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DE907291C - Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Alkoholen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Alkoholen

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Publication number
DE907291C
DE907291C DEB7203D DEB0007203D DE907291C DE 907291 C DE907291 C DE 907291C DE B7203 D DEB7203 D DE B7203D DE B0007203 D DEB0007203 D DE B0007203D DE 907291 C DE907291 C DE 907291C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molecular weight
alcohols
weight alcohols
higher molecular
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB7203D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB7203D priority Critical patent/DE907291C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE907291C publication Critical patent/DE907291C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/32Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring increasing the number of carbon atoms by reactions without formation of -OH groups
    • C07C29/34Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring increasing the number of carbon atoms by reactions without formation of -OH groups by condensation involving hydroxy groups or the mineral ester groups derived therefrom, e.g. Guerbet reaction

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von höhermolekularen .Alkoholen Es ist bekannt, daß Alkohole, insbesondere primäre Alkohole, beim Erhitzen mit alkalischen Kondensationsmitteln, wie Alkalialkoholaten, Alkalihydroxyden oder Alkalisalzen von Fettsäuren, im geschlossenen Gefäß in höhermolekulare Alkohole übergeführt werden können. Diese Umsetzung hat bisher noch keinen Eingang in die Technik gefunden, weil wegen der erforderlichen langen Umsetzungszeit die Raumzeitausbeute sehr niedrig ist. Da bei den vorzugsweise als Ausgangsgut in Betracht kommenden niedrigmolekularen Alkoholen zur Aufrechterhaltung der flüssigen Phase die Anwendung höherer Drucke erforderlich ist, macht sich die niedrige Raumzeitausbeute besonders ungünstig bemerkbar. Man hat ferner vorgeschlagen, die Umwandlung von Äthylalkohol in Butylalkohol in der Weise auszuführen, daß man Dämpfe von Äthylalkohol bei gewöhnlichem oder erhöhtem Druck bei Temperaturen von etwa q.oo bis 5oo° über festangeordnete alkalische Katalysatoren leitet. Dabei erhält man nur Ausbeuten von etwa 2o bis 30% an höhermolekularen Erzeugnissen, unter denen sich neben den gewünschten Alkoholen erhebliche Mengen von zum Teil weniger wertvollen Dehydrierungsprodukten befinden.
  • Ein weiterer Vorschlag zur Verbesserung der Ausbeute an wertvollen Alkoholen besteht darin, daß man den in erheblichen Mengen angewendeten alkalischen Mitteln geringe Mengen als Aktivatoren wirkender Metalle, wie Kupfer, zusetzt. Man kann dabei sowohl beim Arbeiten in flüssiger Phase im geschlossenen Gefäß als auch beim kontinuierlichen Leiten von Alkoholdämpfen über den fest angeordneten Katalysator bei etwa 300'" und a8o bis 3oo at Druck bessere Ausbeuten an höhermolekularen Alkoholen erzielen, doch hat das Verfahren den Nachteil"daß das alkalischeKondensationsmittel verhältnismäßig rasch an Wirksamkeit verliert und durch Erhitzen auf 35o" wieder reaktionsfähig gemacht werden muß.
  • Es wurde nun. gefunden, daß man in guten Ausbeuten höhermolekulare Alkohole erhält, wenn man niedrigermolekulare Alkohole in flüssiger Phase unter Zusatz geringer Mengen gelöster oder feinverteilter alkalischer Mittel durch erhitzte Räume leitet.
  • Bei Anwendung niedrigmolekularer Alkohole wird am besten zur Erreichung genügend hoher Temperatur unter Druck gearbeitet, doch kann man das Verfahren auch unterhalb des Siedepunkts des Alkohols ,bei gewöhnlichem Druck ausführen.
  • DiebestenTemperaturen liegen zwischen Zoo und 35o". Als Ausgangsstoffe können Alkohole der verschiedensten Art verwendet werden; genannt seien z. B. Propylalkohol, Butanol, n-Hexylalkoliol, Äthylhexylalkohol, Dodecylalkohol, Okto.decylalkohol, Oleylalkohol, Phenyläthylalkohol und Cyclobexanol. Es können auch Gemische .der Alkohole zur Anwendung kommen. Die Umsetzung kann auch in Gegenwart von Verdünnungsmitteln, z. B. Kohlenwasserstoffen, ausgeführt werden.
  • Als Katalysatoren dienen z. B. Alkalialkoholate, Alkalihydroxyde, Alkalisalze von Fettsäuren oder Erdalkalioxyde, von denen man z. B. i bis io% der Alkoholmenge verwendet. Bei Anwendung größerer Mengen alkalischer Mittel entstehen unerwünschte Nebenerzeugnisse, besonders Carbonsäuren, wodurch die Ausbeute an höheren Alkoholen vermindert wird. Als Endstoffewerden, meist neben unverändertem Ausgangsgut, Alkohole mit der mehrfachen, meist zwei- bis dreifachen Kohlenstoffatomzahl des Ausgangsalkohols erhalten. Die Höhe des Umsatzes wird durch Wasser zurückgedrängt; daher wendet man möglichst wasserfreie Ausgangsstoffe an und sucht Idas entstehende Wasser fortlaufend zu entfernen. Dies kann man je nach den angewendeten Stoffen und Bedingungen durch Destillation, gegebenenfalls unter Anwendung von Hilfsflüssigkeiten oder durch Zugabe wasserbindender Mittel, erreichen. Beispiel Durch ein senkrecht stehendes, mit Kupfer ausgekleidetes, auf 300° geheiztes Hochdruckrohr mit 70o Raumeinheiten Inhalt wird bei 5o at eine 3%ige Lösung von Kaliumhydroxyd in Butanol von unten nach oben gepumpt; in der Stunde läßt man 700 Raumeinheiten des Gemisches durch das Rohr gehen. Das das Rohr verlassende Erzeugnis enthält ai% Isooctanol, 3% höhersiedende Alkohole, 7'/o fettsaures Kalium, 3,5'/o Wasser und noch 65,5% Butanol. Der Umsatz bei einmaligem Durchgang beträgt somit 331/o, die Ausbeute an Isooctanol 76% der berechneten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von höhermolekularen Alkoholen aus niedrigermolekularen Alkoholen durch Einwirkung von alkalischen Katalysatoren bei erhöhten Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, daß man die niedrigermolekularen Alkohole in flüssiger Phase unter Zusatz geringer Mengen gelöster oder feinverteilter alkalischer Mittel durch erhitzte Räume leitet.
DEB7203D 1943-12-07 1943-12-07 Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Alkoholen Expired DE907291C (de)

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