DE8915C - Vorrichtung zum Drehen eckiger Gegenstände - Google Patents
Vorrichtung zum Drehen eckiger GegenständeInfo
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- DE8915C DE8915C DENDAT8915D DE8915DA DE8915C DE 8915 C DE8915 C DE 8915C DE NDAT8915 D DENDAT8915 D DE NDAT8915D DE 8915D A DE8915D A DE 8915DA DE 8915 C DE8915 C DE 8915C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27C—PLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27C7/00—Wood-turning machines; Equipment therefor
- B27C7/04—Devices for centering or chucking work
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Jigs For Machine Tools (AREA)
Description
1879.
Klasse 88.
LUDWIG WEISSE in BERLIN. Vorrichtung zum Drehen eckiger Gegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1879 ab.
Die vorliegende Vorrichtung ermöglicht die Herstellung von drei-, vier- und vielkantigen
Gegenständen auf jeder gewöhnlichen Drehbank ohne Zuhülfenahme irgend welcher, besonders
für das Kantigdrehen bestimmter Räderwerke, und besteht dem Wesen nach darin, dafs der
zu drehende Gegenstand excentrisch eingespannt und umgespannt wird, nachdem eine Fläche
abgedreht wurde. Auf beiliegender Zeichnung ist diese Vorrichtung veranschaulicht. Zwischen
den Spitzen der Drehbank läuft eine Axe A, Fig. ι und 2, auf welcher zwei Scheiben B
sitzen, deren Entfernung von einander der Länge des herzustellenden Gegenstandes entspricht.
Diese Scheiben, welche aus Holz oder Metall bestehen können, sind in passender Weise auf
der Axe A befestigt, jedoch so, dafs man mindestens die eine auf der Axe verschieben kann,
um den zu drehenden Gegenstand zwischen die Scheiben zu bringen. Um den letzteren auf
den Scheiben zu befestigen, ist derselbe an seinen Enden mit Zapfen α versehen, Fig. 1
punktirt, welche in entsprechende Vertiefungen b der Scheiben B passen. Die Form dieser
Zapfen richtet sich nach der Anzahl der Flächen, die der zu drehende Gegenstand erhalten
soll.
Im vorliegenden Falle ist vorausgesetzt, dafs der betreffende Gegenstand vierkantig werden
soll. Der Zapfen und die Vertiefung erhalten dementsprechend quadratischen Querschnitt;
sollte der Gegenstand beispielsweise dreikantig werden, so müfste ein gleichschenkliges Dreieck
als Querschnitt angewendet werden, wie bei Fig. 2 punktirt angedeutet. Für vielkantige
Gegenstände endlich mufs als Querschnitt der Zapfen α und Vertiefungen b ein regelmäfsiges
Polygon angewendet werden, dessen Seitenzahl der Kantenzahl des herzustellenden Gegenstandes
entspricht.
Im vorliegenden Falle ist in den Fig. 1 und 2 angenommen, dafs vier Gegenstände gemeinschaftlich
in der beschriebenen Einspann-Vorrichtung fertig gestellt werden. Um dieses zu
bewerkstelligen, werden zwischen die Scheiben B die mit Zapfen α versehenen und passend vierkantig
gehobelten Stäbe D gebracht, Fig. 3, und zwischen die vier Stäbe die Ausfütterungen E,
welche durch Zapfen in der Scheibe B befestigt werden. Alsdann wird die Mutter d fest angezogen,
das Ganze zwischen die Spitzen der Drehbank gebracht und nun nach dem verlangten
Profil gedreht, worauf die erste Fläche I der Stäbe D fertig ist. Hierauf löst man eine
der Scheiben B und spannt sämmtliche Stäbe D, um i8o° gedreht, wieder fest, worauf die zweite
Fläche II gedreht wird, Fig. 4. In gleicher Weise werden die dritte und vierte Fläche, wie
Fig. 5 und 6 zeigen, fertig gestellt. Beim Drehen der Fläche I bildet sich gleichzeitig auf
der Oberfläche der Ausfütterungen E das zu drehende Profil und dient dieses nunmehr als
Anhalt für die Fertigstellung der anderen Seiten und neue Einspannungen, wodurch jede
Messung umgangen wird.
Es wird ferner bemerkt, dafs die Vertiefungen b auch, anstatt eine geschlossene Figur zu
bilden, als radiale Schlitze gestaltet werden können, so dafs man die Stäbe von oben
zwischen die Scheiben bringen kann, ohne diese von einander entfernen zu brauchen, wie
beispielsweise in Fig. 2 bei χ angedeutet ist.
Wie man aus den Figuren sieht, werden die Begrenzungsflächen der Stäbe nicht eben, sondern
gekrümmt; diese Krümmung kann man aber verringern, wenn die Scheiben B entsprechend
gröfser hergestellt werden.
Diese Vorrichtung kann zum Drehen von Gegenständen aus beliebigem Material benutzt
werden. Will man verschieden lange Gegenstände drehen, so braucht man nur die Länge
der Axe A zu modificiren.
Die Anzahl der in einer Einspannvorrichtung einzuspannenden Stücke ist, wie leicht erklärlich,
beliebig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zum Drehen eckiger Körper die Anwendung von zwei auf einem Dorn zusammenziehbaren Scheiben, zwischen welchen die abzudrehenden Stäbe, in einem Kreise angeordnet, eingespannt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8915C true DE8915C (de) |
Family
ID=286331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8915D Active DE8915C (de) | Vorrichtung zum Drehen eckiger Gegenstände |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8915C (de) |
-
0
- DE DENDAT8915D patent/DE8915C/de active Active
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