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DE891020C - Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen

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Publication number
DE891020C
DE891020C DEG1827D DEG0001827D DE891020C DE 891020 C DE891020 C DE 891020C DE G1827 D DEG1827 D DE G1827D DE G0001827 D DEG0001827 D DE G0001827D DE 891020 C DE891020 C DE 891020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acids
acid
vacuum
ccm
synthetic resins
Prior art date
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Expired
Application number
DEG1827D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Blaettner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gesellschaft fuer Kohlentechnik mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Kohlentechnik mbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Gesellschaft fuer Kohlentechnik mbH filed Critical Gesellschaft fuer Kohlentechnik mbH
Priority to DEG1827D priority Critical patent/DE891020C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE891020C publication Critical patent/DE891020C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G8/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08G8/28Chemically modified polycondensates
    • C08G8/32Chemically modified polycondensates by organic acids or derivatives thereof, e.g. fatty oils
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G8/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08G8/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes
    • C08G8/08Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes of formaldehyde, e.g. of formaldehyde formed in situ
    • C08G8/24Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes of formaldehyde, e.g. of formaldehyde formed in situ with mixtures of two or more phenols which are not covered by only one of the groups C08G8/10 - C08G8/20
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
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    • C08G8/28Chemically modified polycondensates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen Bei der Herstellung von Kondensationsprodukten aus Phenolen und Aldehyden in Gegenwart von Alkali hat man bereits den Zusatz organischer einbasischer Säuren vorgeschlagen, um (die Eigenschaften der erhaltenen Harze zu verbessern. Ein anderer Vorschlag geht dahin, dem mit Alkali vorkondensierten Produkt solche organische Säuren zuzusetzen, die in Wasser leichtlösliche Alkalisalze bilden. Als besonders geeignet hierzu werden mehrbasische und Oxycarbonsäuren empfohlen. Bei Verwendung dieser Säuren erhält man glasklare, gegebenenfalls auch farblose Harze.
  • Es wurde nun gefunden, daB man Kondensationsprodukte von überraschend gesteigerter mechanischer und chemischer Widerstandsfähigkeit erhält, wenn man dem mit Alkali als Beschleuniger kondensierten Ansatz in an sich bekannter Weise organische einbasische Säuren zusetzt, darüber hinaus aber diesen Säuren einen geringen Zuschlag der obenerwähnten mehrbasischen oder Oxycarbonsäuren oder eines Gemisches dieser Säuren gibt. Dies ist um so merkwürdiger, als die letztgenannten Säuren, für sich allein verwendet, zwar glasklare Harze zu liefern vermögen deren mechanische und chemische Widerstandsfähigkeit aber durchaus nicht über die bisher bekannten Werte hinausgeht, sogar relativ niedrig ist, weil man, um ihre Brillanz oder die gegebene Farbe zu erhalten, keine Härtetemperaturen über go bis ioo° anwenden darf und diese Kondensationsprodukte somit noch keine ioo°/aigen Resite darstellen.
  • Als organische einbasische -Säuren lassen sich alle aliphatischen oder aromatischen gesättigten oder ungesättigten Monocarbonsäuren, insbesondere die bekannten, aus dem Pflanzen- und Tierreich stammenden Öl- und Fettsäuren, wie Olein-, Palmitin-, Linol-, Stearinsäure usw., oder deren Gemische verwenden. Ausgezeichnet brauchbar sind ferner die bei der Oxydation synthetischer Paraffine entstehenden gesättigten, normalen Fettsäuren bzw. deren Gemische, insonderheit die hierbei anfallenden, für die Seifenfabrikation und sonstigen Zwecke unbrauchbaren Gemische von Abfallfettsäuren, also Säuren, deren C-Atomzahl im Molekühl etwa unter i2 und oberhalb i8 liegt.
  • Auch von den mehrbasischen und Oxycarbonsäuren sind alle Vertreter geeignet, also sowohl aliphatische als auch aromatische, gesättigte und ungesättigte, nieder- und höhermolekülare, normale und solche mit verzweigter C-Atomkette. Von derartigen Säuren kommen z. B. in Betracht: Oxal-, Malon-, Bernstein-, Glutar-, Adipin-, Fumar- und Maleinsäure sowie deren höhere Homologe und Isoverbindungen, ferner Glykolsäure, Milchsäure, Ricinolsäure, Vinylglykolsäure, Äpfel-, Wein-, Tartronsäure, Citronensäure mit ihren Isomeren und Homologen sowie Phthalsäure, Mellithsäure, Salicylsäure, Oxyzimtsäure, Protocatechusäure, Gallussäure, Naphthalinoxycarbonsäuren usw.
  • Die Mengenverhältnisse der Ausgangsstoffe sowie die Arbeitsbedingungen können in weiten Grenzen variiert werden, je nachdem ob man auf Preß- und Gießharze oder auf Klebstoffe undLacke hinarbeitet. So kann man z. B. nach der Vorkondensation in Gegenwart von Alkalien die organischen Säuren bis zur Neutralisation oder im Überschuß zusetzen, die Kondensation langsam bei niedriger Temperatur, z. B. etwa 6o bis 8o° und etwa 5oo mm Vakuum bis 400 mm Vakuum, oder rascher in der Siedehitze (Rückfluß) vornehmen.
  • Das Verhältnis von Phenol zu Formaldehyd kann zwischen i : i und i : 3 und mehr schwanken. Die Menge der verwendeten mehrbasischen und Oxycarbonsäuren kann schwanken, beispielsweise zwischen 2 bis 25 und mehr Prozent der Menge .des angewandten Phenols.
  • Nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren lassen sich nicht nur beinweiße oder fast weiße, halb- und ganz undurchsichtige, sondern auch gefärbte, ferner gefärbte glasklare Harze herstellen. Durch Abänderung der Arbeitsweise können unter Umständen ohne Änderung von Art und Menge der Komponenten langsam härtende lackähnliche Kondensationsprodukte oder solche raschester Härtungsfähigkeit erhalten werden.
  • Die außerordentliche Festigkeit und Härte der erfindungsgemäß hergestellten Harze und damit ihre ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften .'ihre Härte liegt z. B. erheblich höher als die von bestem Phenolharzhartholz und -hartgewebe) machen sie zur Herstellung von Maschinenteilen, z. B. Lagerschalen, besonders gut geeignet, und zwar können- @die betreffenden Teile durch einfaches Gießen in klempnermäßig hergestellten Bjechformen erzeugt werden. In ,diesem Falle ist lediglich das Nacharbeiten erforderlich, wie es auch bei solchen Teilen aus Preßstoffen üblich ist. Ein Pressen ist nicht erforderlich; die sehr großen. Kosten für Preßformen fallen weg, wodurch der Preis der Teile sich sehr niedrig stellt und auch :kleinste Auflagen wirtschaftlich hergestellt werden können.
  • Die auf die eine oder andere Weise erhaltenen Reaktionsprodukte lassen sich ohne Schwierigkeiten mit Natur- oder Kunstharzen, wie beispielsweise Kolophonium, Venezianisch-Terpentin, Chinesisch-Holzöl, Cuinaron usw., modifizieren, wodurch -die Eigenschaften der Endprodukte weitgehend verändert werden können. Man gelangt auf diese Weise zu technisch wertvollen Produkten, die den bekannten reinen Phenolharzen oder Phenollacken nicht nur in nichts nachstehen, sondern. ihnen- mechanisch, physikalisch und chemisch weit überlegen sind. Der Zusatz der genannten Harze zeigt außerdem den Vorteil, daß man durch sie 15 und mehr Prozent an Phenolen einsparen kann, was bei der herrschenden Knappheit an Phenolen von großer Bedeutung ist.
  • Die vorteilhafte und überraschende Wirkung des neuen Verfahrens geht aus Aden nachstehend b eschriebenen Vergleichsversuchen hervor: i a. iooo g Phenol werden mit etwa 18oo ccm Formaldehyd (33,5°/aig) und etwa 22o ccm 2 n-Natronlauge etwa 15 Minuten am Rückflußkühiler gekocht. Man dampft das Wasser im Vakuum weitgehend ab, fügt etwa 150 g Adipinsäüre hinzu, steigert die Temperatur unter schwachem Vakuum auf etwa g5°, erhitzt bei dieser Temperatur weitere 30 Minuten und treibt zum Schluß im Starkvakuum (io bis 15 mm) das restliche Wasser mitsamt etwa nicht gebundener Komponenten ab. Aus dem zurückbleibenden sirupartigen Harz gießt man Probestäbe (nach ;DIN), tdie man in üblicher Weise herstellt. Die Schlagbiegefestigkeit der so hergestellten Normalstäbe beträgt 14 cnikg/cm2, -die Kugeldruckhärte 16oo bis iSoo-kg/cm2.
  • i b. Man arbeitet nach Beispiel i a, nur setzt man statt der i5o.g Adipinsäure etwa i28 ccm Abfallfettsäure aus der Paraffinoxydation (Vorlauf) hinzu. Die Stäbe zeigen eine Schlagbiegefestigkeit von etwa 25 cm!kg/cm2 und eine Kugefdruckhärte von 2ooo bis 210o kg/cm2.
  • i c. Man verfährt wie nach Beispiel i b, doch setzt man jetzt nach dem Einkondensieren der Abfallfettsäure, welche zugleich der Neutralisation des angewandten Alkalis dient, auf je 1500 g Kondensationsprodukt noch etwa 45 g Adipinsäure, gelöst in Alkohol, hinzu. Das 4o-kg-Pendel des Schopper-Geräts zerschlägt den Normalstab von i2o - 15- io mm nicht mehr. Die Kugeldruckhärte der erhaltenen Stäbe ist 23oo bis 24ookg/cm2.
  • Während also die Verwendung von Adipinsäure allein und von Abfallfettsäure allein noch keine extrem hohe Steigerung der mechanischen Eigenschaften hervorruft, wind bei Anwendung von Abfallfettsäure mit einem geringen Zusatz von Dicarbonsäure, beispielsweise Adipinsäure, eine sprunghafte Zunahme der Schlagbiegefestigkeit auf fast den doppelten Wert und eine beträchtliche Zunahme ,der Kugeldruckhärte erzielt. Im folgenden seien l=och weitere Beispiele gegeben.
  • 2. iooo g Phenol werden mit 270o ccm Formaldehyd (etwa 33,5%ig) und etwa ioo ccm 5 n-Kalilauge .bei 70° und etwa 5oo mm Vakuum i1/2 bis 2 Stunden kondensiert. Man entfernt hierauf durch Vakuumdestillation das Wasser, setzt dem Ansatz etwa i.5o ccm Abfallfettsäure (mit bis zu 12 CAtomen im Molekül) zu, erhitzt im Vakuum Zweiter bis zu 6o° und setzt nun etwa 30 g Maleinsäure, gelöst in Alkohol, zu, entspannt das Vakuum, bringt den Ansatz auf 95° und hält bei dieser Temperatur etwa i Stunde. Danach legt man ein gutes Vakuum vor, entfernt die letzten Reste von Phenol und Wasser, vergießt in Formen und härtet bei go bis 95° auf die übliche Weise.
  • 3. iooo g Phenol werden mit 225o ccm Formaldehyd (etwa 33,50/0ig) und etwa 75 ccm 5 n-I\Tatronlauge bei 75° im Vakuum nach Beispiel 2 kondensiert. Man entfernt -das Wasser bei 15 mm Vakuum, setzt etwa i 2o ccm Abfallfettsäure der genannten Art zu und destilliert Zweiter, bis wieder 6o° erreicht sind. Nun gibt man etwa ioo ccm 5o%ige Milchsäure zu, erhitzt im entspannten Vakuum auf go° und kondensiert nochmals 30 Minuten. Anschließend entfernt man bei gutem Vakuum Reste von Wasser, Phenol und anderen ungebundenen Komponenten, vergießt in Formen und härtet bei go his 95°. Die Härtetemperatur richtet sich nach der gewünschten Härte der herzustellenden Produkte.
  • 4. iooog Phenol werden mit iSoo ccm Formaldehyd (etwa 33,50/0,i-) »und etwa 8o ccm 5 n-Kalilauge bei 8o° im Vakuum ungefähr 2 Stunden kondensiert. Nach der Entfernung des Wassers setzt man etwa 120 ccm Abfallfettsäure zu, erhitzt, destilliert im Vakuum weiter, bis 6o° erreicht sind, gibt nun etwa 5o g Citronensäure, gelöst in Wasser, zu, entfernt das Wasser wieder im Vakuum, bringt den Ansatz nach Entspannung des Vakuums auf 110 bis 12o° und destilliert nach 5 bis io Minuten den Ansatz, bis go° erreicht sind. Gewünschtenfalls können den Kondensationsgemischen einige Prozente eines die Destillation unterstützenden Weichmachers, wie z. B. Glycerin,-zugefügt werden. Dasselbe gilt für die nach den anderen Beispielen hergestellten Produkte. Man vergießt in Formen und härtet bei go bis 95°. Die erhaltenen Harze sind schön beinweiß bis opeldurchscheinend und von vorzüglicher Härte sowie größterLichtechtheit.
  • 5. 1 ooo. g Phenol, 2250 ccm Formaldehyd (33,5o/oig) und etwa ioo ccm 5 n-Kalilauge werden hei 75° im Vakuum nach Beispiel e kondensiert. Man entfernt im Vakuum das Wasser, setzt nach Erreichung von 6o° etwa 6o ccm Ölsäure zu und destilliert im guten Vakuumweiter, bis die Temperatur des Ansatzes wieder auf 6o° gestiegen ist. Nun werden etwa 50g Adipinsäure, gelöst in Alkohol, zugegeben und im Vakuum Alkohol und Wasser abgetrieben; bei 70° wird das Vakuum entspannt, der Ansatz auf g5° erhitzt und nochmals i Stunde auf dieser Temperatur gehalten. Nach nochmaligem Evakuieren in gutem Vakuum wird das Harz in Formen vergossen und bei go bis 95° gehärtet.
  • 6. 8i5 g Formaldehyd (35,3'/0), 423 g Phenol und 38 ccm 5 n-Kalilauge werden 21/2 Stunden bei etwa 8o° im Vakuum kondensiert (analog Beispiel2), worauf man das Wasser bei erhöhtem Vakuum (ungefähr 15 mm) abdampft. Darauf gibt man 23,2 g Capronsäure und io,i g Sebacinsäure, in Alkohol gelöst, hinzu und erwärmt langsam derart, daß die Temperatur innerhalb 9o Minuten auf 8o° ansteigt. Das gebildete Harz wird in Formen vergossen und bei Temperaturen unter ioo° gehärtet. Schlagbiegefestigkeit 32,5 cmkg/cm2.
  • 7. go6 g Formaldehyd (35,3'10), 470 g Phenol und 40 ccm 5 n-Kalilawge. werden 2 Stunden unter Rückfluß auf 84° erhitzt. Anschließend wird das Wasser im Vakuum abgetrieben. Man erwärmt auf 5o°, setzt 27,29 Phenylessigsäure und io,5 g Citronensäure, in Alkohol gelöst, hinzu und heizt innerhalb i Stunde auf 82° auf. Sobald die Masse merklich viskos wird, unterbricht man -die Wärmezufuhr -und vergießt und härtet das gebildete Harz auf die übliche Weise. Schlagbiegefestigkeit 30,1 cmlcg/cm2.
  • B. 730,5 g Formaldehyd (35,30/0), 376 g Phenol und 5o ccm 5 ri-Kalilauge werden 21/2 Stunden am Rückflußkühler gekocht. Hierauf wird ohne weitere Wärmezufuhr das Wasser im Vakuum größtenteils abgetrieben. Man erwärmt wieder auf 50°, fügt 24,4 g Benzoesäure, 4,6 g Adipinsäure und 25 ccm Milchsäure (5o%ig) hinzu und erwärmt innerhalb 75 Minuten auf etwa 8o°, worauf das Harz vergossen und gehärtet wird. Schlagbiegefestigkeit 29,4 cmkg/qcm.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen durch Kondensation von Phenolen mit Aldehyden in Gegenwart von Alkalien und anschließende Zugabe von organischen einbasischen Säuren, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Kondensat außer den organischen einbasischen Säuren oder deren Gemischen noch mehrbasische oder Oxycarbonsäuren oder deren Gemische zusetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man als organische einbasische Säuren die bei der Oxydation synthetischer Paraffine entstehenden Fettsäuren, insbesondere Abfallfettsäuren, verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, da-,durch gekennzeichnet, daß man dem Ansatz auch noch Natur- bzw. Kunstharze einverleibt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften N r. 410 858, 599 990; österreichische Patentschrift Nr. 132 558; französische Patentschrift Nr. 853 348.
DEG1827D 1941-06-12 1941-06-12 Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen Expired DE891020C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE410858C (de) * 1920-03-01 1925-03-20 Bakelite G M B H Verfahren zur Herstellung von loeslichen, schmelzbaren Kondensationsprodukten aus Phenolen und Formaldehyd
AT132558B (de) * 1930-03-20 1933-03-25 Rheinisch Westfaelische Spreng Verfahren zur Herstellung durchsichtiger Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukte.
DE599990C (de) * 1927-05-21 1934-07-12 Dynamit Act Ges Vormals Alfred Verfahren zur Herstellung glasklarer und lichtbestaendiger Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukte
FR853348A (fr) * 1939-04-22 1940-03-15 Raschig Gmbh Dr F Perfectionnements apportés aux procédés de fabrication de résines moulables du genre des résites

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