DE892234C - Massivdach mit Ziegeldeckung - Google Patents
Massivdach mit ZiegeldeckungInfo
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- DE892234C DE892234C DEG3805D DEG0003805D DE892234C DE 892234 C DE892234 C DE 892234C DE G3805 D DEG3805 D DE G3805D DE G0003805 D DEG0003805 D DE G0003805D DE 892234 C DE892234 C DE 892234C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/34—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements
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- E04D2001/3408—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements characterised by the fastener type or material
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- E04D2001/3494—Fastenings for attaching roof-covering elements to the supporting elements characterised by the type of roof covering elements being fastened made of rigid material having a flat external surface
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Description
- Die Herstellung massiver Dächer, beispielsweise aus gebrannten Hohlsteinen, hatte bislang den Nachteil, daß man für das Anbringen der Dachziegel erhebliche Mengen Holz für Dachlatten benötigte. Die Ziegel wurden nämlich in aufwärtssteigender Folge entweder in der Richtung von der Traufe zum First hin auf Dachlatten gehängt, die parallel zur Traufe auf senkrecht dazu verlaufende Latten genagelt waren, oder @die Ziegel wurden @in Richtung parallel zur Traufe vorwärtsschreitend auf Dachlatten gehängt, welche auf Nasen aufgelagert waren, die zu diesem Zweck an den Hohlsteinen vorgesehen waren.
- Die Erfindung betrifft ein Massivdach, bei dem das Aufbringen der Dachziegel ohne Holz erfolgt, was bei angespannter Rohstofflage von- außerordentlicher Bedeutung ist. Darüber hinaus läßt sich das Decken, eines massiven Daches- mit Hilfe der Erfindung sehr viel schneller durchführen als bisher. hieben der Ersparnis an Holz wird deshalb auch noch ein beträchtlic$er Gewinn an Arbeitskräften und Zeit erzielt.
- Die Erfindung besteht darin, daß man zunächst eine untere waagerechte Reihe von Ziegeiln über .der Traufe auf das massive Dach mittels einer Mörtelleiste oder mittels Vermauerung der untersten Ziegelreihe festlegt und dann eine zweite waagerechte Reihe Ziegel über die erste bringt, indem man jeweils einen Ziegel mit einer Stütznase, gegebenenfalls unter Verwendung eines Mörtelverstrichs und der üblichen Ziegelüberdeckung, gegen die Oberkante des darunterliegenden Ziegels abstützt, worauf man in gleicher Weise nacheinander die übrigen Ziegelreihen aufbringt.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erläutert.
- Ein aus Hohlsteinen gemauertes Dach a, das am unteren Rand. eine Mörtelleiste f aufweist, geht unten in die Traufe b über. Unmittelbar über dieser ist auf das Dach a zunächst eine waagerechte Reihe von Ziegeln i, 2, 3, 4 aufgebracht. Die Oberkante dieser Ziegel wird zur Abstfitzung der Nasen d einer zweiten Reihe von Dachziegeln 5, 6, 7 benutzt, die die darunterliegenden Ziegel i, 2, 3, 4 in der üblichen Weise, eventuell unter Verwendung eines Mörtelverstrichs c, überdecken und deren Oberkanten wiederum zur Abstützung einer weiteren Ziegelreihe 8, g dienen. In gleicher Weise werden die übrigen Ziegelreihen laufend nacheinander auf das Dach aufgebracht.
- Die Mörtelbeiote f kann man auch durch dhs Vermauern; der Ziegel i, 2, 3, 4 mittels eines guten Mörtels e ersetzen.
- Es ist ersichtlich, daß das neue Verfahren, das weder die Vorbereitung noch die Verwendung von Dachlatten und Längslatten oder von Dachbindern erfordert, das Eindecken eines Daches in einem Zug gestattet, wenn lediglich die Mörtelleifste f vorgesehen wird oder der die erste Ziegelreihe haltende Mörtel abgebunden hat.
- Selbstverständlich kann man, in besonderen Fällen, 'beispielsweise bei besontckirs steilen-Dächern, statt nur einer auch zwei oder soggar mehr Ziegelreihen über der Traufe mit Mörtel auf dem Dach festlegen.
- Für die erfindungsgemäß durchzuführende Eindeckung wird zweckmäßigerweise ein besonderer Dachziegel verwendet, der seine Stütznase d im Abstand der gegenseitigen Überdeckung mit dem nächsten Ziegel über seiner Unterkante trägt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Massivdach mit Ziegeldeckung, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Ziegelreihe mit Hilfe einer Mörtelleiste (f) oder mit Mörtel über der Traufe (b) auf dem Massivdach (a) festgelegt ist, während die übrigen Ziegel, gegebenenfalls unter Verwendung eines Mörtelverstrich.s, mittels Nasen in Richtung der Dachneigung gegeneinander abgestützt sind.
- 2. Ziegel zur Eindeckung eines Massivdaches nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Stütznase (d), die von seiner Unterkante im Abstand der erforderlichen Ziegelüberdeckung angeordnet ist. . _
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG3805D DE892234C (de) | 1944-08-23 | 1944-08-23 | Massivdach mit Ziegeldeckung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG3805D DE892234C (de) | 1944-08-23 | 1944-08-23 | Massivdach mit Ziegeldeckung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892234C true DE892234C (de) | 1953-10-05 |
Family
ID=7117266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG3805D Expired DE892234C (de) | 1944-08-23 | 1944-08-23 | Massivdach mit Ziegeldeckung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892234C (de) |
-
1944
- 1944-08-23 DE DEG3805D patent/DE892234C/de not_active Expired
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