Wechselrichters |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE901988X | 1942-10-28 | ||
| DES13821D DE907798C (de) | 1942-10-28 | 1942-10-29 | Einrichtung zum Schutz einer Gleichstrom-Fernuebertragung gegen Aussertrittfallen des Wechselrichters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE907798C true DE907798C (de) | 1954-03-29 |
Family
ID=25957596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES13821D Expired DE907798C (de) | 1942-10-28 | 1942-10-29 | Einrichtung zum Schutz einer Gleichstrom-Fernuebertragung gegen Aussertrittfallen des Wechselrichters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE907798C (de) |
-
1942
- 1942-10-29 DE DES13821D patent/DE907798C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69817427T2 (de) | Anlage für elektrische Leistungsübertragung | |
| DE1943646B2 (de) | Regelanordnung zur vermeidung der bei einem lastabwurf einer hochspannungs- gleichstrom-uebertragungsanlage auftretenden netzfrequenten spannungsueberhoehung | |
| DE2944099A1 (de) | Leistungswandlersystem mit einer wechselrichterschaltung | |
| DE3230873C2 (de) | ||
| EP1927186B1 (de) | Regelungsverfahren für eine gleichstromübertragung mit mehreren stromrichtern | |
| DE2530492A1 (de) | Hochspannungsgleichstromuebertragungsanlage | |
| DE19835857B4 (de) | Stromwandlervorrichtung | |
| EP3379679A1 (de) | Elektrisches energieversorgungssystem | |
| DE112018006429T5 (de) | Leistungswandler | |
| EP3297115A1 (de) | Anordnung mit einer einergiespeichereinrichtung und energiewandlereinrichtung zum aufnehmen von elektrischer energie aus einem stromnetz und abgeben von elektrischer energie an das stromnetz | |
| DE907798C (de) | Einrichtung zum Schutz einer Gleichstrom-Fernuebertragung gegen Aussertrittfallen des Wechselrichters | |
| DE2538493C3 (de) | Gegen Überstrom geschützte Hochspannungsgleichstromübertragungsanlage | |
| DE102018100296A1 (de) | Gleichspannungs-Netzanbindungssystem | |
| DE638706C (de) | Anordnung zur Regelung der Spannung von Gleichstrom-Elektrolyse-Anlagen die aus einem Wechselstromnetz ueber Gleichrichter gespeist werden | |
| DE2244375B2 (de) | Verfahren zum Abschalten der automatischen Regelung eines Verstärkers in Ubertragungssystemen | |
| DE102007042246A1 (de) | Verfahren und Regeleinheit zur Kurzschlußstromreduktion bei einer doppeltgespeisten Asynchronmaschine | |
| DE729623C (de) | Einrichtung zum Schutz von Gleichstrom-Hochspannungskraftuebertragungsanlagen | |
| DE857233C (de) | Einrichtung zum Abschalten einer mit hochgespanntem Gleichstrom arbeitenden Kraftuebertragungsanlage | |
| DE3224301C2 (de) | ||
| DE893080C (de) | Gleichstromhochspannungskraftuebertragungsanlage | |
| DE966924C (de) | Anordnung zur Blindleistungsregelung in ein- oder mehrseitig gespeisten Wechselstromnetzen | |
| DE908767C (de) | Roehrenregler fuer Gleichstromgeneratoren | |
| DE970623C (de) | Anordnung zur Leistungs- bzw. Spannungsregelung von Gleichstrom-Hochspannungsuebertragungen | |
| DE1513934C3 (de) | Anordnung zur Konstanthaltung der Spannung von Netzen geringer KurzschluBleistung | |
| DE2906460A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zur steuerung der automatischen lastbeschraenkung elektrischer energiesysteme |