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DE906620C - Motorisch angetriebenes Handgeraet, bei welchem die umlaufende Bewegung eines Motors in eine hin und her gehende Bewegung eines Werkzeugs umgewandelt wird - Google Patents

Motorisch angetriebenes Handgeraet, bei welchem die umlaufende Bewegung eines Motors in eine hin und her gehende Bewegung eines Werkzeugs umgewandelt wird

Info

Publication number
DE906620C
DE906620C DEB5636A DEB0005636A DE906620C DE 906620 C DE906620 C DE 906620C DE B5636 A DEB5636 A DE B5636A DE B0005636 A DEB0005636 A DE B0005636A DE 906620 C DE906620 C DE 906620C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
tool
movement
converted
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB5636A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Hagemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB5636A priority Critical patent/DE906620C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE906620C publication Critical patent/DE906620C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/027Driving main working members reciprocating members
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D49/00Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
    • B23D49/10Hand-held or hand-operated sawing devices with straight saw blades
    • B23D49/16Hand-held or hand-operated sawing devices with straight saw blades actuated by electric or magnetic power or prime movers
    • B23D49/162Pad sawing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Motorisch angetriebenes Handgerät, bei welchem die umlaufende Bewegung eines Motors in eine hin und her gehende Bewegung eines Werkzeugs umgewandelt wird Die Erfindung bezieht sich auf ein motorisch angetriebenes Handgerät, bei welchem die umlaufende Bewegung eines Motors in eine hin und her gehende Bewegung eines Werkzeugs umgewandelt wird und den schwingungserzeugenden Kräften des Werkzeugs durch mindestens zwei in einander entgegengesetzten Drehrichtungen mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufende Schwingungsausgleichsmassen mit exzentrisch zu ihren Drehachsen angeordneten Schwerpunkten entgegengewirkt wird.
  • Es sind schon Massenausgleichsapparate für Kolbenkraftmaschinen bekanntgeworden, bei denen zwei in der gleichen Ebene umlaufende Schwingungsausgleichsmassen in einander entgegengesetzten Drehrichtungen über vier Zahnräder angetrieben wurden, von denen eines mit der Antriebswelle verbunden war und das zweite, mit ihm im Eingriff stehende auf der Welle der ersten Schwungmasse sowie das dritte auf der Welle der zweiten Schwungmasse befestigt war, während das vierte Zahnrad als Zwischenrad zwischen dem ersten und dritten Zahnrad diente.
  • Eine derartige Anordnung erfordert im Verhältnis zu ihrer Ausgleichswirkung sehr viel Platz und eignet sich daher nicht für tragbare Handgeräte, bei denen es wesentlich ist, daB die Gehäuse senkrecht zu der durch die Bewegungsrichtung des Werkzeugs und die Motorlängsachse gegebenen Ebene nicht zu stark ausladen.
  • Eine sehr raumsparende und dabei wirkungsvolle Anordnung der Schwingungsausgleichsmassen ergibt sich bei Handgeräten der eingangs beschriebenen Art, wenn gemäß der Erfindung die Schwingungsausgleichsmassen auf der Antriebswelle des durch einen Kurbeltrieb angetriebenen hin und her gehenden Werkzeugs angeordnet und eine von ihnen unmittelbar mit der Kurbel verbunden ist.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Stichsäge dargestellt, und zwar in Fig. i in der Ansicht und teilweise im Schnitt nach dem Linienzug I-I in Fig. 2, in Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie II-II in Fig. i und in Fig. 3 in einem Schnitt nach der Linie III-III in Fig. i, wobei die Kurbel gegenüber der in Fig. i dargestellten Stellung um 45'° verdreht ist.
  • Nach Fig. i ist in einem Gehäuse i eine in einem Kugellager 2 und einem Gleitlager 3 gelagerte Welle 4 mit einem Kurbeltrieb zum Antrieb einer hin und her bewegten Säge 5 versehen. Der Kurbeltrieb besteht aus einer Kurbelwange 6 und einem Kurbelzapfen 7, der mit einem als Gleitstein ausgebildeten Nadellager 8 in eine senkrecht zur Bewegungsrichtung der Säge 5 angeordnete, mit einem Werkzeugstößel 9 verbundene Gleitbahn io eingreift und bei sich drehender Welle 4 den Stößel 9 und damit die Säge 5 in hin und her gehende Bewegungen versetzt.
  • Zum Ausgleich der Unwucht der hin und her bewegten Teile dienen zwei kreissegmentförmige, auf der Welle 4 angeordnete Schwingungsausgleichsmassen i i und 12, von denen die mit i i bezeichnete mit der Kurbelwange 6 verbunden ist und deren Schwerpunkt dem Kurbelzapfen 7 diametral gegenüberliegt, während die mit 12 bezeichnete Schwingungsausgleichsmasse mit einem Zahnrad 13 verbunden ist und mit diesem in der Welle q. entgegengesetzter Drehrichtung umläuft. Jede der Schwungmassen ist mit ihrem Schwerpunkt exzentrisch zur Drehachse der Welle 4 angeordnet. Auf der Welle 4 ist ferner noch ein Zahnrad 14 befestigt, über welches die Welle 4 angetrieben wird.
  • Der Antrieb des Gerätes selbst wird von einem elektrischen Handmotor 15 über ein Zahnradgetriebe bewerkstelligt. Zu diesem Zweck ist die Welle 16 des Motors an ihrem einen Ende, an welchem sie in einem in eine Zwischenwand 17 des Gehäuses i eingesetzten Kugellager 18 gelagert ist, mit einem Kitzel i9 versehen. Das Kitzel i9 arbeitet auf ein aus zwei Zahnrädern 2o und 2i bestehendes Vorgelege mit einer Welle, deren Enden im Gehäuse i einerseits und in der Zwischenwand 17 andererseits gelagert sind. Das Kitzel i9 steht dabei in Treibverbindung mit dem Zahnrad 2o, während das Zahnrad 21 einerseits mit dem Zahnrad 14 auf der Welle 4 und andererseits mit einem Zwischenrad 22 im Eingriff -steht, durch welches das Zahnrad 13 mit der Schwingungsausgleichsmasse 12 auf der Welle 4 in entgegengesetzter Drehrichtung wie diese angetrieben wird.
  • Die Anordnung der Ausgleichsmassen i i und 12 zueinander und gegenüber der Säge 5 ist so getroffen, daß ihre Schwerpunkte eine durch die Achse des Stößels 9 und die Kurbelwelle 4 gelegte Ebene gleichzeitig durchstoßen und dabei gegenüber dem Kurbelzapfen 7 des Kurbeltriebs um i8o° versetzt sind. Die Wirkung der Schwingungsausgleichsmassen beruht darauf, daß sich ihre Zentrifugalkräfte beim Durchtritt durch diese Ebene zu einer Gesamtkraft addieren, welche die Massenkräfte der hin und her bewegten Teile des Gerätes aufhebt. Nach einer Drehung der Welle 4 um 9o° stehen sich die Schwerpunkte beider Schwingungsausgleichsmassen diametral gegenüber, und die Zentrifugalkräfte der Massen heben sich gegenseitig auf, da sie gleich groß, aber einander entgegengesetzt gerichtet sind.
  • Um mit einem kleinen Motor auszukommen, ist man bemüht, die Massenkräfte der hin und her bewegten Teile klein zu halten. Man kann dies dadurch erreichen, daß der Werkzeugstößel 9 nach der Zeichnung aus einem dünnwandigen Rohr besteht, das in einer zylindrischen Bohrung 23 des Gehäuses i geführt ist. Senkrecht zum Stößel 9 ist, wie bereits erwähnt, eine Gleitbahn io angeordnet, in welche der Kurbelzapfen 7 mit einem Nadel-Lager 8 eingreift.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Motorisch angetriebenes Handgerät, bei welchem die umlaufende Bewegung eines Motors in eine hin und her gehende Bewegung eines Werkzeugs umgewandelt wird und den schwingungserzeugenden Kräften des Werkzeugs durch mindestens zwei in einander entgegengesetzten Drehrichtungen mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufende Schwingungsausgleichsmassen mit exzentrisch zu ihren Drehachsen angeordneten Schwerpunkten entgegengewirkt - wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsausgleichsmassen auf der Antriebswelle des durch einen Kurbeltrieb angetriebenen hin und her gehenden Werkzeugs angeordnet sind und eine von ihnen unmittelbar mit der Kurbel verbunden ist.
  2. 2. Handgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Ausgleichsmasse über ein Zahnradgetriebe in entgegengesetzter Drehrichtung wie- die erste angetrieben wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 522 o65; deutsche Patentanmeldung S 117423 XI/87b.
DEB5636A 1950-06-25 1950-06-25 Motorisch angetriebenes Handgeraet, bei welchem die umlaufende Bewegung eines Motors in eine hin und her gehende Bewegung eines Werkzeugs umgewandelt wird Expired DE906620C (de)

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Publications (1)

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DE906620C true DE906620C (de) 1954-03-15

Family

ID=6954109

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DEB5636A Expired DE906620C (de) 1950-06-25 1950-06-25 Motorisch angetriebenes Handgeraet, bei welchem die umlaufende Bewegung eines Motors in eine hin und her gehende Bewegung eines Werkzeugs umgewandelt wird

Country Status (1)

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DE (1) DE906620C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2406494A1 (fr) * 1977-10-19 1979-05-18 Black & Decker Mfg Co Instrument motorise, notamment pour entrainer une lame de scie, comportant une transmission a mouvement alternatif et procede d'assemblage de cette transmission
FR2494620A1 (fr) * 1980-11-21 1982-05-28 Fein C & E Outil electrique avec entrainement oscillant de l'outil

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE522065C (de) * 1931-03-30 William Gerb Dipl Ing Massenausgleichsapparat fuer Maschinen mit hin und her gehenden Massen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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FR2406494A1 (fr) * 1977-10-19 1979-05-18 Black & Decker Mfg Co Instrument motorise, notamment pour entrainer une lame de scie, comportant une transmission a mouvement alternatif et procede d'assemblage de cette transmission
FR2494620A1 (fr) * 1980-11-21 1982-05-28 Fein C & E Outil electrique avec entrainement oscillant de l'outil

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