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DE898632C - Gasentladungsroehre zur Spannungskonstanthaltung - Google Patents

Gasentladungsroehre zur Spannungskonstanthaltung

Info

Publication number
DE898632C
DE898632C DEST2202D DEST002202D DE898632C DE 898632 C DE898632 C DE 898632C DE ST2202 D DEST2202 D DE ST2202D DE ST002202 D DEST002202 D DE ST002202D DE 898632 C DE898632 C DE 898632C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
gas discharge
voltage constant
keep
positive column
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST2202D
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Dr-Ing Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STABILOVOLT GmbH
Original Assignee
STABILOVOLT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STABILOVOLT GmbH filed Critical STABILOVOLT GmbH
Priority to DEST2202D priority Critical patent/DE898632C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE898632C publication Critical patent/DE898632C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J7/00Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J7/30Igniting arrangements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/40Cold-cathode tubes with one cathode and one anode, e.g. glow tubes, tuning-indicator glow tubes, voltage-stabiliser tubes, voltage-indicator tubes
    • H01J17/44Cold-cathode tubes with one cathode and one anode, e.g. glow tubes, tuning-indicator glow tubes, voltage-stabiliser tubes, voltage-indicator tubes having one or more control electrodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/04Electrodes; Screens; Shields
    • H01J61/10Shields, screens, or guides for influencing the discharge

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Die bisher zum Zweck der Spannungskanatanthaltung benutzten Glimmentladungsröhren machen im allgemeinen von der Eigenschaft der Glimmentladung Gebrauch, einen von der Stromstärke weitgehend unabhängigen Kathodenfall zu besitzen. Derartige Entladungen arbeiten aber nur bis zu Stromstärken der Größenordnung einiger Milliampere herab einwandfrei. Bei kleineren Stromstärken, wie sie insbesondere für die Kons.tanthaltun,g der Anodenspannung von Braunscheu Röhren .oder Zählrohren. erwünscht sind, reißt die Glimmentladung bei einer bestimmten Mindeststromstärke plötzlich iab. Ein weiterer Nachteil -der Benutzung des Kathodenfalles der Glimmentladung besteht darin,, :daß die Zahl der praktisch möglichen Spannungen durch die wenigen brauchbaren Gase und Elektrodenmaterialien recht b,eschrälnkt ist und daß insbesondere zur Erzielung von höheren S.pannungen bis zu,einigen tausend Volt .die Reihenschaltung vieler Entladungsstrecken erforderlich wird.
  • Hier schlägt die Erfindung die Heranziehung der positiven Säule einer Glimmentladung vor. Es ist an sich bekannt, daß die Spannung ider positiven Säule in gewissen Arbeitsbereichen weitgehend von der Stromstärke abhängig ist, doch ist .die einfache Anordnung mit einer Kathode und .einer Anode bei sehr kleinen Stromstärken wiederum nicht brauchbar, weil das kathodische Glimmlicht dann nicht mehr existenzfähig ist und die Entladung erlischt. Es wird daher erfindungsgemäß die katholische Stromstärke vergrößert, bis Bein stabiles Arbemtsgeblet für das negative Glimmlicht erreicht ist. Dazu wird mindestens eine weitere Elektrode vorgesehen, die ,als Hilfsa rode der Kathode dicht gegenübersteht. Zwischen diesen beiden Elektroden wird aus einem besonderen Stromkreis eine Glimmentladung unterhalten, deren Stromstärke sio groß gewählt wird, daß die Entladung mit Sicherheit nicht mehr erlischt. Zum Betrieb dieser Hilfsentladungs:strecke ist nur .eine Spannung erforderlich, die etwas größer als der Kathodenfall der normalen Glimmentladung ist. In der Abbildung ist eine derartige Röhre dargestellt. Dier Kolben i enthält die Kathode 2 und die Hilfsanode 3, die über den Widerstand q. von der Hilfs.stromquelle 5 gespeist wird. Aus der zwischen den Elektroden 2 und 3 übergehenden Entladung können jetzt Entladungsträger herausgezogen werden, die nach dem Anlegen einer genügend hohen Spannung an .die Elektrode 6 innerhalb des isolierenden Rohres 7 eine positive Säule .ausbilden. Zur Verringerung der Gesamtab@messunIgen kann dabei die Röhre 7 auch innerhalb des Kolbens i hin und fier gebogen oder spiralig aufgewickelt sein.
  • Vom, den bekannten Anlordniumgen miteiner Züjn(delektrode in einer Glirmmenfiladungsstrecke unterscheidet sich die vorstehend beschriebene Röhre dadurch, daß die Hilfsientladungsstrecke nicht zum Einleitender Entladung benutzt wird, sondern zum dauernden Unterhalten, der für die Ausbildung eines normalen Kathodenfalles benötigten kathodischen Stromstärke sorgt. Demzufolge ist der Strom zur Hilfsanode im a1 ;gemeinen größer -oder wenigstens von, derstelben Größenordnung wie der Strom zur Haupttano,de. Aus Gründen,der Ersparnis an Schaltmitteln und Energie wird dabei die Hilfsanoide an eine Stromquelle angeschlossen, deren Spannung wesentlich kleiner aas die er Hauptstrecke ist.
  • Der technische Fortschritt, der durch die beschriebeme Entladungsröhre gegenüber der Reihenschaltung von mehreren Glimmentladungsröhren erzielt wird, beruht einmal auf der Möglichkeit, die Spannung bei sehr kleinen Strömen konstant zu halten und zum anderen auf dem Vorteil, die Röhret durch geeignete Wahl der Dimensionierung für beliebige Spannungen im Bereich zwischen etwa ioo und einigen tausend Volt einzurichten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasenitladuggsröhre zur Spaanun;gskonstanthaltung b:ei kleinen Stromstärken mit Glimmkathode und positiver Säule, dadurch gekennzeichn@et, daß der von der Kathode ausgehende Stromlurch eine zu. der in der Nähe der Ka--tho:de befindlichen Hilfsanode brennende Entladung ;gegenüber dem Strom in der positiven Säule wesentlich vergrößert ist.
  2. 2. Gasentlad ungsröhre nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß der zur Ausbildung der positiven SÄule erforderliche enge Ent-Iadungsweg durch einen Zyliävder aus nichtleitendem Material ,gebildet wird, der mit seinem üffenen, der Anode -entgegengesetzten Ende der in einem Kolben von größerer lichter Weite befuidlichen Kathode gegenübersteht.
DEST2202D 1943-03-24 1943-03-25 Gasentladungsroehre zur Spannungskonstanthaltung Expired DE898632C (de)

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DEST2202D DE898632C (de) 1943-03-24 1943-03-25 Gasentladungsroehre zur Spannungskonstanthaltung

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE898632C true DE898632C (de) 1953-12-03

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ID=25957618

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