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DE90516C - - Google Patents

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Publication number
DE90516C
DE90516C DENDAT90516D DE90516DC DE90516C DE 90516 C DE90516 C DE 90516C DE NDAT90516 D DENDAT90516 D DE NDAT90516D DE 90516D C DE90516D C DE 90516DC DE 90516 C DE90516 C DE 90516C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon
holder
coal
frame
chain
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Active
Application number
DENDAT90516D
Other languages
English (en)
Publication of DE90516C publication Critical patent/DE90516C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

Landscapes

  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

J/W*
7 . Ψ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. März 1896 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung des Abstandes der Kohlenstifte von Nebenschlufs-Bogenlampen nach dem Einsetzen. Diese Vorrichtung hat den Zweck, zu verhindern, dafs die Kohlenstifte beim Einsetzen fest auf einander geschoben werden, in welchem Falle sich kein Lichtbogen bilden könnte. Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt.
Auf der Grundplatte A des Regulirwerkes befinden sich die Ständer B und C. Der Ständer B trägt eine Rolle D, um welche die die beiden Kohlenhalter E und F tragende Kette G herumgeschlungen ist. Die Rolle D wird in bekannter Weise mittelst des von einem elektromagnetischen Schaltwerk bethätigten Schaltrades H so in Umdrehung versetzt, dafs die Kohlen dem Abbrennen entsprechend nachgeschoben werden.
Nach vorliegender Erfindung wird das an den unteren Kohlenhalter F angeschlossene Ende der Kette G über eine Rolle J geführt, welche von einem in dem Ständer C drehbaren Rahmen K getragen wird. Der Rahmen K steht unter dem Einflufs einer Spiralfeder L, welche denselben in seiner durch den Anschlag M begrenzten oberen Lage erhält, so lange das Gewicht des unteren Kohlenhalters F nicht auf die Kette G bezw- auf die Rolle / wirkt. Ist letzteres der Fall, so wird die Spannung der Feder L überwunden und der Rahmen gelangt in seine untere Stellung.
Auf der Grundplatte A ist aufserdem der Elektromagnet JV mit dem schwingenden Anker O angeordnet. An dem Anker O ist ein Winkelarm P befestigt, dessen freies Ende bei stromlosem Magneten N auf der Grundplatte A ruht. In der unteren Stellung des Rahmens K liegt die verlängerte Welle k der Rolle J auf dem Winkelarm P, so dafs der Rahmen K gehoben werden mufs, sobald der Elektromagnet N seinen Anker O anzieht.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist nun folgende:
Sollen neue Kohlen eingesetzt werden, so hebt man den oberen Kohlenhalter E, wobei der Rahmen K in seiner unteren Lage bleibt, während der untere Kohlenhalter infolge seines Eigengewichtes sinkt. Dann setzt man die Kohlen e und f in die Kohlenhalter ein und hebt den unteren Kohlenhalter F so· weit an, dafs sich die Kohlenspitzen berühren. Während des Anhebens des unteren Kohlenhalters zieht die Feder L den Rahmen K in seine obere Lage, da ja das Gewicht des unteren Kohlenhalters nicht auf die Rolle J wirkt. Beim Loslassen des unteren Kohlenhalters wird dann die Spannung der Feder L wieder überwunden, so dafs der Rahmen K in seine untere Stellung gelangt. Infolge dessen wird ein bestimmter Abstand der Kohlenspitzen gebildet, so dafs die Kohlen nach dem Einsetzen einander niemals berühren können.
Der Abstand der Kohlen kann durch geeignete Abmessungen der einzelnen Theile ganz nach Belieben bestimmt werden. Sobald Strom durch die Lampe geht, zieht der Elektromagnet N" seinen Anker O an, wodurch der Rahmen K etwas gehoben und demzufolge
die Kohlenspitzen einander etwas genähert werden, so dafs der Lichtbogen zuverlässig gebildet werden kann.
Am Wesen vorliegender Erfindung wird nichts geändert, wenn die beschriebenen Einzelmechanismen durch andere ersetzt werden. Ausschlaggebend für das Wesen der vorliegenden Erfindung ist lediglich die selbsttätige Bildung eines gewissen Abstandes der Kohlen nach dem Neueinsetzen derselben.
Die beiden Kohlenhalter von annähernd gleichem Gewicht sind durch die um die Trommel D herumgeschlungene Kette G mit einander verbunden. Die Verstellung der Kohlen zum Zweck der Regelung des Kohlenabstandes erfolgt durch Kraftantrieb mittelst des von einem elektromagnetischen Schaltwerk bethätigten Schaltrades H. Die Kette G hat auf der Trommel D so viel Reibung, dafs die Kohlenhalter in jeder beliebigen Stellung stehen bleiben, so lange nicht ein Kohlenhalter angehoben oder der Kraftantrieb bethätigt wird. Beim Anheben eines der beiden Kohlenhalter wird die Reibung der Kette auf der Trommel D durch das Gewicht des anderen Kohlenhalters u. s. w. überwunden, so dafs die Kette auf der Trommel gleitet. Das für den beschriebenen Gebrauchszweck gerade erforderliche Mafs von Reibung kann leicht durch entsprechende Aufrauhung der Trommel D oder auch dadurch erreicht werden, dafs man an die letztere geeignete Flächen anfeilt.
Durch die Reibung der um die Trommel -D herumgeschlungenen Kette wird einerseits das Gleiten der Kette erschwert und andererseits beim Antrieb durch den Elektromagneten eine sichere Verschiebung der beiden Kohlenstifte herbeigeführt.
Beim Anheben des Kohlenhalters F wird der Hebel K die Kette so lange straff erhalten, bis der Hebel K gegen den Anschlag M trifft. Alsdann beginnt das Gleiten der Kette G, bis sich die Kohlen berühren. Beim Loslassen des unteren Kohlenhalters spannt sich die Kette sofort wieder und der obere Kohlenhalter ist nicht im Stande, weiter abwärts zu sinken, so dafs der erforderliche Abstand der Kohlen gebildet werden mufs.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum -Regeln des Abstandes der neueingesetzten Kohlenstifte von Bogenlampen, gekennzeichnet durch einen unter der Einwirkung einer Feder (L) stehenden Rahmen (K) mit Führungsrolle (J) für die die Kohlenhalter tragende Kette (G) zu dem Zweck, beim Anheben des unteren Kohlenhalters (F) die Feder (L) zu entlasten , so dafs nach dem Freigeben des unteren Kohlenhalters ein gewisser Abstand der Kohlenspitzen selbstthätig gebildet wird.
2. Bei der in Anspruch ι gekennzeichneten Vorrichtung die Anwendung eines am Anker (O) des Elektromagneten (N) befestigten Armes (P), auf dem der die Führungsrolle (J) tragende Rahmen (K) in seiner unteren Stellung ruht, zu dem Zweck, bei stromführendem Elektromagneten (N) den Abstand der Kohlenspitzen in gewünschtem Mafse zu verringern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT90516D Active DE90516C (de)

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