DE898632C - Gasentladungsroehre zur Spannungskonstanthaltung - Google Patents
Gasentladungsroehre zur SpannungskonstanthaltungInfo
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Description
- Die bisher zum Zweck der Spannungskanatanthaltung benutzten Glimmentladungsröhren machen im allgemeinen von der Eigenschaft der Glimmentladung Gebrauch, einen von der Stromstärke weitgehend unabhängigen Kathodenfall zu besitzen. Derartige Entladungen arbeiten aber nur bis zu Stromstärken der Größenordnung einiger Milliampere herab einwandfrei. Bei kleineren Stromstärken, wie sie insbesondere für die Kons.tanthaltun,g der Anodenspannung von Braunscheu Röhren .oder Zählrohren. erwünscht sind, reißt die Glimmentladung bei einer bestimmten Mindeststromstärke plötzlich iab. Ein weiterer Nachteil -der Benutzung des Kathodenfalles der Glimmentladung besteht darin,, :daß die Zahl der praktisch möglichen Spannungen durch die wenigen brauchbaren Gase und Elektrodenmaterialien recht b,eschrälnkt ist und daß insbesondere zur Erzielung von höheren S.pannungen bis zu,einigen tausend Volt .die Reihenschaltung vieler Entladungsstrecken erforderlich wird.
- Hier schlägt die Erfindung die Heranziehung der positiven Säule einer Glimmentladung vor. Es ist an sich bekannt, daß die Spannung ider positiven Säule in gewissen Arbeitsbereichen weitgehend von der Stromstärke abhängig ist, doch ist .die einfache Anordnung mit einer Kathode und .einer Anode bei sehr kleinen Stromstärken wiederum nicht brauchbar, weil das kathodische Glimmlicht dann nicht mehr existenzfähig ist und die Entladung erlischt. Es wird daher erfindungsgemäß die katholische Stromstärke vergrößert, bis Bein stabiles Arbemtsgeblet für das negative Glimmlicht erreicht ist. Dazu wird mindestens eine weitere Elektrode vorgesehen, die ,als Hilfsa rode der Kathode dicht gegenübersteht. Zwischen diesen beiden Elektroden wird aus einem besonderen Stromkreis eine Glimmentladung unterhalten, deren Stromstärke sio groß gewählt wird, daß die Entladung mit Sicherheit nicht mehr erlischt. Zum Betrieb dieser Hilfsentladungs:strecke ist nur .eine Spannung erforderlich, die etwas größer als der Kathodenfall der normalen Glimmentladung ist. In der Abbildung ist eine derartige Röhre dargestellt. Dier Kolben i enthält die Kathode 2 und die Hilfsanode 3, die über den Widerstand q. von der Hilfs.stromquelle 5 gespeist wird. Aus der zwischen den Elektroden 2 und 3 übergehenden Entladung können jetzt Entladungsträger herausgezogen werden, die nach dem Anlegen einer genügend hohen Spannung an .die Elektrode 6 innerhalb des isolierenden Rohres 7 eine positive Säule .ausbilden. Zur Verringerung der Gesamtab@messunIgen kann dabei die Röhre 7 auch innerhalb des Kolbens i hin und fier gebogen oder spiralig aufgewickelt sein.
- Vom, den bekannten Anlordniumgen miteiner Züjn(delektrode in einer Glirmmenfiladungsstrecke unterscheidet sich die vorstehend beschriebene Röhre dadurch, daß die Hilfsientladungsstrecke nicht zum Einleitender Entladung benutzt wird, sondern zum dauernden Unterhalten, der für die Ausbildung eines normalen Kathodenfalles benötigten kathodischen Stromstärke sorgt. Demzufolge ist der Strom zur Hilfsanode im a1 ;gemeinen größer -oder wenigstens von, derstelben Größenordnung wie der Strom zur Haupttano,de. Aus Gründen,der Ersparnis an Schaltmitteln und Energie wird dabei die Hilfsanoide an eine Stromquelle angeschlossen, deren Spannung wesentlich kleiner aas die er Hauptstrecke ist.
- Der technische Fortschritt, der durch die beschriebeme Entladungsröhre gegenüber der Reihenschaltung von mehreren Glimmentladungsröhren erzielt wird, beruht einmal auf der Möglichkeit, die Spannung bei sehr kleinen Strömen konstant zu halten und zum anderen auf dem Vorteil, die Röhret durch geeignete Wahl der Dimensionierung für beliebige Spannungen im Bereich zwischen etwa ioo und einigen tausend Volt einzurichten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gasenitladuggsröhre zur Spaanun;gskonstanthaltung b:ei kleinen Stromstärken mit Glimmkathode und positiver Säule, dadurch gekennzeichn@et, daß der von der Kathode ausgehende Stromlurch eine zu. der in der Nähe der Ka--tho:de befindlichen Hilfsanode brennende Entladung ;gegenüber dem Strom in der positiven Säule wesentlich vergrößert ist.
- 2. Gasentlad ungsröhre nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß der zur Ausbildung der positiven SÄule erforderliche enge Ent-Iadungsweg durch einen Zyliävder aus nichtleitendem Material ,gebildet wird, der mit seinem üffenen, der Anode -entgegengesetzten Ende der in einem Kolben von größerer lichter Weite befuidlichen Kathode gegenübersteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST2202D DE898632C (de) | 1943-03-24 | 1943-03-25 | Gasentladungsroehre zur Spannungskonstanthaltung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE902805X | 1943-03-24 | ||
| DEST2202D DE898632C (de) | 1943-03-24 | 1943-03-25 | Gasentladungsroehre zur Spannungskonstanthaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE898632C true DE898632C (de) | 1953-12-03 |
Family
ID=25957618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST2202D Expired DE898632C (de) | 1943-03-24 | 1943-03-25 | Gasentladungsroehre zur Spannungskonstanthaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE898632C (de) |
-
1943
- 1943-03-25 DE DEST2202D patent/DE898632C/de not_active Expired
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