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DE904497C - Verfahren zur sicheren Festlegung der optischen Achsen der einzelnen Filmbilder bei der Herstellung von negativen und positiven Raster- Farbfilmen und -Bildern - Google Patents

Verfahren zur sicheren Festlegung der optischen Achsen der einzelnen Filmbilder bei der Herstellung von negativen und positiven Raster- Farbfilmen und -Bildern

Info

Publication number
DE904497C
DE904497C DEP18562D DEP0018562D DE904497C DE 904497 C DE904497 C DE 904497C DE P18562 D DEP18562 D DE P18562D DE P0018562 D DEP0018562 D DE P0018562D DE 904497 C DE904497 C DE 904497C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
grid
negative
images
raster
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP18562D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Schattmann
Fritz Schattmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNA LUISE BEATE SCHATTMANN GE
FRITZ SCHATTMANN
Original Assignee
ERNA LUISE BEATE SCHATTMANN GE
FRITZ SCHATTMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNA LUISE BEATE SCHATTMANN GE, FRITZ SCHATTMANN filed Critical ERNA LUISE BEATE SCHATTMANN GE
Priority to DEP18562D priority Critical patent/DE904497C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE904497C publication Critical patent/DE904497C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur sicheren Festlegung der optischen Achsen der einzelnen Filmbilder bei der Herstellung von negativen und positiven Raster-Farbfilmen und -Bildern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur sicheren Festlegung der optischen Achsen der einzelnen Filmbilder bei der Herstellung von positiven und negativen Raster-Farbfilmen und -Bildern und besteht darin, daß während jeder Bearbeitungsphase Filmmaterial und Hilfswerkzeuge gegenüber den Bearbeitungsmaschinen und Apparaten in den optischen Mitten der Filmbilder blockiert sind.
  • Verfahren zur Herstellung von Raster-Farbfilmen mit verschiedenen, meist in den drei 'Grundfanben gefärbten Rastern sind bekannt. Befriedigende Ergebnisse wurden jedoch bisher nicht erzielt, und zwar weder in bezug auf die technische Herstellung, insbesondere die Herstellung von Kopien, als auch in bezug auf die Farbwirkungen der Filme. Insbesondere vermochten auch die kompliziertesten Methoden, die zum Kopieren von Raster-Farbfilmen vorgeschlagen wurden, keine gebrauchsfähigen Kopien zu schaffen.
  • Die Hauptursache für die bei der Herstellung der Raster-Farbfilme auftretenden Schwierigkeiten ist in der Filmschrumpfung zu suchen, die bei der Naß- und Trockenbehandlung stets und noch dazu häufig in einzelnen Filmabschnitten unterschiedlich auftritt. Müssen mit derart geschrumpften Filmen Arbeiten vorgenommen werden, wie z. Bi. das Kopieren eines Negativfilms mit den Negativ rasterdruckmatrizen, so ist es schwierig, wenn nicht unmöglich, die optischen Mitten der einzelnen Filmbilder mit denen der Hilfswerkzeuge und der Bearbeitungsmaschinen und Apparate in Deckung zu bringen. Man hat hier schon zahlreiche Wege vorgeschlagen, um den Folgen der unvermeidlichen Filmschrumpfung zu begegnen, ohne einen brauchbaren Weg, geschweige denn einen einfachen Wer zu finden.
  • Unter anderem wurde vorgeschlagen, Schlitze in den Filmbändern so anzuordnen, daß sie auf der Bildfläche, wo sich die Trennungsstriche der einzelnen Filmbilder befinden, in der Mitte zu liegen kommen. Dieser Weg ist aber nicht gangbar, denn, abgesehen davon, daß die Schlitze in der Filmfläche eine zusätzliche Schrumpfung bringen, die durch die Anordnung der Schlitze erzielte Elastizität des Films gestattet wohl einen gewissen Ausgleich der Gesamtschrumpfung, gewährleistet aber nicht, daß die optischen Achsen eines jeden Filmbildes in der erforderlichen, einwandfrei richtigen Lage sind. Außerdem weist aber ein derartig mit Schlitzen versehener Film in der Bildfläche Entwicklungsfehler auf, da beim Durchlauf durch den Entwickler an den Schlitzen Wirbelbewegungen des Entwicklers entstehen, die sich dadurch bemerkbar machen, daß die oberen und unteren Bildkanten der einzelnen Bilder stärker entwickelt sinn als die :litten.
  • Die Erfindung geht nun einen völlig anderen Weg, indem sie jeden Versuch, die einmal eingetretene Schrumpfung wieder zu beseitigen oder auszugleichen, unterläßt und statt dessen die Möglichkeit schafft, bei jedem Einzelbild die optische Achse mit den optischen Achsen der Hilfswerkzeuge und Bearbeitungsmaschinen und Apparate zur Deckung zu bringen und in dieser Stellung zu blockieren, ohne d'aß dazu komplizierte :Maßnahmen erforderlich wären. Auf diese Weisse ist es möglich, von ungeschrumpften und geschrumpften Rusternegativfilmen Kopien herzustellen sowie diese mit identischen Rastermatrizen, -stempeln usw. zum Drucken, Absaugen oder Färben für Negativ- oder Positivfilme zu verwenden.
  • Die Verwirklichung des Erfindungsgedankens ist auf einem sehr einfachen- Wege möglich, und zwar derart, daß das gesamte zur Bearbeitung kommende-Filmmateri:al sowie alle zur Verwendung kommenden Hilfswerkzeuge, wie Rastermatrizen oder -stempel usw., mit Arretierperforationen in der optischen Achse eines jeden Filmbildes versehen und dieArretierperforationen während der Bearbeitung des Filmmaterials mit Arretierstiften in Eingriff gebracht werden, die in den optischen Mitten der Bildfenster oder Bearbeitungsstellen aller Bearbeitungsmaschinen und Apparate, wie Bildkameras, Kopiermaschinen, Druck- oder Absaugemaschinen usw., vorgesehen sind.
  • Hierbei werden die Arretierperforationen vorteilhaft im Raume der bekannten Transportperforationskanten in der optischen Achse jedes Filmbildes angeordnet. :Ulan kann dabei die vorhandenen Perforationslöcher benutzen, indem man je eines der Perforationslöcher jedes Filmbildes zu beiden Seiten zusätzlich nach den Seiten hin verbreitert.
  • Die durch die Arretierperforationen und Arretierstifte erzielte sichere Fixierung der optischen Achsen der einzelnen Filmbilder kann man noch dadurch verbessern, daß man den Negativfilmen eine schwarze 'Umrahmung für jedes Bildfeld gibt. Wird hierbei im oberen oder unteren Balken je ein Platz für ein Markierzeichen frei gelassen, so kann man mit Hilfe der dadurch auf den Negativen und Positiven aufbelichteten Markierzeichen identisch versetzte Raster leichter auffinden.
  • Als Filmmaterial 'kann handelsübliches panchromatisches '.Negativmaterial sowie als Kopiermaterial bekanntes Positivmaterial verwendet werden. Selbstverständlich kann auch Spezialmaterial verwendet werden.
  • Ein Nachteil .der regelmäßig auf der Bildfläche angeordneten Raster besteht darin, daß ein Bildpunkt bei mehreren aufeinanderfolgenden Bildern innerhalb einer Rasteranordnung zu liegen kommt, die nicht seiner Farbe entspricht. Um dem abzuhelfen, ist u. a. vorgeschlagen, die einzelnen Rasteranordnungen durch schwarze Streifen oder Felder zu trennen und die einzelnen Rasteranordnungen laufend zu versetzen, so daß die Farben der Rasteranordnungen wandern. Neuerdings wurde auch vorgeschlagen, die Rasteranordnungen bei Linienrastern nicht parallel zur Filmlängsrichtung verlaufen, sondern mit dieser einen kleinen Winkel bilden zu lassen, derart, daß die seitliche Verschiebung der Rasterlinien innerhalb eines Filmbildes gerade die Breite eines oder mehrerer Rasterstreifen ausmacht.
  • Da auch diese Vorschläge keine annehmbare Vermeidung der sogenannten Moireerscheinung ergaben, wurde festgestellt, daß es auf einfachem Wege gelingt, die geschilderten Nachteile zu beseitigen, wenn man den Rasteranordnungen in den Rastermatrizen und -stempeln usw. eine von Bild zu Bild wechselnde Richtung gibt. In diesem Falle tragen die Rasterkopien von Bild zu Bild wechselnde Rasteranordnungen, z. B. schräg, senkrecht, waagerecht oder ähnlich, die mit denen des zu kopierenden Rasternegativs identisch sind.
  • Nach der Erfindung besitzen die unschrumpfbaren Rastermatrizen Arretierperforationen. Die drei Grundfarbenraster sind um die Breite einer Grundfarbenrasteranordnung von Bildfeld zu Bildfeld versetzt, so daß die Farben der Rasteranordnungen in jedem Bilde wechseln. Die Rastermatrizen tragen im Raume eines jeden Bildfeldes an der oberen oder unteren Bildkante je ein Markierzeichen, das der Versetzung der Rasteranordnungen entspricht. Die jeweiligen Grü,ndfarbenrasteranordnungen sowie die Markierungszeichen sind in der Matrize wiederkehrend. Eine weitere Matrize druckt die schwarzen Bildumrahmungen mit freien Stellen für die Markierzeichen.
  • Dem handelsüblichen panchromatischen, mit Arretierperforation versehenen Negativmaterial werden auf einem der bekannten Wege die Rasteranordnungen, Markierzeidhen und die Bildumrahmungen zugeführt. Während dieser Vorgänge stehen die Arretierperforationen der Filme mit denen der Matrizen durch Arretierstifte an den Bearbeitungsstellen im Eingriff.
  • Die schwarzen Bildumrahmungen sowie die Arretierperforatio-nen des Rasternegativfilms ermöglichen sein richtiges Einsetzen in das Bildfenster aller Bearbeitungsmaschinen und Apparate. Die Arretierstifte, welche links und rechts neben dem Belichtungsfenster der Bildkamera angeordnet sind, blockierenden Film während der Belichtungsphasen und garantieren die optische Bildmitte.
  • Das fertig entwickelte Negativ zeigt den Rasteranordnungen entsprechende Bildaufzeichnungen der drei Grundfarbenbilder und eine weiße Bildumrahmung (unbelichtet) mit aufbelichtetem Markierzeichen.
  • Das Kopiermaterial ist handelsübliches Positivmaterial, welches ebenfalls mit Arretierperforationen versehen wird.
  • Das Bildfenster der Kopiermaschinen trägt ebenfalls rechts und links die Arretierstifte, die den Rasternegativfilm und den Positivfilm vermittels der Arretierperforationen während des Belichtungsvorganges blockieren. Danach oder auch vorher ist der Tonstreifen auf dem Positivfilm aufkopiert worden, wonach der Positivfilm in üblicher Weise entwickelt wird. Dem Positivfilm wird nunmehr mit Hilfe der identischen Rastermatrizen das Dreigrundfarbenraster zugeführt.
  • Die Arretierperforationen und die Arretierstifte an allen Bearbeitungsstellen aller Apparate und Maschinen ermöglichen es, daß die drei Grundfarben sowohl in der ihnen zustehenden Lage erscheinen als auch zur Deckung kommen. Dadurch ist es erstmalig möglich, Kopien auch von geschrumpften Linienrasternegativfilmen herzustellen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Anordnungen zur Ausführung des Verfahrens dargestellt; es zeigt Abb. i ein Stück eines Bildstreifens mit Markierzeichen und Arretierperforation, Abb.2 die Gleitbahn des Fensters der Kopiermaschine, Abb.3 ein Stück eines Negativstreifens mit schwarzer Bildumrandung.
  • Bei .dem Bildstreifen a der Abb. i sind im Raume der Transportperforationskanten b Arretierperforationen c in den optischen Mitten der Bilder vorgesehen. Diese Arretierperforationen arbeiten mit Arretierstiften zusammen, die z. B. in den optischen Mitten der Bildfenster einer Kopiermaschine vorgesehen sind. Eine solche Anordnung von Arretierstiften d ist in Abb. 2 an der Gleitbahn e des Fensters f einer Kopiermaschine dargestellt. Die Teile g stellen die normalen Greifer dar.
  • In Abb. i sind die drei Grundfarbenraster um die Breite einer Grundfarbenrasteranordnung von Bildfeld zu Bildfeld versetzt. Der Einfachheit halber ist bei der Darstellung an Stelle der Vielzahl der Streifen jeweils nur einer für jede Farbe gezeichnet. Es ergibt sich, daß die Farben Blau, Rot, Grün-Grün., Blau, Rot-Rot, Grün, Blau abwechseln. Der Rasteranordnung entsprechende Markierzeichen h (o, oo, ooo) sind gemäß Abb. i in den Balken über jedem Bilde angeordnet. Die Ras.ternegativfilme i sind gemäß Abb. 3 für jedes Bildfeld mit einer schwarzen Umrahmung k versehen, wobei im oberen Balken der Umrahmung eine Stelle für die Markierzeichen frei gelassen ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur sicheren Festlegung der optischen Achsen der einzelnen Filmbilder bei der Herstellung von negativen und positiven Raster-Farbfilmen, darin bestehend, daß während jeder Bearbeitungsphase Filmmaterial und Hilfswerkzeuge gegenüber den Bearbeitungsmaschinen und Apparaten in den optischen Mitten der einzelnen Filmbilder blockiert sind.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch i, darin bestehend, daß das gesamte zur Bearbeitung kommende Filmmaterial sowie alle zur Verwendung kommenden Hilfswerkzeuge, wie Rastermatrizen, Rasterstempel usw., mit Arretierperforationen in der optischen Achse eines jeden Filmbildes versehen und diese Arretierperforationen während der Bearbeitung des Filmmaterials mit Arretierstiften in Eingriff gebracht werden, die in .den optischen Mitten der Bildfenster oder Bearbeitungsstellen aller Bearbeitungsmaschinen und Apparaten, wie Bildkameras, Kopiermaschinen, Druck- oder Absaugemaschinen usw., vorgesehen sind.
  3. 3. Verfahren gemäß Anspruch 2, darin bestehend, daß die Arretierperfdiationen im Raume der Transportperforationskanten angeordnet werden. q..
  4. Verfahren gemäß Anspruch 3, darin bestehend, daß zu beiden Seiten eines jeden Filmbildes je ein Transportperforationsloch seitlich verbreitert wird.
  5. 5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche r bis q., darin bestehend, daß die Rasternegativfilme für jedes Bildfeld mit einer schwarzen Umrahmung versehen werden, wobei im oberen oder unteren Balken der Umrahmung eine Stelle für ein#Markierzeichen freigelassen wird.
  6. 6. Verfahren gemäß einem .der Ansprüche i bis 5, darin bestehend, daß die Rastermatrizen und -stempel Rasteranordnungen tragen, die von Bildfeld zu Bildfeld in ihrer Lage verändert angeordnet sind und der Rasteranordnung entsprechende Markierzeichen tragen, wobei verändert gelagerte Raster und Markierzeichen in der Matrize wiederkehren.
DEP18562D 1948-10-17 1948-10-17 Verfahren zur sicheren Festlegung der optischen Achsen der einzelnen Filmbilder bei der Herstellung von negativen und positiven Raster- Farbfilmen und -Bildern Expired DE904497C (de)

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