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DE906895C - Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere Speicher- und Ausgleichsbehaelter fuer Loeschwasser - Google Patents

Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere Speicher- und Ausgleichsbehaelter fuer Loeschwasser

Info

Publication number
DE906895C
DE906895C DEZ2536A DEZ0002536A DE906895C DE 906895 C DE906895 C DE 906895C DE Z2536 A DEZ2536 A DE Z2536A DE Z0002536 A DEZ0002536 A DE Z0002536A DE 906895 C DE906895 C DE 906895C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid container
container according
liquid
tanks
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ2536A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Finckh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZIEGLER SCHLAUCH FEUERLOESCH
Original Assignee
ZIEGLER SCHLAUCH FEUERLOESCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZIEGLER SCHLAUCH FEUERLOESCH filed Critical ZIEGLER SCHLAUCH FEUERLOESCH
Priority to DEZ2536A priority Critical patent/DE906895C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE906895C publication Critical patent/DE906895C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C8/00Hand tools or accessories specially adapted for fire-fighting, e.g. tool boxes
    • A62C8/005Receptacles or other utensils for water carrying; Bombs filled with extinguishing agents

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Speicher- und Ausgleichsbehälter für Löschwasser Die Erfindung betrifft einen Beichten, zusammenlegbaren Behälter aus vorzugsweise wasserdichtem 'Stoff für Flüssigkeiten. Er kann besonders vorteilhaft als Speicher- und Ausgleichsbehälter für Löschwasser für Feuerwehrzwecke dienen.
  • Es sind zahlreiche Behälter für solche und ähnliche Zwecke bekannt, die auch aus wasserdichten Stoffen bestehen, die meist quadratischen, eckigen oder runden Querschnitt besitzen und deren Stoffwandung durch ein 'Gestell aus Metall oder Holz, das eventuell zusammenklappbar geformt ist, getragen wird. Da der Gebrauch der Feuerwehr verhältnismäßig große Behälter voraussetzt, ist auch dieses Traggestell meistens von erheblichem Gewicht. Da die Feuerwehrfahrzeuge aber ohnehin schon bis zur Grenze der Tragfähigkeit ausgelastet sind, so verursacht der Transport des schweren und sperrigen Traggestells noch zusätzliche Schwierigkeiten.
  • Es bedeutet darum ei,n,en erheblichen technischen und auch wirtschaftlichen Fortschritt, wenn es gelingt, einen leicht zusammenlegbaren und doch genügend großen Löschwasserbehälter herzustellen, .der vor allem das schwere Traggestell nicht mehr nötig hat. Das wird durch -die vorliegende Erfindung auf einfachste und billigste Art ermöglicht.
  • Die Erfindung stützt sich auf das an sich bekannte physikalische Gesetz, das mit dem Namen »Hydrostatisches Paradoxon« bezeichnet wird .und das besagt, daß der auf die Grundfläche eines Gefäßes ausgeübte Druck größer sein kann als das Gewicht der Flüssigkeit selbst im Gefäß und daß die Reaktionskraft des Druckunterschiedes durch die Seitenwände derartig aufgenommen wird, daß diese Wände sich automatisch spannen und gespannt bleiben, solange Flüssigkeit im Gefäß in verlangter Menge vorhanden ist. .
  • Der vorgeschlagene Löschwasserbehälter kann an sich verschiedene Formen haben, also im Horizontalquerschnitt sich einem Quadrat, einem Rechteck, einem Kreis oder einer Ellipse nähern, wie es .eben die technischen Erfordernisse jeweilig am günstigsten erscheinen lassen. Stets ist jedoch die Öffnung des erfindungsgemäßen Gefäßes nach oben kleiner als die Grundfläche, und außerdem sind in .den Wänden scharfe Knickungen vermieden.
  • Durch Füllen .dieses Gefäßes mit Flüssigkeit entsteht darum ein Innendruck auf die Wand, der die Wand anhebt, das Gefäß aufbläht und .es dadurch von innen her verspannt. Dieses Gefäß könnte also an sich auch völlig ohne Traggestell benutzt werden; es ist jedoch zweckmäßig, dennoch auch ein ganz leichtes Traggestell mitzuverwenden, das aber nur dazu dient, dem noch leeren Gefäß: eine gewisse Standsicherheit zu geben.
  • Zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung dient die Zeichnung. Sie ist dem Zweck entsprechend. nur schematisch und vereinfacht gehalten und greift aus der Fülle der praktisch möglichen Konstruktionsarten nur eine einzige heraus. Sie zeigt den Längsschnitt durch den aufgestellten Löschwasserbehälter.
  • Der aus wasserdichtem Stoff bestehende Behälterboden i legt sich an das Terrain an. Die Wände 2 wölben sich nach oben auf und verengen sich wesentlich gegen die obere Öffnung 3. Die horizontale Projektion- der Öffnung 3 auf dem Boden i (strichpunktiert angedeutet) ist also kleiner als die gesamte Bodenfläche des Gefäßes. Beim Füllen mit Flüssigkeit drückt nun der Flüssigkeitsdruck p nicht nur nach unten oder nach der Seite, sondern vor allem auch schief nach oben auf die Wände 2. Dadurch werden -diese gespannt gehalten, ja ein zusammengesunkenes Gefäß richtet sich beim Füllen mit Flüssigkeit sogar auf. Durch die Hohlnähte 4 am oberen Rand der Wände können nun Holz- oder Metallstäbe 5 hindurchgeschoben werden, die ihrerseits wieder mehrteilig sein können und von einsteckbaren oder aufschraubbaren Füßen 6 getragen werden. Über den Rand des Gefäßes können dann die Saugschläuche gelegt werden, die zu den verschiedenen Pumpen führen, sowie die Zuflußrohre usw. Natürlich kann dias Gefäß fauch seitliche Anschlußstücke erhalten.
  • Da die Stäbe 5 und die Füße 6 kein Flüssigkeitsgewicht zu tragen haben, können sie so leicht gewählt werden, daß sie beim Transport nicht ins Gewicht fallen.
  • Die Feuerwehr hat damit die Möglichkeit erhalten, leichte und genügend große Gefäße als Zwischenbehälter für den Ausgleich des Löschwasserzuflusses oder auch als Löschwasserspeicher zu benutzen, ohne gewichtsmäßig merklich belastet zu werden.
  • Als wasserdichter Stoff kann nicht nur ein imprägniertes Gewebe aus Textilfasern sondern auch eine Plache aus Gummi oder aus irgendeinem anderen Material, sogar ein dünnes Metallblech u. dgl. (dünn, weil nur auf Zug beansprucht) verwendet werden.
  • Außer für Löchwasser eignet sich das erfindungsgemäße Gefäß :auch für die verschiedensten. anderen Zwecke, z. B. als provisorischer Wasserbehälter für Gärten, für Wohnungen, für Wasserhaltungen, als leicht aufschlagbare Badegelegenheiten (erstaunlich billiges, transportables Schwimmbad) usw:

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Speicher-und Ausgleichsbehälter für Löschwasser, @dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (i) des Flüssigkeitsbehälters eine erheblich größere Fläche besitzt als der Querschnitt der öffnung (3) und !daß sich,die Wände (2) in gespanntem Zustand durch den Wasserdruck der im Gefäß enthaltenen Flüssigkeit nach außen hin konvex gewölbt aufrechterhalten.
  2. 2. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß in Hohlnähte (4) im oberen Rand ,der Wand (2) Stäbe (5) aus Holz oder Metall eingeschoben sind, die, auf abnehmbaren Füßen (6) ruhend, dem Flüssigkeitsbehälter eine weitere Versteifung verleihen.
  3. 3. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, @daß als Material für den Behälter vorzugsweise ein wasserdichtes und wasserundurchlässiges Textilgewebe oder Gummi verwendet wird.
  4. 4. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (6) mit den Stäben (5) leicht lösbar verbunden sind, z. B, durch Verschraubung oder durch Einstecken, durch Bajonettverschluß oder eine ähnliche Befestigungsart.
  5. 5. Flüssigkeitsbehälter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (5) bei großen Gefäßen aus, mehreren zusammengesetzten Teilen bestehen.
  6. 6. Flüssigkeitsbehälter nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß seine Form so gewählt ist, daß er leicht zusammenlegbar oder zusammenrollbar ist, z. B. eine etwa rechteckige Grundfläche und kleinere Wandhöhe als Breite hat.
DEZ2536A 1952-03-11 1952-03-11 Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere Speicher- und Ausgleichsbehaelter fuer Loeschwasser Expired DE906895C (de)

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Publications (1)

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DE906895C true DE906895C (de) 1954-03-18

Family

ID=7618573

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Country Status (1)

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DE (1) DE906895C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3260399A (en) * 1963-04-25 1966-07-12 Jack G Sieg Liquid container
EP0060084A1 (de) * 1981-03-03 1982-09-15 Leigh Flexible Structures Limited Speicherbehälter
AT951U1 (de) * 1995-07-14 1996-08-26 Sattler Textilwerke Behälter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3260399A (en) * 1963-04-25 1966-07-12 Jack G Sieg Liquid container
EP0060084A1 (de) * 1981-03-03 1982-09-15 Leigh Flexible Structures Limited Speicherbehälter
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