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DE891562C - Elektrischer Regler - Google Patents

Elektrischer Regler

Info

Publication number
DE891562C
DE891562C DES9892D DES0009892D DE891562C DE 891562 C DE891562 C DE 891562C DE S9892 D DES9892 D DE S9892D DE S0009892 D DES0009892 D DE S0009892D DE 891562 C DE891562 C DE 891562C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
organ
valve
actual value
deviations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES9892D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr-Ing Pontow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES9892D priority Critical patent/DE891562C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE891562C publication Critical patent/DE891562C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B6/00Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential
    • G05B6/02Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential electric

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Electrically Driven Valve-Operating Means (AREA)

Description

  • Elektrischer Regler Die Erfindung betrifft einen mit einer insbesondere isodromwirkenden Rückführungseinrichtung ausgestatteten elektrischen Regler, bei dem der Zeiger einer Meß- oder Anzeigevorrichtung bei Abweichungen des Istwertes einer Betriebsgröße von einem vorgeschriebenen Sollwert durch Öffnen oder Schließen eines Stromkreises einen Verstellmotor für das zu regelnde Organ steuert.
  • Damit solche Regeleinrichtungen hinreichend feinfühlig arbeiten und Überregelungen vermieden werden, läßt man den Verstellmotor über ein Getriebe auf das zu regelnde Organ einwirken, das die Motordrehzahl weitgehend 'herabsetzt, so daß also die Verstellgeschwindigkeiten für das zu regelnde Organ niedrig liegen. Das bringt aber den Nachteil mit sich, daß, wenn gelegentlich plötzliche und große Istwertabweichungen auftreten, diese unter Umständen nicht rasch genug aasgeregelt werden.
  • Diesem Übelstand wird gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß mit Hilfe von Teilen des Reglers, deren jeweilige Stellungen, Stellungsänderungen oder Stellungsänderungsgeschwindigkeiten ein Abbild der Größe :der Istwertabweichungen vom Sollwert liefern, ein zweiter Verstellmotor für das zu regelnde Organ gesteuert wird, der auf dieses zusätzlich in gleichem Verstellsinne wie der erste Motor einwirkt, sobald die Istwertabweidhungen die Ansprechgrenze der den ersten Motor steuernden Kontakteinrichtung um ein bestimmtes Maß nach oben oder unten überschreiten. Hierbei kann die -Steuerung des zweiten Verstellmotors im- besonderen. durch von der Rück- oder Nachführungseinrichtung des Reglers betätigte Schaltglieder erfolgen. _ Die Fig. i und 2 zeigen an ' Hand eines Ausführungsbeispiels, das von einem bekannten iso-`dromwirkenden Kontaktzeigerregler ausgeht, wie man den Erfindungsgedanken auf einfache: Weise v erwi rkl ichen kann. D ie Fig . 3 bis 6 zeigen, auf welche Weise die Verstellbewegungen für das zu regelnde Organ durch zwei voneinander unabhängige Verstellmotoren bewirkt werden können. Hierbei ist beispielsweise angenommen, daß der Regler die Aufgabe hat, einen bestimmten Druck aufrechtzuerhalten, der steuernde Kontaktzeiger des :Reglers also der Zeiger eines Manometers, das zu regelnde Organ also ein Ventil ist.
  • Die Wirkungsweise des in den Fig..i und 2 dargestellten Reglers, der im Übrigen in der Patentschrift 63912:29 eingehender beschrieben ist, ist folgende: Nimmt man einmal an, daß der Istdrucik im Betrieb über den Soll:druclt hinaus anwächst, so schlägt der stromführende Kontälitzei-ger 28 des Manometers: i9 im Uhrzeiggers.inne aus, so daß schliehlich die Kontaktperle 27 mit .der Kontaakktfaline 26 des Zeigers 23 in Berührung kommt. Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, demzufolge gleichzeitig einerseits der eine Verstellmotor für das Ventil; und zwar derjenige, :der das Ventil nur langsam verstellt, andererseits der iMotor 2 eingeschaltet wird. Der Ventilverstellmotor bewegt dann die Venti-lspindel, je nachdem wie :die Anlage gerade aufgebaut ist, so daßdurch die Ventnlverstellbewegungen eine Istwertminderung herbeigeführt wird. Liegt das Ventil beispielsweise in einer Leitung, in welcher der vom Regler überwachte Druck :durch Schließen dieses Ventils vermindert wird, so führt der Ventilverstellmotor in diesem Falle aiso eine Schließbewegung :des genannten Ventils herbei. Beidem in den Abb. 3 bis 6 dargestellten Ventilantrieb sei der Motor iol7 (Fig. q.) bzw. 207 (Fig. 6) derjenige Motor; der die langsamen Verstellbewegungen: des Ventils hervorbringt. Der gleichzeitig mit diesem slJotor von der Konta`ktzeigereinrichtung eingeschaltete Motor 2, dessen Drehrichtung sich im übrigen beim Betriebe der Regeleinrichtung stets zugleich mit der der Motoren 107 hzw. 207 umkehrt, treibt nun eine Zahnradpurripe'i-an, die mit Hilfe der Leitungen 3 aus :dem Zylinder 5 ein flüssiges .Steuermittel, beispielsweise 01; absaugt und' in den Zylinderraum .4 hineindrückt. Hierdurch wird .der Kolben 6 im Zylinder q. nach oben, der entsprechende im Zylinder 5 befindliche Kolben nach unten bewegt. Diese Bewegungen werden über die Ko.lben-.stangerl7 und 8 und die Hebel 9 und iso auf einen in dein Teil iii gelagerten Wagehatlken 12 übertragen, der sich bei der :gegenläufigen Bewegung der Kolben dann schräg einstellt. -Von der Bewe- -gung der -Kolbenstange 8- wird gleichzeitig auf diene Wege über die beiden Hebel 13 und 1,. eine Bewegttng abgeleitet, :die das Zahnsegment 1(6 in dem vorliegenden Fall entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht. Mit diesem Zahnsegment steht .ein Ritzel 211 im Eingriff, an dem die beiden dem Kontakt 2; zugeordneten Gegenkontaktfähnen 25 und 26 sitzen Der Zeiger 23 Ist, ebenso wie der Zeiger 28, jedocl unabhängig von diesem, u.m den Zapfen 20 drehbar. Die entgegen dein Uhrzeigers@in.n verl@aufendE . Drehbewegung -des Zahnsegmentes 1.6 bewirkt übel das Ritzel 2i einen Ausschlag des Zeigers 23 irr Uhrzeigersinne, wodurch der vorher zwischen der Konta@'ktperle 27 und der Kontaktfahne i26 geschlossene Stromkreis wieder geöffnet wird. Damit werden sowohl der Motor 107 bzw. 207 und der Motor 2 wieder stillgesetzt. Von diesem Au.genblick an setzt eine rücklaufende Bewegung der in den be'vden Zylindern q. und 5 befindlichen Kolben ein, wobei sich die bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens 29 zusammengedrückte Feder 3,0 entspannt und das flüssige Steuermittel aus dem Raum 4 durch die Überströrrileitung 35 in den Raum des Zylinders 5 hineindrückt. ' Daß der Überströmquerschnitt der Leitung 35 nebenbei noch durch einen Zylinder 34 gesteuert wird, der über die Hebelverbindung 33. 32 von dem Wagebalken 12 her mit bewegt wind, ist für das Verständnis der Erfindung weniger von Wichtigkeit und sei :daher nur nebenher erwähnt. Desgleichen sei nur kurz darauf hingewiesen, daß die in der Abbildung noch @darge;ste.llte Spindel 3,6 mit Hilfe des Hebels iS eine Handeinstellung der Ausgangslage des Zeigers 23 erlaubt, wodurch der ,Sollwert, den der Regler einhalten soll; eingestellt bzw. verändert werden kann.
  • Die gegenläufige Bewegung der beiden in den Zylindern 4 und 5 befindlichen Kolben hat nun zur Folge, daß der Gegenkontaktzeiger 23 eine Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn ausführt. Hat das Verstellen des von dem Regler gesteuerten Ventils nun bereits die Wirkung gehabt, daß der istdruck inzwischen wieder auf den Solldruck abgesunken ist, *so kehrt- .die Kontaktfahne 26 für diesen Fall in die gezeichnete Ausgangsstellung zurück, ohne :daß es hierbei zu einem erneuten Stromschluß zwischen ihr und der Kontaktperle 2:7 kommt, so daß also das Regelspiel damit beendet ist. Hat die Verstellung des Ventils jedoch nicht ausgereicht, den Istidurck wieder auf den Solldruck zurückzuführen, so tritt bei der Rücklaufbewegung :des Zeigets 23 eine erneute Kontaktgabe ein, so daß sich- das vorher beschriebene Spiel nochmals, evtl. auch- noch mehrmals wiederholt, bis schließlich das Regelgleichgewicht wieder vollkommen hergestellt ist.
  • Das was den bisher beschriebenen Regler nun erfindungsgemäß auszeichnet, ist die Anbringu,ng der beiden Anschläge 307 und soß an :den Kolbenstangen 7 und 8 sowie der ihnen zugeordneten Kontaikteinrichtungen 4.07 und 4.o8. Diese Anschläge sind, solange die Kolbenstangen 7 -und S nur verhältnismäßig kleine Bewegungen ausführen, wirkungslos. Tritt aber eine plötzliche und große Abweichung des Isüdruokes vom Solldruck ein, derzufolge der Zeiger 28 mit der Konta#lctperle 27 zunächst unatufhaltsam im Uhrzeigersinn auswandert, ohne daß der von der beschriebenen hydraulischen Hilfseinrichtung nachbewegte Gegenkontaktzeiger 23 ,den Stromschluß alsbald wieder aufhebt, so schließen die Anschlüsse 307 bzw. 3:08 je nach ihrem Bewegungssinn schließlich über die Kontakteinrichtung q.07 bzw. q.08 einen Stromkreis, durch den jetzt der zweite Ventilverstellmotor reg (Fig. q.) bzw. 20g (Fig. 6) in entsprechendem Sinn in Betrieb gesetzt wird. Kommt der Anschlag 3!08 zur Wirkung, so wird der ;Motor @.iog bzw. Zog im Öffnungssinne, kommt dagegen der Anschlag 307 mit der Kontakteinrichtung q=0'7 zur -Wirkung, so wird der Motor log bzw. Zog im ,Schließsinne des Ventils eingeschaltet. Hierdurch erfährt das Ventil also für die Dauer des Stromschlusses an den Kontakteinrichtungen 407 bzw. q:08 eine zusätzliche, im Sinne einer rascheren Wiederherbe.iführung des Solldruckes wirkende Verstellbewegung.
  • Der Zweimotorenantrieb des Regelventils ist e.nt-,veder dadurch möglich, daß man den einen Motor die Ventilspindel, den andern die Ventilspinidelmutter antreiben läßt oder daß man zwischen dem Motor und der Ventilspindel ein als Ausgleichsgetriebe gebautes Zahnradgetriebe einschaltet. Die erstgenannte Antriebsart ist in den Fig. 3 und 4, die zweite Antriebsart in den Fig. 5 und 6 angedeutet.
  • Bei .dem Antrieb, wie ihn die Fig.3 und q. zeigen, treibt der Motor 107 die Ventilspindel 111 über eine Schnecke r1,2, ein Schne-akenrad )113 und einen Vierkant 114 an, während der 'Motor rog über eine Schnecke 115 und ein Schneckenrad i@n6 die Spindelrnutter 1,17 in Umlauf setzt. Die beiden Schnecken 11,2 und 115 sind in diesem Fall als selbsthemmende Schnecken ausgeführt. Die Schnecke 1112 ist im übrigen zugleich entgegen der Kraft von zwei Federni118 und Zig axial verschiebbar gelagert. Übersteigt das Drehmoment der Spindel i i i einen bestimmten Wert, so wandert die Schnecke 112 nach der einen oder anderen Seite aus und bewegt hierdurch auf dem Wege über einen Nodcenr12o den einem oder anderen Stößei:i2.i bzw. 122 eines Momentschafters, der- .den Motor 107 alsdann abschaltet. Für den vorliegenden Zweck müßte auch die Schnecke i 15 auf gleiche Weise verschiebbar angeordnet werden und mit Endschaltern zusammenwirken, damit der Motor iog, wenn er das Ventil in diie ganz geöffnete Stellung gebracht hat, zum Stillstand kommt. In den Abbildungen ist diese Schaltvorrichtung nicht besonders dargestellt.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen den oben angeführten zweiten Fall der Getriebegestaltung mit dem Zweimotorenantrieb. Hier wirkt der Motor 207 auf eine selbsthemmende Schnecke 1,23 ein, die mit einem Schneckenrad 124 im Eingriff steht, in welchem zwei Zapfen 125 und 126 drehbar gelagert sind. Diese Zapfen tragen Zahnräder 127 bis 13o. Die beiden Räder 127, 128 kämmen mit einem innen verzahnten Rad 131, während die beiden Räder 129, 130 in das innen verzahnte Rad z32 eingreifen. Mit dein Raid r!31 ist das Schneckenrad 133 fest verbunden, in das die selbs.fhemmende Schnecke 134 des Motors Zog eingreift. Steht der Motor Zog still, während der Motor 207 1äu,ft, so läuft mit dem feststehenden Rad 131 infolge der verschieden großen Durchmesser der Räder 1127 und 1!2i9 das Rad 132 um und nimmt über .den Vierkant 135 die Spindel 13;6 mit. Ste#h.t dagegen der Motor 207 still und ist der Motor 209 im Betrieb, so wird über die selbsthemmende ,Schnecke 123 das Schneckenrad 124 festgehalten, wodurch ebenfalls wieder das Rad 13.2 in Umdrehung versetzt wird. Auch hier können also wieder :die beiiden Motoren 207 und Zog unabhängig voneinander das Ventil verstellen. Das Ausschalten der beiden Motoren 207 und 2o9 beim Erreichen der einen oder anderen Ventilendlage erfolgt bei dem zuletzt beschriebenen Ventilantrieb unter Zuhilfenahme einer axial verschiebbar gelagerten Schnecke, die auf dem Wege Über einen Nocken auf .die Endschalter -einwirkt. In diesem Fall ist es die Scllnedte 13q., die die Endschalter steuert. Im Gegensatz zu dem in Fig. 3 und q. gezeichneten Ventilantrieb genügt hier allein diese Schnecke zur Endschalterbetätigung für beide Motoren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit einer insbesondere isodromwirkenden Rückführungseinrichtung ausgestatteter eIektrischer Regler, bei dem der Zeitger einer Meß-oder Anzeigevorrichtung bei Abweichungen des Istwertes einer Betriebsgröße von einem vorgeschriebenen Sollwert durch Öffnen oder Schließen eines Stromkreises einen Verstellmotor für das zu regelnde Organ steuert, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe von Teilen des Reglers, deren jeweilige Stellungen, ,Stellungsänderungen oder Stellungsänderungsge.schwindigkeiten ein Abbild der Größe der Istwertabweichhungen vom Sollwert liefern, ein zweiter Verstellmotor für das zu regelnde Organ gesteuert wird, der auf dieses zusätzlich in gleichem Verstellsinne wie der erste Motor einwirkt, sobald und solange die Istwertabweichungen .die Ansprechgrenzen der den ersten Motor steuernden Kontakteinrichtung um ein bestimmtes Maß nach oben oder unten überschreiten.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch,i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des zweiten Versstellmotors durch von der Rück- oder Nachführungseinrichtung des Reglers betätigte Schaltglieder erfolgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Antriebsverhältnisse für das zu regelnde Organ so gewählt sind, daß der zusätzliche zweite Motor das zu regelnde Organ mit einer größeren Geschwindigkeit verstellt als der erste.
DES9892D 1942-10-13 1942-10-13 Elektrischer Regler Expired DE891562C (de)

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