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DE8902399U1 - Vorrichtung zur Innenreinigung von Isolierglasscheiben - Google Patents

Vorrichtung zur Innenreinigung von Isolierglasscheiben

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DE8902399U1
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cleaning
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magnetic
permanent magnets
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DE8902399U
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/66Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
    • E06B3/677Evacuating or filling the gap between the panes ; Equilibration of inside and outside pressure; Preventing condensation in the gap between the panes; Cleaning the gap between the panes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L1/00Cleaning windows
    • A47L1/06Hand implements
    • A47L1/09Hand implements for cleaning one side with access from the other side only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Innenreinigung von aus mindestens zwei unter Einschluß elnas geschlossenen Scheibenzwischenraums miteinander verbundenen Glasscheiben bestehenden Isolierglasscheiben,
Der Kit Luft oder einem Gas gefüllte Scheibenzwischenraum von Isolierglasscheiben ist mit Hilfe umlaufender Gummioder Silikondichtungen gegenüber dem Außenraura gasdicht verschlossen. Außerdem ist in den meisten Isolierglasscheiben ein hygroskopisches Granulat enthalten, das eine Wasserkondensatjon im Scheibenzwischenraum verhindern soll. Gleichwohl ist wegen der großen abzudichtenden Flächen ein Gasaustausch zwischen dem Scheibeninnenraum und dem Außenraun nicht zu vermeiden. Dadurch kann es allmählich zu einer Wassersättigung des Granulats und zur Bildung von Kondensationströpfchen an den Scheibeninnenflächen kommen. Dies ist insbesondere in feuchter Umgebung, beispielsweise in Feuchträumen und Schwimmbädern und bei feuchtem Klima der Fall. Hinzu kommt/ daß es vor allem unter der Sonneneinwirkung zu einer Aufheizung des Scheibenzwischenraums und zu einer Verdampfung organischer Stoffe, wie Silikon, aus dem Dichtungsmaterial kommt, die zu festhaftenden Niederschlägen auf den Scheibeninnentlachen und zu einer allmählichen Verblindung der Isolierglasscheiben führen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Innenflächen von Isolierglasscheiben dadurch zu reinigen, daß der Scheibenzwischenraum über nachträglich in die Abstandshalter zwischen den Scheiben eingebrachte Bohrungen unter Druck
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mit einer Rainigungsflüssigkeit und anschließend mit einer aus destilliertem Wasser bestehenden Spulflüssigkeit beaufschlagt und gegebenenfalls durch einen Warmluftstrom wieder getrocknet wird. Im Anschluß an den Reinigungsvorgang werden die Bohrungen wieder hermetisch verschlossen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß trotz Verwendung von mehr oder weniger starken Säuren, wie Zitronensäure, Essigsäure oder Phosphorsäure, als Reinigungsflüssigkeit die Reinigungswirkung des bekannten Verfahrens vor allem bei hartnäckigen Silikon- bzw, Silikatablagerungen zu wünschen übrig läßt. Hinzu kommt, daß bei dem Spülvorgang das wasseraufnehmende Granulat mit Wasser gesättigt wird, so daß es alsbald nach dem Reinigungsvorgang wieder zu einer Wasserkondensation im Scheibenzwischenraum kommt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Innenreinigung von Isolierglasscheiben zu entwickeln, mit der auf besonders einfache Weise eine nachhaltige Reinigungswirkung auch bei hartnäckigen Ablagerungen auf den Scheibeninnenflächen gewährleiste!; ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden gemäß der Erfindung die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale vorgeschlagen. Weitern vorteixiiafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Üei der erfindungsgemäßen Lösung wird einmal von der Erkenntnis Gebrauch gemacht, da£ mittelmäßige und starke Verschmutzungen auf den Scheibeninnenflächen nicht allein durch Ausspulen unter Hochdruck entfernt werden können,
sondern daß es dazu eines mechanischen Ausreibens der Scheibeninnenflächen bedarf. Um dies auf einfache Weise zu ermöglichen, wird gemäß der Erfindung eine Vorrichtung vorgeschlagen, die ein durch eine öffnung in der Isolierglasscheibe von außen her in den Scheibenzwischenraum einführbares, langgestrecktes, quer zu seiner Längserstreckung biegeelastisches oder biegsames, zumindngl teilweise aus magnetisierbarer!! oder magnetischem Material bestehendes Reinigungsorgan, sowie einen von Hand gegen die Außenfläche der zu reinigenden Scheibe anlegbaren und über diese bewegbaren, das Reinigunqsorgan zumindest über einen Tail seiner Längserstreckung -jegen die Innenfläche der zu reinigenden Scheibe anziehenden und bei seiner Bewegung über diese verschiebenden Magn^tkörper aufweist.
GemäJ einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung enthält das Reinigungsorgan eine langgestreckte zylindrische oder mehrkantige Schrauben- oder Spiralfeder aus Federstahl, die die notwendigen biegeelastischen und magnetischen Eigenschaften aufweist. Die Windungen der vorzugsweise als : jgfeder ausgebildeten Schraubenfeder liegen zweckmäßig dicht gegeneinander an, so daß sich sich zwar beispielsweise beim Einführen in den Scheibenzwischenraum leicht verbiegen läßt, aber anschließend immer wieder ihre gestreckte Lage einnimmt.
Obwohl sich die Schraubenfeder für den erfindungsgemäßen Zweck als optimal erwiesen hat, ist es statt dessen grundsätzlich auch möglich, einen langgestreckten Federstahldraht oder -streifen, einen aus mehreren in Längsrichtung miteinander verbundenen magnetisierbaren oder magnetischen Körpern bestehenden Streifen oder eine elastisch umhüllte Gliederkette aus magnetisierbarer!! Material zu verwenden.
Da das Reinigungaorgan zum Teil mit chemisch aggressiven Reinigungsmitteln getränkt wird, ist es zweckmäßig, das magnetische Material mit einem vorzugsweise aus Zink und Messing oder aus Chrom bestehenden korrosionsbeständigen Überzug zu versehen.
Um ein gezieltes mechanisches Ausreiben zu gewährleisten und ein ungewolltes Abrollen des Reinigungsorgans bei seinem Verschieben auf der Scheibe zu verhindern, wird nach einer vorteilhaften Weiterbildung ler Erfindung vorgeschlagen, das Reinigungsorgan mit einer in Längserstreckung verlaufenden Abstreifkante zu versehen. Das Reinigungsorgan kann zu diesem Zweck auch eine Hülle aus saugfähigem Material, insbesondere aus Reinigungsvlies, Stoff, Fensterleder oder Schwammaterial aufweisen, die mit einer in der Längserstreckung des Reinigungsorgans verlaufenden, die Abstreifkante bildenden Naht versehen ist. Ein entsprechender Effekt wird erzielt, wenn die Schraubenfeder eine Mehrkant-, insbesondere Vierkantform aufweist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der zum Verschieben des Reinigungsorgans bestimmte langgestreckte Magnetkörper mehrere in Längserstreckung nebeneinander angeordnete, quer zur Längserstreckung unter Ausbildung einer magnetisch wirksamen Seite abwechselnd umgekehrt gepolte, an ihrer der magnetisch wirkssmen Seite gegenüberliegenden Längsseite durch eine Rückschlußplatte aus magnetisierbarer! Material überbrückte Dauermagnete auf. Die Dauermagnete können dabei durch nichtmagnetische, vorzugsweise aus Kunststoff oder Metall bestehende Abstandshalter miteinander verbunden werden. Vorteilhafterweise weist der Magnetkörper eine zur magnetisch wirksamen Seite hin offene, vorzugsweise ein U-Profil aufweisende unmagnetische Halteschiene zur
Aufnahme der Dauermagnete und der Rückschlußplatte auf. Auf seiner magnetisch wirksamen Seite trägt der Magnetkörper zweckmäßig einen dünnen Überzug aus nachgiebigem weichem, Textil- oder Kunststoffmaterial, der ohne die Gefahr eines Zerkratzens unmittelbar gegen die Außenfläche der zu reinigenden Scheibe angelegt werden kann.
Die Dauermagnete des Magnetkörpers sind zweckmäßig als Hochleistungsmagnete aus einer durchmagnetisierten Neodym-Eisen-Legierung ausgebildet. Ihre Wandstärke in Durchmagnetisierung sollte mindestens 15 nm, vorzugsweise mindestens 20 mm betragen, um die für einen zuverlässigen Reinigungsvorgang notwendige Haltekraft am Reinigungsorgan erzeugen zu können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Jig. 1 eine Isolierglasscheibe mit Reinigungsbohrungen und Reinigungsvorrichtung in schaubildlicher Darstfellung;
Fig. 2 ein Reinigungsorgan der Reinigungsvorrichtung in gegenüber Fig. 1 vergrößerter, teilweise geschnittener schaubildlicher Darstellung;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 3-3 der Fig, 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Magnetkörper der Reinigungsvorrichtung ;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 der Fig. 4; Fig. 6 einer. Schnitt entlang der Linie 6-6 der Fig.
Die in Fig. 1 dargestellte, zu reinigende Isolierglasscheibe besteht aus zwei durch Abstandshalter 10 miteinander verbundenen Glasscheiben 12,14, deren luftgefüllter Zwischenraum &Iacgr;6 durch nicht dargestellte umlaufende Silikondichtungen weitgehend gasdicht abgedichtet ist. Zum Zwecke der Innenreinigung der Isolierglasschei be wer'ion in eine der Glasscheiben 12 mittels eines Diamanthohlbohrers zwei von außen her in den Scheibenzwischenraum führende kreisrunde Bohrungen 18,20 eingebracht, von denen die eine in der Nähe der Unterkante und die andere (20) in der Näha der Oberkante etwa auf einer Scheibendiayonalen angeordnet ist.
Zur mechani -chen Innenreinigung der Isolierglasscheibe ist eine Reinigungsvorrichtung vorgesehen, die ein über eine der Öffnungen 18,20 in den Scheibenzwischenraum einführbares langgestrecktes Reinigungsorgan 22 und einen über die Außenfläche der zu reinigenden Scheibe 12,14 von Hand verschiebbaren und dabei das Reinigungsorgan 22 gegen die Innenfläche der Scheibe anziehenden langgestreckten Magnetkörper 24 enthält. In Fig. 1 sind zwei Reinigungsvorrichtungen gezeigt, von denen die eine gegen die Scheibe 12 und die andere gegen die Scheibe 14 anliv-jt.
Das Reinigungsorgan 22 weist bei dem in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel eine langgestreckte zylindrische Schraubenfeder 26 aus Federstahl auf, die quer zu ihrer Längserstreckung biegeelastisch ist und mit einem korrosionsschutzenden Überzug aus Zink und Messing beschichtet ist. Weiter weist das Reinigungsorgan 22 einen saugfähigen Überzug 28 aus Reinigungsvlies, Textilstoff oder Fensterleder auf, der aus einem an einer Längsnaht 30 und zwei Quernähten 32 unter Bildung einer geschlossenen Tasche für die Schraubenfeder vernähten, im wesentli-
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chen rechteckigen Streifen besteht* Die über die Längsnaht 30 überstehenden freien Längskanten 34 des Oberzugs 28 bilden beim Reiniqungsvorgang eine Abstreifkante.
Wie aus den Fig. 4 - 6 zu ersehen ist, weist der langgestreckte Magnetkörper 24 der Reinigungsvorrichtung mehrere in Längserstreckung nebeneinander angeordnete, quer zur Längserstreckung unter Bildung einer magnetisch wirksamen Seite 36 abwechselnd umgekehrt gepolte Dauermagnete 38 auf, die an ihrer der magnetisch wirksamen Seite 36 gegenüberliegenden Längsseite durch zwei Rückschlußplatten 40 aus magnetisierbarem Flachmaterial überbrückt sind. Die Dauermagnete 38 sind durch nichtmagnetische Abstandshalter 42 vorzugsweise aus Kunststoff und/oder Metall miteinander verbunden. Die Dauermagnete 38 und die Rückschlußplatten 40 sind in eine ein U-Profil aufweisende Halteschiene 44 eingesetzt, wobei die verbleibenden Zwischenräume mit einem alle Teile miteinander verbindenden Kunstharz 46 ausgegossen sind. Die magnetisch wirksame Seite 36 des Magnetkörpers 24 ist mit einem weichen Band 48 aus Samt, Textilstoff oder Kunststoff überzogen, das über die Endkanten der Fläche 36 hinweg auch noch die beiden Stirnflächen des Magnetkörpers verdeckt.
Um eine Innenreinigung der Inolierglasscheibe durchführen zu können, müssen zunächst die in den Scheibenzwischenraum 16 führenden kreisrunden Öffnungen 18,20 vorzugsweise in die zur Fensteraußenseite weisende Glasscheibe 12 mittels eines Diamantbohrers eingebracht werden. In einer ersten Reinigungsstufe wird sodann der Scheibenzwischenraum 16 über die öffnungen 18,20 mit einer Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise mit Zitronensäure, Essigsäure oder Phosphorsäure oder dergleichen beaufschlagt. Im Anschluß daran wird bevorzugt Über die untere Öffnung 18 das langgestreckte Reinigungsorgan 22 in den Scheibenzwischenraum '6 eingeführt. Das zuvor oder nach dem Einführen an seiner
Hülle 28 mit Reinigungsflüssigkeit getränkte Reinigungsorgan wird dann von dem gegen die Außenfläche der zu reinigenden Scheibe 12,14 geführten Hagnetkorper 24 gegen die Scheibeninnenfläche angezogen und über diese quer zu seiner Längserstreckung verschoben. Dabei wird das Reinigungsorgan selbsttätig mit seiner Abstreifkante 34 in Vorschubrichtung gegen die Scheibe gedrückt, wodurch ein guter Ausreibeffekt erzielt wird. Etwaige von außen mit dem Magnetkörper 24 nicht zugängliche Stellen oder Nischen im Zwischenraum 16 können durch über die Stirnkanten des Magnetkörpers 24 überstehende Enden des Reinigungsorgans 22 ohne Schwierigkeit erreicht werden. Im Anschluß an diese Reinigungsstufe wird das Reinigungsorgan 22 durch die Öffnung 18 beispielsweise mit Hilfe einer Pinzette aus dem Scheibenzwischenraum 16 entfernt. Zum Schluß wird der Zwischenraum mit destilliertem Wasser gespült oder mit einem mit destilliertem Wasser getränkten Reinigungsorgan 22 ausgerieben. Das im Zwischenraum verbleibende Wasser wird durch die Öffnung 18 hindurch abgesaugt. Um die dennoch verbleibenden Hasserreste zu entfernen und eine spätere Kondenswasserbildung zu vermeiden, werden die Öffnungen 18,20 mit einem luftdurchlässigen Filterelement verschlossen, so daß aufgrund der Kaminwirkung eine ständige schleichende Luftzirkulation durch den Scheibenzwischenraum gewährleistet ist. Andererseits wird durch den Filterverschluß das Eindringen von feinen Staubteilchen oder Insekten verhindert.

Claims (16)

Ansprüche
1. Vorrichtung zur Innenreinigung einer aus mindestens zwei unter Einschluß eines geschlossenen Scheibenzwischenraums miteinander verbundenen Glasscheiben bestehenden Isolierglasscheibe, gekennzeichnet durch ein durch eine öffnung (18,20) der Isolierglasscheibe von außen her in den Scheibenzwischenraum (16) einführbares langgestrecktes, quer zu seiner Längserstreckung biegeelastisches oder biegsames, zumindest teilweise aus magnetisierbarem oder magnetischem Material bestehendes Reinigungsorgan und einen von Hand gegen die Außenfläche der zu reinigenden Glasscheibe (12,14) anlegbaren und über diese bewegbaren, das Reinigungsorgan (22) zumindest über einen Teil seiner Längserstreckung gegen die Innenfläche der zu reinigenden Glasscheibe (12) anziehenden und bei seiner Bewegung über diese verschiebenden Magnetkörper (24).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (22) eine langgestreckte zylindrische oder mehrkantige, insbesondere vierkantige Schraubenfeder (26) aus Federstahl enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen äer als Zugfeder ausgebildeten Schraubenfeder (26) im gestreckten Zustand gegeneinander anliegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Reinigungsorgan (22) mindestens einen langgestreckten Federetahldraht oder -streifen enthält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (22) aus mehreren in Längs-
* 4 I I (I * *
richtung elastisch miteinander verbundenen magneti- sierbaren oder magnetischen Körpern zusammengesetzt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (22) mindestens eine elastisch umhüllte Gliederkette aus magnetisierbarem Material enthält.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisierbare oder magnetische Material einen vorzugsweise aus Zink und Messing oder aus Chrom bestehenden korrosionsbeständigen Überzug trägt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (22) eine in Längserstreckung verlaufende Abstreifkante (34) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Reirigungsorgan (22) eine Hülle (28) aus saugfähigem Material, insbesondere aus Reinigungsvlies, Stoff, Fensterleder oder Schwammaterial aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn zeichnet, daß die Hülle (28) eine in Längserstreckung verlaufende,- die Abstreifkante (34) bildende Naht (30) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkorper (24) mehrere in Längserstreckung nebeneinander angeordnete, quer zu seiner Längserstreckung unter Ausbildung einer magnetisch wirksamen Seite (36) abwechselnd umgekehrt
gepolte, an ihrer der magnetisch wirksamen Seite (36) gegenüberliegenden Längsseite durch mindestens eine Rückschlußplatte (40) aus magnetisierbarem Material überbrückte Dauermagnete (38) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete (38) durch nichtmagnetische, vorzugsweise aus Kunststoff und/oder Metall bestehende Abstandshalter (42) miteinander verbunden sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn zeichnet, daß der Magnetkörper (24) eine zur magnetisch wirksamen Seite (36) hin offene, vorzugsweise ein U-Profil aufweisende nichtmagnetische Halteschiene (44) zur Aufnahme der Dauermagnete (38) und der Rückschlußplatte (44) aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkörper (24) zumindest auf seiner magnetisch wirksamen Seite (36) einen dünnen Überzug (48) aus nachgiebigem weichem Textil- oder Kunststoffmaterial trägt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, da durch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete (38) des Magnetkörpers (24) als Hochleistungsmagnete aus einer durchmagnetisierten Neodym-Eisen-Legierung ausgebildet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der Dauermagnete (38) in Durchmagnetisierungsrichtung mindestens 15 mm, vorzugsweise mindestens 20 mm beträgt.
DE8902399U 1988-08-22 1989-03-01 Vorrichtung zur Innenreinigung von Isolierglasscheiben Expired DE8902399U1 (de)

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DE19893903040 DE3903040A1 (de) 1988-08-22 1989-02-02 Verfahren und vorrichtung zur innenreinigung von isolierglasscheiben

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