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DE904241C - Maschine zum Weissschaelen von Faserholz - Google Patents

Maschine zum Weissschaelen von Faserholz

Info

Publication number
DE904241C
DE904241C DEN3627A DEN0003627A DE904241C DE 904241 C DE904241 C DE 904241C DE N3627 A DEN3627 A DE N3627A DE N0003627 A DEN0003627 A DE N0003627A DE 904241 C DE904241 C DE 904241C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trunk
machine according
machine
knife
cutterhead
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN3627A
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Nagel
Erich Nagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN3627A priority Critical patent/DE904241C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE904241C publication Critical patent/DE904241C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/10Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using rotatable tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

  • Maschine zum Weißschären von Faserholz In den. Faserholz verarbeitenden Papier- und Zellstoff-Fabriken wird ein großer Teil des zu verarbeitenden Holzes mit Maschinen weiß geschält, weil bei den großen anfallenden Mengen die Bearbeitung mit der Hand zu zeitraubend und damit unwirtschaftlich ist. Die Maschinenarbeit hat jedoch den Holzabfall, der beim Handschälen etwa 8% beträgt, auf fast das Doppelte erhöht. Dadurch gehen große Holzmengen verloren, insbesondere wenn man berücksichtigt, daß viele Fabriken nahezu iooo ms Holz täglich verarbeiten.
  • Die gebräuchlichsten Maschinen sind die sogenannten Scheibenschäler mit und ohne Schwenkkopf. Sie haben gerade Messerschneiden und schälen das Holz in seiner Rundrichtung. Sie nehmen dabei alle Unebenheiten weg, weil sie das Holz fast ganz rund machen und verursachen deshalb den erwähnten großen Materialverlust. Gemäß der Erfindung wird dieser Materialverlust bei Verwendung einer Maschine vermieden, deren Messerschneide annähernd der Krümmung der zu schälenden Stämme gerundet ist und die die Stämme in der Längsrichtung schält. Dabei sorgt ein Fühler, der die Auflagehöhe der Messer steuert, dafür, daß stets ein gleichmäßig starker Span erzielt wird. Der Fühler folgt den verschiedenen Wölbungen des Holzes, so daß die erfindungsgemäße Maschine nicht, wie die bekannten Maschinen, die Stämme auf gleichmäßige Dicke schält, ohne auf ihre besondere Form Rücksicht zu nehmen, sondern die erfindungsgemäße Maschine schält unter Berücksichtigung der besonderen Form der Stämme einen gleichmäßigen Span. Es ist ersichtlich, daß durch diesen grundsätzlichen Unterschied in der Arbeitsweise die Maschine rationeller arbeitet als die bekannten Maschinen und deshalb die erwähnten Holzeinsparungen zu erzielen vermag.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Maschine schematisch dargestellt und nachstehend beschrieben, ohne daß die Erfindung jedoch auf die hier gezeigte Ausführungsform beschränkt sein soll.
  • F ig. i zeigt die Maschine in seitlicher Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt A-B nach Fig. i durch den Oberteil der Maschine, Fig. 3 einen Schnitt C-D nach Fig.2 durch die Messertrommel.
  • Der zu schälende Stamm i wird in zwei Spannböcken 2 und 3 gehalten, deren jeder mit einem Körner 4 und 5 versehen ist, um den Stamm zentrieren zu können. Gegen unbeabsichtigtes Verdrehen während des Schälprozesses wird der Stamm durch eine mit Dornen 6 versehene Halteplatte 7 gesichert. Die Spannböcke 2 und 3 sind fest, aber in ihrem gegenseitigen Abstand entsprechend der Länge der Stämme einstellbar, miteinander verbunden und in der Längsrichtung des Stammes i auf Laufrollen 8 verschiebbar, die auf einer Laufschiene 9 leicht beweglich abrollen. An den Spannböcken 2 oder 3 ist eine Zahnstange io befestigt, in die ein Triebwerk i i mit seinen Zahnrädern eingreift.
  • Am Rahmen 12 der Maschine ist an einem Tragarm 13 ein Schwenklager 14 angebracht, um das ein Führungsgehäuse 15 schwenkbar ist. In diesem ist eine Flanschwelle 16 leicht nach allen Richtungen drehbar, die den ?Messerkopf 17 trägt. An diesem ist mit einer Grundplatte 18 der Messertrommellagerhalter i9 in einer zweckmäßig schwalbenschwanzförmi:gen Führung verschiebbar befestigt, in dem das Lager 2o für die Welle 2i der Messertrommel z2 eingesetzt ist, in der die Messer 23 liegen. Durch diese Aufhängung sind die Messer so drehbar, schwenkbar und einstellbar, daß für jedes Arbeitsbedürfnis eine optimale Einstellung möglich ist.
  • Um die Stärke des abzuhebenden Spanes einzuregulieren, sind an dem Messertrommellagerhalter i9 Fühlnasen sehwalbenschwanzförmig verstellbar geführt, die die Oberfläche dies Stammes abtasten. Durch die Einstellung der Höhe ihrer Fühlkanten 24 und 25 relativ zu der Schneide 26 der Messer 23 wird die abzuhebende Spanhöhe bestimmt. Man erkennt, daß die Spandicke unabhängig ist von der Form des Stammes, da die Fühlkanten 24 jeder Form des Stammes folgen. Durch die feine Einstellung der Führung der Messertromme122 mittels der beiden Fühlkanten 24 und 25 ist eine gleichmäßige Auflage des Messerkopfes gewährleistet, zumal wenn die Fühlkanten eine Aussparung besitzen, die etwa noch vorhandene Rindenreste beiseite schiebt.
  • Wenn nach dem Schälen der ersten Bahn eines Stammes die zweite und jede folgende Bahn, außer der letzten, geschält werden soll, müssen die Fühlkanten 24 und 25 verschiedene Höhe haben, da ja die eine den schon geschälten und die andere den noch ungeschälten Teil des Stammes abtastet. Diese unterschiedliche Höhe läßt sich mit den Ausgleichhebeln 27 einstellen.
  • Falls das Holz sehr stark konisch ist, was allerdings nicht allzu häufig vorkommt, kann man mit einem Hebel 28 die Messertrommel 2,2- ein wenig anheben, um die gleichmäßige Stärke des Spanes zu erhalten.
  • Der Messerkopf 17 kann durch einen Hebel 29 gehoben und gesenkt werden, dessen Bewegung mit der Längsbewegung des zu schälenden Stammes in der noch zu beschreibenden Weise gekoppelt ist. Das Heben des Messerkopfes 17 erfolgt gegen den Druck einer Feder 30, die den Messerkopf in Arbeitsstellung gegen den Stamm i drückt.
  • Zum vollautomatischen Betrieb ist die Halteplatte 7 um die Achse des Körners 4 drehbar und mit der Längsbewegung des zu schälenden Stammes ebenfalls in der noch zu beschreibenden Weise über einen Hebel 31 und eine Zahnradübersetzung gekoppelt.
  • Um die Maschine in Tätigkeit zu setzen, wird zunächst der Stamm i eingesetzt und das Triebwerk i i eingeschaltet, so daß sich .der Stamm in seiner Längsrichtung bewegt. Sodann wird durch den Hebel 29 der Messerkopf 17 freigegeben, so daß der Druck der Feder 30 ihn gegen den Stamm i preßt. Dieser wird durch das Triebwerk i z unter den rotierenden- Messern 23 hinweggezogen, die nach der Seite sowie nach der Mittelachse des Stammes hin ausschwingen können.
  • Sobald die Messer bis zum Ende des Stammes durchgezogen sind, wird die Bewegungsrichtung dies Stammes, von Nocken gesteuert, auf ,die entgegengesetzte Richtung umgeschaltet, während gleichzeitig ein Nocken den Hebel 29 dazu veranlaßt, die Messertrommel 22 vom Stamm abzuheben. Wenn der Rücklauf beendet ist, setzt ein Nocken den Hebel 31 in Tätigkeit, der durch eine Zahnradübersetzung den Körner 4 und die Halteplatte 7 etwa um die Breite des abgehobenen Spanes weiterdreht. Sodann schaltet sich, nach Ausschaltung der rückläufigen Bewegung des Stammes, die Vorwärtsbewegung wieder ein. Dabei gibt der erwähnte Nocken den Hebel 29 wieder frei, so daß sich die Messertrommel 22 wieder unter dem Druck der Feder 3o auf den Stamm senkt, um die nächste Bahn zu schälen. Die beschriebenen Vorgänge setzen sich dann in der beschriebenen Weise fort, bis der ganze Stamm rings herum geschält ist.
  • Zu jedem Messerkopf kann man zwei auswechselbare Messertrommeln von verschiedener Breite vorsehen, wenn die üblichen Holzstärken geschält werden sollen, wie sie von 8 bis 24 cm Durchmesser gewöhnlich aus den Forsten geliefert werden. Mit der einen Trommel kann man Stämme von 8 bis 14 cm, mit der anderen solche von 14 bis 24 cm bearbeiten. Jedoch ist es durchaus möglich, mit der breiteren Messertrommel auch noch Holz bis herunter zu 12 cm zu schälen, wenn die Messertrommel während des Arbeitsvorganges richtig gehoben und gesenkt wird. In Fig. 2 ist aus den eingezeichneten Kreisbogen 32 diese Möglichkeit zu erkennen. Im übrigen ist die Grundplatte ie leicht herausnehmbar, so daß sich die Messertrommel in kürzester Frist auswechseln läßt.
  • Die Messertrommel kann mit zwei oder mehr Messern ausgestattet sein, denen ein kreisrunder Hohlschliff 33 angeschliffen ist, der der Holzrundung nahekommt. Die Praxis hat gezeigt, daß dann der Holzverlust nur etwa 3 bis 5 °/o beträgt.
  • Die Leistungsfähigkeit der Maschine ist wesentlich abhängig von der Anzahl der eingesetzten Messerköpfe. So hat sich z. B. beim Einsatz von zehn Messerköpfen eine stündliche Leistung von 15 m3 und mehr ergeben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Weißschälen von Faserholz, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Einspannen und Bewegen des zu schälenden Stammes, relativ zu einer ihn in seiner Längsrichtung schälenden Messeranordnung.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß relativ zu einer Messertrommel (22) mit rotierenden Schälmessern (23) durch ein Triebwerk (i i) eine in der Längsrichtung des Stammes (i) bewegliche Haltevorrichtung (4, 5, 7) für den Stamm hin und her führbar ist, bei deren Vorwärtsbewegung die Messertrommel (22) durch ihr Eigengewicht und, falls erforderlich, durch die Kraft einer Feder (30) gegen den Stamm gedrückt und bei dessen Rückwärtsbewegung die Messertrommel (22) vom Stamm abgehoben ist, während zwischen dem Ende der einen und dem Anfang der nächsten Vorwärtsbewegung die Haltevorrichtung (4, 5, 7) etwa um die Breite eines abgehobenen Spanes weitergedreht wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schälmesser (23) eine etwa dem Durchmesser der zu schälenden Stämme entsprechend gebogene Schneide haben, die zweckmäßig hohl geschliffen isst.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der Messer (23) Fühler (24,25) zum Abtasten der Oberfläche des Stammes angeordnet sind, deren Höhe relativ zu den Messern einzeln oder gemeinsam verstellbar ist.
  5. 5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel, z. B. Hebel (28), vorgesehen sind, um die Höhe der Messer relativ zu den Fühlern (24, 25) während des Arbeitsganges zu ändern.
  6. 6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messertrommel (22) derart aufgehängt ist, daß sie nach den Seiten und in Richtung der Achse des zu schälenden Stammes schwenkbar ist.
  7. 7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in der Nähe der Fühler (24, 25) angebrachte Vorrichtung zum Beiseiteschieben vorhandener Rindenreste. B. Maschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hin und her gehende Relativbewegung zwischen der Haltevorrichtung (4, 5, 7) für den Stamm und den Messern (23) durch Nocken umgesteuert wird. g. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abheben und Einsenken der Messertrommel (22) vorzugsweise durch Nockensteuerung mit der hin und her gehenden Bewegung gekoppelt ist. io. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die intermittierende Drehung der Haltevorrichtung (4, 5, 7) vorzugsweise durch Nockensteuerung mit der hin und her gehenden Bewegung gekoppelt ist.
DEN3627A 1951-03-16 1951-03-16 Maschine zum Weissschaelen von Faserholz Expired DE904241C (de)

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DEN3627A DE904241C (de) 1951-03-16 1951-03-16 Maschine zum Weissschaelen von Faserholz

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DEN3627A DE904241C (de) 1951-03-16 1951-03-16 Maschine zum Weissschaelen von Faserholz

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DE904241C true DE904241C (de) 1955-03-07

Family

ID=7338112

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN3627A Expired DE904241C (de) 1951-03-16 1951-03-16 Maschine zum Weissschaelen von Faserholz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE904241C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212284B (de) * 1960-03-09 1966-03-10 Knut Olof Lennart Wallman Geraet zur Entrindung von Baumstaemmen
AT377943B (de) * 1983-05-10 1985-05-28 Attems Franz Anordnung zum entrinden von baumstaemmen od.dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212284B (de) * 1960-03-09 1966-03-10 Knut Olof Lennart Wallman Geraet zur Entrindung von Baumstaemmen
AT377943B (de) * 1983-05-10 1985-05-28 Attems Franz Anordnung zum entrinden von baumstaemmen od.dgl.

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