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DE905064C - Hydraulische Spritzpresse zum Herstellen von Formstuecken aus warmhaertbaren Kunststoffen - Google Patents

Hydraulische Spritzpresse zum Herstellen von Formstuecken aus warmhaertbaren Kunststoffen

Info

Publication number
DE905064C
DE905064C DEB1863A DEB0001863A DE905064C DE 905064 C DE905064 C DE 905064C DE B1863 A DEB1863 A DE B1863A DE B0001863 A DEB0001863 A DE B0001863A DE 905064 C DE905064 C DE 905064C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wiper arm
mold halves
injection press
wiper
hydraulic injection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB1863A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Robert Groves
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Industrial Plastics Ltd
Original Assignee
British Industrial Plastics Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Industrial Plastics Ltd filed Critical British Industrial Plastics Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE905064C publication Critical patent/DE905064C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/40Removing or ejecting moulded articles
    • B29C45/42Removing or ejecting moulded articles using means movable from outside the mould between mould parts, e.g. robots
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/76Measuring, controlling or regulating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Hydraulische Spritzpresse zum Herstellen von Formstücken aus warmhärtbaren Kunststoffen Die Erfindung betrifft eine hydraulisch angetriebene Spritzpresse für die Herstellung von Preßlingen aus warmhärtbaren Kunststoffen.
  • Beim Betrieb von Spritzpressen dieser Art muß dafür gesorgt werden, daß jede Möglichkeit der Maschinenbeschädigung ausgeschlossen wird, die daraus entstehen könnte, daß die Preßlinge in den Formen festsitzen und bei geöffneter Presse aus den Formnestern nicht herausfallen. Es ist ferner wichtig, daß Preßstoffreste, die von der in die Form einged rückten Masse übrigbleiben könnten, wi rksam aus den Formen entfernt werden, bevor die Spritzpresse wieder geschlossen wird.
  • Daher war es bisher Praxis der Maschinenbedienung, die Preßreste wegzufegen und auf diese Weise die Formen zu reinigen, bevor der nächste Preßvorgang ansetzte. Das bringt natürlich Zeit-und Arbeitsverlust mit sich.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Wischervorrichtung anzuordnen, die automatisch in dem Sinne arbeitet, daß die Preßformen sauber und störungsfrei bereit stehen, bevor sie geschlossen werden.
  • Weiterhin sind Mittel vorgesehen, um die Maschine anzuhalten, falls ein Hindernis eintritt.
  • Zu diesem Zweck wird eine hydraulische Spritzpresse mit waagerecht beweglichen Formhälften verwendet, zwischen denen ein Wischerarm hin und her schwingen kann. Die Pres,se wird von einem Zeitregler gesteuert; und während der Wischerarm sich zwischen den Formhälften befindet, ist die Bewegung der Formhäl ften gesperrt. Erfindungsgemäß setzt der Zeitregler den Wischerarm in Bewegung, wenn die Formhälften sich öffnen, und schaltet sich dann selbsttätig ab. Wenn der Wischerarm nun seine Bewegung in die eine Richtung vollendet hat, wird der Zeitregler wieder eingeschaltet; durch eine Sperrvorrichtung wird eine Bewegung der Formhälften vechindert, bis der Wischerarm in die andere Richtung bis zu seiner Ausgangsstellung zurückbewegt worden ist. Der Wischerarm steuert ferner gemäß Ender Erfindung einen elektrischen Schalter, 1der den Zeitregler wieder einschaltet, nachdem der Wischerarm seine Bewegung zwischen den Formhälften in die eine Richtung vollendet hat. Die Sperrvorrichtung wird ebenfalls durch denWischerarm gesteuert und sperrt hydraulische Ventile der Presse gegen eine Bewegung so lange, wie der Wischerarm sich zwischen den Formhälften befindet.
  • Unter dem Zeitregler wird ein automatischer Regler verstanden, der die einzelnen Arbeitsstufen einer hydraulischen Spritzpress'e beeinflußt, d. h. ein Apparat, der eine Reihe von Luftleitungen in ganz bestimmten Zeitintervallen unter Druck setzt oder entlastet, so daß der zeitlicheAbltauflderMasch,inenoperation im ständig wiederkehrenden Kreislauf abläuft.
  • Die Wischervorrichtung besteht vorzugsweise aus einem hohlen Hebel arm, der eine Anzahl von Löchern aufweist und an eine Druckluftquelle angeschlossen ist, so daß ein Druckluftstrom auf die Formhälften geleitet wird, wenn ,der eigentliche Wischer zwischen den Formhälften sich bewegt.
  • Die Wischervorrichtung enthält ferner eine Klinge von einer Breite, die etwa dem Zwischenraum zwischen den Fonmhälften entspricht. Das hat die Wirkung, daß, wenn in den Formen Preßlinge hängenbleiben, die Klinge auf diese Hindernisse aufstößt und im gleichen Augenblick den Wischer zum Halten bringt, es sei denn, daß das Hindernis durch Anstoßen des Wischers zum Abfallen gebracht wird.
  • Die Wischerklinge ist mit Durchbrechungen versehen, um an den Ausstoß stiften der Formhälften vorbei laufen zu können.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Darin bedeutet Fig. I einen senkrechten Mittelschnitt einer liegenden Spritzpresse mit Darstellung der hydrauwischen und pneumatischen Energiewege, Fig. 2 die schaubildliche Darstellung derWischervorrichtung und der mit ihr zusammenwirkenden Teile der in Fig. I dargestellten M'aschine, Fig. 3 einen Teilschnitt aus Fig. 2.
  • Wie aus Fig. I hervorgeht, enthält die liegende Spritzpresse in üblicher Weise in waagerechter Richtung gegeneinander bewegliche Formteile sowie an sich bekannte Mittel zum Schließen dieser Formen und zum Einbringen des warmhäftbaren Kunststoffes in die geschlossene Form.
  • In einem Zylinder 2 befindet sich ein Kolben I, der -in horizontaler Richtung beweglich, unter hydraulischem Druck arbeitet und einen Zylinderschaft 3 und ferner eine Formhälfte 4 enthält, die mit den Zylinderschaft 3 aus einem Stück besteht.
  • In der Formhälfte 4 befinden sich die Formnester 5.
  • Diese Formhälfte schließt zusammen mit der anderen Formhälfte 6, die in dem ortsfesten Formkörper7 der Presse angeordnet sind. In diesem festen Körper 7 befinden sich die Mittel zur Einführung der Kunststoffmasse in die Form.
  • Sie bestehen aus einem hydraulisch betätigten Kolben 9, der im Zylinder I0 des Formkörperfortsatzes 8 horizontal beweglich ist and in Gestalt eines Stempels 11 ausgebildet ist, der durch einen im Körper 7 angeordneten Zylinderkanal 12 die plastische Masse 13 in die geschlossene Form 5, 6 hineinpreßt.
  • Eine Platte 15 trägt Auswerferstifte I4, welche durch die Formplatte4 hindurchtreten. Die Aus-Werferstiftplatte 15 wird von zwei festen Stehbolzen I6 getragen. Bei geöffneten Formhälften treten die Auswerferstifte in die Formnester ein und werfen die Preßlinge in bekannter Weise aus.
  • Die Zufuhr der warmhärtbaren Kunststoffmasse zur Presse erfolgt in Gestalt von Kugeln 17, die in einem mit flachen Boden ausgestatteten Fülltrichter 18 üblicher Bauart gespeichert siad und aus diesem mit Hilfe eines Schiebers 19 entnommen werden, der mit einer Stange 20a mit einem Kolben, 20 verbunden ist, welcher innerhalb eines Zylinders 21 entgegen der Wirkunig einer Feder mit Hilfe von Luftdruck bewegt werden kann. D'er Schieber Fig gleitet auf einer Grundplatte 22 und enthält einen Aufnahmeraum 23, der groß genug ist, um auf einmal eine Kugel aus dem Behälter 18 entnehmen zu können, wenn sich ,der Schieber 19 unter den Behälter und wieder nach außen bewegt. Bei der Bewegung niach außen stellt sich die Aufnahmeöffnung 23 über den Fallkanal 24, so daß die Kugel durch diesen und durch einen weiteren Kanal 25 vor die Stirnfläche des Stempels II gelangt. Die preßstoffkugel fällt also aus dem Schieber 19 frei durch die Kanäle 24 und 25 vor die Speiseöffnung. Die Hinundherbewegung des Schiebers 19 wird auf den Kreislauf der übrigen Bewegung abgestimmt. und zwar so, daß, wenn der Kolben 9 bzw. der Speisestempel 11 in ihrer äußeren Ruhelage sich befinden, jedesmal eine Preßstoffkugel eingeführt wird. Die im Zylinder 21 vorgesehene Feder liga führt bei Entlastung des Kolbens 20 vom Luftdruck diesen immer wieder in seine nechte Aufangsstellung zurück.
  • Der Formschließzylinder 2 steht auf der linken Seite bei A durch die Leitung 27 mit einem luftdruckgesteurten Hydraulikventil 218 in Verb in dung. Dieses ist fernerhin 1durch eine Leitung 29 und den Einlaß B mit dem inneren Zylinderraum 29a, der den Kolbenschaft 3 umgibt, verbunden. Das hydraulikventil 28 ist durch die Leitung 30 an einen hydraulischen Druckspeicher irgendwelcher Art und durch die Leitung 3I an einen Auslaß angeschlossen. Der Zylinder 10 des Kolbens g ist bei C durch eine Speiseleitung 32 an eine zweite, ebenfalls mit Preßdruckluft gesteuerte hydraulische Ventileinrichtung 33 angeschlossen, die weiterhin durch eine Leitung 34 bei D an den Zylinderraum 34a angeschlossen ist, der den Speisestempel 1 1 um- gibt. Die Verbindung des Hydraulikventils 33 mit einer hydraulischen Druckquelle erfolgt durch die Leitung 3,5 und sein Anschluß an einen Auslaß durch die Leitung 36. Die Steuerung des Hydraulikventils erfolgt mit Hilfe eines Zeitreglers 37, der im einzelnen nicht beschrieben zu werden braucht und ,der durch die Leitung 38 das Hydraulikventil 218 und durch die Leitung 39 das Hydraulikventil 33 sowie durch die Leitung 42 den Kolben; 20 in den gewünschten Zeitpunkten betätigt. Die Druckluftquelle für die Regel vorrichtung 37 ist ebenfalls nicht gezeigt, sie ist beliebig.
  • Der Arbeitsvorgang ist der folgende: Durch entsprechende Einstellung des Zeitreglers wird Druckwasser oder Drucköl durch die Leitung 27 auf den Kolben I gesetzt und bringt diesen dadurch in die in Fig. I gezeigte Schließstellung, so daß die Formhälften 5 und 6 aufeinander geschlossen sind. Danach wird Flüssigkeitsdruck auf den Zylinder g gesetzt, dieser geht nach innen und der Speisestempel 11 schiebt eine Kugel aus warinhärtharer Kunststoffmasse durch den Kanal I2 in die geschlossenen Formen mit Hilfe entsprechender Formkanäle ein.
  • Beim Öffnen der Formen vollzieht sich der Bewegungsvorgang umgekehrt. Der Zeitregler 37 betätigt das Hydraulikventil 33 über die Luftleitung 39 so daß durch die Leitung 34 lDruckflüssigkeit vor den Kolben g in den Ringraum 34a eintritt, während Idie andere Kolbenseite durch die Leitung 32 über das Hydraulikventil an den Auslaß 36 angeschlossen wird. Der Speisestempel 11 wird also nach außen zurückgezogen. Dann regelt der Luftdruckregler über die Leitung 38 das Hydraulikventil 28 so, daß durch die Leitung 29 Druckflüssigkeit in den Zylinderraum 29a eintritt, während gleichzeitig die äußere Stirnseite des Kolbens I über die Leitung 27 und das Hydraulikventil 28 an sdie Auslaßleitung 31 angeschlossen wird. Es öffnen sich also die Formen, und dabei treten Idie Auswerferstifte I4 in die Formnester 5 ein, so daß die Preßlinge, in diesem Fall z. B. Knöpfe, ausgeworfen werden und in einen nicht gezeigten beliebigen Sammler fallen können. In diesem Augenblick setzt der Regler 37 über die Druckluftleitung 42 den Kolben 20 im Xyder 2I unter Druck, so 1daß der Speiseschieber 19 unter ,den Boden des Vorratsbehälters 18 gelangt, und aus diesem mittels der Aufnahmeöffnung 23 eine Preßstoffkugel entnimmt, die er bei Rückwärtsbewegung wie oben beschrieben durch die Kanäle 24 und 25 abfallen läßt. Darauf beginnt das Arbeitsspiel aufs neue.
  • Um nun sicherzustellen, daß die Formen vor Beginn eines neuen Formvorganges auch wirklich leer und -sauber sind und keine Hindernisse zwischen den Formhälften liegen, wenn sie geschlossen werden, wird eine automatische Wischereinrichtung vorgesehen, welche ein Schließens der Form im Falle des Vorhandenseins von Hindernissen verhindert.
  • Diese Wischervorrichtung ist in erden, Fig. 2 und 3 dargestellt. Der Wischer besteht aus einem Hohlarm 43, der an einen Drebschaft 44 angeschlossen ist. Dieser Drehschaft ist im Lager 45 drehbar gelagert. das in einer Konsole 46 angeordnet ist. Der Drehschaft 44 trägt weiterhin einen Arm 47, der zweckmäßig mit ihm aus einem Stück besteht und an seinem äußeren Ende mittels Bolzen E an einen Gabelkopf 48 einer Kolbenstange 49 angeschlossen ist, an deren unterem Ende ein in einem Druckluftzylinder 51 unter Gegenfederdruck 52 beweglicher Kolben 50 befestigt ist. Unterhalb des Kolbens 50 steht der Zylinder 51 durch die Leitung 53 mit dem Druckluftzeitregler 37 in Verbindung. Durch Betätigung des Kolbens 50 kann der Arm 43 auf und nieder schwingen, wobei er sich in dem Zwischenraum zwischen den1 geöffneten Formhälften bewegt.
  • Durch eine Zuleitung 54 wird in Iden Dreh schaft 44 Druckluft geführt, die durch die Löcher 55 auf die Formhälften geblasen wird, während der Wischerarm 43 sich über den gesamten Bereich der Form bewegt. Der Arm 43 trägt ferner eine dünne Metallklinge 56, deren Breite der Weite des freien Formzwischenraumes entspricht. Die Verbindung dieser Abstreiferklinge 56 mit dem Rohr 43 erfolgt z. B. durch kleine Zwischenblöcke 57, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, oder ini anderer ibeliebiger Weise. Die Klinge 56 ist, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, an dem hohlen Wischerarm 43 auf der den Löchern 55 abgekehrten Seite angeordnet. Wenn also bei der in Fig. 3 durch den Pfeil x angedeuteten Bewegung des Wischerrohres 43 Idlie durch die Öffnung 55 austretende Preßluft noch nicht ausgereicht hat, die Preßlinge, z. B. die Knöpfe 73, 74, auszuwerfen, dann stößt die Klinge 56 mit ihrer Seitenkante gegen das Werkstück und drückt es aus der Form.
  • Die Klinge 56 ist m;it Kerben, 58 versehen, um an diesen Stellen nicht mit ;den: Auswerferstiften zu kollidieren.
  • In Fig. 2 ist nur die Formhälfte 5 dargestellt mit den darin noch sitzenden Preßlingen, nämlich den Knöpfen 73 bzw. 74. In dieser Formhälfte der Fig. 2 ist auch die mittlere Öffnung 60 gezeigt, durch welche die Preßmasse über die Kanäle 61 in die Form eingepreßt wird. Die drei gebrochenen Speichen deuten an, daß die hierzu gehöreniden Knöpfe bereits ausgestoßen sind.
  • Der Arm 43 trägt einen Block 62, anoden mittels Stift 63 gelenkig ein gabelkopf 64 angeschlossen ist der mittels einer Stange 65 einen U-förmigen Sperrriegel 66, 67 trägt. Die nach unten gerichteten Schenkel 67 des U-förmigen Sperriegels sind so angeordnet, daß sie in, Zwischenräume eintreten können, welche zwischen einem festen Anschlag 70 und den Ventilstößel 68 und 69 der Hydraulikventile z8 und 33 eintreten können.
  • Ein elektrischer Schalter 71 ist so angeordnet, daß ein Schaltlinopf 72 am Schalter betätigt wird, wenn der Verlängerungsarm 47 bei Niederbewegung des Wischers gegen ihn anschlägt.
  • Der Arbeitsvorgang des Wischers in Verbindung mit der Spritzpresse ist der folgende: Wenn die Formhälften 5 und 6 gerade geöffnet worden sind, d'ann beeinflußt Ider Zeitregler 37 durch die Leitung 53 den Kolben 50 im Zylinder 5 I so, daß der Kolben nach oben geht, durch welche Bewegung der Arm 43 zwischen den, Formhälften nach unten geschwenkt wird, wie dies in Fig. 2 ,durch den Pfeil x angedeutet ist. Im gleichen Augenblick wird Luft üller die Verbindungsleitung 54 iii den hohlen Wischerarm A3 geschickt. Während dieses Vorganges befinden sich die hydraulischen Ventile 28 und 33 in unwirksamer Lage. und da sich der Wischerarm 43 nach unten bewegt. so treten die Schenkel 67 des U-förmigen Sperriegels 66 zwischen die Endstößel 68 und 69 der Hydraulikventile 28 und 33 und den festen Anschlag 70. Hat der Arm 43 seine Abwärtsbewegung zwischen den Formhälften beendet, dann stößt der Verlängerungsarm 47 gegen den Schaltknopf 72 des elektrischen Schalters, drückt ihn ein, und ,diese Schalterbewegung beeinflußt nun auf inem (hier nicht gezeigten) Wege den Zeitregler 37 so, daß ein neues Arbeitsspiel beginnen kann.
  • Jetzt bewegt sich der Arm 43 wieder aufwärts, da die Feder 52 ,den jetzt vom Luftdruck entlasteten Kolben 50 im Zylinder 51 nach unten bewegt. Es ist selbstverständlich, daß, obgleich die Rückwärtsbewegung des Wischers eingesetzt hat, ein Schließen der Formhälften nicht stattfinden kann, weil die hydraulischen Ventile 28 und 33 so lange unwirksam bleiben müssen, wie die senkrechten Schenkel 67 zwischen ,den Ventilstößeln 68 und 69 und dem festen Anschlag 70 sich befinden.
  • Solange also der Wischerarm 43 noch innerhalb des Bereiches der Formhälften sich befindet, kann die Presse nicht betätigt werden.
  • Trifft die Abstreiferklinge 5f; während ihres Durchganges durch den vorhandenen Zwischenraum auf ein Hindernis, das er nicht beseitigen kann, dann wird er angehalten, und die ganze Presse steht so lange still, bisEdas Hindernisdurch die Maschinenbedienung entfernt ist. In dieser Beziehung wirkt der Blasluftstrom als Alarmsignal, insofern die Bedienung darauf aufmerksam wird, wenn die Blasluft dauernd ausizischt. Ein Hindernis kann, wie in Fig. 3 angedeutet ist, beispielsweise in der Form auftreten, daß ein Knopf 73, statt von dem Abstreifer 14 ausgestoßen ZU werden, durchstoßen wird, weil er zu fest in der Form haftet. In diesem Fall trifft die Abstreiferklinge 56 auf den Knopfrand, kann den Knopf mechanisch auch nicht aus der Formhälfte entfernen und wird dadurch angehalten, nachdem die ausströmende Blasluft den Knopf aus der Form nicht ausblasen konnte. Die den Arm bewegende Kraft ist verhältnismäßig gering, so ,daß der Wischer sich verhältnismäßig sanft an das Hindernis anlegt und in dieser Stellung so lange verbleibt, bis die Bedienung es entfernt hat.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Hydraulische Spritzpresse zur Herstellung von Formstücken aus wärmehärtbaren Kunststoffen mit waagerecht beweglichen Formhälften, zwischen denen ein Wischerarin hin und her schwingen kann, wobei ein Zeitregler die Presse steuert und die Bewegung der Formhälften gesperrt ist, während der Wischerarm sich zwischen den Formhälften befindet, dadurch gekennzeichnet, Idaß der Zeitregler (37) den Wischerarm (43) in Bewegung setzt, wenn die Formhälften (5, 6) sich öffnen, und darauf sich selbsttätig abschaltet und daß der Zeitregler (37) wieder eingeschaltet ist, wenn der Wischerarm (43) seine Bewegung in die eine Richtung vollendet hat, aber durch eine Sperrvorrichtung (66, 67) unwirksam gemacht ist, die eine Bewegung der Formhälften (5, 6) verhindert, bis der Wischerarm (43) in die andere Richtung bis zu seiner Anfangsstellung zurückbewegt worden ist.
  2. 2. Hydraulische Spritzpresse nach Anspruch 1. durch gekennzeichnet, daß der Wischerarm (43) einen elektrischen Schalter (71) steuert, der den Zeitregler (37) wieder einschaltet, nachdem der Wischerarm (43) seine Bewegung zwischen den Formhälften (5. 6) in die eine Richtung vollendet hat.
  3. 3. Hydraulische Spritzpresse nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (66,67) durch den Wischerarm (43) gesteuert wird und mechanisch hydraulische Ventile (28, 33) der Presse gegen eine Bewegung so lange sperrt, wie der Wischerarm (43) sich zwischen den Formhälften, (56) befindet.
  4. 4. Hydraulische Spritzpresse nach Anspruch 1 bis 3, {dadurch gekennzeichnet, daß der Wischerarm (43) aus einem schwenkbaren, hohlen Arm (43) xmit darin angeordneten Blasöffnungen (55) besteht, der an eine Druckluftquelle so angeschlossen, ist, daß während der Bewegung des Wischerarmes (43) zwischen den Formhälften (5, 6) diese mit Druckluft ausgeblasen werden.
  5. 5. Hydrauhsche Spritzpresse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wischerarm (43) mit einer Abstreiferklinge (56) verbunden ist, deren Breite der Weite des Formzwischenraumes entspricht und die den Wischerarm zum Anhalten bringt, wenn ein an den Formhälften durch den Wischer nicht entiernbares Hindernis auftritt.
  6. 6. Hydraulische Spritzpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreiferklinge (56) mit Schlitzen (58) für den Durchlaß ,der Abstreiferstifte (14) versehen ist.
  7. 7. Hydraulische Spritzpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Wischerarm (43) mittels Luftdruck bewegt und mittels einer entgegengesetzt wirkenden Feder (52) in seine Ruhestellung zurückgeführt wird.
    Angezogene Druckschriften : Deutsche Patentschrift Nr. 697 034; schweizerische Patentschriften Nr. 247 291, 254 321.
DEB1863A 1949-02-02 1950-02-02 Hydraulische Spritzpresse zum Herstellen von Formstuecken aus warmhaertbaren Kunststoffen Expired DE905064C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB905064X 1949-02-02

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB1863A Expired DE905064C (de) 1949-02-02 1950-02-02 Hydraulische Spritzpresse zum Herstellen von Formstuecken aus warmhaertbaren Kunststoffen

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