DE904143C - Pelotte zur Abstuetzung des Fusses bei Deformierung des natuerlichen Gewoelbebogens - Google Patents
Pelotte zur Abstuetzung des Fusses bei Deformierung des natuerlichen GewoelbebogensInfo
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Description
- Pelotte zur Abstützung des Fußes bei Deformierung des natürlichen Gewölbebogens Pelotten für Schuheinlagen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. S,ie haben alle den Zweck, Fußdeformierungen besonderer Art so helfend zu stützen, daß die Gehfreudigkeit wieder hergestellt wird oder daß die Fußleistungsfähigkeit erhalten oder gesteigert wird. Die vorliegende Erfindung weicht in ihrer Formgebung sowie in der erstrebten Wirkung erheblich von dem Althergebrachten ab. Spreiz- und Senkfußbildungen sind medizinisch und anatomisch feststehende Begriffe. Fest steht auch weiter, daß das Fußskelett mehrere Quer- und Längsbögen bildet. Querbögen liegen naturgemäß in der Gegend der Zehengrundgelenke und in der Fußwurzel im Querschnitt der drei Keilbeine. Das erste und dritte Keilbein liegt mit seiner Basis der Dreiecksform nach der Fußsohle zu, dagegen liegt die Basis des zweiten. Keilbeines nach dem Fußrücken zu. Die Verkeilung dieser Knochen ist steinbrückenartig. Dadurch überragt das zweite Keilbein als höchster Konstruktionsteil dieses Querbogens mit seiner Basis alle anderen Punkte nies Quergewölbes. Auch von unten gesehen ist die Verkeilung -des zweiten Keilbeines so vollkommen, daß seine Spitze am weitesten von der Fußsohle entfernt, ist. Frontal gesehen sind dadurch alle Punkte, die in der Richtung des zweiten Keilbeines bis nach der zweiten Zehe verlaufen, kammartig am höchsten. Bekanntlich ist auch der zweite Mittelfußknochen der längste von allen fünf. Von dem inneren Fortsatz des Fersenbeinhöckers kann man in Richtung über das zweite Keilbein bis zum Nagelglied der zweiten Zehe eine Gerade ziehen, A-B. Beim Gang berührt die Ferse: zuerst :den Boden, aber die längste Zehe, :die naturgemäß die zweite sein soll, bleibt beim Abrollen am längsten am Boden. Die Natur kennt keine Umwege, ,darum rollt der Fuß gerade in dieser Richtung ab und sind alle höchsten Bogenpunkte aus Stabilitätsgründen nach dieser Gang-oder Kammlinie zu verlegt. Auch die Längsbögen zeigen die gleichen Merkmale, weil die Längsbögen von der Ferse zu :den :einzelnen Zehentastballen strahlenförmig verlaufen und zeigen müssen, daß die längste, also die zweite Zehe auch den längsten und somit höchsten Längsbogen hat. Dieser Längsbogen stellt die Kammlinie des Fußrückens dar, wird also vom Knochengerüst gebildet, folglich müssen auch alle höchsten Punkte .des Fußskelettes fußsohlenseitig auch die höchsten Punkte in Richturng der zweiten Zehe enthalten.
- Ist der Fuß also irgendwie verlagert oder deformiert (Spreiz- oder Senkfuß), dann hat eine Senkung dies. Knochengerüstes stattgefunden, und zwar in seinen Längs- und Quergewölben. Wenn man dann alle Punkte der Kammlinie, die natürlich und normalerweise hoch liegen sollen, wieder in die naturgewollte Lage zurückdrückt, dann müssen die damit konstruktiv verbundenen anderen Gewölbepunkte, die mit verflacht waren, diesem Druck folgen und sich ebenfalls heben. Daher muß auch, wenn in der Längsrichtung der zweiten Zehe das Gewölbe gehoben wird, gleichzeitig wegen der Konstruktion der Quer- und Längsbögen die der dritten, vierten und ersten Zehe mit angehoben werden. Wegen der schmalen und langen Form der Pelotte und ihres Angriffes von unten gegen die höchsten Punkte :der Kammlinie der zweiten Zehe werden auch keine Muskeln in der Fußsohle behindert, da anatomisch diese seitlich .davon liegen. Die Länge der Pelotte reicht -von den Zehengrundgelenken bis zu den Keilbeinen, also bis zur Fußwurzel. Die Höhe der Pelotte bestimmt die, Hebung der abgeflachten Gewölbe.
- Der konische Verlauf der Pelotte, die ihre höchste Erhöhung und breiteste Breite bei :den Zehengrundgelenken hat und unter den Mittelfußknochen zu liegen kommt und in der Richtung nach der Ferse zu schmaler und flacher ausläuft, entspricht der natürlichen Form des Fußes, der auch nach der Ferse zu schmaler wird, außerdem greift :diese schmalste Stelle so am besten das zweite Keilbein an, welches bekanntlich eingekeilt zwischen den beiden anderen liegt. Wird vorn -das zweite Mittelfußköpfchen gehoben, dann werden die Köpfchen: der dritten, und vierten Mittelfußknochen ebenfalls frei schwebend gehoben. Der Fuß hängt im wahrsten Sinne des Wortes in seiner Längsrichtung über dieser Pelotte.
- Beider Auswertung der vorstehend geschilderten anatomischen. Gegebenheiten wurde festgestellt, daß eine Pelotte den gewünschten Erfolg hat, die folgende technische Merkmale besitzt. Für :die Herstellung der Pelotte aus irgendeinem verarbeitungsfähigen _Material wird nur die Feststellung der größten. Sohlenbreite benötigt. Die erfindungsgemäße Pelotte kann als selbständiges Hilfsmittel in den Schuh eingelegt werden, sie kann auch auf, unter oder in einer losen Fußstütze oder Schuheinlage angeordnet sein, oder sie kann von vornherein aus der Brandsohle herausgearbeitet werden, d. h. vom Negativ in dem Schuhleisten.
- In der Zeichnung sind ein Schuhleisten mit dem Negativ der Pelotte und eine lose Fußstütze mit der Pelotte dargestellt; es zeigt Abb. i :den Schuhleisten in Ansicht von unten, Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Leisten, Abb. 3 eine lose Fußstütze im Aufriß, A'bb. 4 dieselbe im Grundriß.
- Bei der Ausführung nach Abb. i und- 2 ist in der Sohle des, Schuhleistens a ein Buckel in Form einer Vertiefung b angeordnet. Die Tiefenabmessungen des Buckels sind aus der Abb. 2 genau zu ersehen. Um :den Verlauf der Seitenlinien zu kennzeichnen, ist in Abb. i :das Fußskelett eingezeichnet, so daß zu sehen ist, daß die Seitenkanten c und d in den Längsachsen der ersten, und dritten Zehe verlaufen. Die Ganglinie oder der Kammbogen A-B sind in ihrer Projektion als Gerade ebenfalls eingezeichnet. In Abb. 2 sind ebenfalls :das Fußske-,l:ott und die Ganglinie oder der Kammbogen A-B eingezeichnet.
- InAbb.3 und 4 ist eine lose Fußstütze dargestellt, .die aus der Stütze e und dem Buckel f besteht. Der Buckel oder :die Pelotte sind, das Positiv zu der Vertiefung b in der Sohle des Schuhleistens ca gemäß den Abb. i und 2. In gleicher Weise sind Fußskelett und Ganglinie oder Kammbogen A-B' in die Abb. 3 und 4 eingezeichnet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Pelotte zur Abstützung des Fußes bei Deformierung !des natürlichen Gewölbebogens, dadurch gekennzeichnet, daß die Pelotte in ihrer Länge der größten Breite der Sohlenebene entspricht und derart im ihrem Grun@driß zwischen -den Schenkeln eines Winkels von etwa 140 liegt, daß sie etwa um ihre halbe Länge vom Scheitelpunkt :des Winkels entfernt beginnt, wobei :die größte Höhe der Pelotte im vorderen und breitesten Teil liegt und die Pelotte nach allen Seiten, bogenförmig gbfällt.
- 2. Pelotte .nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Negativ der Pelotte als Aushöhlung in den Leisten: eingearbeitet ist, so daß die positive Pelotte bei der Herstellung des Schuhwerks aus derBrandsohle herausgearbeitet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE904143C true DE904143C (de) | 1954-02-15 |
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Family Applications (1)
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| DEL5730D Expired DE904143C (de) | 1936-10-15 | 1936-10-15 | Pelotte zur Abstuetzung des Fusses bei Deformierung des natuerlichen Gewoelbebogens |
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1936
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