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DE904312C - Durch elektrostatische Schirme geschuetzte Wicklung fuer Transformatoren - Google Patents

Durch elektrostatische Schirme geschuetzte Wicklung fuer Transformatoren

Info

Publication number
DE904312C
DE904312C DES13415D DES0013415D DE904312C DE 904312 C DE904312 C DE 904312C DE S13415 D DES13415 D DE S13415D DE S0013415 D DES0013415 D DE S0013415D DE 904312 C DE904312 C DE 904312C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
screens
protected
voltage
transformers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES13415D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Joseph Rebhan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES13415D priority Critical patent/DE904312C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE904312C publication Critical patent/DE904312C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/343Preventing or reducing surge voltages; oscillations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Regulation Of General Use Transformers (AREA)

Description

  • Durch elektrostatische Schirme geschützte Wicklung für Transformatoren Die Erfindung betrifft eine Wicklung für Transformatoren, Drosselspulen, Strom- oder Spannungswandler oder für elektrische Maschinen, wie Generatoren oder Motoren. Bekanntlich kann man die Wicklung eines Transformators oder einer Maschine als kapazitiven Kettenleiter auffassen. Datei haben benachbarte Wicklungsteile i, wie Fig. i erkennen läßt, gegeneinander die Kapazitäten C. Gegen Erde 2 haben diese Wicklungsteile die Kapazitäten K. Infolgedessen verteilt sich die Spannung einer ankommenden, auf die Wicklung treffenden Stoßwelle auf das aus den Kapazitäten C und K bestehende Kettenleitergebilde nach bekannten Gesetzen. Es entsteht die in Fig. 2 mit A bezeichnete Anfangsverteilung. In Fig. 2 ist E der Verlauf der sogenannten Endverteilung, wenn die Stoßwelle in die Wicklung eingedrungen ist. In Fig. z ist als Ordinate die Spannungshöhe und als Abszisse die Wickellänge aufgetragen. Die schraffierte Differenzfläche ist bekanntlich ein Maß für die Spannungen, um die einzelne Wicklungsteile schwingen können, bis sie in die Endverteilung E eingeschwungen sind. Je kleiner die Differenzfläche ist, desto kleiner sind die Amplituden der Ausgleichsschwingungen zwischen den benachbarten Windungen bzw. zwischen benachbarten Spulen der Wicklung. Je größer man nun die gegenseitige Kapazität benachbarter Spulen untereinander macht, desto weniger hängt die Kurve A in Fig. 2 durch. Die Kurve A gilt für ein bestimmtes Verhältnis C : K. Macht man nun C wesentlich größer, dann entsteht z. B. die gestrichelte Kurve A1 mit wesentlich kleinerer Differenzfläche gegen E. Es ist nun Aufgabe der Erfindung, C wesentlich größer zu machen als K.
  • Es ist bereits bekanntgeworden, die Stoßspannungsverteilung längs der Wicklung zu steuern, indem man in dem Raum zwischen Hoch-und Niederspannungswicklung metallische Schirme anordnete, die sich in axialer Richtung überdecken und zwischen den Bahnen des Isolierstoffes eingeschichtet sind. Eine derartige Anordnung hat den Nachteil, daß zwar die Erdkapazitäten der Hochspannungswicklung gegen die Unterspannungswicklunb bzw. den Eisenkern durch die Belegungen abgeschirmt werden, daß aber die Belegungen ihrerseits jetzt gleich große Erdkapazitäten besitzen, die von vornherein die Spannungsverteilung längs der steuernden Schirmanordnung verschlechtern. Infolgedessen kann mit einer solchen Anordnung der Steuerbelegungen auch keine optimale Verbesserung der Anfangsspannungsv erteilung innerhalb der Hochspannungswicklung erreicht werden.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil der bekannten Schirmanordnung dadurch vermieden, daß die Belegungen innerhalb der Hochspannungswicklung so angeordnet werden, daß sie beiderseits von Teilen der zu steuernden Wicklung eingeschirmt sind. Dadurch werden die Erdkapazitäten der Schirmbeläge vollständig unterdrückt und die die Anfangsspannungsverteilung maßgebend beeinflussenden Kapazitäten zwischen den Belegungen voll wirksam.
  • Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Hochspannungswicklung besteht hier aus einigen parallel geschalteten Röhren zo und 21. Innerhalb der Wicklung, d. h. zwischen den Röhren 2o und 21, liegen ,die Steuerbeläge 22. Diese können in einen besonderen Zylinder, z. B. aus Hartpapier, eingebettet werden. Der die Beläge enthaltende Isolierzylinder 23 kann mit den Wicklungen zwischen Druckringen 2!q: und 25 eingespannt sein. Um Raum zu sparen, sind die sich überlappenden Steuerbeläge zickzackförmig angeordnet. Die Niederspannungswicklung ist mit 26 angedeutet. In der Fig. 3 sind ferner mit K die Kapazitäten der einzelnen Leiter der Hochspannungsröhre gegen die Unterspannungswicklung bzw. gegen den Kessel, mit C2 die gegenseitigen Kapazitäten zwischen den Leitern der Hochspannungsröhren und mit C1 die gegenseitigen Kapazitäten der Beläge bezeichnet. In der Figur ist die Hochspannungswicklung aus parallel geschalteten Röhren bestehend gezeichnet. Tatsächlich ist die Ausbildung dieser Wicklung aber beliebig. Sie kann auch aus einzelnen Scheibenspulen aufgebaut sein. Auch bei Ausbildung mit mehreren parallelen Röhren ist die gegenseitige Kapazität C2 in radialer Richtung zu den einzelnen Lagen oder Röhren stets wesentlich größer als die Erdkapazität K einer Windung der innersten bzw. äußersten Röhre. Infolgedessen ist die Kupplung zwischen den einzelnen Röhren der Hochspannungswicklung immer so eng, daß die durch die innenliegenden Beläge erzielte Steuerung der Anfangsverteilung sich auch den äußersten Röhren praktisch unverändert mitteilt.
  • Die einzelnen Kapazitäten C1 der einander benachbarten Beläge können in ihrer Größe gestaffelt werden, indem man ihre axiale Länge verschieden wählt. Man kann auch den Abstand der Beläge ändern oder dort, wo größere Kapazitätswerte verlangt werden, Isolierstoffe mit einer größeren Dielektrizitätskonstante zwischen die Beläge einbetten. Die beste Wirkung wird bei einseitig geerdeter Wicklung dann erzielt, wenn Ci am Wicklungsanfang, der an die die Stoßspannung führende Leitung angeschlossen ist, groß gemacht wird, während gegen das geerdete Wicklungsende hin die Kapazitäten C1 abnehmen.
  • Ist das Wicklungsende nicht geerdet und können von beiden Seiten Stoßwellen in die Wicklung einziehen, dann ergibt sich die beste Wirkung, wenn C1 sowohl am Wicklungsende als auch am Wicklungsanfang größer ist als vor der Wicklungsmitte. Im allgemeinen reicht es für die Steuerung der Anfangsspannungsverteilung immer aus, wenn lediglich die erste und letzte Belegung 27 bzw. 28 mit dem Eingang bzw. dem Ende der Wicklung galvanisch verbunden werden. Ist der Abstand zwischen den in der Fig. 3 mit a9 bezeichneten Belegungen und der benachbarten Wicklung nicht sehr groß, so empfiehlt es sich, :darüber hinaus auch diese Belegungen, wie in der Figur gestrichelt angedeutet, galvanisch mit den benachbarten Wicklungspunkten zu verbinden. Die erforderlichen Spulenverbindungen durchbohren an diesen Stellen dann die Schicht des tragenden Isolierzylinders. Die übrigen Beläge steuern sich vermöge ihrer eigenen Teilkapazitäten so, daß keine gefährlichen Potentialsprünge zwischen ihnen auftreten.
  • Wenn die gegenseitigen Kapazitäten C1 zwischen den Belägen untereinander übereinstimmen, so kann man zur Berechnung der verbesserten Anfangsspannungsverteilung A1 mit praktisch genügender Genauigkeit die Kapazitäten C1 zu den gegenseitigen Kapazitäten C der zugehörigen Wicklungsabschnitte addieren. Bestehen infolge ungleicher Überdeckung oder verschiedener Dielektrizitätskonstanten zwischen den einzelnen Belegungen große Unterschiede in den Werten C1 der einzelnen Beläge, so ist jedoch zur genauen Berechnung der Steuerwirkung der Anordnung die schrittweise Ausrechnung der Potentiale der einzelnen Beläge sowie der Spulen an Hand des die wirklichen Teilkapazitäten enthaltenden Kapazitätsschemas notwendig.
  • Der Hauptvorteil der Erfindung beruht demnach auf einer wesentlichen Verbesserung der Anfangsspannungsverteilung längs der Wicklung gegenüber den bekannten Schirmanordnungen, indem die Erdkapazität der steuernden Schirme durch die Wicklung selbst weitgehend abgeschirmt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Scheiben- oder Zylinderspulen bestehende, durch elektrostatische Schirme geschützte Röh.reawicklung für elektrische Maischinen oder Apparate, bei der,zylirndrische, in Richtung der Wickelachse sich erstreckende und sich teilweise überlappende metallische Kapazitätsbeläge vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schirme wirkenden Kapazitätsbeläge beiderseits von Teilen der zu steuernden Wicklung eingeschirmt sind.
  2. 2. Wicklung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität benachbarter Schirme gegeneinander im Einzugsgebiet für Stoßspannungen, z. B. am Wicklungsanfang oder an einem an den isolierten Nullpunkt angeschlossenen Wicklungsende., größer ist als, an von diesen Punkten weiter entfernten Stellen der Wicklung.
  3. 3. Wicklung nach Anspruch i, und .a(, dadurch gekennzeichnet, daß die Beläge zickzackförmig angeordnet sind.
DES13415D 1939-08-30 1939-08-30 Durch elektrostatische Schirme geschuetzte Wicklung fuer Transformatoren Expired DE904312C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES13415D DE904312C (de) 1939-08-30 1939-08-30 Durch elektrostatische Schirme geschuetzte Wicklung fuer Transformatoren

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DES13415D DE904312C (de) 1939-08-30 1939-08-30 Durch elektrostatische Schirme geschuetzte Wicklung fuer Transformatoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE904312C true DE904312C (de) 1954-02-18

Family

ID=7474302

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES13415D Expired DE904312C (de) 1939-08-30 1939-08-30 Durch elektrostatische Schirme geschuetzte Wicklung fuer Transformatoren

Country Status (1)

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DE (1) DE904312C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971609C (de) * 1940-07-11 1959-02-26 Aeg Wicklungsaufbau fuer Transformatoren und Drosselspulen
DE1069279B (de) * 1959-11-19
EP0117764A1 (de) * 1983-03-01 1984-09-05 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Spulenanordnung
EP0827261A1 (de) * 1996-08-28 1998-03-04 Siemens Aktiengesellschaft Pulsrichtergespeiste elektrische Maschine

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