DE893822C - Bandbewehrtes elektrisches Kabel - Google Patents
Bandbewehrtes elektrisches KabelInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
- H01B7/17—Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
- H01B7/18—Protection against damage caused by wear, mechanical force or pressure; Sheaths; Armouring
- H01B7/22—Metal wires or tapes, e.g. made of steel
- H01B7/226—Helicoidally wound metal wires or tapes
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Description
- Bandbewehrtes elektrisches Kabel Bleiummantelte bewehrte Kabelbesitzer, zwischen dem Bleimantel und der meist aus Stahlbändern, zuweilen auch aus Flach-, Rundoder Profildrähten bestehenden Bewehrung eine Schicht aus Jutefäden, Jutebändern oder einer größeren,Anzahl von Papierlagen, die mit Compoun.den, zumeist Bitumencompounden, getränkt sind. Diese Schicht stellt die Polsterung dar gegenüber unerwünschten Einwirkungen. der Bewehrung bei der Fertigung und beim Biegen und .außerdem,, ihrem Aufbau gemäß, den Korrosionsschutz für den Bleimantel.
- Aliman, um Material -zu sparen, den Bleimantel während des Krieges dünnwandig ausführte, hat man .die Polsterschicht verstärkt, in der Erwartung, auf diese Weise :der größeren Empfindlichkeit des dünnen Mantels gerecht werden zu können. Ein soaches Vorgehen. brachte jedoch nicht nur eine Verteuerung, sondern zeigte, insbesondere bei Anwendung von Jute oder nachgiebigem Krepppapier, nicht einmal .die erwartete Wirkung. Es traten vielmehr beim Biegen in mindestens gleichem. vielfach erhöhtem Maße Ouerfalten auf, in ,denen es bei erneutem Biegen leicht zu Brüchen kommt.
- Gemäß der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, die Polsterschicht, insbesondere bei .dünnen Mänteln, möglichst schwach zu bemessen, als Träger für .die Bitumenmassen od. dgl. unhygros'kopische, auch für vorliegenden Zweck bereits bekannte, aus Glasfasern hergestellte Bänder in geringer ,Stärke und Zahl zu verwenden und zwecks Abschwächung der Kraftwirkung die erste aufgelegte Stahlbandlage, die bis auf eine geringe Biegungsfugee geschlossen aufgewickelt wird, aus dünnem Stahlband, vorzugsweise zwei in doppelgängiger Wendel nebeneinandergelegten Bändern, zu hil-den und darüber, lückendeckend, eine zweite Lage aus dickwandigen Stahlbändern aufzulegen, wobei diese Lage mit einer größeren Lücke (etwa 25 bis 5o /o) gelegt sein kann.
- Die Erfindung stützt sich auf die guten Erfahrungen, die man bei Spezialkabeln mit so genannten Bandagen oder Formhalteibändchen gemacht hat, un.d macht als Komibinationserfindung weiterhin von .der Tatsache Gebrauch, daß hierbei eine .dünne Schicht zweckmäßig ist. Weiterhin macht sie Gebrauch von unhygroskopischen Materialien an Stelle von Papieribändern, um gegebenenfalls auf eine Verbleiung öder Verzinkung .der Stahlbänder, also einen besonderen Korrosionsschutz dieser Bänder verzichten zu 'können, und erreicht durch die gleichzeitige Anwendung dünner und dicker Stahlbandlagen bei vermindertem Aufwand gleichzeitig die Vorteile einer Bandagierung und einer Bewehrung insofern, als derart gemäß der Erfindung hergestellte Kabel gleichzeitig gegen Innendruck- und Beschädigungen von außen geschützt sind. Durch die Anwendung an sich ebenfalls bekannter doppelgängiger Ei,senbandwicklungen. wird auch bei Anwendung smäßig schmaler Bänder die übliche, unter Umständen sogar eine gesteigerte Herstellungsgeschwindigkeit erzielt.
- Wenn man ein übriges tun will, um das Ausfließen der Compounde aus der Polsterschicht zu verhüten, legt ,man zweckmäßig .über die nach dem Wickel- oder Längsibedeckungsverfahren auf den Mantel aufgebrachten Glasband- oder Glasvliesschichten. ein dünnes Kunststoffband. Hierfür hat sich überraschenderweise als besonders günstig eine gereckte Polyvinylchloridfolie von nur einigen hundertstel Millimeter Stärke erwiesen. Um ihre Verletzung .bei Biegungen zu verhindern, ist ein Überziehen, mit einer schwachen Fettschicht angebracht.
- Oberhalb der Bewehrung gemäß der Erfindung «-erden dann weitere ,dem Korrosionsschutz der Bewehrung dienende Faserstoffschichten in üblicher Weise aufgelegt. Kabel gemäß der Erfindung können natürlich auch mit einer zweiten Bewehrung versehen werden, die die Aufgabe hat, Längskräfte aufzunehmen, beispielsweise einer Flachdraht-, einer Runddraht- oder einer Profildrahtbewehrung. Solche Bewehrungen können entweder unmittelbar oder unter Zwischenlage weiterer Faserstoffschichten unterhalb der Außenbedeckung Anwendung finden.
- Bei der Anordnung gemäß der Erfindung kann die Vortränkung der über dem Bleimantel liegenden Glasgesp.instschichten eingespart werden, da .der Versuch e aeiben hat, daß im Gegensatz zu Papier durch die ohnehin verwendeten-Compoundzwischengüsse zwischen den Glasfaserlagen eine ausreichende Durchimprägnierung erzielt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bandbewehrtes elektrisches Kabel, das gleichzeitig :gegen mechanische Einwirkungen von außen und gegen Innendruck im Kabel geschützt ist, dadurch gekennzeichnet, .daß auf dem Bleimantel eine dünne Schicht aus nichthygroskopischen compoundierten .Stoffen durch Aufwickeln oder Längslegen aufgebracht ist, hierüber mit geringer Biegefuge eine vorzugsweise in doppelgängiger Wendel g;ewickel.te Lage aus ,dünnem Bandeisen und darüber, lückendeckend, eine Lage aus dickerem Bandeisen aufgelegt ist. z. Kabel nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Papier oder sonstigen hygroskopischen. Faserstoffen Glas in Form von Gewebe- oder Vliesbändern verwendet ist und diese in einer oder vorzugsweise zwei Schichten im Wickel- oder Längsbedeckungsverfahren -aufgelegt sind. 3. Kabel gemäß einem der Ansprüche i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbar über dem Bleimantel aufgebrachte, aus Faserstoffen bestehende Polster- und Ko@rrosionsschutzschicht durch ein Kunststoffband, vorzugsweise ein gerecktes Polyvinylchloridband, insbesondere von nur einigen hundertstel Millimeter Stärke, abgedeckt ist. q.. Kabel gemäß einem .der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß die zweite, aus dickeren Bändern hergestellte Eisenbandlage mit einer Lücke von etwa 25 .bis 5o% 2ufgelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEF6729A DE893822C (de) | 1951-07-13 | 1951-07-13 | Bandbewehrtes elektrisches Kabel |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE893822C true DE893822C (de) | 1953-10-19 |
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ID=7085115
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF6729A Expired DE893822C (de) | 1951-07-13 | 1951-07-13 | Bandbewehrtes elektrisches Kabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE893822C (de) |
-
1951
- 1951-07-13 DE DEF6729A patent/DE893822C/de not_active Expired
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